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Robert Rauschenberg
Robert Rauschenberg ist neben Roy Lichtenstein
und Andy Warhol einer der bekanntesten Vertreter
der Pop
Art, einer Kunstrichtung der 1950er und 1960er Jahre. Ähnlich
wie der Dadaismus einige Jahrzehnte vorher, werden Objekte des Massenkonsums
isoliert, vergrößert oder verfremdet, parodiert und fetischiert.
Robert Rauschenberg wurde 1925 in Port Arthur/Texas, USA, geboren.
Sein Studium der Pharmazie an der Universität von Texas muß
er zugunsten eines Kriegsdienstes in der U.S.-Marine abbrechen. Nach dem
Krieg studiert er Kunstgeschichte, Musik und Bildhauerei am Kansas City
Art Institute. Nach einem Aufenthalt an der Académie Julien in Paris
1948, wo er seine Frau Susan Weil kennenlernt, kehrt Rauschenberg nach
Amerika zurück und wird am Black Mountain College in Kalifornien Schüler
von Josef Albers. Dort freundet er sich mit dem Choreographen Merce Cunningham
und dem Komponisten John Cage an und arbeitet mit beiden zusammen. Im Sommer
1949 zieht Rauschenberg von Kalifornien nach New York und setzt seine Studien
an der Art Student's League fort. 1951 hat er seine erste Einzelausstellung.
1952 kehrt er an das Black Mountain College zurück
Eine ausführliche Biographie
(in englisch) der Galerie Pace Wildenstein in Los Angeles und New York,
mit einer Liste der öffentlichen Sammlungen seiner Werke.
1953 reist er durch Italien, Frankreich und Spanien und stellt in Florenz
und Rom aus. Im selben Jahr zieht er in ein New Yorker Studio und beginnt,
seine berühmten roten Bilder zu malen, die seine Schwarz-Weiß-Malereien
ablösen. 1955 zieht er um in ein Studio in der Nachbarschaft von Jasper
Johns.
In der Zeit von 1953 bis 1955 findet er zu einer neuen Form der Malerei,
zu seinen berühmt gewordenen "Combine-Paintings". "Combine-Paintings"
sind Collagen von realen Fundstücken, Zeitungsausschnitten, Fotos,
gedruckten Wortfetzen und abstrakt gemalten Bildteilen.
1958 hat er eine erste Ausstellung in der Leo Castelli Gallery und
beginnt mit Illustrationen von Dantes Inferno. 1959 wir der auf der Kasseler
Dokumenta vorgestellt und auf den Biennalen in Paris und Sao Paulo. Sein
erste lithographisches Werk wird 1962 mit dem Großen Preis von Ljubljana
ausgezeichnet.
1963 gibt man ihm zu Ehren eine erste Retrospektive in der Galerie
Sonnabend, Paris, die auch im Jewish Museum, New York, gezeigt wird. Er
produziert seine erste Tanzperformance "Pelican". 1964 gewinnt er den Großen
Preis der Biennale in Venedig und hat eine Retrospektive in der Londoner
Whitechapel Gallery, London. Er macht mit Cage und Cunningham's Dance Company
eine Welttournee und wird Ehrendoktor des Grinnel College in Iowa.
Er gründet 1970 die Stiftung "Change Inc. for destitute artists"
und im Folgejahr ein Haus für Kunststudio in Florida. In den Jahren
1976 bis 1978 wird eine große Retrospektive seiner Werke in zahlreichen
amerikanischen Städten gezeigt. 1980 folgen Retrospektiven in Berlin,
Düsseldorf, Kopenhagen, Franfurt, München und London. 1981 werden
seine Photographien im Centre Pompidou, Paris, gezeigt. |
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Er lebt in New York City und Captiva Island, Florida. |
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Biographische
Daten über Robert Rauschenberg in Artstar Who's Who. |
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Eine englisch sprachige Biographie
in WWW Pop Art mit einer Linkliste zahlreicher Museen mit seinen Werken.
Eine englisch sprachige, kurze Einführung in das Leben und Werk
von Robert Rauschenberg von Artstar.com
mit einigen Abbildungen seiner Werke |
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Ein englisch sprachiger Artikel in der "Time" vom 27. Oktober 1997:
"The
Great Permitter. A vast retrospective celebrates the whitmanesque profusion
of Robert Rauschenbergs" von Robert Hughes. |
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"Game Theory.
Robert Rauschenberg, the art world's master joker", ein Artikel von Luc
Sante in The Slate Magazin vom 8. Oktober 1997. |
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Ein Artikel
über Robert Rauschenberg in der Berliner BZ vom 7. August 1998.
Ein lesenswerter Artikel von John Haber über eine Retrospektive
in The Solomon R. Guggenheim Museum und dem Guggenheim Museum 1998 und
der Ace Gallery 1997. Mit vielen weiterführenden Erläuterungen
des Umfelds. |
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Kunst
heute, Nr.3, Robert Rauschenberg von Robert Rauschenberg, Wilfried
Dickhoff, Barbara Rose. |
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Rauschenberg
- Posters. von Marc Gundel |
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Rauschenberg
: Art and Life von Mary L. Kotz |
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Werke
von Robert Rauschenberg in Mark Harden's texas.net Museum |
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Robert Rauschenberg Anagram's
Was ist Popart? |
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Bücher
von und über Robert Rauschenberg |
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Bücher
zum Thema Pop Art |
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