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Das museumspädagogische Konzept
von Monika Auer
Erfahrungen und Ausblick
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| Die Ausführungen zur Museumspädagogik haben gezeigt, daß
das Stadtmuseum Schlüsselfeld keine statistische, sondern eine lebendige,
ständig sich erneuernde und wachsende Einrichtung ist. Dementsprechend
ist auch der persönliche Arbeitseinsatz der Mitarbeiter ständig
gefordert. Bedenkt man, daß das Team ausschließlich
aus Laien besteht, die ehrenamtlich tätig sind... Soll niemand denken,
ein Museum, und sei es noch so klein, könnte heute ohne größeren
Einsatz an Idealismus und Hintergrundarbeit bestehen. Genugtuung und Freude
nach jeder gelungenen Aktion motivieren in hohem Maße. Ebenso erfreulich
ist, daß sich immer wieder Menschen finden, die Interesse, für
Kulturpflege zeigen. Ein stärkeres Anwachsen des Teams wäre allerdings
der Sache förderlich.
Das Konzept der Ausstellung hat sich bisher bewährt, soviel man nach der kurzen Bestandszeit feststellen kann. Die Rückmeldung durch die Besucher und der hohe Anteil an Wiederkehrenden bestätigen dies ebenso. Besonders positiv zu werten ist das Interesse der Kinder, die sich in den Museumsräumen augenscheinlich wohlfühlen und das Angebot des "Anfaß- und Begreifmuseums" mit Begeisterung wahrnehmen. Auch die personengebundenen Aktivitäten und Sonderausstellungen sprechen viele Menschen an und bringen reichlich Informationsgespräche in Gang.
Bei kulturellen Veranstaltungen herrscht noch gewisse Skepsis unter den konservativen Einwohnern Schlüsselfelds, doch wecken sie reges Interesse von außerhalb. Dadurch aufmerksam geworden, ist zu erwarten, daß der Interessentenkreis auch innerhalb der Stadtgrenzen noch weiter wächst. Insgesamt gesehen scheint das pädagogische Konzept des Museums ein weiteres gewinnbringendes Wirken zu fördern. Das Museum ist auf dem Wege, eine für Menschen aller Altersgruppen nützliche Einrichtung zu werden. Monika Auer |
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