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Spätestens seitdem die altehrwürdige New York
Times verkündet hat, daß sie ihre Nachrichten-Überschriften
allen Webloggern zur Verfügung stellt, die UserLand's
Software benutzen, rücken Weblogs immer mehr, mit Verzögerung
auch in Deutschland, ins Blickfeld von Menschen, die sich berufsmäßig
mit dem Austausch von Informationen beschäftigen, wie Journalisten,
Lehrer, Berater, Verleger, Wissenschaftler, Priester:
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"New
Biz on the Blog", in: Guarian Unlimited vom 30. Januar 2003. Immer
mehr Unternehmen setzen Blogs ein, eine Übersicht.
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MartinRothOnline
enthält eine Linksammlung von mehr als einhundert christlichen Weblogs.
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Die Website Schoolblogs macht
sich Gedanken um Anwendungen von Weblogs in Schulen, z.B. Weblogs
für Schulklassen (so eine Art Klassenbücher), Weblogs
für Projekte (etwa Projektberichte). Siehe auch Jay Cross:
Blogs.
Learn to blog, blog to learn, in: learningcircuits.com
vom April 2002.
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A
Blogger Manifesto. Andrew Sullivan schildert die Entwicklung der Weblogs
und wie sich sein eigener Blog seit 1999 entwickelt hat. Ergänzend
beschreibt er Geschäftsideen auf der Grundlage von Blogs.
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Optimistisch über mögliche Einsatzbereiche von Weblogs
äußert sich auch Baron Lowery in seinem Beiträg "The
coming of the blogs" vom 19. April 2002. Er führt die qualitative
Marktforschung an, warnt aber davor, zu versuchen, in Weblogs Produkte
zu propagieren, weil dies von den Lesern nicht goutiert wird. Man könne
als Repräsentant eines von Kritik betroffenen Unternehemens aber sachlich
Stellung nehmen und z.B. Kritiker in private Testgruppen einladen oder
ihnen Proben neuer Produkte mit der Bitte um eine Beurteilung übergeben.
Man solle Mitarbeiter seines Unternehmens motivieren, Weblogs mitzulesen
und daran teilzunehmen oder gar Weblogs sponsern, sogar wenn dort über
Wettbewerber diskutiert werde.
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Den Umstieg bzw. die Verwendung von Weblogs durch professionelle Journalisten
beschreiben Martin Wolk: Business
pros flock to Weblogs. Popular online diaries create new form of journalism,
in: MSNBC vom 16. April 2002, und Wayne Robins: Blogrolling
On a River. Even Newspapers Try Web Logging. in: Editor & Publisher
vom 15. April 2002. Sabrina Ortmann beschreibt Journalisten-Weblogs.
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Mit Mathematics Web hat der
Verlag Elsevier Science ein Online-Portal für Freunde der reinen und
angewandten Mathematik, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung gegründet.
Mehr darüber im Artikel "Mathematisches
Schnäppchen" im Webstalker
Magazin, einem Weblog von Daniel Stark.
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Neuerdings hat z.B. Vincent Flanders, ein Guru des Webdesigns, seine täglichen
Kommentare über Webpagesthatsucks
mit Beispielen für schlechtes Webdesign auf die Weblog-Technik umgestellt.
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Ein weiteres Beispiel für den Umstieg anerkannter Experten auf Weblogs
ist das ResearchBuzz Weblog
von Tara Calishain.
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eDings.de ist ein gemeinsames, grenzüberschreitendes
Projekt der Berater und Online-Marketing-Experten Karina Matejczek (Wien)
und Markus Stolpmann (Kaiserslautern), bei dem Form und Inhalt übereinstimmen:
eine Website mit zwei gemeinsam von beiden Autoren aktualisierten Weblogs
(auch) über Weblogs.
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Im SpokesmanReview
beschreibt Ken Sand den Verlauf einer Kommunalwahl. Es handelt sich um
die Online-Ausgabe einer 106 Jahre alten Tageszeitung aus dem Nordwesten
von Idaho. SpokesmanReview.com stellt die meisten der Artikel der täglichen
Printausgabe online und wurde von der Society
for News Design für ihr hervorragendes Design ausgezeichnet (Goldmedaille
in der Kategorie "World's Best-Designed Newspapers")
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Weblog
Awards bietet einen Überblick über die besten Weblogs in
verschiedenen Kategorien.
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Nick Denton ist darüber, ein neues Geschäftskonzept auf der Basis
von Weblogs zu entwickeln. Er drückt sich vage aus, aber es könnte
sich um die kooperative
Vermarktung von Werbeflächen auf Weblogs handeln. Eine konträre
Interpretation.
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Klogs ist ein Diskussionsforum
zum Thema Knowledge Management Weblogs. Die Diskussion leitet (administriert)
der Präsident and COO von Userland, John
Robb. Es besteht seit Okober 2000.
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Das amerikanische National Writing
Project überlegt den Einsatz von Weblogs, um damit ab dem Jahre
2003 "teacher consultants" zu informieren. Das Spezialwissen von "master
teachers" und Professoren soll damit verbreitet werden. Themen sind "writing
workshops, assessment, writing across the curriculum, authentic student
research, reading /writing connection".
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Das wachsende Interesse an Weblogs wird z.B. dadurch belegt, daß
Peter Scott, Internet Projects Manager, University of Saskatchewan, Canada,
auf der Konferenz "Internet Librarian International 2002" vom 17. bis 20
März 2002 in London über "Weblogs
& Blogging: What & Why?" referieren durfte.
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Am 10. Mai meldet die italienische Website Blog.it,
daß week.it
als erste italienische Zeitung ein Blog verwendet.
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Seit dem 1. Oktober 2001 können Studierende des Fachbereichs Design
der Fachhochschule Aachen eigene fachbezogene Weblogs einrichten. Sie dienen
der eigenen Profilierung und der Dokumentation des eigenen Studiums. Siehe
http://seminare.design.fh-aachen.de/weblogs
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Netbib ist ein deutschsprachiges
Weblog von vier Autoren über bibliothekarische Themen. Es wird gepflegt
seit Anfang 2001.
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Social Sciences Weblog.
Eine wöchentlich aktualisierte Seite mit Links zu Aufsätzen und
Artikeln zu sozialwissenschaftlichen Themen.Von Amit Dubay, Doktorand an
der Universität des Saarlandes.
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National Review Online. Das
wichtige politische Journal in den USA hat seit dem 20. Januar 2002 auch
ein Weblog, genannt "The
Corner".
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Stephanie Clifford: Lee
Jeans Pitches Bare Bottoms, in: Business 2.0. Beschrieben wird eine
Marketing-Kampagne für einen Bekleidungshersteller, in der die schnelle
Verbreitung von Neuigkeiten in Weblogs systematisch ausgenutzt wird. Mehr
über solche Methoden, Viral-Marketing
genannt.
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Ben Hammersley: Time
to blog on, in: Guardian Unlimited vom 20. Mai 2002. Ein Artikel über
die Emerging Technologies
2002 conference. Über Blogs sei nicht nur in Referaten gesprochen,
sondern sie hätten sich als Nachrichten-Medium durchgesetzt. Während
der viertägigen Konferenz hätten rund 50 der Teilnehmer den Verlauf
der Konferenz gebloggt, also Protokolle, Kommentare, Bilder usw. online
gestellt, teilweise aus der Mitte der Konferenz heraus mittels Laptops,
drahtloser Internetzugänge und digitaler Kameras. In die Blogs eingebundene
Chatrooms und Kommentarfunktionen hätten Meinungsäußerungen
und Fragen des interessierten Publikums aus der ganzen Welt ermöglicht.
Journalisten der alten Schule wären so beeindruckt gewesen, daß
sie teilweise aufgegeben und sich an die Bar zurückgezogen hätten.
Der Rückfluß an Beiträgen von außerhalb sei so schnell
gewesen, daß bereits am Ende von Referaten Fragen aus der ganzen
Welt eingetroffen, eingebracht und die Antworten der Referenten wiederum
gebloggt worden wären. Kritisch dazu äußert sich Neuroprosthesis
News: Fachleute würden ihre Zeit nicht dazu verschwenden, tagesaktuelle
Nachrichten im World Wide Web zu verbreiten, sondern sie würden nur
ihre engsten Kollegen informieren und ab und zu Interviews geben. Die neue
Generation von Blogger denke, agiere und schreibe so als ob sie das Usenet
oder das Web erfunden hätten. Meiner Meinung nach verwechselt diese
Kritik Spezialisten und solche Menschen, die über Spezalisten schreiben.
Nur die Arbeit der letzteren wird durch Blogging verändert.
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Dave Winer: Real-time
weblogs, in: davenet.userland.com. Dave Winer greift die Erfahrung
von Ben Hammersley (siehe den vorstehenden Listenpunkt) auf und erörtert
weitergehende Einsatzmöglichkeiten von Weblogs auf Konferenzen, um
externe Teilnehmer einzubinden, so die Bestimmung von geeigneten Bloggern
durch die Organisatoren der Konferenz, man könnte auch sagen die Authorisierung.
Wahrlich: Auf Konferenzen bisherigen Typs werden von den Organisatoren
Sprecher, Moderatoren und mehr oder weniger auch die Teilnehmer und journalistischen
Berichtererstatter festgelegt bzw. zugelassen. Warum denn nicht auch
die für die Resonanz in der Öffentlichkeit eventuell viel wichtigeren
Blogger, zumal wenn sie das Feedback von externen Konferenzteilnehmern
in die laufende Konferenz hinein beeinflussen könen?
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Cameron Barrett: More
About WebLogs, in: Camworld vom 5. November 1999. Bereits in einem
der ersten Artikel über Weblogs philosphiert Cameron Barrett über
denkbare Einsatzbereiche von Weblogs: "I'm still waiting for the weblog
model to be adopted by others. Woudn't it be great if all the neurosurgeons
in the world had one place to go for up-to-date information about the numerous
changes in their field? (this could be a subscription-only site!) Or what
about government-centric weblogs? ....Every industry in the world has a
potential need for a quality weblog or two.... Another interesting application
of the weblog model would be within corporate intranets... The intranet
page for each department could be a regularly updated weblog of information
currently being circulated. This would solve so many problems with disk
space and deleted emails, it puzzles me that some corporate intranets haven't
adopted these simple concepts for the easy distribution of information."
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John Hiler: Blogosphere:
the emerging Media Ecosystem. How Weblogs and Journalists work together
to Report, Filter and Break the News, in: Microcontentnews vom 28.
Mai 2002. John Hiler beschreibt aus der Sichtweise eines professionellen
Journalisten das Verhältnis von Weblogs und Journalisten. Journalisten
verwenden Weblogs auch als Ideengeber für neue Stories. Weblogs filtern
die Arbeit von Journalisten nach ihrer Wertigkeit und überprüfen
die Fakten.
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Henry Copeland: Blogonomics:
making a living from blogging. Self-organized networks of bloggers
offer advertisers access to previously unarticulated demographics, in:
Pressflex vom 28. Mai 2002. Henry Copeland sagt eine Vielzahl neuer Existenzgründungen
im Bereich schreibender Tätigkeiten voraus: "At least 80% of any
media organization’s revenues are spent on "overhead" — the executive parking
garages, broadcast towers, helpful distribution unions, wood pulpers and
stolid German makers of printing presses as big as the Super Dome. Take
these costs out of media and you slash the tax on writing — the number
of writing jobs and the amount of quality content will rocket." Die Gesamtheit
aller Blogs (Blogosphere) sei herkömmlichen Medienunternehmen überlegen:
"Suddenly, Vivendi, AOL-Time Warner, EMAP and Newscorp are factories whose
economies of scale are swamped by infinity, networks that have come unplugged,
refrigerator salesmen trudging into the next ice age." (siehe in diesem
Zusammenhang auch unsere Seiten über die Zukunft
der Zeitungsverlage und Buchverlage im
Zeitalter des Internets). Vertriebswege verlören an Bedeutung,
wichtiger seien Beziehungen. Werbung in einem Blog oder einer Gruppe von
Blogs ermögliche es einem Verkäufer, schnell mit einer kritischen
Masse denkender Menschen zu kommunizieren. Werbung in Blogs sei etwas für
Nischenprodukte. Spezifische Werbeformen
müßten noch entwickelt werden. Zuletzt schlägt Henry Copeland
Blogs, die an Werbung interessiert sind, eine Zusammenarbeit vor.
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M.C. Morgan,
Assistenzprofessor für Englisch an der amerikanischen Bemidji State
University, hält im Frühjahr 2002 ein Seminar
"College Writing II". Dieses Seminar thematisiert Blogs und wird selbst
in Form von Blogs dokumentiert, d.h. der Leiter und die Studenten bringen
Informationen auch in Form von Blogs ein. Die Studenten lernen, Blogs auszuwerten
und zu schreiben. "This course focuses on reading and writing and writing
from sources. Most sections of the course focus on reading and writing
about short stories, poems, and plays. This section, however, focuses on
the Internet and what can be called electronic literacy. As students in
all sections of College Writing II will be doing, you will be searching
for and retrieving print materials from our campus print library. But in
addition, you will be reading, working with, and writing in response to
print and electronic essays about the Internet; you will be looking at
and analyzing web sites and web-based information; you will be engaging
in on-line discussions using web-based tools and email."
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Computer Research & Technology (ohne Datum, ohne Autor): Web
Logs - Blogs. Eine Einführung ins Thema. Interessant sind zwei
Sätze über spezielle Funktionen von Blogs: Blogs, die von Fachleuten
geschrieben werden, können als "Alarmsignal" dienen, also Probleme
thematisieren, bevor sie einem breiteren Kreis der Öffentlichkeit
bekannt werden: "A blog written by a specialist in a particular field can
serve as excellent "warning signal" that can rival and often even out do
expensive online alerting services." Blogs sind auch nützlich zur
Konkurrenzforschung.
Man kann Blogs nach Firmen- oder Personennamen durchsuchen lassen, um aufkommende
Gerüchte über diese Unternehmen oder Personen frühzeitig
aufzuspüren: "Many blogs are also useful for competitive business
intelligence research. Searching blogs for the names of companies or business
people can often reveal some terrific rumours and scuttlebutt that you
would probably never find anywhere else."
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Man kann seine eigene Sammlung von Postings (also seinen eigenen Blog)
auch als Wissensarchiv benutzen oder als "ausgelagertes Hirn", wie
es Cory Doctorow in ihrem am 31. Mai 2002 veröffentlichten Artikel
ausdrückt: "My
Blog, My Outboard Brain", in: O'Reilly Network. Aber zu diesem Zweck
eignen sich auch Sammlungen von eMails, die man empfangen und versendet
hat, oder die eigene Website. Mir geht es mittlerweile manchmal so, daß
ich von irgendwelchen Leuten angerufen werde, die z.B. wissen wollen, ob
die "Nutelleria" in Frankfurt samstags geöffnet hat. Ganz so als würde
ich mir so etwas merken können. Dann gehe ich auf Abseits.de, verwende
die Suchfunktion und bin manchmal erstaunt,
was es alles zu lesen gibt. Und dies, obwohl ich das meiste davon selbst
geschrieben habe!
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Greplaw ist ein Blog zum Thema
Online-Recht ("Cyber Law") und zwar des Berkman
Center for Internet & Society an der Universität Harvard.
Registrierte User können Beiträge erstellen.
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Das Dirk Lotze Musikmanagement nutzt,
wie von uns für Gastronomie-Websites
vorgeschlagen, seit dem 12. Mai 2002 ein Blog für die Startseite
seiner Internetpräsenz..
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Ursula Lotze's Ferienhäuser in Frankreich
nutzt einen Blog (Userland-Software) für ihre Website.
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Research Blogs.
Eine Linksamlung über "how blogs are used in academia and research".
Torill Mortensen und Jill Walker haben ein Papier über "blogs in research"
geschreiben: "Blogging
Thoughts: Personal Publication as an Online Research Tool" (February
2002, PDF).
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Steve Outing: Board
The Weblog Bandwagon Now, Please. Newspapers Missed Most Internet Trends;
Isn't It Time To Catch One?, in: Editor and Publisher vom 26. Juni
2002. Angeregt wird der Einsatz von Weblogs bei Zeitungen, etwa jedem Reporter
und Fotografen bzw. Gruppen ein Weblog einzurichten, um dort zusätzliches
Material und Fotos zu veröffentlichen, Hosting-Services für
lokale Weblogs und vieles mehr..
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Kim Campbell: You,
too, can have a voice in 'blogland', in: The Christian Science Monitor
vom 20. Juni 2002. Ein weiterer einführender Artikel. "Journalists
say they read blogs for story ideas (TVtattle.com, for TV news,
readjacobs.com, for education) or industry news (poynter.org/medianews)."
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Eine Liste von Journalisten mit Blogs bietet cyberjournalist.net.
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Rick Klau: Weblogs
and Firm-wide Knowledge Management.
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Steve Outing: Weblogs: Put
Them to Work in Your Newsroom. A beyond--the-basics look at a powerful
and potentially profitable tool for journalists, in: Poynter.org vom
18. Juli 2002. "In this article, I'm going to attempt to develop a taxonomy
of weblogs. I'll categorize the types of blogs we've seen, and offer news-specific
suggestions of how weblogs can be implemented at news-related websites.
I'll also offer examples of each type, when possible." Unter anderem beschreibt
er ausführlich: "Business/Corporate/Advertising
Weblogs".
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InformationWeek hat am 19. Juli 2002 angekündigt, daß
er und seine Schwesterpublikation Optimize in den nächsten Wochenour
Blogs einführen wird (Quelle: John Foley: Are
Your blogging yet?, in: InformationWeek).
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Using
Blogs in Business, Kapitel 8 des Buches We
Blog: Publishing Online with Weblogs, das im August 2002
erscheinen soll.
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Ein Blog als fiktives
Tagebuch in einer Zukunft, in der die USA ein paar Fehler in der Terroristenbekämpfung
gemacht haben.
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Dan Bricklin: Small
business blogging.
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Eine umfangreiche Auflistung vieler nationaler und internationaler
juristischer Blogs (oder Blawgs) findet sich beim JIPS,
dem juristischen Internetprojekt der Uni Saarbrücken.
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Ein Webring
juristischer Blogs.
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"Weblogs
– ein Informations- und Wissens-Managment-Mittel für Juristinnen und
Juristen?" von lic. iur. Franz Kummer, in: Weblaw.ch. Franz Kummer
sieht unter anderem folgende Einsatzmöglichkeit für Anwaltskanzleien:
"Weblogs könnten in Zukunft auch in Anwaltskanzleien vermehrt eingesetzt
werden. In Form von sog. kollaborativen Weblogs bieten sie ein Werkzeug
zur Wissensverwaltung und -vereinigung innerhalb der Kanzlei. Jeder Mitarbeiter
kann auf seinem Spezialgebiete nützliche Informationen und Links zu
allenfalls nicht oder nur mit grossem Aufwand auffindbaren Themen in seinem
Weblog publizieren, was seinen Kollegen unnötige und meist zeitraubende
Rechercheprozesse erspart. Solche Bloggs können im Intra- und/oder
Extranet verwendet werden und sind damit nicht öffentlich zugänglich.
Interessant ist zudem die Möglichkeit, die Bloggs in die Kanzlei-Website
zu integrieren und bestehende wie zukünftige Kunden über Neuigkeiten
zu orientieren."
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Jim Carroll führt die Debatte über Unternehmensblogs
als Marketing-Tool mit einem Essay
weiter, das einen hypothetischen Harley-Davidson-Blog einführte, der
dazu verwandt wurde, neue Produkte und Dienstleistungen an den Mann zu
bringen.
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Als Weblog organisiert ist Melanie Langenhans Newsseite
für den Genealogischen Arbeitskreis Rheinhessen. (via Netbib)
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Weblog von Peter Pilz,
einem österreichischen Politiker der Grünen.
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Liste von wissenschaftlichen und wissenschaftlich verwendeten
Weblogs bei netzwissenschaft.de
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Schon seit einigen Jahren ist es üblich, geplante Spielfilme
mit eigenen Sites zu bewerben, oft bereits in der Entstehungsphase. Zum
erstenmal wurde beim Spielfilm I
Love Your Work-Weblog ein Blog dazu verwendet. Aufgezeichnet werden
Anekdoten und Geschehnisse an den Drehtagen. Engagiert wurde dafür
die Webloggerin Helen Jane (via Schockwellenreiter.de).
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Rheinhessenarchiv.
Informationen für Genealogen und an der Geschichte Rheinhessens Interessierte
von Melanie Langenhan (Nieder-Olm).
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Weblogg-ed. Using
weblogs in education. Eine Website über den Einsatz von Blogs bei
der Erziehung, beim Lehren und Lernen.
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Traction
Software Introduces Enterprise Weblog solution for Competitive Intelligence
and Market Research. vom 16. Dezember 2002.
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Inoffizielles
Weblog von Mitarbeitern des Open Directory Projects. "Sie informieren
über die Aktualiserung der ODP-Daten -kurz RDF-Dump genannt-,
das Update des Google Verzeichnisses, die Erkennntnisse von Robozilla -dem
automatischen Linkchecker des ODP-, reflektieren über die ODP Hardware
und vieles mehr." (Quelle: Newsletter von Klaus Patzwaldts at-web.de Nr.
99 vom 19. März 2003.
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Ulrich von Stipriaan: In
and Out Communication the needs of Civil Engineers.(PDF, 1 MB), Konferenzbeitrag
zur BlogTalk, (PDF), Wien, 24. Mai 2003. Der Beitrag beschreibt die Verwendung
eines Blogs für die Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung für
Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden. Das BauBlog
startete am 5. September 2002.
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Blogging
for Revolution (by Pejman Yousefizadeh, Tech Central Station, May 2003)
"Let's hope the Blogosphere, and Iranian bloggers in particular, have the
power to influence meaningful and effective change in Iranian culture and
society. Keep tabs on Iranian bloggers and reformist Iranian websites.
They could very well serve as the cyber-shock troops of a new Iranian revolution."
-
Alles was Spass macht nennt sich
das Weblog der Jugendausbildungsstätte Teodor Wuppermann e.V."
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Ichbinkreativ.de
ist ein Weblog von Ralf Sentfleben rund um die Themen Zeichnen, Illustration,
Fotografie, Malerei, Comic-Zeichnen, Basteln, Kreativität, Computer-Kunst,
3D-Modellierung, Digitale Bildverarbeitung, Kunst allgemein und vieles
mehr.
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Ferienwohnung-Nahe-Bingen.de
ist ein Blog als Website eines Ferienwohnung-Anbieters.
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Weblogs
in enterprise IT von Adam Gaffin, in: Network World Fusion, 06/10/03.
-
"Blogging for Milk. Raging Cow's
new viral-marketing gimmick" von Rob Walker, in: Slate vom 14. April
2003. Über den Versuch von Dr Pepper/7Up, Blogs als Viral
Marketing-Tool einzusetzen.
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Abseits.de: Linksammlung Weblogs
mit gastronomischen Inhalten.
-
deutschsprachige
juiristische Weblogs.
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Die Anwendung von Weblogs in der Lehre beleuchtet der Aufsatz
"Content
Delivery in the ‘Blogosphere’", von Richard E. Ferdig, Ph.D. und Kaye
D. Trammell, University of Florida, in: "The Journal" vom Februar 2004.
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Ein Weblog
über Baustellen verwendet die Fernwärmversorgung Wien.
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Z-Coil dealer blog
-- Ein Blog von Carolyn Linzner, die in Sanoma County einen Schuhladen
betreibt.
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Tekrati: Weblogs
written by information technology and
telecommunications
industry analysts..
Funktionale Einsatzbereiche
Weblogs lassen sich in Organisationen und Gruppen wie folgt
einsetzen:
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zur Kommunikation in Projekten und zu ihrer Dokumentation,
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zur Veröffentlichung von Neuigkeiten,
-
als "Schwarzes Brett" für Mitarbeiter oder Kunden,
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als Kundenzeitschrift im Internet oder Mitarbeiterzeitschrift
im Intranet,
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in der Aus- und Weiterbildung, weniger zur Wissensvermittlung
als zur Diskussion mit und unter den Lehrenden und Lernenden,
-
als Wissensdatenbank mit Suchfunktion. Moderne Suchmachinen
können Dateien zahlreicher Formate indizieren, auch Multimedia-Dateien.
Ein ganz besonderer Aspekt ist dabei, daß Dateien und Datenbankeinträge
nicht nur durchsucht sondern auch mit Konzepten wie der Linkpopularitaet
oder der Reputation bewertet werden
können.
Wenn man Autoren gewinnen will, die an einem Blog, z.B. über
internes Wissen eines Unternehmen, mitwirken, müssen die Vorteile
für neue Teilnehmer vorab konkret sichtbar sein und nicht nur abstrakt
formuliert. Deshalb benötigt man Autoren, die anfangen, Inhalte einzustellen,
bevor die "breite Masse" damit konfrontiert und motiviert werden kann,
selbst Beiträge zu verfassen. Insoweit ähneln kollektive Weblogs
virtuellen
Communities. Siehe dazu auch: Danny Bradbury: "From
blogs to k-logs", in: Computer Weekly vom 23. September 2003.
Einsatzbeispiele bei Unternehmen
Weblogs lassen sich auch für bestimmte Aufgaben und
Funktionen von Websites verwenden:
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FAQ / Frequently Asked Questions / Häufig gestellte
Fragen.
Sobald eine Frage eines Nutzers eingeht, deren Antwort
auch andere Besucher interessieren könnte, stellt man die Fragen und
die dazu passende Antwort als Blogeintrag online. Meines Erachtens eignen
sich für FAQs aber nach Inhalten oder Nutzergruppen rubrizierte, hierarchisch
geordnete Listen von Frage-Antwort-Kombinationen besser, da der Nutzer
dort schneller zur Frage-Antwort-Kombination findet, die ihn interessiert,
und einfacher überprüfen kann, ob die gesuchte Kombination fehlt.
-
What's New Pages / Neue Seiten und Inhalten.. Die
Besucher können sofort erkennen, welche Inhalte neu sind und in umgekehrter
chronologischer Reihenfolg die Liste neuer Inhalte durchschauen bis zu
den Neuigkeiten, die ihnen schon bekannt sind.
-
What's Coming / Demnächst. Die Nutzer werden
über kommende Evens, neue Produkte und Angebote usw. informiert. Eine
Kommentarfunktion erlaubt es den Besuchern, sich zu den Ankündigungen
zu äußern.
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Photo Blog. Fotos werden zusammen mit einer kurzen
Beschreibung online gestellt, z.B. Fotos von Messebeteiligungen, zufriedenen
Kunden, neuen Mitarbeitern, Events.
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Developer Notes / Anmerkungen von Entwicklern, Technikern.
Nicht nur Software-Unternehmen, sondern für alle Unternehmen, die
beratungsintensive Produkte und Dienstleistungen anbieten, können
Hinweise auf Fehler, Einsatzbeispiele, kurzum alle Tipps und Tricks, die
etwa bei Reparaturen anfallen, ihren Kunden zur Verfügung stellen.
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