Newsletter herausgeben
Online-Newsletter haben wenig Einfluß auf Kaufentscheidungen
der Nutzer. In einer Studie "Permission Marketing im Internet: Online-Newsletter
2002" der ComCult Research GmbH gab
nur jeder dritte Abonnent (35 Prozent) an, daß Informationen im Online-Newsletter
ihre Kaufentscheidungen erleichtert hätten. In der Regel bestellen
nur mit dem Newsletter zufriedene Abonnenten aufgrund der darin enthaltenen
Informationen per eMail beim Online-Anbieter. Daraus ergibt sich für
Anbieter von Newslettern, daß es notwendig ist, die Akzeptanz für
ihren Newsletter zu erhöhen. Dafür spricht auch, daß nur
die Hälfte aller Abonnenten mehr als die Hälfte der übersandten
Newsletter liest. Die Informationen müssen den Abonnenten einen hohen
Nutzen versprechen; sie sollten brauchbare Tipps und spezifische
Produktinformationen enthalten, aber auch
Geld sparen helfen.
Wesentlich für ein erfolgreiches Newsletter-Marketing ist die
Erfolgskontrolle. Dazu kann man, wenn man keine weiter reichende Software
einsetzen kann, sog. "Landing Pages" verwenden. Dies sind Webseiten, zu
denen Links im Newsletter angegeben werden und auf denen Leser des Newsletters,
die diesen Link aufrufen, landen. Wie häufig diese Landing-Pages dann
aufgerufen worden sind, kann man dann im Rahmen der ueblichen statistischen
Auswertungen des Traffics von Websites ermitteln.
Mehr über Landing Pages findet sich in einer Ausgabe des empfehlenswerten
Newsletters von Agnitas.
Eine Zwischenform zwischen Newslettern und Mailinglisten
stellen "kommentierte Mailinglisten" dar. Eingehende eMails der Mitglieder
werden nicht einzeln und ungelesen weiter geleitet, sondern erscheinen
kompakt, sortiert und von Spam befreit im Newsletter. Ein Beispiel ist
der WebDesign Newsletter.
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