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Warenkundliche Informationen und Links zu den Herstellern von Spirituosen

Deutschland ist für die Hersteller und Vertriebsfirmen für Markenspirituosen ein schwieriger Markt. Statt teurer internationaler Markenspirituosen trinkt man in Deutschland vergleichsweise viel billigen Schnaps oder regional bekannte Marken, eher Bier und Wein als Schnaps.


Einige Spirituosenhersteller und -vertriebsfirmen versuchen in "angesagten" Gaststätten, bevorzugt Bars, Diskotheken und in der Szene-Gastronomie, oder bei Musikfestivals, Straßenfestivals und anderen Events präsent zu sein. Dieser Trend wird verstärkt durch das drohende Verbot der Werbung für Alkohol. Es geht dabei weniger um Umsätze als um Imagewerbung. Gesoffen wird eher zu Hause (oder am Arbeitsplatz, z.B. in den Parlamentskantinen), so daß umsatzmäßig eher der Einzelhandel interessant ist.


Für erfolgreiche Gastronomen bedeutet dies, daß sie sich kaum retten können vor 
  • speziell für einzelne Marken gestalteten Gläsern, Eiswürfelbehältern, Spiegel, Tabletts und anderen mehr oder weniger nützliche Werbemitteln.
  • Promotion-Teams, die Gäste mit Animation nerven oder sie mit Freigetränken abfüllen oder auch leider seltener:
  • Geld (sog. "Werbekostenzuschüsse" etwa für Eindrucke in Getränkekarten)
  • Produktgeschenken ("Naturalrabatte" - ohne dass man etwas gekauft hätte).
Das kann schon traumatische Züge annehmen. So sitzen wir heute noch auf einer Spirituose, die mit großem Aufwand promotet worden ist. Kaum hatten wir ein paar Flaschen bei bestimmten Gelegenheiten als "Freischnaps" ausgeschenkt, bedankte sich der zuständige Mitarbeiter mit weiteren Flaschen. Und statt das greuslich schmeckende Getränk loszuwerden, wurden es immer mehr Flaschen davon. Leider war es auch nicht als Zutat für Mixgetränke zu verwenden ...


Sinnvoller erscheinen mir Schulungen. Sie sind auch eine gute Möglichkeit, Mitarbeiter zu motivieren. Dass bei den vorgeführten Rezepten nur Markenspirituosen eines Vertriebs verwendet werden, stört weniger, denn teure Spirituosen lassen sich ja in der Praxis leicht durch geschmacklich gleichwertige Me-Too-Produkte ersetzen.


Weiter geht Diageo. Es werden Bar-Konzepte für bestimmte Zielgruppen ausgetüftelt. In der Financial Times vom 20.04.01 findet sich ein interessanter Artikel zum Thema "Revolution am Bartresen" von Björn Finke. Team Spirit (Internationale Markengetränke GmbH) ist eine Verkaufsförderungs-Einheit von Semper Idem Underberg AG (Produktion und/oder Vetrieb von Marken wie Asbach, Moskovskaya, Grasovka, Krimskoye, Metaxa, Averna, Glenfiddich, Grants, Cachaca Pitu, Sangrita, Camus, Drambuie, Bushmills Malt, Bols- und Riemerschmidmarken etc).


Warenkundliche Informationen bietet die Deutsche Barkeeper-Union


Mit Whisky beschäftigt sich auch Whiskymania und das Manager-Magazin in einer Artiktelserie. Siehe auch die Website der Morrison Bowmore Destillerie. Ein Besuch wert ist auch die Edinburgh Malt Whisky Tour


Die Geschichte des Rums, die Sorten und Marken thematisiert die Rum-Seite. Ein umfangreiches Verzeichnis der Websites der Rum-Hersteller sowie weiterer Rum-Seiten bietet der Rum-Fan-Club. Ein breites Angebot an Rum-Sorten vertreibt der Kölner Rum-Kontor. Hier findet man auch Beschreibungen der verschiedenen Varianten der Rumherstellung. 


Über Cognac informiert Page Le Cognac



Zum WhiskystoreDer Whiskystore.de wurde 1993 in Seeshaupt am Starnberger See gegründet. Hauptverkaufsprodukt ist hochwertiger schottischer Single Malt Whisky. Neben diesem Hauptumsatzträger vertreibt The Whisky Store amerikanische Kentucky Straight Bourbon Whiskey, Tennessee Whiskys sowie Whisk(e)ys aus Irland, Kanada, Japan und Neuseeland. Seit 1994 ist The Whisky Store auch im Internet vertreten. Neben Informationen rund um den Whisky und dessen Herstellung kann der interessierte Net-Surfer auch sämtliche schottische und viele amerikanische, irische und kanadische Brennereien besuchen. Mehr als 4.000 Fotos und Grafiken auf 1.000 Seiten vermitteln dem Interessierten einen detaillierten Eindruck über die Herstellung von Whisky. 


Deutschlands einzige Whisky-Brennerei wird von Sonja Schön in der "Welt" vom 22. November vorgestellt: "Single Malt, weiß-blau". Das Braugerstenmalz für diesen Whisky kommt natürlich aus Bamberg.


Wie man in Russland Wodka trinkt, um nicht als Alkoholiker zu gelten. 


Der Einkaufspreis von Spirituosten wird in erheblichem Maße durch die in die Kalkulation der Hersteller oder Importeure eingehende Branntweinsteuer bestimmt. Sie beträgt zur Zeit 3,92 Euro bei einer 0,75 Liter-Flasche und einem Alkoholgehalt von 40%. Verschlußkleinbrenner, Abfindungsbrenner und Stoffbesitzer zahlen weniger. Um Branntweinsteuer zu sparen und einen  niedrigeren Preis zu ermöglichen, wird von einigen Herstellern der Alkoholgehalt herabgesetzt, etwa von früher üblichen 40% auf 37,5%.


Das Online-Bartender-Programm  "Webtender" bietet auf englisch vielfältige Informationen zu Getränken und Mixrezepten. Probier beispielsweise einfach mal aus, wieviele Rezepte er anzeigt auf die Eingabe "banana": 
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Spirituosennachfrage

Die Konsumgewohnheiten in den alten und neuen Bundesländern haben sich fast angeglichen. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 5,8 Litern lag der deutsche Durchschnittswert in etwa auf Vorjahresniveau. Der Pro-Kopf-Verbrauch aller alkoholischen Getränke (Bier, Wein, Sekt und Spirituosen) nahm dagegen um 0,7 % auf 153,3 Liter Fertigware ab. Weinbrand, Korn und Liköre bilden immer noch die stärksten Spirituosensegmente. Zu den Gewinnern gehörten nach Analyse der Information Resources GfK GmbH 2001 folgende Erzeugnisse:
  • Halbbitterliköre, 
  • Wodka, 
  • Sahneliköre, 
  • Weißer Rum, 
  • Bourbon/American Whiskey, 
  • Mokkaliköre, 
  • Ouzo, 
  • Cocosliköre und 
  • französischer Weinbrand.
Die Spirituosenimporte lagen auch 2001 auf hohem Niveau. Die Gesamteinfuhren betrugen 295 Mio. Flaschen à 0,7 Liter (-4,2 %). Wertmäßig blieben die Spirituosenimporte dabei gegenüber dem Vorjahr stabil. Damit nahmen die Spirituosenimporte gut ein Drittel des Marktes ein. Wichtigste Importländer waren: 
  • Frankreich, 
  • Italien, 
  • Bahamas, 
  • Großbritannien, 
  • USA, 
  • Griechenland, 
  • Niederlande, 
  • Mexiko,
  • Spanien, 
  • Russland und 
  • Dänemark. 
Die Einfuhren aus diesen Ländern verbuchten bereits 2001 einen Anteil von rund 88 % aller Spirituosen-importe. Wie Untersuchungen belegen, verbinden die Verbraucher von ausländischen Spirituosenspezialitäten Urlaubserinnerungen mit neuen Trinkgewohnheiten. Die Spirituosenimporte aus der EU lagen auch 2001 unverändert bei rund 65 %.

Die positive Entwicklung bei den Mischgetränken und Cocktails setzte sich auch in 2001 fort, wobei diese gleichzeitig von einer Rückkehr zu traditionellen Spirituosensegmenten begleitet wurde. Neben Importspirituosen lagen ausgewählte klassische Spezialitäten, u.a. mit regionalem Bezug, im Trend.

Die weltweit wichtigsten Unternehmen

Sites von Spirituosen-Herstellern und Marken, alphabetisch sortiert

Weiterführende Links

Aktualisiert am 15. März 2008