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Tee

Auf dieser Seite informieren wir über den Trend zu mehr Teekonsum, den man als Gastronom nicht vernachlässigen sollte und einige weiterführende Informationen im Internet. 


Per Mausklick online bestellenTee ist "in": 1998 ist der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland laut Außenhandelsstatistik auf rund 250 Gramm gestiegen. Der Grüntee-Konsum hat sich mehr als verdoppelt. Wie der Deutsche Teeverband e.V., Hamburg, mitteilt, erhöhte sich die im Inland zur Verfügung stehende Teemenge von 18.330 Tonnen in 1997 um rund 22 Prozent auf  22.330 Tonnen in 1998. Den größten Zuwachs verbuchte grüner Tee, dessen Inlandsverfügbarkeit sich auf 4.270 Tonnen gegenüber 1.685 Tonnen mehr als verdoppelte (plus 153 Prozent). Doch auch beim schwarzen Tee griffen die Bundesbürger häufiger zu: Zwar liegt der Zuwachs mit plus 8,5 Prozent unter dem Rekordergebnis des Grüntees, jedoch hält der Schwarztee mit 18.060 Tonnen Inlandsverfügbarkeit und gut 80 Prozent am Teeverbrauch nach wie vor den deutlich größten Anteil am Gesamtmarkt. 


Bedeutendstes Lieferland für den deutschen Markt war Indien, allerdings mit einem bemerkenswerten Rückgang des Importanteils von 27,2 Prozent in 1997 (8.870 Tonnen) auf 21,7 Prozent und 8.405 Tonnen  im Berichtsjahr. Deutlich zugelegt hat China mit 7.652 Tonnen (3.693 Tonnen), womit der zweite Platz souverän behauptet und der Anteil von 11,2 auf 19,8 Prozent ausgebaut wurde. Dieses Ergebnis geht vor allem auf die große Nachfrage nach grünem Tee zurück. Auf den folgenden Plätzen liegen annähernd gleichauf Indonesien (4.480 Tonnen, Anteil 11,6 Prozent) und Sri Lanka mit 4.416 Tonnen (Anteil 11,4 Prozent). 


Die deutschen Konsumenten genießen international den Ruf des Qualitäts-Weltmeisters. Auch wenn der pro-Kopf-Verbrauch im Vergleich zu den Spitzenreitern Irland (3,23 kg pro Kopf), Großbritannien (2,46 kg) und Kuwait (2,41 kg) eher bescheiden anmutet, so wird nirgendwo so hochwertige Ware nachgefragt. Allein die Menge von 38.659 Tonnen in 1998 nach Deutschland importierten Schwarztees entspricht einem Gegenwert von über 227 Mio. DM. 


Der deutsche Verbraucher verbindet Tee vor allem mit Genuß und Kultur - aber immer häufiger auch mit Gesundheit und Wellness. So  stehen positive Wirkungen des Tees - beispielsweise in Zusammenhang mit Krebsprävention - immer häufiger im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen und Studien. Nach Einschätzung von Jochen Spethmann ist Tee 5000 Jahre nach seiner "Entdeckung" damit aktueller denn je: "Erfreulich ist, daß auch immer mehr junge Verbraucher überzeugte Tee-Fans sind." Für den deutschen Teehandel blickt er daher optimistisch in die Zukunft: Man rechnet mit einem stabilen Markt, der aber auch noch Wachstumspotential bietet. 


Tea, Thé, Cha, Chai oder Tee kennt keine Grenzen, denn den Genuss der trockenen, runzligen und mit Wasser übergossenen Blätter findet man überall auf der Welt. Tee belebt den Körper, erfrischt die Sinne und besänftigt den Geist. „Im Osten…, nimmt alles seinen Anfang, dort geht die Sonne auf, von dort kommt der Wind“  (A. Tan). Dort hat auch der Tee seinen Ursprung. Tee gedeihen in den Teegärten der Welt. „Two leaves and a bud“ heißt die Pflückformel für Qualitätstees, die nach der Region oder dem Dorf benannt sind, aus dem sie stammen: Assam, Bancha, Darjeeling, Earl Grey, English Breakfast, Keemun, Lapsang, Souchong, Matcha, Nilgiri, Sencha und Yünnan


Tee wird in vielfältigen Formen gereicht: grün, schwarz, rot und sogar weiß, in Form von Blättern oder Pulver, zu Teerosen gebunden oder als Ziegel gepresst. 


Grüner, unfermentierter Tee ist in Japan ein gewöhnliches Getränk auch in Restaurants. Miningco-Guide Shizuko Mishima informiert über den Herstellungsprozess, Varianten und wie man ihn vorbereitet und serviert (in englisch). 


Club-Mate ist ein Eistee auf der Basis von Yerba-Tee und Kristallzucker. Mate ist das wichtigste alkoloidische Genußmittel des südlichen und mittleren Südamerika, das die Eingeborenen schon seit den ältesten Zeiten zur Ertragung von Strapazen befähigte, aber auch von den eingewanderten Europäern geschätzt wird. Die Anregung beruht auf dem Gehalt von Koffein. Es wird hergestellt von der fränkischen Familienbrauerei Loscher in Münchsteinach.


Ebenfalls häufiger als Wellnessgetränk nachgefragt ist der südafrikanische Rotbusch oder Rooibos, etwa in der Geschmacksrichtung Vanille, wie er von Eilles Tee vermarktet wird oder lose. "Die medizinischen Wirkungen des Rooibos-Tees" beschreibt Dr. Jörg Zittlau. Über den Rooibos-Teeanbau in Südafrika.


Über amerikanische Restaurant-Konzepte rund um Tee berichtet der Restaurant Report.
   
 

Weiterführende Links

  • Grafentee Onlineshop - über 150 Sorten Tee in bester Qualität vom Fachhandel. Grafentee - über 150 Teesorten in bester Qualität. Neben klassischen Sorten wie grüner Tee, schwarzer Tee, Rooibush uvm. bietet der Versender auch Spezialitäten als Kräutertee, Wellness-/ Ayurvedatee sowie Bio-Tee. Der Direktvertrieb per Onlineshop sichert günstige Preise. Beratung, ausführliche Informationen und Lieferservice runden das Angebot ab.
  • Original Food GmbH, Freiburg, Import und Vertrieb von nachhaltigen und hochwertigen Lebensmitteln für die Gastronomie und Endverbraucher, u.a. ANNAPURNA: Tee aus  Nepal.
  • So ziemlich jede Information über Tee, die man erwarten kann, von den vielen Schritten bei der Teegewinnung über Rezepte bis zu der nur scheinbar simplen Frage "Was ist Tee?", enthält das Online-Buch "Schwarztee". Auch die Firma "Teekanne" bietet nicht nur Informationen zu ihren Produkten sondern auch zu allem, was man über Tee wissen sollte. Überwiegend englischsprachige Informationen gibt es beim Teeversand "World of Tea", dazu mehr als 50 weitere Links zum Thema. 
  • A World of Tea informiert über die Geschichte des Tees.
  • Das Internet Food Lexikon zeigt in einer Fotoreihe die Verarbeitung von Tee in einer Teefabrik
  • CNN Food Central bietet unter anderem eine Übersicht über die verschiedenen Teeanbaugebiete und -sorten mit Geschmackseigenschaften
  • Warenkundliche Infomationen über Tee gibt es auch bei Melitta/Cilia; außerdem zehn Regeln für die Teezubereitung
  • "Tee ist Trend", in: tourismusmagazin.com.
  • Über Tee als Trendgetränk informiert auch der Bayerische Gastronomie-Report.
  • Wie wäre es mit einer Stippvisite im "Pfefferminzmuseum Eichenau"? Seit 1918 wurde die Pfefferminze in Eichenau als Heilpflanze angepflanzt. Das Museum erinnert daran. 
  • Wo das "Café Abseits" seinen Tee herbekommt, willst Du wissen? Nun, wir bekommen es direkt von einem Importeur aus Abtswind. Die Firma Kräuter-Mix beliefert vor allem Großabnehmer. 
  • Ein alternativer Anbieter für die Gastronomie ist der Teekanne Partnerservice mit einem Angebot auch an Zubehör.
  • Abseits.de: "Bubble-Tea".
Aktualisiert am 1. Oktober 2004