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Besondere Einsatzbereiche von Blogs

 
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Diese Seite wird u.a. empfohlen von der Akademie.de, von edings.de, von Randgänge und vom Schockwellenreiter.
 

 
Spätestens seitdem die altehrwürdige New York Times verkündet hat, daß sie ihre Nachrichten-Überschriften allen Webloggern zur Verfügung stellt, die UserLand's Software benutzen, rücken Weblogs immer mehr, mit Verzögerung auch in Deutschland, ins Blickfeld von Menschen, die sich berufsmäßig mit dem Austausch von Informationen beschäftigen, wie Journalisten, Lehrer, Berater, Verleger, Wissenschaftler, Priester: 
  • "New Biz on the Blog", in: Guarian Unlimited vom 30. Januar 2003. Immer mehr Unternehmen setzen Blogs ein, eine Übersicht.

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  • MartinRothOnline enthält eine Linksammlung von mehr als einhundert christlichen Weblogs.

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  • Die Website Schoolblogs macht sich Gedanken um Anwendungen von Weblogs in Schulen, z.B. Weblogs für Schulklassen (so eine Art Klassenbücher), Weblogs für Projekte (etwa Projektberichte). Siehe auch Jay Cross: Blogs. Learn to blog, blog to learn, in: learningcircuits.com vom April 2002. 

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  • A Blogger Manifesto. Andrew Sullivan schildert die Entwicklung der Weblogs und wie sich sein eigener Blog seit 1999 entwickelt hat. Ergänzend beschreibt er Geschäftsideen auf der Grundlage von Blogs.

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  • Optimistisch über mögliche Einsatzbereiche von Weblogs äußert sich auch Baron Lowery in seinem Beiträg "The coming of the blogs" vom 19. April 2002. Er führt die qualitative Marktforschung an, warnt aber davor, zu versuchen, in Weblogs Produkte zu propagieren, weil dies von den Lesern nicht goutiert wird. Man könne als Repräsentant eines von Kritik betroffenen Unternehemens aber sachlich Stellung nehmen und z.B. Kritiker in private Testgruppen einladen oder ihnen Proben neuer Produkte mit der Bitte um eine Beurteilung übergeben. Man solle Mitarbeiter seines Unternehmens motivieren, Weblogs mitzulesen und daran teilzunehmen oder gar Weblogs sponsern, sogar wenn dort über Wettbewerber diskutiert werde.

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  • Den Umstieg bzw. die Verwendung von Weblogs durch professionelle Journalisten beschreiben Martin Wolk: Business pros flock to Weblogs. Popular online diaries create new form of journalism, in: MSNBC vom 16. April 2002, und Wayne Robins: Blogrolling On a River. Even Newspapers Try Web Logging. in: Editor & Publisher vom 15. April 2002. Sabrina Ortmann beschreibt Journalisten-Weblogs.

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  • Mit Mathematics Web hat der Verlag Elsevier Science ein Online-Portal für Freunde der reinen und angewandten Mathematik, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung gegründet. Mehr darüber im Artikel "Mathematisches Schnäppchen" im Webstalker Magazin, einem Weblog von Daniel Stark.

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  • Neuerdings hat z.B. Vincent Flanders, ein Guru des Webdesigns, seine täglichen Kommentare über Webpagesthatsucks mit Beispielen für schlechtes Webdesign auf die Weblog-Technik umgestellt. 

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  • Ein weiteres Beispiel für den Umstieg anerkannter Experten auf Weblogs ist das ResearchBuzz Weblog von Tara Calishain.

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  • eDings.de ist ein gemeinsames, grenzüberschreitendes Projekt der Berater und Online-Marketing-Experten Karina Matejczek (Wien) und Markus Stolpmann (Kaiserslautern), bei dem Form und Inhalt übereinstimmen: eine Website mit zwei gemeinsam von beiden Autoren aktualisierten Weblogs (auch) über Weblogs.

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  • Im SpokesmanReview beschreibt Ken Sand den Verlauf einer Kommunalwahl. Es handelt sich um die Online-Ausgabe einer 106 Jahre alten Tageszeitung aus dem Nordwesten von Idaho. SpokesmanReview.com stellt die meisten der Artikel der täglichen Printausgabe online und wurde von der Society for News Design für ihr hervorragendes Design ausgezeichnet (Goldmedaille in der Kategorie "World's Best-Designed Newspapers")

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  • Weblog Awards bietet einen Überblick über die besten Weblogs in verschiedenen Kategorien.

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  • Nick Denton ist darüber, ein neues Geschäftskonzept auf der Basis von Weblogs zu entwickeln. Er drückt sich vage aus, aber es könnte sich um die  kooperative Vermarktung von Werbeflächen auf Weblogs handeln. Eine konträre Interpretation.

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  • Klogs ist ein Diskussionsforum zum Thema Knowledge Management Weblogs. Die Diskussion leitet (administriert) der Präsident and COO von Userland, John Robb. Es besteht seit Okober 2000.

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  • Das amerikanische National Writing Project überlegt den Einsatz von Weblogs, um damit ab dem Jahre 2003 "teacher consultants" zu informieren. Das Spezialwissen von "master teachers" und Professoren soll damit verbreitet werden. Themen sind "writing workshops, assessment, writing across the curriculum, authentic student research, reading /writing connection".

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  • Das wachsende Interesse an Weblogs wird z.B. dadurch belegt, daß Peter Scott, Internet Projects Manager, University of Saskatchewan, Canada, auf der Konferenz "Internet Librarian International 2002" vom 17. bis 20 März 2002 in London über "Weblogs & Blogging: What & Why?" referieren durfte.

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  • Am 10. Mai meldet die italienische Website Blog.it, daß week.it als erste italienische Zeitung ein Blog verwendet. 

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  • Seit dem 1. Oktober 2001 können Studierende des Fachbereichs Design der Fachhochschule Aachen eigene fachbezogene Weblogs einrichten. Sie dienen der eigenen Profilierung und der Dokumentation des eigenen Studiums. Siehe http://seminare.design.fh-aachen.de/weblogs

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  • Netbib ist ein deutschsprachiges Weblog von vier Autoren über bibliothekarische Themen. Es wird gepflegt seit Anfang 2001.

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  • Social Sciences Weblog. Eine wöchentlich aktualisierte Seite mit Links zu Aufsätzen und Artikeln zu sozialwissenschaftlichen Themen.Von Amit Dubay, Doktorand an der Universität des Saarlandes.

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  • National Review Online. Das wichtige politische Journal in den USA hat seit dem 20. Januar 2002 auch ein Weblog, genannt "The Corner".

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  • Stephanie Clifford: Lee Jeans Pitches Bare Bottoms, in: Business 2.0. Beschrieben wird eine Marketing-Kampagne für einen Bekleidungshersteller, in der die schnelle Verbreitung von Neuigkeiten in Weblogs systematisch ausgenutzt wird. Mehr über solche Methoden, Viral-Marketing genannt.

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  • Ben Hammersley: Time to blog on, in: Guardian Unlimited vom 20. Mai 2002. Ein Artikel über die Emerging Technologies 2002 conference. Über Blogs sei nicht nur in Referaten gesprochen, sondern sie hätten sich als Nachrichten-Medium durchgesetzt. Während der viertägigen Konferenz hätten rund 50 der Teilnehmer den Verlauf der Konferenz gebloggt, also Protokolle, Kommentare, Bilder usw. online gestellt, teilweise aus der Mitte der Konferenz heraus mittels Laptops, drahtloser Internetzugänge und digitaler Kameras. In die Blogs eingebundene Chatrooms und Kommentarfunktionen hätten Meinungsäußerungen und Fragen des interessierten Publikums aus der ganzen Welt ermöglicht. Journalisten der alten Schule wären so beeindruckt gewesen, daß sie teilweise aufgegeben und sich an die Bar zurückgezogen hätten. Der Rückfluß an Beiträgen von außerhalb sei so schnell gewesen, daß bereits am Ende von Referaten Fragen aus der ganzen Welt eingetroffen, eingebracht und die Antworten der Referenten wiederum gebloggt worden wären. Kritisch dazu äußert sich Neuroprosthesis News: Fachleute würden ihre Zeit nicht dazu verschwenden, tagesaktuelle Nachrichten im World Wide Web zu verbreiten, sondern sie würden nur ihre engsten Kollegen informieren und ab und zu Interviews geben. Die neue Generation von Blogger denke, agiere und schreibe so als ob sie das Usenet oder das Web erfunden hätten. Meiner Meinung nach verwechselt diese Kritik Spezialisten und solche Menschen, die über Spezalisten schreiben. Nur die Arbeit der letzteren wird durch Blogging verändert.

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  • Dave Winer: Real-time weblogs, in: davenet.userland.com. Dave Winer greift die Erfahrung von Ben Hammersley (siehe den vorstehenden Listenpunkt) auf und erörtert weitergehende Einsatzmöglichkeiten von Weblogs auf Konferenzen, um externe Teilnehmer einzubinden, so die Bestimmung von geeigneten Bloggern durch die Organisatoren der Konferenz, man könnte auch sagen die Authorisierung. Wahrlich: Auf Konferenzen bisherigen Typs werden von den Organisatoren Sprecher, Moderatoren und mehr oder weniger auch die Teilnehmer und journalistischen Berichtererstatter  festgelegt bzw. zugelassen. Warum denn nicht auch die für die Resonanz in der Öffentlichkeit eventuell viel wichtigeren Blogger, zumal wenn sie das Feedback von externen Konferenzteilnehmern in die laufende Konferenz hinein beeinflussen könen?

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  • Cameron Barrett: More About WebLogs, in: Camworld vom 5. November 1999. Bereits in einem der ersten Artikel über Weblogs philosphiert Cameron Barrett über denkbare Einsatzbereiche von Weblogs: "I'm still waiting for the weblog model to be adopted by others. Woudn't it be great if all the neurosurgeons in the world had one place to go for up-to-date information about the numerous changes in their field? (this could be a subscription-only site!) Or what about government-centric weblogs? ....Every industry in the world has a potential need for a quality weblog or two.... Another interesting application of the weblog model would be within corporate intranets... The intranet page for each department could be a regularly updated weblog of information currently being circulated. This would solve so many problems with disk space and deleted emails, it puzzles me that some corporate intranets haven't adopted these simple concepts for the easy distribution of information."

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  • John Hiler: Blogosphere: the emerging Media Ecosystem. How Weblogs and Journalists work together to Report, Filter and Break the News, in: Microcontentnews vom 28. Mai 2002. John Hiler beschreibt aus der Sichtweise eines professionellen Journalisten das Verhältnis von Weblogs und Journalisten. Journalisten verwenden Weblogs auch als Ideengeber für neue Stories. Weblogs filtern die Arbeit von Journalisten nach ihrer Wertigkeit und überprüfen die Fakten.

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  • Henry Copeland: Blogonomics: making a living from blogging. Self-organized networks of bloggers offer advertisers access to previously unarticulated demographics, in: Pressflex vom 28. Mai 2002. Henry Copeland sagt eine Vielzahl neuer Existenzgründungen im Bereich schreibender Tätigkeiten voraus: "At least 80% of any media organization’s revenues are spent on "overhead" — the executive parking garages, broadcast towers, helpful distribution unions, wood pulpers and stolid German makers of printing presses as big as the Super Dome. Take these costs out of media and you slash the tax on writing — the number of writing jobs and the amount of quality content will rocket." Die Gesamtheit aller Blogs (Blogosphere) sei herkömmlichen Medienunternehmen überlegen: "Suddenly, Vivendi, AOL-Time Warner, EMAP and Newscorp are factories whose economies of scale are swamped by infinity, networks that have come unplugged, refrigerator salesmen trudging into the next ice age." (siehe in diesem Zusammenhang auch unsere Seiten über die Zukunft der Zeitungsverlage und Buchverlage im Zeitalter des Internets). Vertriebswege verlören an Bedeutung, wichtiger seien Beziehungen. Werbung in einem Blog oder einer Gruppe von Blogs ermögliche es einem Verkäufer, schnell mit einer kritischen Masse denkender Menschen zu kommunizieren. Werbung in Blogs sei etwas für Nischenprodukte. Spezifische Werbeformen müßten noch entwickelt werden. Zuletzt schlägt Henry Copeland Blogs, die an Werbung interessiert sind, eine Zusammenarbeit vor.

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  • M.C. Morgan, Assistenzprofessor für Englisch an der amerikanischen Bemidji State University, hält im Frühjahr 2002 ein Seminar "College Writing II". Dieses Seminar thematisiert Blogs und wird selbst in Form von Blogs dokumentiert, d.h. der Leiter und die Studenten bringen Informationen auch in Form von Blogs ein. Die Studenten lernen, Blogs auszuwerten und zu schreiben. "This course focuses on reading and writing and writing from sources. Most sections of the course focus on reading and writing about short stories, poems, and plays. This section, however, focuses on the Internet and what can be called electronic literacy. As students in all sections of College Writing II will be doing, you will be searching for and retrieving print materials from our campus print library. But in addition, you will be reading, working with, and writing in response to print and electronic essays about the Internet; you will be looking at and analyzing web sites and web-based information; you will be engaging in on-line discussions using web-based tools and email."

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  • Computer Research & Technology (ohne Datum, ohne Autor): Web Logs - Blogs. Eine Einführung ins Thema. Interessant sind zwei Sätze über spezielle Funktionen von Blogs: Blogs, die von Fachleuten geschrieben werden, können als "Alarmsignal" dienen, also Probleme thematisieren, bevor sie einem breiteren Kreis der Öffentlichkeit bekannt werden: "A blog written by a specialist in a particular field can serve as excellent "warning signal" that can rival and often even out do expensive online alerting services." Blogs sind auch nützlich zur Konkurrenzforschung. Man kann Blogs nach Firmen- oder Personennamen durchsuchen lassen, um aufkommende Gerüchte über diese Unternehmen oder Personen frühzeitig aufzuspüren: "Many blogs are also useful for competitive business intelligence research. Searching blogs for the names of companies or business people can often reveal some terrific rumours and scuttlebutt that you would probably never find anywhere else."

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  • Man kann seine eigene Sammlung von Postings (also seinen eigenen Blog) auch als Wissensarchiv benutzen oder als "ausgelagertes Hirn", wie es Cory Doctorow in ihrem am 31. Mai 2002 veröffentlichten Artikel ausdrückt: "My Blog, My Outboard Brain", in: O'Reilly Network. Aber zu diesem Zweck eignen sich auch Sammlungen von eMails, die man empfangen und versendet hat, oder die eigene Website. Mir geht es mittlerweile manchmal so, daß ich von irgendwelchen Leuten angerufen werde, die z.B. wissen wollen, ob die "Nutelleria" in Frankfurt samstags geöffnet hat. Ganz so als würde ich mir so etwas merken können. Dann gehe ich auf Abseits.de, verwende die Suchfunktion und bin manchmal erstaunt, was es alles zu lesen gibt. Und dies, obwohl ich das meiste davon selbst geschrieben habe!

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  • Greplaw ist ein Blog zum Thema Online-Recht ("Cyber Law") und zwar des Berkman Center for Internet & Society an der Universität Harvard. Registrierte User können Beiträge erstellen.

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  • Das Dirk Lotze Musikmanagement nutzt, wie von uns für Gastronomie-Websites vorgeschlagen, seit dem 12. Mai 2002 ein Blog für die Startseite seiner Internetpräsenz..

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  • Ursula Lotze's Ferienhäuser in Frankreich nutzt einen Blog (Userland-Software) für ihre Website.

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  • Research Blogs. Eine Linksamlung über "how blogs are used in academia and research". Torill Mortensen und Jill Walker haben ein Papier über "blogs in research" geschreiben: "Blogging Thoughts: Personal Publication as an Online Research Tool" (February 2002, PDF).

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  • Steve Outing: Board The Weblog Bandwagon Now, Please. Newspapers Missed Most Internet Trends; Isn't It Time To Catch One?, in: Editor and Publisher vom 26. Juni 2002. Angeregt wird der Einsatz von Weblogs bei Zeitungen, etwa jedem Reporter und Fotografen bzw. Gruppen ein Weblog einzurichten, um dort zusätzliches Material und Fotos zu veröffentlichen, Hosting-Services für  lokale Weblogs und vieles mehr..

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  • Kim Campbell: You, too, can have a voice in 'blogland', in: The Christian Science Monitor vom 20. Juni 2002. Ein weiterer einführender Artikel. "Journalists say they read blogs for story ideas (TVtattle.com, for TV news, readjacobs.com, for education) or industry news (poynter.org/medianews)."

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  • Eine Liste von Journalisten mit Blogs bietet cyberjournalist.net.

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  • Rick Klau: Weblogs and Firm-wide Knowledge Management

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  • Steve Outing: Weblogs: Put Them to Work in Your Newsroom. A beyond--the-basics look at a powerful and potentially profitable tool for journalists, in: Poynter.org vom 18. Juli 2002. "In this article, I'm going to attempt to develop a taxonomy of weblogs. I'll categorize the types of blogs we've seen, and offer news-specific suggestions of how weblogs can be implemented at news-related websites. I'll also offer examples of each type, when possible." Unter anderem beschreibt er ausführlich: "Business/Corporate/Advertising Weblogs".

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  • InformationWeek hat am 19. Juli 2002 angekündigt, daß er und seine Schwesterpublikation Optimize in den nächsten Wochenour Blogs einführen wird (Quelle: John Foley: Are Your blogging yet?, in: InformationWeek). 

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  • Using Blogs in Business, Kapitel 8 des Buches We Blog: Publishing Online with Weblogs, das im August 2002 erscheinen soll.

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  • Ein Blog als fiktives Tagebuch in einer Zukunft, in der die USA ein paar Fehler in der Terroristenbekämpfung gemacht haben.

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  • Dan Bricklin: Small business blogging.

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  • Eine umfangreiche Auflistung vieler nationaler und internationaler juristischer Blogs (oder Blawgs) findet sich beim JIPS, dem juristischen Internetprojekt der Uni Saarbrücken.

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  • Ein Webring juristischer Blogs.

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  • "Weblogs – ein Informations- und Wissens-Managment-Mittel für Juristinnen und Juristen?" von lic. iur. Franz Kummer, in: Weblaw.ch. Franz Kummer sieht unter anderem folgende Einsatzmöglichkeit für Anwaltskanzleien: "Weblogs könnten in Zukunft auch in Anwaltskanzleien vermehrt eingesetzt werden. In Form von sog. kollaborativen Weblogs bieten sie ein Werkzeug zur Wissensverwaltung und -vereinigung innerhalb der Kanzlei. Jeder Mitarbeiter kann auf seinem Spezialgebiete nützliche Informationen und Links zu allenfalls nicht oder nur mit grossem Aufwand auffindbaren Themen in seinem Weblog publizieren, was seinen Kollegen unnötige und meist zeitraubende Rechercheprozesse erspart. Solche Bloggs können im Intra- und/oder Extranet verwendet werden und sind damit nicht öffentlich zugänglich. Interessant ist zudem die Möglichkeit, die Bloggs in die Kanzlei-Website zu integrieren und bestehende wie zukünftige Kunden über Neuigkeiten zu orientieren."

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  • Jim Carroll führt die Debatte über Unternehmensblogs als Marketing-Tool mit einem Essay weiter, das einen hypothetischen Harley-Davidson-Blog einführte, der dazu verwandt wurde, neue Produkte und Dienstleistungen an den Mann zu bringen.

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  • Als Weblog organisiert ist Melanie Langenhans Newsseite für den Genealogischen Arbeitskreis Rheinhessen. (via Netbib)

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  • Weblog von Peter Pilz, einem österreichischen Politiker der Grünen.

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  • Liste von wissenschaftlichen und wissenschaftlich verwendeten Weblogs bei netzwissenschaft.de 

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  • Schon seit einigen Jahren ist es üblich, geplante Spielfilme mit eigenen Sites zu bewerben, oft bereits in der Entstehungsphase. Zum erstenmal wurde beim Spielfilm I Love Your Work-Weblog ein Blog dazu verwendet. Aufgezeichnet werden Anekdoten und Geschehnisse an den Drehtagen. Engagiert wurde dafür die Webloggerin Helen Jane (via Schockwellenreiter.de).

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  • Rheinhessenarchiv. Informationen für Genealogen und an der Geschichte Rheinhessens Interessierte von Melanie Langenhan (Nieder-Olm). 

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  • Weblogg-ed. Using weblogs in education. Eine Website über den Einsatz von Blogs bei der Erziehung, beim Lehren und Lernen.

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  • Traction Software Introduces Enterprise Weblog solution for Competitive Intelligence and Market Research. vom 16. Dezember 2002.

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  • Inoffizielles Weblog von Mitarbeitern des Open Directory Projects. "Sie informieren über die Aktualiserung der ODP-Daten -kurz RDF-Dump genannt-,  das Update des Google Verzeichnisses, die Erkennntnisse von Robozilla -dem automatischen Linkchecker des ODP-, reflektieren über die ODP Hardware und vieles mehr." (Quelle: Newsletter von Klaus Patzwaldts at-web.de Nr. 99 vom 19. März 2003.

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  • Ulrich von Stipriaan: In and Out Communication the needs of Civil Engineers.(PDF, 1 MB), Konferenzbeitrag zur BlogTalk, (PDF), Wien, 24. Mai 2003. Der Beitrag beschreibt die Verwendung eines Blogs für die Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung für Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden. Das BauBlog startete am 5. September 2002.

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  • Blogging for Revolution (by Pejman Yousefizadeh, Tech Central Station, May 2003) "Let's hope the Blogosphere, and Iranian bloggers in particular, have the power to influence meaningful and effective change in Iranian culture and society. Keep tabs on Iranian bloggers and reformist Iranian websites. They could very well serve as the cyber-shock troops of a new Iranian revolution."

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  • Alles was Spass macht nennt sich das Weblog der Jugendausbildungsstätte Teodor Wuppermann e.V."

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  • Ichbinkreativ.de ist ein Weblog von Ralf Sentfleben rund um die Themen Zeichnen, Illustration, Fotografie, Malerei, Comic-Zeichnen, Basteln, Kreativität, Computer-Kunst, 3D-Modellierung, Digitale Bildverarbeitung, Kunst allgemein und vieles mehr.

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  • Ferienwohnung-Nahe-Bingen.de ist ein Blog als Website eines Ferienwohnung-Anbieters.

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  • Weblogs in enterprise IT von Adam Gaffin, in: Network World Fusion, 06/10/03.

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  • "Blogging for Milk. Raging Cow's new viral-marketing gimmick" von Rob Walker, in: Slate vom 14. April 2003. Über den Versuch von Dr Pepper/7Up, Blogs als Viral Marketing-Tool einzusetzen.

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  • Abseits.de: Linksammlung Weblogs mit gastronomischen Inhalten.

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  • deutschsprachige juiristische Weblogs.

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  • Die Anwendung von Weblogs in der Lehre beleuchtet der Aufsatz "Content Delivery in the ‘Blogosphere’", von Richard E. Ferdig, Ph.D. und Kaye D. Trammell, University of Florida, in: "The Journal" vom Februar 2004.

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  • Ein Weblog über Baustellen verwendet die Fernwärmversorgung Wien.

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  • Z-Coil dealer blog -- Ein Blog von Carolyn Linzner, die in Sanoma County einen Schuhladen betreibt.

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  • Tekrati: Weblogs written by information technology and

  • telecommunications industry analysts..

Funktionale Einsatzbereiche

Weblogs lassen sich in Organisationen und Gruppen wie folgt einsetzen:
  • zur Kommunikation in Projekten und zu ihrer Dokumentation,
  • zur Veröffentlichung von Neuigkeiten,
  • als "Schwarzes Brett" für Mitarbeiter oder Kunden,
  • als Kundenzeitschrift im Internet oder Mitarbeiterzeitschrift im Intranet,
  • in der Aus- und Weiterbildung, weniger zur Wissensvermittlung als zur Diskussion mit und unter den Lehrenden und Lernenden,
  • als Wissensdatenbank mit Suchfunktion. Moderne Suchmachinen können Dateien zahlreicher Formate indizieren, auch Multimedia-Dateien. Ein ganz besonderer Aspekt ist dabei, daß  Dateien und Datenbankeinträge nicht nur durchsucht sondern auch mit Konzepten wie der Linkpopularitaet oder der Reputation bewertet werden können.
Wenn man Autoren gewinnen will, die an einem Blog, z.B. über internes Wissen eines Unternehmen, mitwirken, müssen die Vorteile für neue Teilnehmer vorab konkret sichtbar sein und nicht nur abstrakt formuliert. Deshalb benötigt man Autoren, die anfangen, Inhalte einzustellen, bevor die "breite Masse" damit konfrontiert und motiviert werden kann, selbst Beiträge zu verfassen. Insoweit ähneln kollektive Weblogs virtuellen Communities. Siehe dazu auch: Danny Bradbury: "From blogs to k-logs", in: Computer Weekly vom 23. September 2003.

Einsatzbeispiele bei Unternehmen

Weblogs lassen sich auch für bestimmte Aufgaben und Funktionen von Websites verwenden:
  • FAQ / Frequently Asked Questions / Häufig gestellte Fragen

  • Sobald eine Frage eines Nutzers eingeht, deren Antwort auch andere Besucher interessieren könnte, stellt man die Fragen und die dazu passende Antwort als Blogeintrag online. Meines Erachtens eignen sich für FAQs aber nach Inhalten oder Nutzergruppen rubrizierte, hierarchisch geordnete Listen von Frage-Antwort-Kombinationen besser, da der Nutzer dort schneller zur Frage-Antwort-Kombination findet, die ihn interessiert, und einfacher überprüfen kann, ob die gesuchte Kombination fehlt.
     
  • What's New Pages / Neue Seiten und Inhalten.. Die Besucher können sofort erkennen, welche Inhalte neu sind und in umgekehrter chronologischer Reihenfolg die Liste neuer Inhalte durchschauen bis zu den Neuigkeiten, die ihnen schon bekannt sind.

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  • What's Coming / Demnächst. Die Nutzer werden über kommende Evens, neue Produkte und Angebote usw. informiert. Eine Kommentarfunktion erlaubt es den Besuchern, sich zu den Ankündigungen zu äußern.

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  • Photo Blog. Fotos werden zusammen mit einer kurzen Beschreibung online gestellt, z.B. Fotos von Messebeteiligungen, zufriedenen Kunden, neuen Mitarbeitern, Events.

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  • Developer Notes / Anmerkungen von Entwicklern, Technikern. Nicht nur Software-Unternehmen, sondern für alle Unternehmen, die beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen anbieten, können Hinweise auf Fehler, Einsatzbeispiele, kurzum alle Tipps und Tricks, die etwa bei Reparaturen anfallen, ihren Kunden zur Verfügung stellen.
 

Weiterführende Links

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aktualisiert am 5. Februar 2005