Sign up for PayPal and start accepting credit card payments instantly.
Abseits.de -->
Gastronomie-->
Erlöse-->
Zahlungssysteme-->
PayPal
 

Ist "PayPal" als Zahlungssystem für die Gastronomie geeignet?

 
Zur Homepage
Suchen
Gaststätten
Bamberg
Community
Partner
Bücher
Poster
Gastronomen
Bierliebhaber
Webmaster
Internet
Impressum
Kontakt
 
Während hierzulande das sichere und einfache Bezahlen im Internet, etwa per Paybox, noch in den Kinderschuhen steckt, sind die Amerikaner schon einen riesigen Schritt weiter: Dort hat sich "PayPal" durchgesetzt - egal ob bei Online-Auktionen (wie  z.B. bei eBay.com), Shareware-Registrierung oder sonstigen Bezahlvorgängen: PayPal ist inzwischen vielerorts die bevorzugte "Karte".


Bei PayPal genügt es, die eMail-Adresse auszutauschen und nach Eingabe des PayPal-Passworts wird der gewünschte Geldbetrag transferiert - ohne Gebühr, Formalitäten oder Wartezeit. Nur wenn das PayPal-Konto negativ wird, wird die Kreditkarte auch belastet. Ein vorheriges Aufladen ist unnötig.


Ein Gastronom kann dieses Zahlungssystem in zweierlei Weise nutzen:
  • er kann online bezahlen oder
  • er kann Zahlungen von Kunden entgegennehmen.

Nachteile des Verfahrens

Einige Nachteile sind der Tatsache geschuldet, daß die Adaption in die deutschsprachigen Länder noch nicht vollzogen ist:
  • umständlicher, englischsprachiger Registrierungsprozess.
  • bei Rechtsstreitigkeiten ist eine Rechtsdurchsetzung (in den USA, amerikanisches Recht) praktisch kaum möglich.
  • Verrechnungseinheit ist der US-Dollar. Angesichts der derzeitigen Unterbewertung des Euro hat unterliegen Guthaben einem gewissen Währungsrisiko.
  • PayPal ist in Deutschland noch nicht sehr verbreitet..
Andere Nachteile sind dem PayPal-Zahlungssystem immanent:
  • man benötigt ein Kreditkartenkonto (welches man aber auch über PayPal beantragen kann),
  • es kann mehrere Wochen dauern, bis die Registrierung vollzogen ist, denn die erste Transaktion läßt sich erst nach Eingabe eines Bestätigungscodes, der sich auf der letzten Kreditkartenabrechnung befindet durchführen.
  • Bei einer Belastung des Kreditkartenkontos fallen zusätzlich zu den Umrechnungsgebühren des Kreditkartenkontos 2,6% des Saldos plus 30 US-Cent an. Man sollte dabei aber berücksichtigen, daß PayPal eigentlich so konzipiert ist, dass nicht ständig Salden über das Kreditkartenkonto ausgeglichen werden, sondern Ein- und Auszahlungen im PayPal-Konto selbst saldiert werden (auf Guthabenbasis). D.h. wer dafür sorgt, daß sein PayPal-Konto im Plus ist, etwa durch Zahlungseingänge von anderen PayPal-Konten, fuer den fallen diese Kosten nie an.
  • Aus der Sicht eines Zahlenden ist es ein Nachteil, daß im Unterschied zu einer Zahlung per Rechnung oder Lastschrift nicht möglich ist, die Zahlung wegen Sachmängel oder einem Ausbleiben der Lieferung zu verweigern.
  • Es werden keine Kontoauszüge versandt. Ob ein Ausdruck der am Bildschirm angezeigten Umsätze den Grundsätzen der Abgabenordnung genügt, ist fraglich..
  • Es wird kein eigener Kreditspielraum eröffnet. Negative Salden belasten sofort das Kreditkartenkonto.
  • Da der Kunde einen Kauf erst per Eingabe eines Passwortes bestätigen muß, kann er es sich noch einmal anders überlegen.
  • Technische Pannen können die notwendige Bestätigung verhindern.

Vorteile des Verfahrens

  • Man kann zahlen, ohne seine Kreditkartennummer einem Fremden anvertrauen zu müssen.
  • Kontoeröffnung und -führung und die Zahlungsflüsse von einem PayPal-Konto auf ein anderes sind kostenlos.
  • Gut- und Lastschriften auf dem PayPal-Konto erfolgen sofort.
  • Ein vorheriges Aufladen des PayPal-Kontos ist nicht erforderlich. Wenn die Zahlungseingänge zeitlich und wertmäßig vor den Zahlungsausgängen liegen, daß kein Negativsaldo entsteht, fallen auch keine Gebühren der Belastung des Kreditikartenkontos.
  • Guthaben können jederzeit auf das Kreditkartenkonto gebucht werden.
  • Aus der Sicht eines Zahlungsempfängers ist es ein Vorteil, daß im Unterschied zu einer Zahlung per Rechnung oder Lastschrift nicht möglich ist, die Zahlung wegen Sachmängel oder einem Ausbleiben der Lieferung zu verweigern.
  • PayPal ist in den USA ein weit verbreitetes und akzeptiertes Zahlungsmittel.
  • Es werden keine Kontoauszüge zugesandt.
  • Es gibt kein Tageslimit für Ausgaben (eine Deckung des PayPal- bzw. des zugrunde liegenden Kreditkartenkontos vorausgesetzt).
Fazit:


Eine ausreichende Verbreitung auch in Deutschland vorausgesetzt, erweitert PayPal für E-Commerce-Aktiviäten von Gastronomen das Spektrum der akzeptierten Zahlungsysteme um eine kostengünstige Variante.


PayPal ist auch als Zahlungsmittel für Einkäufe des Gastronomen  - zur Zeit vor allem in den USA - vorteilhaft und verringert die bei Kleinbeträgen ansonsten übermäßig ins Gewicht fallenden Gebühren.
 

Weitere Informationen im Internet 

Weitere Zahlungssysteme


Startseite

 Aktualisiert am 10. Juli 2001

Be notified of page updates
it's private
 
powered by
ChangeDetection