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Obwohl Partnerprogramme aus der Sicht der Anbieter zu den effektivsten
Marketing-Werkzeugen gehören, dürfte ihr Boom sich dem Ende zuneigen,
denn verschiedene Faktoren begrenzen ihr Wachstum:
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Die besseren Nischen-Websites sind schon bei einem oder mehreren
Affiliate-Programmen engagiert. Es dürfte schwer sein, sie zu einem
Wechsel zu bewegen, zumal der Programmwechsel einen mehr oder weniger großen
Arbeitsaufwand bedeutet.
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Die meisten Partnerprogramme bieten nicht genug finanzielle Anreize,
um die Partner zu nachhaltigen Marketing-Anstrengungen zu bewegen. Oder
anders ausgedrückt: Wenn ein Partner pro User Visit durchschnittlich
nur einen Pfennig Provision
erzielt, lohnt es sich für ihn nicht, sich für zwei Pfennig Aufwand
pro User Visit um weitere User bemühen.
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Die meisten Partnerprogramme, die von einem Dienstleister
verwaltet werden, erschweren die direkte Kommunikation zwischen Partnerprogrammanbietern
und Partnern und damit die Bemühungen, sie zu zuverlässigen Partnern
zu machen.
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Nur ein Teil der Affiliates, die sich bei einem Partnerprogramm anmelden,
bauen tatsächlich Links auf ihrer Website ein. Bei Wilsonweb
sind es z.B. nur 27%. Es bietet sich also an, die Registrierung nicht ganz
so einfach zu machen, um weniger ernsthafte Bewerber auszugrenzen.
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Die meisten Affiliates bringen wenig. Bei Wilsonweb zeigen 7% der
Affiliates 50% aller Banner und Suchbox-Graphken an und haben einen Anteil
von 80% der Click Throughs.
Die meisten Affiliates haben nicht die richtige Zielgruppe. Bei Wilswonweb
haben die besten 20% der Affiliates deshalb eine Click-Through-Rate
von 4%, die anderen nur 0,9%. Abseits.de kommt auf 16,7 Clicks auf 100
Besucher (siehe Gaphik). Gut die Hälfte
davon sind Clicks auf empfohlene Einzeltitel (wie z.B. Schwartz, Evan I.:Webonomics.
Nine essential principles for growing your business on the world wide web.
Paperback 1998), knapp die Hälfte Suchfeld-Abfragen wie diese Suchbox:
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Die schlechten Affiliates haben oft Sites, die sich so beschreiben lassen:
Amateur-Sites mit wenig Inhalt, ausgenommen einer Vielzahl von Anzeigen
und Links zu verschiedenen Partnerprogrammen. Sie nutzen kostenlosen Webspace,
bestehen aus nur 8 Webseiten mit nur 200 bis 500 Wörtern je Seite
und vielen Links zu verschiedenen Partnerprogrammen. Einige Links stehen
im Context zum Inhalt der Seite, die meisten aber nicht. Die Site hat rund
1.000 Page Impressions (vergleiche die übliche
Besucherentwicklung von Websites). Diese Sites verdienen wenig oder
gar nichts mit ihren Partnerprogrammen, weil sie wenig Traffic
haben und sie haben wenig Traffic, weil sie wenig Inhalt bieten. Erfolgreiche
Websites sind anders.
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Der Vergütungsmodus "Pay per Click" ermöglicht es Partnern unter
Umständen selbst - manuell oder automatisch durch Programme - oder
durch Dritte Clicks erzeugen zu lassen. Der Anbieter ClickTrade
hat aus diesem Grunde sämtliche Programme, die danach abrechnen, zum
28.2.2000 gekündigt. Vergleiche eine entsprechende Mitteilung
von Clicktrade.
Andererseits läßt sich in der tastsächlichen Entwicklung
noch kein Wachstumsende darstellen. So wächst der größe
Partnerprogramm-Abwickler Linkshare
noch immer in erstaunlichem Tempo:
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200% Umsatzsteigerung im 1. Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahresquartal.
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10 Millionen Affiliates, dreimal soviel wie im Vorjahresquartal.
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65% aller Fortune 500 Unternehmen mit Partnerprogrammen wickeln es über
Linkshare ab, darunter sind auch Click&Mortar-Händler, also solche
Unternehmen, die auch Outlets besitzen, etwa J.Crew, Datek, Oakwood, Household
Credit Services, Lillian Vernon, Maytag, Mikasa, Quill, Zagat Survey und
Eluxury.
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Neu dabei sind Northwest Airlines, First USA, Washington Mutual, Upromise,
Coupons.com, Sharper Image, Bigprizes.com und CatalogLink.com.
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Demnächst kommen dazu Handspring, Eddie Bauer, Sony Music, Zurich
Insurance, Apple Computer und Suntory.
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Trotz allem arbeitet Linkshare mit Verlust und hat mit Ankündigung
vom 24. Mai Personal abgebaut.
Auf weiteren Seiten findest Du Informationen über
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