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Geeignete Schlüsselwörter finden
 

iconWie man geeignete Schlüsselwörter finden kann

1. Probe auf's Exempel: Mach' einfach mal einen Test. Gehe auf eine beliebige Suchmaschine (etwa Google) und suche weltweit nach "untitled" oder "No title"  oder "New Page". Dann bekommst Du eine Vorstellung, bei wievielen Webseiten darauf verzichtet worden ist, ihnen einen Titel zu geben. Der Inhalt des Titels hat ein hohes Gewicht, wenn Suchmaschinen Webseiten bewerten. 
2. Probe auf's Exempel: Viele Website-Betreiber denken firmen- statt produktorientiert. Deshalb sind ihre Sites bei den Suchmaschinen und in Webkatalogen schlecht zu finden. Denn der Surfer und potenzielle Kunde sucht meistens nicht den Händler, sondern dessen Ware. MediaMit fand heraus, daß die meisten Händler deshalb schlechte Karten haben. 


Bevor Du Dich an das Schreiben von Webseiten unter Beachtung einfacher Regeln für suchmaschinenfreundliche Seiten machst und Webseiten bei Suchmaschinen anmeldest, überlege Dir: 
  • Welche Ziele verfolgst Du mit Deiner Website, welche Produkte und Dienstleistungen willst Du anbieten?
  • Welche (verschiedenen) Zielgruppen willst Du erreichen?
  • Mit welchen Suchwörtern suchen diese Zielgruppe(n) wohl in Suchmaschinen auf der Suche nach Informationen, Produkten und Dienstleistungen, die Du über das das Internet anbieten willst oder Deine Wettbewerber anbieten?
"The goal in choosing keywords and keyphrases for search engine optimization is to find terms that  your target audience is likely to use at a search site, and that are precise enough to limit the competition for top placement." Kevin Elliott, About-Guide für Websearch, in: "Can I Get a Keyword? Part 1: Climb High in Search Engine Positioning with Well-Chosen Keywords and Keyword Phrases" vom 21. Mai 2001
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Diese Seite wird u.a. empfohlen von Sedo.de, und von MarkeX.de.
 
Der Arbeitsaufwand und der Zeitbedarf für diese frühe Phase der Entwicklung einer Website, ihr Einfluß auf den späteren Erfolg und ihre Schwierigkeit werden meist unterschätzt (vergleiche dazu den Abschnitt 2.7 "Sprache als Interaktionsproblem" auf S. 12 und den Abschnitt 5.5.2. "Wortwahl bei den Suchbegriffen" der Magister-Arbeit "Suchmuster erfahrener und unerfahrener Suchmaschinennutzer im deutschsprachigen World Wide Web. Ein Experiment" von Sven Körber. 


Gottseidank lassen sich viele Teilarbeiten delegieren (wenn man jemand hat, auf dem man diese Arbeit abwälzen kann, oder das Geld, dafür zu zahlen). 


Sumantra Roy, Herausgeber des Search Ranking Newsletters, hat den "Keyword Effectiveness Index" entwickelt: Die Effektivität eines Keywords wächst mit der Popularität des Keywords, also mit der Häufigkeit der Suchanfragen, bei denen dieses Keyword verwendet wird, und sinkt mit der Anzahl der Seiten, die das Keyword enthalten. Am effektivsten sind Keywords, nach denen häufig gesucht wird, die aber selten zu finden sind. Leider werden populäre Keywords meist auch häufiger verwendet.


Es geht darum, eine möglichst umfassende Liste von Schlüsselwörtern zu erstellen. Später werden wir eine einzelne Webseite (page) nur für jeweils ein Wort dieser Liste optimieren. 


Bei wettbewerbsintensiven Themen, die sehr häufig auf Webseiten behandelt werden, und damit bei Schlüsselwörtern, bei denen viele Webseiten angezeigt werden, kann es sinnvoll sein, sich von vornherein auf Kombinationen von Schlüsselwörtern zu konzentrieren. Mehrere Gründe sprechen dafür:
  • Trefferlisten für einzelne Suchwörter sind oft zu umfangreich. Es ist unrealistisch bzw. zu arbeitsaufwendig, für solche Wörter eine Spitzenplazierung zu erreichen.
  • Immer mehr Nutzer von Suchmaschinen verwenden mit zunehmender Erfahrung Suchwortkombinationen.
  • Nutzer, die Kombinationen von Schlüsselwörtern verwenden, suchen zielstrebiger und sind, wenn sie unsere Seiten finden, eher den Zielgruppen zuzurechnen und leichter als Kunden zu gewinnen.
  • Die zusätzliche Verwendung eines Suchwortes, welches das Zielgebiet beschreibt, vermeidet die sinnlose Ansprache von Nutzern, die für ein regionales Angebot als Kunden nicht in Frage kommen.
Ein Beispiel:


Für ein Bamberger Einzel-Restaurant ist es nicht sinnvoll, anzustreben, bei Eingabe des Suchwortes "Restaurant" gefunden zu werden, da Einzel-Restaurants nicht überregional konkurrieren. Man erhielte, wenn es denn gelänge, sich an vorderer Stelle zu positionieren, zwar viel Traffic, aber - gastronomisch gesehen - von den falschen Leuten. Interessanter sind diejenigen Nutzer, die gezielt etwa nach "Restaurant Bamberg" suchen. 


Ein Landhasthof in Franken hat seine Seiten so gestaltet, daß es auch gefunden wird, wenn man nach weiteren fränkischen Städtenamen in Verbindung mit "Restaurant" sucht. Dies kann effektiv sein, aber möglicherweise werden Nutzer verärgert. Ich rate davon ab, es sei denn es handelt sich um ein spezialisiertes Restaurant mit großem Einzugsgebiet, welches auch von Gästen aus Nachbargemeinden besucht wird. 


Ich selbst habe mir als Trick ausgedacht, eine Seite zu machen, auf der Bamberger Gaststätten mit eigener Online-Präsenz gelistet sind (gastroba.htm). Diese Seite ist zum einen inhaltlich nützlich, zum anderen gelingt es mir dadurch, auch gefunden zu werden, wenn jemand nach einem Wettbewerber sucht. Möglicherweise steht meine Seite sogar vor der des Wettbewerbers. Solche Tricks balancieren aber auf der Grenze des rechtlich erlaubten (vergleiche Online-recht.de) und könnten in streitsüchtigen Branchen provozierend wirken. Bei uns ist es eher so, daß die stolzen Macher oder Eigentümer neuer Websites um die Aufnahme in diese Linksammlung bitten und sich für diesen Serice bedanken. 
 
Die folgende Tabelle demonstriert, daß es für ein spezialisiertes Unternehmen bzw. ein nur regional tätiges Unternehmen schwierig und unsinnig ist, zu versuchen, bei einer überregionalen und allgemeinen Suche gut platziert zu werden  Bei mehr als 3 Millionen Webseiten, die das Wort "Restaurant" enthalten, und fast einer Viertelmillion Webseiten mit dem Wort "Gastronomie" ist es reine Zeitverschwendung, unter diesen Seiten einen vorderen Platz erringen zu wollen. Abseits.de steht zwar zur Zeit (11. Mai 01) bei einer Suche nach "Gastronomie" etwa in der Suchmaschine Excite auf Platz 1, aber das ist unbeabsichtigt, gewissermaßen "Künstlerpech".

Suchterm Sprachen
Anzahl der Treffer 
in Google.com
Restaurant alle
3.910.000
Restaurant Bamberg alle
2.090
Restaurant Bamberg Schlenkerla alle
69
Restaurant Schlenkerla alle
126
Restaurant Schlenkerla deutsch
25
Gastronomie alle
232.200
Gastronomie Bamberg alle
916
Gastronomie Bamberg Schlenkerla alle
12
Gastronomie Fachbücher alle
306

Folgende Tabelle beschreibt, ob sich der Versuch lohnt, ein sehr gutes Ranking zu erreichen: 

Anzahl der Treffer
Ist eine gute Positionierung erreichbar? Beispiele von Abseits.de
(die angegebenen Zahlenwerte können aktuell anders sein)
Ranking Treffer
> 2.500.000
vergiß es! So viele Treffer gibt es vermutlich nur bei Sex-Themen bei einer Suche in allen Sprachen, z.B. bringt "sex" bei Google.com 13,2 Millionen Treffer, wenn man in allen Sprachen sucht, in deutsch Seiten nur 145.000 Treffer.     
> 250.000
fast ausssichtslos "Poster" bei Altavista
4
386.900
> 25.000
eine echte Herausforderung "gastronomie" bei Lycos (deutschsprachige Seiten)
"Verlage" bei Fireball.de
"krankenkassen" bei Fireball.de
"Andy Warhol" bei Google.com (alle Sprachen)
"Gastronomie" bei Euroseek
5
8
4
8
1
118.773
104.465
40.955
86.617
41.437
> 2.500
nicht einfach, aber möglich, wenn die Konkurrenz nicht gut ist. "Portale" bei Altavista
"Communites" bei Fireball
"Backgammon" bei Fireball
7
6
3
11.622
19.404
6.253
> 250
das tägliche Brot  "Valetta" bei Fireball
"Ovomaltine" bei Altavista
1
1
651
658
<= 250
eine leichte Übung "Coshopping" bei Lycos
1
65

Bevor Du die gefundenen Schlüsselwörter als Meta-Tag Keywords oder im Text Deiner Webseiten verwendet, solltest Du prüfen oder von einem Juristen prüfen lassen, ob gegen die Verwendung dieser Wörter rechtliche Gründe (Markenrecht, Patentrecht, Titelschutz, UWG, Namensrecht) sprechen (siehe auch http://www.online-recht.de). 


Empfehlenswert ist es, die gefundenen Suchwörter, jedes für sich, auf eine Karteikarte zu schreiben. Man kann diese Karteikarten: 
  • mit sich führen und neue Karten als Notizzettel für spontane Einfälle verwenden,
  • jemand anderem in die Hand drücken, mit der Bitte sich weitere Suchwörter auszudenken,
  • an Wände pinnen und so mit Gruppen von Menschen darüber diskutieren,
  • recht einfach Gruppen zusammengehöriger Begriffe zuordnen und erhält so eine Anregung für sinnvolle Abteilungen einer Website. Man vermeidet damit auch den häufigen Fehler, eine Website etwa der Aufbauorganisation des Unternehmens nachzuempfinden, und orientiert sich stattdessen an den Interessen der Zielgruppe(n).
Bei der Suche nach geeigneten Schlüsselwoertern unterscheiden wir - auch wegen ihrer unterschiedlichen Delegierbarkeit je nach Zugang und Internetkenntnissen - zwischen 

Offline-Suchstrategien

Wegen der leichten Verfügbarkeit fängst Du an mit Drucksachen Deines Unternehmens, die an die Zielgruppen abgegeben werden, und schreibst Dir alle Wörter heraus, die nicht Teil des Grundwortschatzes sind (in der Terminologie der Suchmaschinen-Freaks: "Stopwords"). Im Abschnitt 5.5.2. "Wortwahl bei den Suchbegriffen" seiner Magister-Arbeit "Suchmuster erfahrener und unerfahrener Suchmaschinennutzer im deutschsprachigen World Wide Web. Ein Experiment" hebt Sven Körber hervor, daß Suchende vorgegebene Suchwoerter selten variieren. Ich schließe daraus, daß Suchende häufig auch die Wörter verwenden, mit denen sie in Prospekten und Printmedien malträtiert werden.
 
Ein Beispiel: 


Ein Teil eines Werbetextes für unser Café Abseits lautet so: 
    Es ist das älteste Studentencafé Bambergs, bekannt vor allem durch seine reichhaltige Frühstückskarte, einen beliebten Biergarten und die wohl umfangreichsten und beste Bierauswahl in Bamberg."
Das “es”, “ist” usw. keine geeigneten Suchwörter sind, weil sie in (fast) allen Texten vorkommen, duerfte einleuchten. Nach “umfangreich” mag in irgendwelchen Zusammenhängen und Kombinationen schon mal jemand suchen, aber ob er ausgerechnet unsere Seiten finden möchte?
 
Die verbleibenden Wörter können wir als Suchwörter verwenden. Danach denken wir uns weitere Wörter aus oder suchen systematisch danach, z.B. in Synonymwörterbüchern und Lexika: 
  • Abwandlungen, z.B. Studentencafé: Café, Kaffeehaus, Frühstückscafé, Gaststätte. Siehe dazu auch Suchmaschinen.tips.de: Variation.
  • Zerlegungen, z.B. Frühstückskarte: Frühstück, Speisekarte, Getränkekarte, Frühstück
  • Fremdwörter und Amerikanisierungen, z.B. Frühstück: Breakfast, petit dejeuner
  • Mundartliche Ausdrucksweisen, aber auch Bezeichnungen, wie sie in Österreich und der Schweiz verwandt werden, etwa Brotzeit, Vesper.
  • Ausdrucksweisen in anderen Sprachniveaus, z.B. in der Sprache von Subkulturen oder in der Amtssprache.
  • Abkürzungen und abkürzende Schreibweisen, z.B. Uni für Universität.
  • Verallgemeinerungen, z.B. Bamberg: Oberfranken, Franken, Bayern.
  • Plural und Singular.
  • häufig vorkommende falsche Schreibweisen, vergleiche dazu den Abschnitt 5.5.3 "Rechtschreibung der Suchbegriffe" in der Magister-Arbeit "Suchmuster erfahrener und unerfahrener Suchmaschinennutzer im deutschsprachigen World Wide Web. Ein Experiment" von Sven Körber, die als PDF-Datei zum Download bereit steht. 
  • Schreibweisen vor und nach der Rechtschreibreform wie Tip und Tipp.
  • Schreibweisen mit und ohne deutsche Umlaute wie ä,ö,ü, ß. Besonders wichtig für Nutzer, die keine Tastatur mit deutschen Umlauten besitzen.
Neben den eigenen Drucksachen können wir auswerten: 
  • Befragungen der eigenen Mitarbeiter mit Zielgruppen-Kontakt.
  • Schriftliche Äußerungen von Kunden (z.B. Anfragen, Beschwerden) und Niederschriften mündlicher Äußerungen z.B. der Reklamationsbearbeitung oder aus dem Call-Center
  •  Inserate, die wir geschaltet haben,
  • eigene Pressemitteilungen und Presseberichte über unser Unternehmen.
  • Möglicherweise lassen sich auch andere Mitarbeiter, Stammkunden und befreundete Mitarbeiter von Lieferanten finden, die bereit sind, aufzuschreiben, mit welchen Suchwörtern sie selbst suchen würden. 
Weiter lassen sich auswerten: 
  • Inserate, Prospekte, Preislisten, Pressemiteilungen der Wettbewerber (siehe aber unseren Hinweis auf eventuelle rechtliche Probleme),
  • die Bezeichnungen der Rubriken, in denen unsere Produkte und Dienstleistungen sowie die Wettbewerbsprodukte in Messekatalogen, Gelben Seiten und Fachzeitschriften geführt werden,
  • die Begriffe, mit denen unsere Produkte und Dienstleistungen in wissenschaftlichen Bibliotheken verschlagwortet werden, 
  • Fachbücher (z.B. deren Inhaltsverzeichnisse).

Suchstrategien im Internet

Suchen in Newsgruppen:
  • Du kannst in Newsgruppen, z. B. mit Hilfe von Google Groups (vormals: dejanews), nach Beiträgen zu den Suchwörtern oder Kombinationen von Suchwörtern, die Du bereits gefunden hast, suchen und in den gefundenen Diskussionsbeiträgen nach neuen Suchwörter fahnden. 
Suchen in Webseiten:
  • Mögliche Suchwörter findest Du im Text von Webseiten und in den Meta-Tags Beschreibung und Keywords, etwa der Konkurrenz (Anmerkung: ein US-Gericht hat die Verwendung von Keywords von Konkurrenten als "Besitzstörung an fremden beweglichen Sachen" verurteilt, siehe Internet.de vom 8. Februar 2002. Dies legt eine gewisse Vorsicht nahe, zumindest aber sich nicht erwischen zu lassen. Wobei Urteile amerikanischer Gerichte nur indirekt - über die rechtswissenschaftliche Literatur - Einfluß haben auf Entscheidungen deutscher Gerichte. Wir predigen auf dieser Seite die Analyse konkurrierender Websites ohnehin nur für die Phase der Sammlung potentieller Suchwörter. Welche man davon verwendet, ist anschließend zu beantworten. Da konkurrierende Websites in der Regel keine identische Unternehmenskonzepte verfolgen, wird man in der Regel auch zu einer anderen Auswahl an Suchwörtern gelangen). Das Tool Keywordcount erleichtert diese Arbeit.
    Du kannst in Suchmaschinen und Katalogen nach den von Dir bisher gefundenen Schlüsselwörter suchen und die weit oben plazierten Webseiten, falls sie inhaltlich passen, auswerten.


    Mein besondererer Tipp: Suggestion von Overture.com. Aber bedenken Sie bitte: Overtures Zahlen werden hochgetrieben durch automatisierte Anfragen (bid optimizer, position and ranking monitors, page popularity analyzers), durch Doppelzählungen (etwa wenn ein Overture-Partner intern die Suche eines anderen Overture-Partner nutzt oder ein Mensch verschiedene Suchmaschinen zur selben Suchanfrage nutzt) und durch Doppelzählungen von Plural und Singular-Formen von Suchwörtern. Das heißt: Suggestion von Overture ist nützlich zur Gewinnung von Informationen über die relative Bedeutung von Suchwörtern. Die absoluten Zahlen sind überhöht und eher der Tatsache geschuldet, daß Overture seine Kunden zu Werbung verleiten will. Wer vergleichsweise akkurate, absolute, prognostizierte Zahlen benötigt, sollte stattdessen auf den kostenpflichtigen Service von Wordtracker zurückgreifen.


    Weitere Tools von Suchmaschinentricks.de und Overture.

    Das Google Adwords Keyword Suggestion Tool ist eigentlich dafür gedacht, Keywords für Google Adwords zu finden. 


    Erst seit März 2001 online ist ein weiteres "phrase based web-ometer"-Tool: Compare-Stuff. Es erlaubt die Ermittlung der Popularität von zwei Termini in einer Reihe von Suchmaschinen (leider ohne Google) und den Vergleich mit einem weiteren Suchterm in den Webeiten, die diese beiden Suchtermini enthalten. Zugegeben, das klingt etwas schwer verständlich, wird aber klar, wenn man es selbst ausprobiert. In der rechten Spalte habe ich z.B. "Gastronomie" und "Gastgewerbe" eingegeben und als Vergleichsterm in den gelben Kasten "Marketing". Am Fuß der Seite sind Optionen für die Auswahl der Suchmaschine oder die Sprache der Webseiten, auf die man die Suche begrenzen will. Die Ergebnisseite zeigt die Anzahl der Seiten mit den beiden Suchtermini und wieviele Seiten davon auch den Vergleichsterm enthalten (absolut und relativ).


    http://www.7search.com/scripts/advertiser/sample_get.asp. 7search ist eine Pay-per-Click-Suchmaschine, Zwischen Singular und Plural wird unterschieden. Dieses Tool generiert nur Schlüsselwörter in der exakten Schreibweise: Zum Beispiel wird bei einer Suche nach "travel germany" "travel to germany" nicht angezeigt. Außerdem ist 7Search nicht besonders populär, die Ergebnisse damit nicht besonders repräsentativ. Dieses Tool eignet sich damit eher zum Finden neuer Schlüsselwörter als zur Beurteilung ihrer Relevanz.


    Der MetaGer-Web-Assoziator gibt verwandte Wörter zurück.
     
  • Besonders gründlich solltest Du die Webseiten Deiner Wettbewerber untersuchen (z.B. den Quellcode analysieren) oder die zentralen Keywods und den Inhalt. 

Suche in Online-Büchern und Online-Suche in Büchern

  • Du kannst Online-Synonymwörterbücher und Lexika auswerten und 
  • in der Suchmaschine einer guten Online-Buchhandlung wie Amazon.de nach den von Dir bereits gefundenen Suchwoertern suchen und die Titel der gefundenen Bücher sowie ihre Beschreibungen, Inhaltsverzeichnisse und Kritiken auswerten.
Eine besonders schöne Möglichkeit, Wortbildungen zu generieren, bietet die "Morphology-Browser"-Funktion von Canoo.com:
Wenn Deine Website bereits online ist, stehen Dir weitere Informationen offen: 
  • In den Statistiken Deines Webservers findest Du Hinweise, nach welchen Suchwörtern solche Nutzer gesucht haben, die Deine Seiten gefunden haben. Verfolge diesen Link zurück und schau Dir an, welche Webseiten angezeigt worden sind. So findest Du weitere Webseiten finden, die mit Deinen konkurrrieren.
  • Wenn Du eine eigene Suchmaschine für Deine Site betreibst oder einen externen Dienst nutzt, werden Dir auch solche Suchwörter zugänglich, mit denen Nutzer auf Deiner Site erfolglos gesucht haben. Du erhältst E-Mails von Nutzern Deiner Site, die Du nach sinnvollen neuen Suchwörtern auswerten kannst.

Das Geheimnis erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung


"Here's the secret of success with search engine optimization: develop quality content and optimize for the actual words and phrases your prospects are searching with. 


Many services won't tell you that — because they don't bother doing the research, and they don't know what terms your prospects look for — or some unscrupulous services actually give unpopular choices on purpose, because it's easier to get a high ranking. But it does you no good to be ranked number 1 in some obscure phrase that no one has ever typed into the little white box!" 


Quelle: W E B G U E R I L L A
 

Interessante Links

  • “Keywords”, in: Suchmaschinentips.de
  • Klaus Schallhorns Website
  • Spellweb. Eigentlich gedacht als eine Art Rechtschreibprüfung (welche Schreibweise eines Wortes oder einer Wortkombination ist häufiger in bestimmten Suchmaschinen zu finden), kann man dieses Tool auch dazu verwenden, allein die Häufikgkeit festzustellen, um herauszufinden, welche Wörter populär sind.
  • Es gib eine Möglichkeit, festzustellen, wie häufig mit bestimmten Suchwörtern bei Google

  • gesucht wird. Rufe auf adwords.google.com, klicke auf "Create and Preview Ads"
    gestalte eine Anzeige, stelle die Option "Show this ad to users searching in:" auf "German" und
    fahre dann fort mit "continue". Es erscheint eine Seite, auf der man fuer verschiedene Keywords, Keyword-Kombinationen und Phrasen eine Schaetzung der Anzahl der Aufrufe bei Google erhaelt. Man kann diese Prognose mit "Update Keywords Estimate" beliebig oft wiederholen. Aufgepasst: Wenn man unter Keywords z.B. "restaurant business" eingibt, ist das etwas anderes als wenn man "restaurant, business" eingibt. Ohne Komma werden die Anzahl der Suchen nach "restaurant business" angeben. Mit Komma werden die Anazhl der Suchen nach "restaurant" und nach "business" angegeben.
  • GoodKeywords. Keyword Research Tool zum kostenlosen Download, also clientenseitig. Es analysiert die Ergebnislisten von GoTo.com , Direct Hit und Lycos and erstellt eine Liste alternativer Schlüsselwörter. Im Falle von GoTo.com zeigt es auch an, wie oft nach diesem Ausdruck gesucht worden ist. 
  • Netmechanic: How to pick Your keywords.
  • Netmechanic: Keyword Popularity Tool (kostenpflichtig).
  • Netmechanic: Page Primer Free Sample. Kostenloses Ausprobieren des Services Pager Primer, mit dem die Suchmaschinen-Eignung von Webseiten analysiert werden kann. Die zu analysierenden Webseiten können auch vom  PC hochgeladen werden! Da der Service auf die Analyse englischsprachiger Webseiten eingestellt ist, werden dummerweise häufig vorkommende Worte, die von auf deutschen Content eingerichteten Suchmaschinen nicht indiziert werden, mit in die Analyse einbezogen.
  • About.com: What You're Searching For?. Die populärsten Suchbegriffe, mit Links zu Artikeln, Tutorials und Hunderten von Webresourcen.
  • Keyword Tips, by Robert Brady
  • Paul Bruemmer,  CEO of Web-Ignite Corporation, a search engine traffic agency: Finding the Keywords That Will Help Customers Find You, in: ClickZ vom 25. Oktober 2000. 
  • Paul Bruemmer: Choose Your Words with Care, in: ClickZ.
  • Google: Tips for Effective Keyword Targeting.
  • Sumantra Roy: Which keywords should you optimize your site for?
  • About.com: Interactive Keyword Tutorial.
  • Northernwebs Keyword Densitiy Analyzer erstellt eine aphabetische Liste alle Wörter einer Webseite mit Angabe der Häufigkeit des Vorkommens. Deutsche Umlaute werden nicht erkannt.
  • Softnik offeriert clientenseitige Tools "Good Keywords" (kostenlos) und "Good Keywords Professionell".
  • Google.com: Tips for Effective Keyword Targeting.
   
aktualisiert am 9. Mai 2008