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Subs - Sandwiches - belegte Brötchen - Baguettes

Seit der 4. Earl of Sandwich im 18. Jahrhundert gebratenes Fleisch in Brotscheiben packen ließ, damit er den Spieltisch nicht zum Essen verlassen mußte, wurde diese Kombination eine der bekanntesten Zwischenmahlzeiten. Heute, im Zeitalter von Finger Food und dem hektischen Verzehr an Ort und Stelle, erfreuen sich Sandwiches einer wachsenden Beliebtheit auch bei dem gemeinen Volk.

Sandwiches sind zwei oder mehr Scheiben hellen Toast-Brotes, diagonal durchgeschnitten, gefüllt mit Salat, Gemüse, Schinken, Thunfisch, Braten (Roastbeef, Schweinebraten, Hühnchen, Truthahn usw), Käse oder anderen Belagen. Das legendäre warme "Original"-Sandwich von Schlotzkys besteht z.B. aus "Toasted sourdough bun, three meats (lean ham, Genoa salami, cotto salami), three cheeses (mozzarella, cheddar, Parmesan), mustard, marinated black olives, onion, lettuce and tomato".

Als Brot wird auch italienisches Ciabatta-Brot, türkisches Pita- Brot, französisches Baguette-Brot, deutsche Brötchen oder große amerikanische Hot-Dog-Brötchen verwendet, bis hin zu Vollkornbrot, Roggenbrot, Zwiebel-, Laugen- oder Mehrkornbrot. Der neueste Hype ist die Verwendung von Brezeln, so etwa durch die Brezel Company Frankfurt. 



Das Brot wird entweder frisch verwendet oder getoastet. Die Größe reicht von Canapées bis zu meterlangen Familien-Subs. Je nach Form des Brotes spricht man von Canapées, belegten Brötchen, Sandwiches, Döner, belegten Baguettes oder Subs, das sind längliche, etwa ein Meter lange Brote mit weicher Kruste, die meist auch mittelgeteilt verkauft werden. Crostini und Bruschetta sind köstlich belegte oder mit Knoblauch eingeriebenen und mit bestem Olivenöl beträufelten Weißbrotscheiben. Tramezzini ist ein italienischen Sandwichbrot. Panini sind kleine feinen belegten Brötchen. 

Als Salate werden Frisée, Eisberg- oder Römersalat verwendet, weniger ist grüner Salat geeignet. Statt Salat oder auch zusätzlich finden Radiccio, Rucola oder Brunnenkresse, Rettich oder Radieschen sowie frische Kräuter und Sprossen Verwendung.

Um ein Herausrutschen des Belages zu verhindern, wenn Sandwiches als Fingerfood konsumiert werden, wird das Brot mit Butter, Pasten, Majonaise, Dressings, Senf, Remoulade, Olivenpaste, Pesto, Basilikumpaste, Kräuterbutter oder Knoblauchbutter, Chutney oder Chilisauce bestrichen.

Subs lassen sich auch als Teil eines Büffets anbieten, werden dann aber meist in vier oder fünf Teile aufgeschnitten angeboten.



Sie empfehlen sich auch als Snack in der Mittagpause, werden deshalb oft in Form von Take-Away und per Lieferservice angeboten.
 

Sub-Systemanbieter, Franchisegeber und Einzelrestaurants online

  • Subway-Filiale am Berliner Ku-Damm

  • Subway Sandwich and Catering. Der Weltmarktführer besitzt zur Zeit (Dezember 2002) bereits 32 Filialen in Deutschland. Auf der Website der Münchener Filiale finden sich auch Informationen zum Franchise-Konzept, Pressemitteilungen und vieles mehr. Subway plant in Deutschland auf rund 1.100 Filialen zu wachsen. Subway steht für "The way a sub should be". (Die Art und Weise, wie ein Sandwich sein sollte). Das Unternehmen aus Conneticut ist bereits in 73 Ländern vertreten,  in den USA allein mit mehr als 14.500 Stores, weltweit über 17.500. Sie gilt als derzeit größte Restaurantkette in den Vereinigten Staaten. Das Sortiment besteht nur aus "frischen" Produkten wie Hühnchen, Truthahn, Thunfisch, Krebsfleisch, Steaks und vegetarische Kost. Das Gemüse stammt jeweils von regionalen Anbietern. Die Fisch, Fleisch- und Wurstwaren werden momentan noch zentral vorbereitet. Das Brot für die europäischen Restaurants produzieren bisher drei Fabriken in Nordirland, Spanien und Polen. Der Teig wird in Form von Rohlingen schockgefrostet angeliefert, aufgetaut und anschließend gebacken. Alle vier Stunden komme Ofenfrisches auf den Tisch. Wer ein Subway-Sandwich bestellen möchte, muss sich zuerst für eine Weißbrot- oder Vollkornbrotsorte entscheiden, alle sind länglich wie Baguettes. Fünf Varianten stehen zur Auswahl. Anschließend kann sich der Kunde an der Theke sein Brot nach eigenen Wünschen belegen lassen oder eine der zahlreichen Sandwichvariationen aussuchen, die auf Leuchttafeln beschrieben werden. Achtzehn Kompositionen bilden eine Standardauswahl, die weltweit in über 16.000 Franchise-Läden zum Programm gehören. Jedes Restaurant kann zudem auch eigene Versionen anbieten. Außerdem gibt es verschiedene Menüs, die neben einem belegten Brot aus einem 0,4-Liter-Getränk, Keksen oder einer kleinen Tüte Kartoffelchips bestehen. Cola oder andere Limonaden zapft der Kunde selbst, wobei er bei großem Durst einmal kostenlos Nachschub holen kann. Wer zu Hause feiern will, kann Party- oder Cookie-Platten bestellen. Bisher noch nicht in Deutschland erhältlich sind die Sandwiches "7 under 6", damit sind sieben belegte Brote gemeint, die weniger als sechs Gramm Fett enthalten. Ob Schlankheitssandwich oder eine üppigere Variante - für jedes Brot hat sich das Personal an Folgendes halten: vor dem Zubereiten ein Paar Plastikhandschuhe anziehen, zum Kassieren diese ablegen, dann Hände waschen und ein neues Paar überstreifen. So steht es im "Operational manual", einem Wälzer von über 1000 Seiten. Die Unternehmensbibel, die jeder Subway-Franchisenehmer eifrigst studieren muss, regelt alles - von der Anzahl der Käsescheiben auf jedem Sandwich bis hin zu den Abläufen hinter der Verkaufstheke. Das neue Einrichtungskonzept ist weniger ungemütlich als das bisherige, setzt mehr auf Holz und warme Farbtöne. Die Kette wurde 1965 vom damals 17jährigen Frederick A. DeLuca und als Franchise-Konzept auf schnelles Wachstum getrimmt. Die Franchisegebühr beträgt 10.000 Euro. Investiert werden durchschnittlich pro Outlet 150.000 Euro. Alle Fanchisenehmer durchlaufen eine 14tägige Schulung im Subway World Headquarters in den USA, Conneticut, Milford oder im neu geschaffenen Schulungszentrum in Berlin (für deutschsprachige Teilnehmer). Die Franchisegebühr wird beim Scheitern im Trainingskurs zurückerstattet und verfällt nicht. Um die Zugangsbarriere Sprachkenntnisse abzubauen, soll ein Ausbildungszentrum in Deutschland eröffnet werden und das Handbuch übersetzt werden.
     
  • Wendys bietet als Teil seines Sortiments auch Sandwiches an, so mit Schinken und Hühnchen.
  • Au Bon Pain. Mit frisch, vor Ort gebackenem Brot.
  • Lina's. Eine französische Kette mit 24 Standorten vor allem in Paris. Seit Juni 2001 auch in Berlin vertreten. Linassandwiches.de.
  • Schlotzskys
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aktualisiert am 5. Januar 2003

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