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Newsletter 22/2002

Guten Tag,

Wenn Sie Ihre Dienstleistung oder Ihre Website in diesem
Newsletter vorstellen moechten, einfach her damit. Genauso
offen sind wir fuer redaktionelle Beitraege, Kommentare,
Meinungen oder Anzeigen. Inserate, die unsere Abonennten
interessieren duerften, sind kostenlos, umgekehrt zahlen wir
auch keine Honorare fuer Beitraege.

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Das englischsprachige "Tandoori Magazine" enthaelt jeden Monat
Analysen und Ratschlaege fuer indische Restaurants und deren
Zulieferer. Die knapp hundertseitige Printausgabe bietet
Nachrichen, Interviews, Nuetzliches, Produktprofile und
Rezepte. Siehe z.B. einen bereits 1998 eschienenen Artikel
ueber Marketing-Tipps eines der indischen Spitzenkuechenchefs
von London, Mehernosh Mody, vom "La Porte des Indes" oder
einen Artikel der aktuellen Ausgabe: "Redesign for greater
profits". Das "Tandoori Magazine" gibt es seit 8 Jahren. Es
wird gelesen von ca. 8.500 indischen Restaurants in
Grossbritannien und 1.500 auf dem Kontinent.

http://www.tandoorimagazine.com/

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Mystery Surfer ist ein Programm zur Messung der
Kundenorientierung von Internet Websites in einem definierten
Branchenkontext. Dabei wird auf die Mystery Methode
abgestellt, bei der anonyme Besucher unangekuendigt eine
Website besuchen und diese nach bestimmten Kriterien mit den
Augen des Kunden bewerten. Im Branchenkontext Gastronomie wird
unter anderem geprueft:
* Gibt es auf Ihrer Website einen Hinweis, wann das Angebot
        zuletzt aktualisiert wurde?
* Erfaehrt der Besucher etwas ueber die Speise- und
        Getraenkekarte?
* Werden Ihre Besucher ueber OEffnungszeiten und
        Zahlungsmoeglichkeiten informiert?
* Kann der Besucher mit wenigen Mausklicks einen Tisch
        bestellen?

Die Analyse ermittelt, ob eine Website den Anforderungen der
Benutzer entspricht und welche Verbesserungen
erfolgversprechend sind. Saemtliche Ergebnisse werden in einer
Datenbank erfasst, aus der sowohl individuelle Auswertungen
als auch anonyme, gruppierte Ergebnisse fuer die Gastronomie
dargestellt werden. Eine Demoversion zur Darstellung der
Testergebnisse. Eine Ergebnisuebersicht fuer einzelne
Branchen.

Als Schwachpunkte bei Restaurant-Sites treten bei mehr als der
Haelfte aller untersuchten Sites auf:

* Informationen ueber Zahlungsmoeglichkeiten wie z.B. mit
        Kreditkarte fehlen.
* Fehlende Mehrsprachigkeit.
* Fehlende Standardangebote fuer Events, Bueffets, Menues.
* Es wird versaeumt, das Mitarbeiter-Team vorzustellen und
        damit das Vertrauen in die Service-Qualitaet und -
        Freundlichkeit zu verbessern
* Fehlende Visualisierung der Event-Moeglichkeiten durch
        Bilder, Stellmoeglichkeiten von Tischen, etc.
* Ausstattungsdetails (Kindereinrichtungen,
        behindertengerecht, Nichtraucher, etc.) fehlen
* Die Getraenkekarte wird nicht online gestellt sondern nur
        die Speisekarte.
* Zielgruppenspezifische Informationen fehlen (Kinder,
        Senioren, Firmen usw.).
* Links zu Regionalinformationen fehlen, etwa regionale
        Webcams, Wetterbericht, Sehenswuerdigkeiten usw.
* Fehlende Moeglichkeit, online zu reservieren.
* Preise fehlen.
* Eine Lagebeschreibung fehlt genauso wie eine Information
        ueber die Erreichbarkeit inklusive oeffentliche
        Verkehrsmittel.
* Es fehlen Standardfeatures wie Newsletter, FAQ's,
        Gaestebuecher, Gewinnspiele.
* Es ist keine Anforderung von Informationen moeglich.
* Es fehlen Hinweise auf die Aktualitaet der gebotenen
        Informationen
* Infomaterial, Preislisten, Speise- und Getraenkekarten
        koennen nicht heruntergeladen werden.
* Es fehlt eine UEbersicht ueber alle Webseiten (Sitemap)
        oder eine Suchmaschine.

http://www.mysterysurfer.at/

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Das Cooper-Hewitt National Design Museum in New York zeigt bis
bis zum 2. Maerz 2003 eine der bisher umfangreichsten
Ausstellungen ueber visionaeres Hoteldesign: "New Hotels for
Global Nomads". "A provocative exhibition that spotlights
contemporary hotels as the crossroads of our connected yet
nomadic society and underscores their role in cutting-edge
architecture and design." Gezeigt werden Skizzen und
realisierte Objekte in den Rubriken "urban hotels", "hotels on
the move", "hotel as global business", "natural hotels" und
"fantasy hotels", unter anderen auch "The Hotel" in Luzern
(Architekt: Jean Nouvel, Bauherr: Urs Karli).

http://ndm.si.edu/
http://ndm.si.edu/EXHIBITIONS/main.html
http://www.the-hotel.ch/

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Kreative witzige Schokoladenfiguren, die Jung und Alt
bezaubern - so koennten die Kuvertuerearbeiten von Franz
Ziegler umschrieben werden. Sein Buch "Chocolate Fantasy"

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3875163303/200431

enthaelt ueber 100 dieser Schokoladenkunstwerke, und zwar vom
leicht herzustellenden Serienproduktbis zum aufwendigen
Schaustueck. Der Fachmann findet in diesem riesigen
Ideenfundus Anregungen zu allen jahreszeitlichen und
anlassbezogenen Hoehepunkten des Konditorjahres. Darueber
hinaus verraet Franz Ziegler viele praktische Tipps,
raffinierte Kniffe und rationelle Techniken.

Franz Ziegler wuchs in der elterlichen Konditorei auf, machte
eine Lehre als Baecker und Konditor und arbeitete in
verschiedenen Spitzenkonditoreien der Schweiz. Nach einem
einjaehrigen Aufenthalt in Australien kehrte er in die Schweiz
zurueck, machte seinen Meister und arbeitete fuenf Jahre lang
als Chefpatisseur bei der Max Felchlin AG, einem Hersteller
von Schokolade und Halbfertigprodukten in der Schweiz. In
dieser Funktion reister er in der Welt umher, um die Produkte
dieses Hauses zu vertreiben und kreierte neue Rezepte und
Produktideen. In dieser Zeit schrieb er das Buch "Magic
Chocolate",

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/387516282X/200431

ein Bestseller fuer den kreativen Patisseur und Chocolatier.
Dieses Buch wurde sogar ins englische und franzoesische
uebersetzt. Franz Ziegler unterrichtete auch an solchen
Schulen wie der Richemont School in Lucerne und an der Johnson
& Wales University in Providence. Mittlerweile arbeitet er als
selbstaendiger Berater fuer eine Reihe von Unternehmen, aber
weiterhin auch fuer die Max Felchlin AG. Im Felchlin Training-
Center "Condirama"

http://www.felchlin.com/d/frames/condirama.html

unterrichtet er Klassen in Schokolade und Desserts.

http://www.felchlin.com/

Siehe auch einen Bericht von Christine Steffen ueber einen
Fabrikbesuch bei der Max Felchlin AG: "Von der Bohne bis zum
Tropfen".

http://www.schweizerfamilie.ch/portal/gourmet/rub_zutaten/suesses/couverture.htm

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Er hat es nicht gerade vom Tellerwaescher zum Millionaer
gebracht, aber die Geschichte von Minges-Kaffee in Bamberg
erinnert doch ein wenig an ein Weihnachtsmaerchen. Rolf Minges
hat 1981 das Kaffeegeschaeft seines Vaters Fritz Minges
uebernommen, das dieser 1932 gegruendet hatte. Geroestet wurde
fuer den Bedarf des eigenen Kaffee- und Suesswarengeschaeftes
am Bamberger Maxplatz. 1983 haben wir unser Café Abseits
eroeffnet und es mit Minges-Kaffee probiert, aber irgendwie
hat es nicht hingehauen. Ein Spezialist der Muenchener
Kaffeeroesterei Burkhof, zu deren Kaffee wir dann gewechselt
sind, hat es uns damit erklaert, dass sehr kleine Roestereien
Probleme haetten, eine ausreichende Vielfalt an Kaffees zu
beschaffen, um konstant einen bestimmten Geschmack zu mischen.

15 Jahre spaeter boomt der Abverkauf von Espressomaschinen
fuer private Haushalte. Der Bamberger Media-Markt ueberlegt
sich, den zahlreichen Kaeufern von Espressomaschinen auch
einen Espressokaffee anzubieten. Weniger, um damit einen
zusaetzlichen Verdienst zu erzielen, denn als Service, denn
schliesslich will jeder, der sich eine Espressomaschine kauft,
zu Hause auch gleich loslegen. Was liegt naeher als bei der
einzigen Bamberger Roesterei nachzufragen, ob sie Espresso
liefern. Der Erfolg ist ueberwaeltigend. Er spricht sich
natuerlich bei Media-Markt herum und alle anderen Media-Markt-
Filialen im In- und Ausland machen es den Bambergern nach.
Einige dieser Filialen verkaufen inzwischen mehr Kaffee als im
Stammhaus von Minges-Kaffee am Maxplatz verkauft worden ist.
Minges-Kaffee wird zum "Geheimtipp" bei preisbewussten Kaffee-
Liebhabern. Aufgrund der steigenden Nachfrage und des enormen
Firmenaufschwunges entschliesst sich Rolf Minges im Jahre 2000
zum Bau einer neuen Produktionsstaette in Breitenguessbach bei
Bamberg. Es werden neue Roestmaschinen, eine vollautomatische
Verpackungslinie und eine Vielzahl weiterer Spezialmaschinen
angeschafft, um eine leistungsfaehige, qualitaetsorientierte
Kaffee-Produktion zu gewaehrleisten. Da praktisch keine
Marketingkosten anfallen, kann man beim Einkauf des Rohkaffees
auf mindere Qualitaeten verzichten. Man bleibt beim
traditionellen Trommelroestverfahren, dem
Langzeitroestverfahren, auch wenn manch andere Roestereien auf
energiesparende Kurzzeitroestverfahren umsteigen. Heute
gehoert Minges Kaffee zu den groessten Kaffeespezialitaeten
Roestereien in Deutschland. Der Umsatz hat sich in wenigen
Jahren verhundertfacht. Nach dem Media-Markt haben auch
Saturn-Filialen Minges-Kaffee ins Sortiment uebernommen und
Minges Kaffee bedient auch diverse andere Kaffeeroestereien
mit Eigenmarken. In Zukunft will Rolf Minges ein Netz von
Exklusiv-Depots (Feinkost bzw. Kaffeefachgeschaeften)
aufbauen, denen er einen Gebietsschutz gewaehrt, und ein Netz
von Kaffeebar-Franchisenehmern.

http://www.minges-kaffee.com/

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Abseits.de hatte im Dezember 2002 einen Alexa-Traffic-Rank von
229.746. Er ist damit in den letzten drei Monaten um 58.338
gestiegen.

http://www.alexa.com/data/details/traffic_details?url=http://w
ww.abseits.de/

Dieser Traffic Rank basiert aus einer Auswertung des
Verhaltens von Internetusern in den letzten drei Monaten,
welche die Alexa Toolbar

http://download.alexa.com/?p=TrafficDet_W_b_40_T1

installiert haben und damit ihr Surfverhalten der Alexa-
Datenbank melden. Der Traffic Rank kombiniert die Messungen
von "page views" und "users reach". Alexa errechnet in einem
ersten Schritt den "page views rank" und den "reach rank"
aller Websites im Netz. Dann kalkuliert Alexa das geometrische
Mittel dieser beiden Rankings und daraus einen "Traffic Rank".
Zuletzt wird ausgerechnet, wie sich dieser Rank im Vergleich
zum Wert vor drei Monaten veraendert hat. Ein Traffic Rank von
z.B. 229.746 besagt, dass diese Website auf Platz 229.746
einer Rangliste aller Websites steht, angesichts der
Abermillionen von Websites gar nicht so schlecht. Bild.de
kommt z.B. auf 9.769, Spiegel.de auf 788. Ein Vergleich von
Spiegel.de und Focus.de.

http://traffic.alexa.com/graph?w=379&h=216&r=6m&u=focus.de/&u=
spiegel.de

Die Ergebnisse des Alexa-Traffic-Ranks koennen von anderen
Traffic-Analysen (stark) abweichen, weil der Anteil der
deutschsprachigen Internetnutzer, welche die Alexa-Toolbar
installiert haben, vermutlich nicht repraesentativ ist. Die
TOP 500.

Der Alexa Traffic Rank einiger anderer Gastgewerbe-Portale:
* DEHOGA.de: 515,839 (plus 22.606 in den letzten drei
        Monaten)
* Gastronomie-Report.de: 1,461,977 (plus 1,718,675)
* Gastrofacts.ch: 767,467 (plus 199.893)
* AHGZ.de: 1,212,202 (minus 230,171)
* Gv-net.de: 2,537,673 (plus 1,497,236)

Wie gross ist der Traffic Rank Ihrer Website? Falls fuer Ihre
Website keine Daten vorhanden sind, sollten Sie sie beim
Internetarchiv anmelden.

http://www.archive.org/

Zum Anmeldeformular.

http://pages.alexa.com/help/webmasters/index.html#crawl_site

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Wie man gastgewerbliche Outlets am besten im Bild darstellt,
scheint mir immer noch ein ungeloestes Problem zu sein. Soll
man die Aussenansicht zeigen oder Fotos vom Innern, Gastraeume
voller Menschen oder leere Raeume, Fotos von Gaesten und/oder
von Mitarbeitern, Ausschnitte oder Weitwinkelaufnahmen oder
gar Panoramafotos, statische Fotos oder solche Formate, in
denen sich der Nutzer bewegen kann oder gar Video-Sequenzen,
Kameraaufnahmen oder Zeichnungen? Die Website Freiburg-
Gastronomie.de bietet u.a. Bildinformationen zu Lokalen in
Freiburg. Das kunterbunte Gemisch an Objekten und Stilen
vermittelt einen gewissen Eindruck, was man alles machen kann,
machen sollte oder vielleicht auch nicht.

http://www.freiburg-gastronomie.de/3158.html

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Das Rabattgesetz ist gefallen, der deutsche Konsument wird
muendiger, und der Couponing-Trend schwappt von den USA nach
Deutschland ueber. Der Handel hat diesen Trend bereits
aufgegriffen. Nun wird die Unternehmensberatung Roof-Marketing
mit ihrem Seminar "Coupon-Marketing in der Praxis" die
deutsche Gastronomie, Hotellerie, Freizeitwirtschaft, sowie
handwerkliche und touristische Dienstleister mit dem Thema
vertraut machen. Roof-Marketing-Inhaber Meinolf Morczinietz
(33), frueher Marketingleiter von Brunswick, dem weltweit
taetigen Bowling-, Freizeit- und Gastronomiekonzern: "Gerade
fuer die Dienstleistungsbranche stellt das Coupon-Marketing
eine effiziente Massnahme zur Umsatzsteigerung durch messbare
Neukundengewinnung und Kundenbindung dar. Wie "Coupon-
Marketing" richtig angewandt wird und worauf zu achten ist,
stellt Roof-Marketing in Seminaren in fuenf Staedten vor.
Meinolf Morczinietz: "Ein einfacher Gratis-Coupon kann Wunder
wirken. Ein gutes Beispiel fuer eine Out-Door-Promotion im
Sommergeschaeft ist das Angebot: 1 Getraenk GRATIS zu einer
Hauptspeise nach Karte. Richtig gemacht, kann eine
Ruecklaufquote von 6% und mehr erzielt werden. Das bedeutet
Umsatzsteigerung, und zugleich wird dem Gast das gute Gefuehl
eines Schnaeppchenerlebnis vermittelt." Um gewinnbringend
eingesetzt werden zu koennen, muss Coupon-Marketing eine Reihe
von Voraussetzungen erfuellen: Das Konzept muss von der
Aussage, der Papierstaerke, dem Layout, den
Gueltigkeitsbedingungen bis zur Verteilungsform aufeinander
abgestimmt sein. Die Termine in 2003: 18.2. Duesseldorf, 25.3.
Stuttgart, 15.4. Dortmund, 13.5. Muenchen, 17.6. Frankfurt.
(Quelle: Pressemitteilung von Roof-Marketing).

http://www.roof-marketing.de/

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Die Brauerei Bitburger hat fuer ihre Kunden aus der
Gastronomie ein sogenanntes "Gourmet-Paket" geschnuert. Fuer
die ueblichen saisonalen Verkaufsfoerderungsaktionen wie
Spargel-Saison, Biergarten-Saison, Pilz-Saison,
Kartoffelsaison, Pasta-, Fisch- und Wildwochen oder festliche
Anlaesse bietet das Set je zwei Ankuendigungsplakate, zehn
Speisekartenmappen und Tischaufsteller mit 50 Einlegeblaetter.
Informationen gibt es beim zustaendigen Aussendienst und - mir
unverstaendlich - nicht online. Die Kundenzeitschrift Bit
Magazin, Ausgabe 1/2003, enthaelt Abbildungen, die den
Eindruck erwecken, dass diese Werbemittel sehr ansprechend
sind und nicht zu sehr brauereilastig.

http://www.bitburger.de/
http://www.bitburger.de/vip/presse/presse_pub2_unterseite.html

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Das Schweizer Gastronomie-Portal Gastrofacts.ch hat auf die
Entwicklung des Gastgewerbes in der Schweiz im naechsten Jahr
geblickt: Trends 2003.

http://www.gastrofacts.ch/bereiche/business/artikel/kennzahlen_2003/trend.htm

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Chefblog. Versuche und Widerwaertigkeiten einer 32 Jahre alten
Frau, die seit Anfang Januar 2003 wieder zur Schule geht, um
einen zweiten Abschluss zu machen, diesmal in Kulinaristik
("Culinary Arts") am Art Institute of California in Los
Angeles.

http://vermillionhr.com/chefblog/index.html
http://www.aicasf.aii.edu/

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"Der Platz einer Frau ist in der Kueche", diese Feststellung
koennte von Edmund Stoiber stammen, aber sie ist der Titel
eines Buches von Ann Cooper. "A Woman's Place Is in the
Kitchen" stellt weibliche Koeche und Kuechenchefs vor und ihre
Bedeutung in der Geschichte der Kochkunst. Es ist eine
Sammlung historischer aber auch zeitgenoessiger Materialien
aus vielen Laendern, z.B. des Effekts der Einfuehrung des
Brigade-Systems als UEbernahme eines Prinzips militaerischer
und damit "maennlicher" Organisation oder der besonderen
Schwierigkeiten von Kuechenchefinnen, Familienverpflichtungen
mit ihrem zeitraubenden Beruf zu vereinbaren.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0471292087/200431

Etwas Vergleichbares wie das Women Chef's Resource Center
fehlt noch in Deutschland.

http://www.chefnet.com/womenchefs

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Ed Michalski ist Mitglied des internationalen
Unternehmensberater-Verbandes Food Service Consultants
International und hat fuer den "Western New York Restaurant
Reporter" eine Reihe von Artikeln veroeffentlicht und daraus
eine ganze Reihe von Tipps fuer die Betriebsfuehrung
zusammengestellt:

* Woran man erkennt, wenn ein Restaurant in Schwierigkeiten
        ist
* Umsatzentwicklung anhand einer Analyse der Produktgruppen
* Effektive Entwicklung von Sortimenten (Speise- und
        Getraenkekarten)
* Ein Siegerteam erhalten
* Erfolgreiche Positionierung Deines Unternehmens
* Kontrollinstrumente fuer Lebensmittel-Dienstleister.

http://www.foodserviceinsight.com/operating_tips.htm
http://www.foodserviceinsight.com/ed_michalski__fcsi.htm

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Cocktails & Dreams wurde 1996 von Alexander Troppmann
gegruendet, angeregt durch den Film "Cocktail" mit Tom Cruise.
Diese Website bietet einige herausragende Community-Features:

* "Mein Barschrank". Hier kann man seinen Barbestand
        abspeichern. Angezeigt werden alle Rezepte, die man
        damit mixen kann, und welche Zutat sich noch unbedingt
        im Barschrank lohnen wuerde.
* Cocktail-Award: Im Diskussions-Forum wird fast jeden
        Monat ein neuer Cocktail-Wettbewerb abgehalten, zu dem
        man neue Rezepte und innovative Mix-Getraenke jeder Art
        einschicken koennt. Eine Jury entscheidet darueber,
        welche Rezepte im jeweiligen Monat auf die ersten drei
        Plaetze kommen.
* Newsletter: Der Cocktails & Dreams Newsletter informiert
        per Email alle Interessierten ueber neue Rezepte und
        natuerlich auch ueber den Cocktail-Award und deren
        Preistraeger. Ausserdem aktuelle Infos aus der Cocktail-
        Welt und Hinweise auf besondere Artikel und Berichte.
* "Hicksy" ist ein Webface, die sich um jeden Besucher der
        Cocktailseite persoenlich kuemmert. In verschiedenen
        Glaesern fuehrt Hicksy jeden Gast durch die Website.
* Cocktail-Attribute. Die Rezepte lassen sich zu den
        Attributen "Emotion", "Effekt", "Geschmack" und "Anlass"
        einordnen.
* Im Fruehjahr 2003 geht ein "Partyplaner" online.

http://www.cocktaildreams.de/

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Der Verlag der Universitaet von Kalifornien hat zahlreiche
aeltere Buecher online gestellt (via Netbib), so auch Pinney,
Thomas. "A History of Wine in America: From the Beginnings to
Prohibition". Berkeley: University of California Press, 1989,
und Metzner, Paul: "Crescendo of the Virtuoso: Spectacle,
Skill, and Self-Promotion in Paris during the Age of
Revolution". Berkeley: University of California Press, 1998.
Das letzte Buch ist fuer Gastronomen mit geschichtlichem
Interesse lesenswert, weil darin auch ein virtuoser Gastronom
portraetiert wird, der Kuechenchef Marie-Antoine Carême (1783
1833).

Die Anzahl der online gestellten, frei zugaenglichen Buecher
soll von zur Zeit 300 auf 1.500 Titel gesteigert werden.
Darunter sind Werke wie
* Fine, Gary Alan: Kitchens: The Culture of Restaurant Work
* Groth, Paul: Living Downtown: The History of Residential
        Hotels in the United States
* Leidner, Robin: Fast Food, Fast Talk: Service Work and
        the Routinization of Everyday Life
* Lapsley, James T.: Bottled Poetry: Napa Winemaking from
        Prohibition to the Modern Era

http://escholarship.cdlib.org/ucpress/

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Immer haeufiger werden Speise- und Getraenkekarten, besonders
Tageskarten, im PDF-Format online gestellt. Einige Beispiele:

* Hotel-Restaurant Bullerdeck
 http://www.bullerdieck.de/tageskarte_2002.pdf

* Gruene Hoelle, Nuerburgring
 http://www.nuerburgring.de/download/gh-karte.pdf

* Restaurant Roth, Wien
 http://www.kremslehnerhotels.at/medien/RothMenues2002.pdf

* Kreuzkappe, Schweiz
 http://www.kreuz-kappel.ch/restaurant.PDF

Was mir bei einigen Karten auffaellt:
* Sie sind nicht als isoliertes Dokument, aus sich heraus,
        verstaendlich. So fehlen die Adressangaben des
        gastronomischen Betriebes. Bei der Auslage dieser Karten
        vor Ort ist das verzeihlich, auch wenn sicherlich Karten
        von Gaesten mitgenommen werden; im "weltweiten" Internet
        aber ein Fehler.
* Der Gueltigkeitszeitraum bzw. das Datum, an dem diese
        Karte erstellt worden ist, fehlt.
* Die Oeffnungszeiten fehlen.

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Die Website von Margarete Payer bietet eine umfangreiche
Informationssammlung, u.a. ueber "Internationale
Kommunikationskulturen / Kulturelle Faktoren: Essen, Trinken,
Geselligkeit", die als Materialien fuer Lehrveranstaltungen an
der Hochschule fuer Bibliotheks- und Informationswesen
Stuttgart entstanden sind.

http://www.payer.de/kommkulturen/kultur09.htm

Nett ist z.B. ein dokumentiertes Filmfoto, in dem ein
Scorpion-Cocktail getrunken wird, vielleicht ein Vorlaeufer
des Sangria-Eimers und damals Teil des "polynesian pop" in den
USA der 50ern, der sich in Deutschland u.a. im "Hawai-Toast",
in Liedern wie "Es gibt kein Bier auf Hawai" und dem Hullahup-
Reifen niederschlug. Siehe auch das Buch von Sven A. Kirsten:
"The book of Tiki: the cult of Polynesian pop in fifties
America".

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/382286417X/200431

Besonders gut gefallen hat mir die Zusammenstellung "Orte und
Anlaesse fuer mit Essen und Trinken verbundene Kommunikation".

http://www.payer.de/kommkulturen/kultur09.htm#5

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Die INTERNORGA Hamburg vom 21. bis zum 26.03.03 ist mit 850
Ausstellern aus 20 Nationen und 110.000 Fachbesuchern die
fuehrende und groesste europaeische Fachmesse ihrer Art.
Weitere Informationen unter: www.hamburg-messe.de. Zu den
Produkt-Schwerpunkten der 77. INTERNORGA gehoeren Anlagen und
technische Geraete fuer gewerbliche Kuechen und Grosskuechen,
Einrichtungen und Ausstattungen fuer Hotellerie und
Gastronomie, die Bereiche Nahrungsmittel und Getraenke sowie
Hard- und Software fuer Hotellerie, Systemgastronomie,
Gemeinschaftsverpflegung, Baeckereien und Konditoreien. In
allen Bereichen sind auf der INTERNORGA nahezu alle
marktfuehrenden Anbieter vertreten. Das gewaehrleistet den
Fachbesuchern einen hervorragenden und umfassenden UEberblick
ueber Produktneuheiten und Marktgeschehen. Ebenfalls auf
Spitzenniveau bewegt sich das integrierte Rahmenprogramm: Das
Internationale Foodservice-Forum ist der groesste Fachkongress
fuer die Systemgastronomie in Europa und findet zur INTERNORGA
2003 zum 22. Mal statt (bereits am Vortag der Fachmesse, am
Donnerstag, 20. Maerz 2003, im CCH). Eine weitere Top-
Veranstaltung, die INTERNORGA-Fachgespraeche fuer
Gemeinschaftsverpflegung & Catering, steht bereits zum 29. Mal
auf dem Programm (Montag, 24. Maerz, CCH). Auch das
Gastronomische Forum im Foyer Sued gehoert zu den fachlichen
Attraktionen der INTERNORGA. Dort kann der Fachbesucher
Gastronomie live erleben, beispielsweise in den "Glaesernen
Backstuben" des Baecker- und Konditorenhandwerks, an der
Trend-Bar der Deutschen Barkeeper-Union, beim Restaurant- und
Hotelfachkraefte-Wettbewerb "Der gedeckte Tisch" oder dem
Kampf um den "Grossen Preis der Koeche", ausgelobt von der
"Walter und Margarethe Mueller Stiftung".

http://www.hamburg-messe.de/internorga/

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Cathy H. Enz und Glenn Withiam vom Center for Hospitality
Research der Cornell University: "The '4-C Strategy' for Yield
Management" (PDF).

http://www.hotelschool.cornell.edu/chr/research/yieldmanagement.pdf

Die vier "C"-s sind calandar, clock, capacity und cost
(Kalender, Uhrzeit, Kapazitaet und Kosten). Dazu kommt das 5.
"C" die "customer" (Kunden bzw. Gaeste). Unter anderem gehen
die Autoren auf die besonderen Schwierigkeiten eines Yield
Managements in Restaurants ein, z.B. dass die Aufenthaltsdauer
nicht genau vorhersehbar oder vereinbar ist. Diskutiert werden
unterschiedliche Strategien fuer das Yield Management in
Restaurants wie UEberbuchen, telefonische
Reservierungsanfragen per Rueckruf zu verifizieren,
Reservierungsgarantien anzubieten, die angebotenen Produkte in
bezug auf die Aufenthaltsdauer zu analysieren und zu
optimieren, Gaeste vor und nach dem Essen Bars anzubieten, um
die Dauer der Inanspruchnahme von Sitzplaetzen an Tischen zu
minimieren, oder die Dauer der Anwesenheit von Gaesten
visualisieren. Siehe dazu auch unseren Beitrag "Zeitliche
Preisdifferenzierung im Gastgewerbe".

http://www.abseits.de/preisdifferenzierung_zeitlich.html

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Wenn Ihre Service-Mitarbeiter jedem ihrer Gaeste bei der
Bestellaufnahme im Restaurant auf die Pelle ruecken,
ankommenden Hotelgaesten ein paar Minuten lang die Bedienung
des Fernsehgeraets im Zimmer erklaeren, beim Abkassieren
Gaesten die Hand auf die Schulter legen und ihnen ein Bonbon
schenken, haben sie gelesen, was das Cornell University's
Center for Hospitality Research darueber herausgefunden hat,
wie sich das Trinkgeld steigern laesst: "How Tipping works"
von Lee Ann Obringer, in: Howstuffworks (via The Making of a
Restaurant).

http://www.howstuffworks.com/tipping.htm/printable

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Die Koelnische Rundschau berichtet ueber das Kirsch-Bier, die
neueste Kreation der Klosterbrauerei Neuzelle: "Sueffiges
Kirsch-Bier aus der Klosterbrauerei".
http://www.rundschau-online.de/ernaehrung/berichte/3282116.html

Wir schenken dieses Bier seit dem 18. Dezember in unserer
Bierspezialausschank Café Abseits aus (Bierkarte (PDF)).
http://www.abseits.de/bierkarte1202.pdf

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Poilâne

http://www.poilane.fr/

ist eine franzoesische Baeckerkette, die ein vorzuegliches
Brot herstellt (angeblich, gegessen habe ich noch keines).
1932 eroeffnete Pierre Poilâne eine Baeckerei in Saint
Germain, einem Stadtteil von Paris. Sein Brot zeichnet sich
durch die Verwendung von Natursauerteig aus und wird im
holzbefeuerten Steinofen gebacken. Obwohl in Frankreich
weisses Brot populaerer ist als dunkles, blieb Poilâne bei
seinen traditioneller Backmethode. Sein Sohn, der die
Baeckerei in den 70ern uebernahm, baut ein Netzwerk von
Verteilern in ganz Frankreich auf und ausserhalb. Die neue
Brotfabrik, die in den 80iger Jahren in Bievres entsteht,
aendert nichts an der Brotqualitaet. Lionel Poilâne nennt das
"retro-innovation" - eine Verknuepfung der besten
traditionellen Elemente mit modernen Methoden. Im Juni 2000
wurde eine Baeckerei in London eroeffnet. Der Ofen ist ein
genauer Nachbau des Ofens in Paris und fuer London
ungewoehnlich, wo solche OEfen seit dem grossen Brand von 1666
verboten gewesen sind. Alle Zutaten stammen aus Frankreich.
Die Produkte sind selbst fuer Londoner Verhaeltnisse teuer,
doch der Laden brummt. 1997 zahlte ihm ein reicher Amerikaner
100.000 US-Dollar gegen das Versprechen, dass seine Kinder und
Enkel bis zu ihrem Tod jede Woche einen Laib Poilâne-Brot
erhalten, bis an ihr Lebensende. Wenn er bereits tot sein
wuerde, wuerden seine Kinder und Enkelkinder noch immer Brot
von ihrem Grossvater bekommen. Siehe auch "Give Us This Day
Our Global Bread, in: Fastcompany.com vom Maerz 2001.
http://www.fastcompany.com/online/44/poilane.html

Das beste Bamberger Brot (um nicht zu sagen, das beste Brot
der Welt. Man muesste es mal mit dem Poulâne-Brot vergleichen)
macht die Baeckerei Schueller.
http://www.baeckerei.de/schueller/

Er hat die Baeckerei von seinem Grossvater, der sie 1889
gegruendet hat, bzw. seinem Vater uebernommen und wiegt heute
noch jedes Brot selbst zusammen und ruehrte den Sauerteig
selbst an. Georg Schueller ist einer der ersten Baecker
gewesen, die ihr Brot im Internet verkauft haben. Damals haben
die meisten gedacht, das ginge nicht, nur weil die meisten
Baecker Brote backen, die am Tage drauf schon als "Brot vom
Vortag" im Preis herunter gesetzt werden muessen. Bauernbrot
von Schueller schmeckt auch noch nach 14 Tagen toll und kann
deshalb ohne Probleme in alle Welt verschickt werden. Auch das
Schueller-Brot ist teuer, kostet um die 4 Euro je Kilogramm
plus Versandkosten, ist jedoch seinen Preis wert. Es gibt auch
bereits einige Verkaufsstellen in Deutschland.

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Gerhard Schoolmann
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