Erfolgskriterien für Online-Shops
Bei der Gestaltung von Online-Shops sind neben allgemeinen Anforderungen
an ausgezeichnete Websites und der Auswahl von
Produkten,
die sich für den Verkauf an Endverbraucher im Internet eignen, besondere
Anforderungen an E-Commerce-Sites zu beachten. Besonders wichtig sind:
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eine freie Auswahl verschiedener Zahlungsarten,
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ein schneller eMail-Kontakt,
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eine Geld-zurück-Garantie und
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kurze Ladezeiten.
(Quelle: Studie "eCommerce Facts" - Pressemitteilung
der Deutschen Post vom 16.12.1999)
Laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Andersen
Consulting stand der Preis bei weniger als der Hälfte der
befragten Surfer im Vordergrund ihrer Entscheidung, online zu kaufen, die
meisten legten Wert auf Bequemlichkeit, Zeitersparnis und Sicherheit. |
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| Diese Seite wird u.a. empfohlen von MarkeX.de. |
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| Eine Umfrage unter 7.900 Käufern der Information Resources Inc.
(IRI) ergab, daß die meisten Online-Shops Funktionen bieten, welche
die Besucher nicht wollen. Mehr als die Hälfte aller Konsumenten wünscht
sich kostenlose Produktproben oder Gutscheine. Aber nur 22% aller
Online-Shops bieten Proben und nur 19% Gutscheine.
IRI hält den führenden Markentartiklern vor, ihr Geld mit solchen
Features wie Spiele und Chats zu verschwenden. 38% aller Sites böten
Spiele, aber nur 12% der Online-Käufer wünschten sie (Quelle:
ICONCAST,
Ausgabe vom 3. Mai 2001). |
Vertrauen schaffen
In einer Umfrage bei 1.649 Internetnutzern, vor allem aus den USA und Finnland,
von der Stanford University's Persuasive Technology Lab darüber, was
Vertrauen in Online-Shops schafft, wurden als wichtigste vertrauensbildende
Kriterien genannt:.
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quick response to customer service queries
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comprehensive and attributable information
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author's credentials are listed
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search capabilities. Wie eine gute Suchfunktion von Online-Shops aussehen
sollte, beschreibt "Search
Engines for Online Stores and Commerce Sites" von Searchtools.com.
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site has proven useful in the past
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full contact information is listed
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privacy policy clearly stated
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site has been prominently advertised
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ads on site are relevant and
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professional design.
(Quelle: Robert Greenspan: Retailing:
Trust Is in the Details vom 21. Juni 2002).
Typen von Online-Käufern
Als Ergebnis einer Umfrage identifizierte Ebates.com
sechs Typen von Online-Käufern:
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E-bivalent Newbies repräsentieren 5 Prozent der Online-Shopper,
sind neu im Internet, etwas älter und lieben das Online-Shopping.
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Time-Sensitive Materialists. 17 Prozent sind vor allem daran interssiert,
Zeit zu sparen, sie lesen ungern Produktbeschreibung, vergleichen Preise
und benutzen Coupons.
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Clicks & Mortar. Mit 23% Anteil tendiert diese Gruppe zu Online-Käufen,
aber bevorzugt offline einzukaufen, ist überwiegend weiblich, hat
Sicherheits- und Datenschutzbedenken und besucht öfters Einkaufszentren.
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Hooked, Online & Single. 16 Prozent der Online-Shopper sind
jüngere, alleinstehende Männer mit höherem Einkommen, schon
lange im Internet, lieben Spiele, das Herunterladen von Software, Online-Banking
und -Shoppng.
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Hunter-Gatherers. 20 Prozent sind typischerweise zwischen 30 und
49 Jahre alt mit zwei Kindern. Sie gehen vor allem zu Sites mit Bewertungen
und Vergleichen von Produkten und Preisen.
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Brand Loyalists. 19 Prozent gehen am liebsten direkt zu den Sites
von Händlern, die sie kennen, sind am meisten mit dem Online-Shopping
zufrieden und geben am meisten online aus.
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Fallbeispiel: Sportartikel-Anbieter
Den Auftritt von Sportartikel-Anbietern im Internet hat die Zeitschrift
"Plus" bewertet. Das Magazin hat zehn
Anbieter von Sportartikeln bewertet und dabei 48 Testkriterien zugrunde
gelegt, darunter
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das Seiten-Design,
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das Warenangebot,
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die Zahlungsmöglichkeiten,
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der Kundendienst und
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die Abwicklung von Lieferung und Rücksendung.
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Nur die Hälfte der Bestellungen führte zu einer Lieferung.
Die ernüchternde Bilanz des Tests: Verbraucher seien besser beraten,
wenn sie auf herkömmliche Art beim Händler kaufen. Mit den meist
sehr professionellen Internet-Shops für Bücher oder CDs könnten
die digitalen Sportläden nicht mithalten. Das beste Ergebnis hat mit
der Gesamtnote "gut" der Versender
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Sport Thieme erreicht - auch wenn
"plus" das Warenangebot nur mit befriedigend bewerten konnte. Die bestellten
Artikel kamen zwar in zwei Teilsendungen, das Sporthaus nahm sie auf Wunsch
aber anstandslos zurück und erstattete alle Kosten. Mit dem Testurteil
"befriedigend" schnitten die Firmen
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Sport Keller,
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Sport Ruscher,
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Sportiv und
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Greif ab.
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| Die Bestellungen trafen nur verzögert ein, bei Rücksendung
wurden die Kosten teilweise nicht erstattet, auch die Gestaltung der Internet-Seiten
lässt bei diesen Anbietern laut "plus" teilweise zu wünschen
übrig. Bei den restlichen fünf beurteilten Shops reichte es nur
zu einem "mangelhaft": Ein Internet-Anbieter verweist lediglich auf lokale
Einzelhändler, bei denen die Artikel gekauft werden können, bei
anderen Unternehmen endet der Bestellvorgang mit Fehlermeldungen. Auch
per E-Mail waren diese Händler nicht zu erreichen. In einem Fall waren
sowohl die Artikel der Sommer-, als auch die der Wintersaison ausverkauft.
Zwei Versender lieferten trotz Auftragsbestätigung gar nicht. |
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Window-Shopping
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Als "Window - Shopping" bezeichnet man eine besonders in den
USA zu bemerkende Tendenz, daß potentielle Online-Shopper das Internet
zunehmend als Informationsmedium nutzen und den Kauf dann jedoch offline
durchführen.
Davon profitieren Click, Brick & Mortar-Shops, also solche
Händler, die Online-Shops und Läden geschickt miteinander verzahnen
(siehe auch dotcom.com
mit vielen Beispielen) und unsere Seite zumr Thema "Haben
reine Online-Shops im Wettbewerb mit Mehr-Kanal-Vertriebssystemen überhaupt
eine Chance?". |
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Weiterführende Links
-
"Internet retail
store design: How the user interface influences traffic and sales",
by Gerald L. Lohse, The Wharton School, University of Pennsylvania, and
Peter Spiller, McKinsey & Company, Inc.
-
"Shop-Benutzer
geben verzweifelt auf" - eine Reportage.
-
Online Shopping: Wie
bindet man Kunden im Netz. Eine Pressemitteilung über eine Diplom-Arbeit
über Instrumente der Kundenbindung beim Online-Händler Genussreich.de.
-
Stiftung Warentest: "Mangelndes
Vertrauen behindert Online-Handel", mit einer Übersicht über
Gütesiegel und IT-Sicherheitsstandards.
-
Dr. Wilson: Die Landing-Page
- Das Geheimnis hoher Konversionsraten, vom 21. März 2002.
-
Dr. Wilson: Die fünf
Prinzipien des Webmarketing. vom 1. Juli 1999.
-
Robert Greenspan: Retailing:
Trust Is in the Details. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer
Umfrage bei 1.649 Internetnutzern, vor allem aus den USA und Finnland,
vom Stanford University's Persuasive Technology Lab darüber, was Vertrauen
in Online-Shops schafft und gefährdet.
-
Yahoo! Internet Life bezeichnete AutoTrader.com
als "Best Used-Car Hub" (beste Linksammlung/Anlaufstelle für gebrauchte
Autos) und Forrester Research's
PowerRankings weist Express.com
als besten Shop für Unterhaltung (Spielfilme, Spiele) aus.
-
Charlie Taylor: Net
shopping doesn't sell, in: NUA Internet Surveys Weekly Newsletter vom
6. August 2002.
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