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Newsletter 21/2002

Guten Tag,

Wenn Sie Ihre Dienstleistung oder Ihre Website in diesem
Newsletter vorstellen moechten, einfach her damit. Genauso
offen sind wir fuer redaktionelle Beitraege, Kommentare,
Meinungen oder Anzeigen. Inserate, die unsere Abonennten
interessieren duerften, sind kostenlos, umgekehrt zahlen wir
auch keine Honorare fuer Beitraege.

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OEHV (Wien): Der Hotelierkongress 2003 der Oesterreichischen
Hotelier-Vereinigung findet vom 12. bis 15. Jaenner
in den Redoutensaelen der Wiener Hofburg statt. Dieser wird
ganz im Zeichen der EU-Erweiterung stehen und eine
Plattform fuer den grenzueberschreitenden Dialog mit
Teilnehmern aus EU-Beitrittskandidatenlaendern bilden. "Kaum
eine andere Branche praktiziert so sehr gelebte
Internationalitaet wie die Hotellerie," betont Elfriede
Krempl, Generalsekretaer der Oesterreichischen
Hoteliervereinigung (OEHV). "Beim OEHV-Hotelierkongress 2003
beleuchten wir die Chancen und die mOeglichen Risiken, die sich durch ein
veraendertes Europa ergeben." Einmal mehr wird die OeHV ihren
Mitgliedern und Partnern spannende Themen mit prominenten
Referenten praesentieren, und damit eine gute Gelegenheit bieten,
erste Kontakte zu internationalen Partnern zu knuepfen und wertvolle
Erfahrungen auszutauschen."Zudem blickt die OEHV im
kommenden Jahr auf 50 erfolgreiche Jahre als freiwillige
Interessenvertretung zurueck," freut
sich Krempl."Dieses Jubilaeum wird entsprechend gewuerdigt."
(Quelle: Pressemitteilung der OEHV).

http://www.webfactory.apa.at/Oehv/welcome.htm

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Bei unserer Online-Umfrage "Wie werden die Gastronomie-
Umsaetze sich im Jahre 2003 entwickeln?" erwarten
bislang 19% aller Befragten, dass die Umsaetze steigen
werden, 51% hingegen, dass die Umsaetze sinken werden. 24 %
gehen von stagnierenden Umsaetzen aus.

http://www.netpolls.net/show/?pollid=9588
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Zum Jahreswechsel tritt das Zwangspfand auf Einweg-
Getraenkeverpackungen in Kraft. Die landlaeufige Bezeichnung
"Dosenpfand" ist irrefuehrend, denn es geht nicht um die Dose
allein. Betroffen sind Bier, Mineralwasser und
kohlensaeurehaltige Erfrischungsgetraenke und das nicht nur
in der Dose, sondern auch in Einwegflaschen aus Glas oder
Kunststoff. Ausgenommen sind (noch) Sekt, Wein, Spirituosen,
Milch und Fruchtsaefte. Es kommt also auf den Inhalt
an, ob zukuenftig 25 Cent (bis 1,5 l Inhalt) oder sogar 50
Cent (ueber 1,5 l Inhalt) Pfand erhoben werden muessen oder
nicht. Ueber weitere Einzelheiten rund um das Pflichtpfand
sowie erste Hinweise zu dessen organisatorischer
Umsetzung informiert ein Merkblatt der IHK zu Arnsberg. Siehe
auch unseren Artikel "Pfandpflicht fuer
Einwegverpackungen: Auswirkungen auf das Gastgewerbe"

http://www.ihk-arnsberg.de/verteilseite.asp?IDContent=901
http://www.abseits.de/weblog/
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Mazzio?s Pizza ist eine Schnellbedienungsrestaurantkette mit
250 Outlets in 13 Bundesstaaten der USA. In der
Dezember-Ausgabe der amerikanischen Fachzeitschrift
Chainleader, welche die Verantwortlichen von
Restaurantketten mit strategischen Analysen und Insider-
Informationen versorgt, wird ein neues Konzept vorgestellt,
mit der diese Franchise-Restaurantkette in ein "fast casual"-
Restaurant, also ein Restaurant fuer jeden Tag mit
schneller Bedienung (vielleicht am besten als "Bistro" zu
uebersetzen) aufgewertet werden soll: "Shifting Gears" von
Lisa Bertagnoli. Interessant ein Vergleich der Fotos des
neuen Konzeptes mit denen eines bisherigen, typischen
Mazzio's-Restaurants.

http://www.mazzios.com/
http://www.chainleader.com/
http://www.chainleader.com/archive/1202/1202rest.html
http://www.chainleader.com/archive/1202/1202tour.html
http://www.mazzios.com/html/fr_walk.htm

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Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden nach
vorlaeufigen Ergebnissen der Beherbergungsstatistik im
Sommerhalbjahr (Mai - Oktober) 2002 in Deutschland 202,9
Mill. Gaesteuebernachtungen in Beherbergungsstaetten mit
neun oder mehr Betten gezaehlt, das waren 2% weniger als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum. 179,8 Mill.
Uebernachtungen entfielen auf inlaendische Gaeste (? 2%) und
23,1 Mill. auf Gaeste aus dem Ausland (? 1%). Im Oktober
2002 wurden 30,7 Mill. Gaesteuebernachtungen gezaehlt, 2%
weniger als im Oktober 2001. Davon entfielen 27,3 Mill. auf
inlaendische Gaeste (? 2%) und 3,4 Mill. auf Gaeste aus dem
Ausland (+ 2%).

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p4490201.htm

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"The Journal of Hospitality, Leisure, Sport & Tourism
Education (JoHLSTE)" ist eine internationale, akademische
Zeitschrift aus Grossbritannien, die sich der Paedagogik in
den Studiengebieten Gastgewerbe, Freizeit, Sport und
Tourismus widmet und nur online erscheint (also ein "e-
journal"). Sie erscheint zweimal pro Jahr - die ersten beiden
Ausgaben sind online - und ist lobenswerterweise frei
zugaenglich. Herausgegeben wird sie von der School of Hotel &
Restaurant Management an der Oxford Brookes University.

In der ersten Augabe hat sich Paul Slattery von Dresdner
Kleinwort Wasserstein, UK, daran versucht, das
Gastgewerbe umfassend zu definieren, um eine effektive
Grundlage fuer Lehre und Forschung zu gewinnen: "Finding
the Hospitality Industry".

http://www.hlst.ltsn.ac.uk/johlste/about.html
http://www.brookes.ac.uk/schools/harm/

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Die Stadtbibliothek von Los Angeles hat eine phantastische
Sammlung von Speisekarten, teilweise mehr als
hundert Jahre alt, online gestellt. Um sich alle Speisekarten
anzeigen zu lassen, einfach nach dem Keyword "restaurant"
suchen. Man kann sich z.B., wenn man im Feld "Cuisine"
"Italian" eingibt, alle italienischen Restaurants anzeigen lassen. Leider
habe ich
nicht herausbekommen, wie viele Speisekarten verzeichnet
sind. Es sind aber sicherlich viele Hundert, jeweils mit
allen Seiten.

http://pubindex.lapl.org/pages/ele_nei/menus-elenei.htm

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Der Deutsche Hotel- und Gaststaettenverband begruesst in
einer Pressemitteilung die Reform der Mini-Jobs als
"Durchbruch bei den Minijobs: Politik sorgt fuer
Feierstimmung im Gastgewerbe!!!".

Ich kann diese Position ueberhaupt nicht nachvollziehen:

Die Personalkosten fuer Mini-Jobs werden steigen. Die
Pauschale, die der Arbeitgeber zu tragen hat, steigen von
22% auf 25% bzw. fuer nicht in der gesetzlichen
Krankenversicherung Versicherte, bei denen nach der zur Zeit
gueltigen Regelung kein pauschaler
Krankenversicherungsbeitrag anfaellt, sogar von 12% auf 25%,
vorbehaltlich der noch nicht bekannten Details der neuen Regelung.
Guenstiger ist die neue Regelung nur fuer solche
Beschaeftigte, bei denen der im Gastgewerbe nebenberuflich
Beschaeftigte einer sozialversicherungspflichtigen
Hauptbeschaeftigung woanders nachgeht. Der Arbeitgeber -
und ich dachte, der DEHOGA sei ein Arbeitgeberverband - muss
aber auch in diesem Fall mehr zahlen als vorher,
naemlich statt der halben Sozialversicherungsbeitraege (also
ca. 21 bis 22%, je nachdem, welcher Krankenversicherung
der Beschaeftigte angehoert) pauschal
25%. Ob es verfasungskonform ist, pauschale Beitraege zur
Krankenversicherung in den Faellen zu verlangen, in denen
ein Mitarbeiter keiner gesetzlichen Krankenversicherung
angehoert, ist zweifelhaft, genauso wie die Pflicht zur
Abfuehrung einer pauschalen Lohnsteuer (in HOehe von 2%) in
den Faellen, in denen wegen Unterschreitung des
Freibetrages bzw. bei Vorliegen einer Lohnsteuerkarte der
Klassen I, II oder III bei einer individuellen
Besteuerung ueberhaupt gar keine Lohnsteuer anfallen wuerde.
Vorteilhaft bei der neuen Regelung ist allein die
Konzentration des Nachweises und der Abfuehrung von Beitraegen
von einer Vielzahl von Krankenkassen auf eine zentrale
Stelle. Bei Mehrkosten von 3% bzw. 13% der
Lohnsumme der betroffenen Mitarbeiter wird dies aber ein
teurer Spass.

http://www.dehoga.de/aktuell/aktuell-1312.htm

Mit meiner kritischen Haltung zur neuen Mini-Job-Regelung und
zur geradezu ueberschwenglichen Euphorie der
DEHOGA sei ich ziemlich alleine gestanden. Insgesamt haetten
sich nur drei Gastronomen kritisch geaeussert, alle
anderen Stellungnahmen seien positiv gewesen, wurde mir von
der DEHOGA Berlin in einem laengeren Telefongespraech
gesagt. Punktuell teilt auch Klaus-Peter WillhOeft, der dem
Dehoga-Praesidium angehOert, meine Kritik, naemlich an der 25
Prozent-Pauschale (Quelle: "Echo auf Neuregelung der Mini-
Jobs: Zwischen Fluch und Freude" von Sybille
Bremer, in: Schleswig-Holsteinische Zeitung vom 18.12.).

http://www.shz.de/?RUBRIKID=80&MID=30&REDID=26152&SESSION=16eb
ea290ffaf4b5786f436d61dbd593

Gegenargumente gegen meine Kritik habe ich noch keine
gehoert. Bei uns werden - vorbehaltlich der noch nicht
formulierten Ausfuehrungsbestimmungen zur neuen Regelung -
die Personalkosten um mehrere Tausend Euro per anno
steigen. Gibt es ueberhaupt einen einzigen Gastronomen, der
mit der neuen Regelung besser faehrt?

Meine Kritik an der geplanten Mini-Job-Reform wird durch eine
Aussage des wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Sprechers
der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner, in einem Interview
des Deutschlandfunk, bestaetigt. Er sagte, die SPD habe fuer die
Arbeitgeber selbst keine besonderen Entlastungen
eingefuehrt, sondern die Entlastungen auf der
Arbeitnehmerseite durchgefuehrt, so dass es zu entsprechend
hoeheren Nettoeinkommen kommen soll. Wieso ausgerechnet der
Arbeitgeberverband DEHOGA dann ueber eine solche Regelung,
die Arbeitgeber einseitig belastet, in Jubel ausbricht,
verstehe wer will. Ging es der DEHOGA darum, ihren Mitgliedern
den Baeren aufzubinden, man habe eine fuer das Gastgewerbe
vorteilhafte Loesung erkaempft?

http://www.dradio.de/cgi-bin/es/neu-interview/2845.html

Nebnbei: Die Behauptung der CDU/CSU, sie habe mit der Mini-
Job-Regelung ihr Wahlprogramm durchgesetzt, ist
gelogen. Siehe dazu ein frueheres Posting ueber den
diesbezueglichen Inhalt des sogenannten "Regierungsprogramm"
der CDU/CSU.

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Im Oktober 2002 ist der Umsatz im deutschen Gastgewerbe
nominal um 7,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat
zurueckgegangen, real, also in Preisen des Jahres 1995, sogar
um 11%. Die Zahl der Beschaeftigten ist um 3,2%
gefallen. Siehe Statistisches Bundesamt: Beschaeftigte und
Umsatz im Gastgewerbe vom 16.12.02. Damit hat
sich der Rueckgang von Umsatz und Beschaeftigung
beschleunigt.

http://www.destatis.de/indicators/d/hug310jd.htm

Besonders negativ ist die Entwicklung bei Restaurants, Caf‚s,
Eisdielen und Imbisshallen mit nominal minus 10,4% und
Kantinen und Caterern mit nominal minus 7%. Siehe
Statistisches Bundesamt: Umsatz im Gastgewerbe nach
ausgewaehlten Wirtschaftszweigen.

http://www.destatis.de/indicators/d/hug320ad.htm

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Frisch aus der Druckerpresse hat mir Jean Georges Ploner,
Geschaeftsfuehrer der Pencom Deutschland GmbH sein
neuestes Buch geschickt: "50 Wege zu guten Mitarbeitern.
Tipps & Tricks aus der taeglichen Praxis der
FBMA-Mitglieder" (den Link zu Amazon.de habe ich schon mal
eingefuegt, aber das Buch ist dort heute noch nicht
gelistet).

Das Buch beschaeftigt sich mit der Suche und Gewinnung guter
Mitarbeiter im Gastgewerbe. Fluktuation ist etwas
Omnipraesentes im Gastgewerbe. Bei den Mitarbeitern, bei den
Betreibern und bei den Gaesten. Und eine Folge von
Fluktuation, die schlimmste, ist schlechter Service:

- schlechter Service an den guten Mitarbeitern, die es leid
sind, Doppelschichten zu leisten und auf freie Tage zu
verzichten, um fehlende Kollegen zu ersetzen;
- schlechter Service fuer den Betreiber, dem die hOeheren
Kosten, die entstehen, um immer wieder neues Personal
zu gewinnen und anzulernen, die ohnehin geringe Marge massiv
schmaelern;
- und schlechter Service fuer unsere Gaeste, die es leid sind,
immer wieder zu hOeren: "Oh, weiss ich nicht, ich muss
erst fragen, ich bin neu hier...".

Alles in allem: Von den drei Hauptbeteiligten - Mitarbeiter,
Gaeste und Betreiber - ist keiner zufrieden, und
schlimmstenfalls verlassen erst die guten Mitarbeiter den
Betrieb, dann bleiben die Gaeste weg und das Rad dreht sich
immer schneller. Wie kann man das aendern?

Steigerung des Images als interessanter Arbeitgeber, um
attraktive Bewerber anzuziehen.
Optimierung der Auswahltechnik, um aus diesen Bewerbern den
Traumkandidaten heraus zu filtern.
Zu einem Leader werden, bei dem Mitarbeiter laenger bleiben
wollen, weil es noch viel zu lernen gibt und bei dem
es Spass macht zu arbeiten.

Aus der Praxis von Mitgliedern der Food + Beverage Management
Association e.V. (FBMA) hat Jean Georges
Ploner in diesem Buch die derzeit 50 besten Ideen zu diesen
Themen zusammengestellt. Mehr ueber dieses Buch
beim Deutschen Fachverlag.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3871508284/200431
http://www.pencom-deutschland.de/Pages/page2l.html
http://www.fbma.de/

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Neu von Monin ist der feurig-wuerzige Sirup "Spicy
Halloween". Weitere Innovationen von Monin sind der "Mojito
Mint Mix", mit dem man schnell einen Mojito zubereiten kann,
ein "Sangria Mix" und "Chƒtaigne Kastanie". Deutscher
Importeur ist die Trierer Sektkellerei Bernard-Massard.

http://www.butzelmann.de/Monin-
Sirup/Neuheiten/Neuheiten%20FS.html
http://www.butzelmann.de/

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"Fachrechnen fuer gastgewerbliche Berufe. (Lernmaterialien)"
von Hermann Gruener ist in einer ueberarbeiteten
und erweiterten Auflage erschienen. Es ist handlungsbezogen
und nach berufsspezifischen Themenbereichen
gegliedert. Die Ermittlung der LOesung mithilfe verschiedener
Rechenverfahren und die Anwendung auf verschiedene
Sachgebiete stehen im Vordergrund. Aufgenommen die
Themenbereiche Warenwirtschaft, Food and Beverage und die
Umstellung auf den Euro beruecksichtigt.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3582044521/200431

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Don und Petie Kladstrup: Wein und Krieg. Bordeaux, Champagner
und die Schlacht um Frankreichs grOessten
Reichtum, 3. Auflage 2002. Im Juni 1940 kapituliert
Frankreich. Die deutsche Besatzung beginnt auf ausdruecklichen
Befehl Hitlers, die wertvollsten Weine, Champagner und andere
Spirituosen nach Deutschland zu transportieren.
Dieses unbekannte Kapitel der juengsten Geschichte handelt
vom Mut und der Phantasie der Franzosen, ihre
wertvollsten Weine vor der deutschen Besatzung zu retten:
Eisenbahner liessen ganze Zuege mit Weinlieferungen im
Nichts verschwinden. Eine Teppichreinigungsfirma versorgte
die Pariser Sommeliers mit dem notwendigen Staub, um
jungen Wein als uralte Raritaeten den deutschen ¯Gaesten®
servieren zu kOennen. "La Tour d'Argent", das Pariser
Luxus-Restaurant, mauerte im Mai 1940 sofort 20 000 Flaschen
ein, konnte aber nicht verhindern, dass 80 000
Flaschen beschlagnahmt und abtransportiert wurden. Fuer
Goering liess man falsch etikettierten Mouton-Rothschild
liefern, aus der Champagne kam "sprudelndes Spuelwasser",
wofuer Fran‡ois Taittinger ins Gefaengnis wanderte.
Erzaehlt wird die Geschichte des deutschen Offiziers Heinz
Stahlschmidt, der nicht den Hafen von Bordeaux, wo
Millionen von Weinflaschen lagerten, sondern ein deutsches
Sprengstoffdepot in die Luft jagte. Don & Petie Kladstrup
haben Winzer und Widerstandskaempfer veranlasst, ihre
Geschichte authentisch, ungeschminkt, phantasievoll und
mutig zu erzaehlen.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3608935118/200431

Ein Interview mit den Autoren von Terrance Gelenter (auf
englisch):
http://www.paris-
expat.com/interviews/interview_kladstrups.html

Mehr ueber Heinz Stahlschmidt
http://online.wdr.de/online/news/stahlschmidt/index.phtml

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Im Januar 2003 erscheint "Peterson's Culinary Schools", ein
umfangreiches Verzeichnis von amerikanischen und
internationalen Kochschulen fuer Profis und
Ausbildungsverhaeltnissen. Siehe auch unsere Linksammlung
Schulen fuer das Gastgewerbe.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0768908175/200431

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Ab Februar 2003 bringt Sodados (Heinze Import) eine neue
Coffee Flavour-Liquer-Serie auf den Markt. Alle
"Flavour-Coffee-Liqueurs" gibt es auch als "Flavour-Coffee-
Syrups" (ohne Alkohol). Verfuegbare Sorten: Amaretto,
French Vanilla, Toffee, Cinnamon, Hazelnut, Coconut, jeweils
in den Groessen 0,5 l und 0,2 l.

http://www.sodados.de

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Das Kompetenz-Zentrum fuer das Gastgewerbe und die Hotellerie
AG in Kriens-Luzern organisiert mit der Fachzeitschrift Salz & Technik die
Trendreise des Jahres 2003
nach Chicago zur 84. NRA-Messe und nach Las Vegas ? der gigantischen
Casino-Stadt:

- 16. - 22. Mai 2003
- 7 Tage/5 Naechte

Einer der Hoehepunkte ist der Besuch der 84. NRA-Messe in
Chicago, der grOessten internationalen Hotel & Motel
Show der Welt. Auf dieser Gastro-Fachmesse kOennen Zulieferer
die allerneusten Produkte und Ideen entdecken und
eventuell auf dem Schweizer Markt einfuehren. Schwerpunkt in
Las Vegas sind die neuen Superhotels. Bei zwei
fuehrenden Hotels werden wir die Organisation hinter den
Kulissen anschauen. In Chicago wie auch in Las Vegas
besuchen wir die neusten und trendigsten Bar-, Restaurant,
Coffee-Shop- und Vergnuegungskonzepte. Das
provisorische Programm und den Anmeldetalton ersehen Sie auf
dem Flyer (PDF).

Tour-Guide ist Michal Hostmann - Direktor des Kompetenz-
Zentrums - wer ihn kennt, weiss, auf seinen Trend Reisen
geht es "Schlag auf Schlag" mit neuen Eindruecken,
Erkenntnissen und Erlebnissen. 7 unvergessliche Tage erwarten
Sie in Amerika. Frischen Sie Ihr gastgewerbliches Know-How
auf und nehmen Sie an dieser unvergesslichen
Trendreise vom 16. bis 22. Mai 2003 teil. Der Preis betraegt
CHF 3'800.- pro Person im Doppelzimmer. Weiter (PDF)

http://www.kompetenz-zentrum.com
http://www.abseits.de/chicago_las_vegas.pdf

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Kurse an der Cook & Chill-Akademie offeriert die
Oesterreichische Kreuzschwester Kuechen GmbH. Die Erfahrungen,
die man in der Kueche des Krankenhauses Sieming bei und nach
der Einfuehrung von Cook & Chill gesammelt hat,
werden dort weitergegeben. In dieser Kochschule soll das
zeitgemaesse und gesunde Kochen in Grosskuechen und
Kantinen (ab ca. 250 Portionen) unterrichtet werden.
Ausbildungszentrum ist eine mit High-Tech-Geraeten
ausgestattete und logistisch perfekt angelegte Grosskueche im
Krankenhaus Sieming.

Die Gesellschaftsanteile der Kreuzschwester Kuechen GmbH
befinden sich zu 100% in Besitz der Kongregation der
Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz. Die Ausgliederung
des Betriebes wurde mit dem Ziel durchgefuehrt,
den dringend notwendig gewordenen Kuechenneubau realisieren
zu koennen und die gesunden und qualitativ
hochwertigen Produkte jedermann anbieten zu kOennen. Die
sogenannte "Ulrika Kueche" mit 15 Mitarbeitern betreibt
auch die Cafeteria im Krankenhaus der Kreuzschwestern in
Sierning. Die Sierninger Cook & Chill Produktion zaehlt zu
den modernsten in Europa.

Cook & Chill heisst nichts anderes als Kochen und Kuehlen und
zeigt einen modernen Weg der schonenden Zubereitung
von Speisen. Beim Cook & Chill-Verfahren werden die Speisen
werden mehr oder weniger lange (bis zu 3 oder gar 5
Tage) vor der Ausgabe gekocht, danach schnell gekuehlt (in
ca. 15 Minuten, maximal 1 1/2 Stunden, auf 3 Grad
Celsius) und kurz vor der Ausgabe fertiggestellt,
regeneriert, erhitzt (siehe dazu eine Graphik von Franke
Verpflegungstechnik). Praktische Probleme:

Man braucht andere Rezepturen als bei Cook & Serve.
Die Mitarbeiter muessen umlernen und Erfahrungen sammeln,
besser noch geschult werden.

Es sind recht hohe Investitionen in Geraete erforderlich, die
sich bei zu kurzen Abschreibungszeitraeumen nicht
rechnen. Oft stehen zu kurzfristige Pachtvertraege in der
Gastronomie oder Vertragslaufzeiten im Catering einer
solchen Investition entgegen.

http://stephanscom.at/html/orden/scsc1.html
http://www.vt.franke.ch/german/systeme/cookchill/images/CookCh
illGrafik.gif

Ausfuehrlich auf die Vor- und Nachteile von Cook & Chill ein
geht Gastrofacts.ch:

Produktionsmethoden.
http://www.gastrofacts.ch/bereiche/food_beverage/produktion/me
thoden/default.htm"

Mehr zum Thema Kuechenmanagement.
http://www.abseits.de/kuechen_management.htm

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Jo Steimen berichtet in der Schweizer Fachzeitschrift "Gastro
Journal" ueber ein neues Buch eines Teils der zur Gilde
der Jeunes Restaurateurs d?Europe Suisse gehoerenden
TopkOeche: "Junge Kreative im Zentrum". Im Verein
Jeunes Restaurateurs d'Europe (JRE) haben sich junge,
ambitionierte Restaurant-Inhaber europaweit zusammengeschlossen.

http://db.gastrojournal.ch/GastroJournal/online/FMPro?-
db=gastrojournal.db&-lay=main&-format=detail_d.htm&-
recid=39143&-token=3&-find
http://www.jre-suisse.ch/
http://www.jre.net/

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Die Allgemeine Zeitung hat Juergen Schmidt, Geschaeftsfuehrer
der Touristik Centrale Mainz (TCM), befragt, warum er
das Geschenkgutscheinkonzept "Schlemmen und Sparen?
unterstuetzt: "Schlemmen und Sparen". Mehr ueber
Coupons im Gastgewerbe.

http://www.main-
rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1043083
http://www.schlemmenundsparen.de/
http://www.abseits.de/coupons.htm

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Die Fachzeitschrift fuer Diskotheken, Club und Szene-
Gastronome "Disco Magazin" ist seit kurzem online. Wie die
meisten anderen, vor allem auch deutschsprachigen
Fachzeitschriften fuer das Gastgewerbe haben die Macher die
Chance verstreichen lassen, ihren Vorsprung an verfuegbaren
Inhalten zu nutzen, um eine sehr informative Website zu
erstellen. Immerhin haben sie bereits einige interessante
Inhalte online gestellt, was hoffen laesst, u.a.:
- welche Getraenke im Trend sind
- welche Musik angesagt ist
- Teaser oder Zusammenfassungen von Artikeln der Printausgabe.
Die Artikel selbst kann man telefonisch oder per Fax anfordern.
Leider fehlt ein Archiv aelterer Beitraege.
- eine Vorschau auf die naechste Ausgabe
- den Themenplan des laufenden und Folgejahres
- der sogenanne "Einkaufsfuehrer" umfasst leider nur Anzeigen,
statt den Lesern einen Marktueberblick zu verschaffen.

http://www.disco-magazin.de

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Das "Gutscheinbuch" ist ein "Scheckheft" in Form eines
gebundenen Buches, das ueber den Buchhandel vertrieben
wird. Die Aufmachung ist sehr ansprechend, jedes der ca. 26
beteiligten Objekte - die Beteiligung ist kostenlos - wird
mit Text, Daten und im Farbbild im Buch und online
vorgestellt. Rechteinhaber ist die Kuffer Marketing GmbH in
Regensburg, die mit lokalen Partnern zusammenarbeitet. Wir
haben uns heute entschieden, uns mit unseren
Bamberger Gaststaetten in die Anfang 2003 erscheinende
Bamberger Ausgabe aufnehmen zu lassen.

http://www.gutscheinbuch.de/

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"Pruefen Sie Ihr Wissen ueber eine Getraenkeschankanlage".

http://www.testedich.de/quiz02/dasquiztd.php3?testid=1026400180

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Seit gut zwei Jahrzehnten erscheint in der Bremer Tageszeitung
"Weser Kurier" die wOechentliche Kolumne "Pott un
Pann" des Bremer Lokalredakteurs Heinz Holtgrefe,
mittlerweile mehr als tausendmal. Die schOensten Rezepte sind
jetzt in Buchform erschienen. Der Bremer Verlag Edition
Temmen hat zwei Buecher mit dem Titel "Das Beste aus
Pott un Pann" /"Das Neueste aus Pott un Pann" herausgegeben.

http://www.tachauch.de/szene/pott_und_pann/
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3861086905/200431

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Marie Fadel und ihr Bruder Rafik Schami, ein promovierter
Chemiker, der seit 20 Jahren als freier Schriftsteller
arbeitet, verfuehren zu einem kulturellen und kulinarischen
Spaziergang durch ihre Heimatstadt Damaskus. Zahlreiche
Originalrezepte regen zum Nachkochen an. Das Buch "Damaskus"
ist aber weniger ein Kochbuch als ein Augenschmaus und Lesefutter.
Es ist der erste Band einer neuen Reihe "Oasen fuer die Sinne?
des Sanssouci-Verlages, die sich den kulinarischen und literarischen
Kostbarkeiten verschiedener Reiseziele widmen.
Fuer dieses Buch in ihrer Heimat recherchiert hat Marie Fadel,
ihr Bruder hat ihre Eindruecke und Informationen auf einem
fuer Reisefuehrer hohem literarischem Niveau in Deutschland verarbeitet.

Seit dem Juli 2002 ist Rafik Schami ordentliches Mitglied der
Bayerischen Akademie der schOenen Kuenste. Allein in
diesem Jahr erhielt der den Literaturpreis Heidelberger
Leander, verliehen von der Buchhaendlerin Gabriele Hoffmann
(Leanders Leseladen), fuer unverzichtbare Werke der Kinder-
und Jugendliteratur und den von einer Schueler-Jury
verliehenen und mit 6000 ? dotierten Weilheimer Literaturpreis 2003.

http://www.hanser.de/literatur/specials/schami/vita.htm
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3725412367/200431
 

Der zweite Band dieser Reihe stammt von der Schweizerin
Eveline Hasler. Sie beschreibt "Mein Tessin. Kulinarische
Spaziergaenge".

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3725412480/200431

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Zahlreiche Speisekarten aus der DDR, vom Interhotel Gera 1975
ueber das FriedrichschlOesschen im Barockgarten
Grosssedlitz bei Pirna bis zum Elbhotel Bad Schandau hat die
Site Kulinarische DDR online gestelt. Dazu ein Kessel
Buntes wie Mitropa-Werbemittel und Schilder, mit denen
mangelnde Service-Bereitschaft dokumentiert wurde,
Originalrezepte aus DDR-Kochbuechern und von DDR-Koechen.

http://www.kulinarischeddr.de.vu/

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Karina Matejcek hat sich fuer uns die DVD "Jamie Oliver -
Happy Days Live" angesehen: "Jamie Oliver kocht auf
einer Buehne in einer Riesen-Veranstaltungshalle, mit
Publikumsbeteiligung, vielen witzigen Gags und dann auch noch
ausgesprochen didaktisch wertvoll, man lernt jede Menge beim
Zuschauen. Die Buehnen-Kuechenausstattung ist auch
sehr schoen, fahrbare Module, und eine "Schrankwand" mit zwei
netten Dingen: einem Waermeschrank, in dem das
Blumentopfbrot gleich samt Ton-Topf auf das Fuenffache
aufging :-) - und einem Kraeutergartenschrank wie ein kleiner
Urwald, der je nach Gericht beim Oeffnen der Schiebetuer
Tierlaute von sich gab, bzw. das Abpfluecken der Kraeuter fuer
das Curry-Gericht gar mit einem taeuschend echt aussehenden
Elefantenruessel stoerte :-) - und noch jede Menge
anderer Gags und Ueberraschungen."

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00005OBSV/200431

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Die Wienerin Karina Matejcek ist den regelmaessigen Lesern
dieses Blogs als sprudelnde Quelle von Beitraegen besonders
aus Oesterreich bekannt. Wer sich als Gastronom ernsthaft damit
beschaeftigen will, wie man Newsletter und Mailing-Listen zur
Bindung von Stammgaesten einsetzen will,
kommt um das Buch "Newsletter und Mailinglisten.
Marketing per E- Mail" von Karina Matejcek
kaum herum. Mitte Februar erscheint ein neues Buch von
Karina Matejcek: "Ueberleben ohne Sekretaerin", ein Thema,
das den meisten Gastronomen mangels
Sekretaerin sicherlich am Herzen liegt. Dennoch muessen
Organisations- und Sekretariatsarbeiten erledigt werden. Kommunikation,
Ablage und Buchhaltung, Marketing, Zeitplanung:
Wer nicht im Chaos versinken will, braucht effiziente Methoden und
Unterstuetzung durch Dienstleister und digitale Helfer.
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie sich und Ihr Office organisieren
- und so mehr Zeit fuer Ihre Praesenz in den Gaststaetten gewinnen.
Die Offline- und Online-Organisation und -Hilfsmittel werden
sinnvoll verknuepft und auch die "Soft Skills" (Empfang von
Geschaeftspartnern, Lieferanten und Schluesselkunden im
Home-Bureau, Business-Etikette...) werden nicht vergessen.

Newsletter und Mailing-Listen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3832307753/200431

Ueberleben ohne Sekret„rin:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3832309608/200431

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Gerhard Schoolmann
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