Zurück zum Inhaltsverzeichnis 
Das museumspädagogische Konzept
von Monika Auer
 
Erfahrungen und Ausblick
Die Ausführungen zur Museumspädagogik haben gezeigt, daß das Stadtmuseum Schlüsselfeld keine statistische, sondern eine lebendige, ständig sich erneuernde und wachsende Einrichtung ist. Dementsprechend ist auch der persönliche Arbeitseinsatz der Mitarbeiter ständig gefordert. Bedenkt man, daß das Team ausschließlich aus Laien besteht, die ehrenamtlich tätig sind... Soll niemand denken, ein Museum, und sei es noch so klein, könnte heute ohne größeren Einsatz an Idealismus und Hintergrundarbeit bestehen. Genugtuung und Freude nach jeder gelungenen Aktion motivieren in hohem Maße. Ebenso erfreulich ist, daß sich immer wieder Menschen finden, die Interesse, für Kulturpflege zeigen. Ein stärkeres Anwachsen des Teams wäre allerdings der Sache förderlich. 
 
    Das Konzept der Ausstellung hat sich bisher bewährt, soviel man nach der kurzen Bestandszeit feststellen kann. Die Rückmeldung durch die Besucher und der hohe Anteil an Wiederkehrenden bestätigen dies ebenso. Besonders positiv zu werten ist das Interesse der Kinder, die sich in den Museumsräumen augenscheinlich wohlfühlen und das Angebot des "Anfaß- und Begreifmuseums" mit Begeisterung wahrnehmen. 
 
    Auch die personengebundenen Aktivitäten und Sonderausstellungen sprechen viele Menschen an und bringen reichlich Informationsgespräche in Gang.  
 
Das Bamberger Ensemble I cinque sensi am 20.1.96 im StadtmuseumDas Bamberger Ensemble "I cinque sensi" spielte am 20.1.96 im Stadtmuseum Werke der Barockzeit (Gernot Hammrich, Gitarre, Margit Kamal, Cembalo, Martina Pohl-Blaschko, Block-Flöte, und Franz Blaschko, Violine). Ganz links: Museumsleiter Wilfried Auer.
 
Bei kulturellen Veranstaltungen herrscht noch gewisse Skepsis unter den konservativen Einwohnern Schlüsselfelds, doch wecken sie reges Interesse von außerhalb. Dadurch aufmerksam geworden, ist zu erwarten, daß der Interessentenkreis auch innerhalb der Stadtgrenzen noch weiter wächst. 
 
    Insgesamt gesehen scheint das pädagogische Konzept des Museums ein weiteres gewinnbringendes Wirken zu fördern. Das Museum ist auf dem Wege, eine für Menschen aller Altersgruppen nützliche Einrichtung zu werden. 
 
Monika Auer 
 
InhaltsverzeichnisZurück