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Newsletter 17/2002

Guten Tag,

dies ist der zweite Teil des heutigen Gastronomie Newsletters. Er
ergaenzt den Newsletter Nr. 16/20002.

Aus technischen Gruenden traegt er die laufende Nummer 17/2002

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Die Schweizer Fachzeitschrift Hotel + Tourismus Revue hat in
ihrer Oktober-Ausgabe unter dem Titel "Gaeste wollen redefreudiges
Personal"

http://www.swisshotels.ch/index.cfm?uuid=33D8E5987E394285B3D0A43268709970&and_uuid=C7217A5C86E54037A9B249FD2A55B410
 

einen Artikel veroeffentlicht, der ein Plagiat aus zwei Artikeln
darstellt,
die ich auf Abseits.de veroeffentlicht habe. Von der Redaktion wurde mir
zugesichert, dass dies in der naechsten Ausgabe richtig gestellt wird.
Zum Vergleich meine Beitraege, aus denen rechtswidrig abgeschrieben
worden ist:

http://www.abseits.de/personalauswahl.htm
http://www.abseits.de/eignung.htm

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Wenn man nach Anregungen und innovativen Ideen fuer eine
Gasthausbrauerei oder einen Bierspezialitaetenausschank
sucht, sollte man sich die Website des 7 Stern Braeu in
Wien anschauen, oder besser noch das Lokal selbst.
Fuer Conrad Seidl ist die "7 Stern Braeu" eine der besten
Brewpubs, die er kennt.

http://www.7stern.at/

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Der Moments Sports-Pub in Dresden ist ab sofort online. Mehr ueber
American Sport Bars.

http://www.moments-dresden.de/
http://www.abseits.de/sportbars.html

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"A Food Critic Looks at Restaurants -- Do You Ever Look At Yours?"
von William Fox, in: Restaurant Report. William Fox ist
Restaurantkritiker. Er empfiehlt Gastronomen, sich ihr eigenes
Restaurant einmal aus dem Blickwinkel eines Kritikers anzuschauen.
Er erwartet, unabhaengig vom Niveau:

- gutes Essen regelgerecht, anstaendig zubereitet,
- Preise, die zur Inneneinrichtung passen,
- freundliche, sympathische, aber nicht herablassende Mitarbeiter,
die ihr bestes geben, sicherzustellen, dass man seinen Besuch wiederholt.

Dies sei wirklich nicht zuviel verlangt. Aber viele Restaurants,
die er besucht, erfuellten diese grundlegenden Erwartungen nicht.
Allzuoft wuerden Restaurantbesitzer ihr prosperierendes Restaurant
verlassen und es einem Geschaeftsfuehrer ueberlassen.
In diesem Geschaeft sei man aber nur so gut wie das zuletzt
zubereitete Essen. Wenn man sein Augenmerk nicht darauf
gerichtet lasse, bekomme man ein Problem.

http://www.restaurantreport.com/features/ft_foodcritic.html

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Das Schweizer Gastgewerbe boomt - jeden Tag gibt es 5 (!) neue
Beizen - oder fast 2'000 Betriebe in den letzten 12 Monaten mehr.
Heute werben 52'000 Beizen bzw. Absatzstellen im Gastgewerbe
um die Gunst der 7'261'000 Einwohner in der Schweiz. Somit entfaellt
auf 139 Einwohner eine "Beiz". Der Kampf um den Gast wird immer
intensiver, denn es gibt zwar mehr Betriebe, aber nicht mehr Umsatz.

Der Traum vom eigenen Restaurant wird immer leichter zu verwirklichen,
weil die neuen Betriebe immer kleiner werden und die Gesetze es
ermoeglichen. Der Gast wird daher immer mehr Auswahl erhalten.
"Der Wirt muss sich also anstrengen, mehr fuer den Gast zu tun und v
erstaerkt um ihn kaempfen", meint Michael Hostmann, Direktor des
Kompetenz-Zentrums. Die Kommunikation wird durch die Kleinbetriebe
immer mehr personifiziert. Der neue Wirt ist nicht nur Koch oder
Hotelfachschulabsolvent, nein, er ist ein Kommunikator, der sich um jeden
Gast kuemmert.

Beim Wirtewechsel aendert sich in der Regel das Konzept. Der Trend
geht zur mordernen Gastronomie und den Laenderspezialitaeten.
Favoriten sind weiterhin die Landesspezialitaeten sowie die italienische
bzw. mediterrane und asiatische Kueche. Aber im letzten Jahr zeigte die
zweite Generation der Tuerken, Albaner, Ex-Jugoslawen wie vor 20
Jahren die Italiener, dass auch ihre fast 400'000 Einwohner in der Schweiz
ihre neue gastronomische Heimat suchen und finden wollen, die sie bisher
vermisst haben. Dabei handelt es sich um Vollrestaurants sowie moderne
Bars und Discos.

Zukunftsvisionen: Auch im naechsten Jahr wird die Anzahl der "Beizen"
 in der Schweiz ansteigen. Die zusaetzlichen Betriebe sind generell
Kleinbetriebe (moderne Gastronomie, Landesspezialitaeten, Bar/Pubs).
Kreativitaet steht im Mittelpunkt des neuen Wirtes. Ohne Kreativitaet
bleibt
der Erfolg aus, denn der Gast hat immer mehr Moeglichkeiten, sich
seine "Beiz" auszusuchen.

Trends 2003:

Bei neuen Restaurantobjekten ist ein klarer Trend zu Kleinbetrieben
festzustellen. Es gibt praktisch keine neuen Gross- und Mittelbetriebe
mehr. Stammtische werden immer mehr durch die Treffpunkt-
Kommunikation in Form von einer Bar abgeloest. Kinder als zukuenftige
Gaeste werden fast nur von McDonald's und der Migros/Coop wahrgenommen.
Die
traditionelle Gastronomie steht mit ein paar Ausnahmen immer noch abseits.
Die Animation im Restaurant wird neuzeitlich: Jassen ist out, DJ's sind
in!
Das Kleinhotel ohne einen besonderen Charakter oder ohne ein besonderes
Thema wird sterben. In der Restauration wird es eine noch klarere
Strukturierung geben, hier Convenience-Produkte, da Frischprodukte.
Bei Wirtewechseln oder Gruendung neuer Betriebe gibt es leider immer
weniger Schweizer Wirte !

Die Grundlagen und Erhebungsmethoden: Der Grosskonsumentenmarkt
wurde nicht nach Objekten, sondern nach
Absatzstellen untersucht. In dieser Studie wurden die Absatzstellen
gezaehlt. Ein Hotelbetrieb verfuegt neben dem
Hotel bzw. Zimmerbereich auch ueber ein Restaurant und eine Bar.
Der Betrieb hat also 3 Absatzstellen. 52'000
"Beizen" verteilen sich auf ca. 40'000 Objekte.

Quelle: dm-plus Direktmarketing AG, Rotkreuz, Bearbeitung Michael
Hostmann, Kompetenz-Zentrum fuer das Gastgewerbe und die
Hotellerie AG mit Sitz in Kriens.

http://www.dmplus.ch/
http://www.kompetenz-zentrum.com/

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"Der Metternich 2003 / 2004. Die besten Adressen fuer Fein- und
Weinschmecker in Deutschland" von Claus Arius (Mitarbeiter),
Conrad Laubenherr (Mitarbeiter), Tatiana Metternich (Herausgeber).
Informationen und Bewertungen zu ueber 600 Spitzen-Restaurants.
"Der Metternich" berichtet seit Jahrzehnten ueber die besten Restaurants
Deutschlands, dabei wird die Kuechenleistung ebenso beschrieben wie
das Ambiente und die Weinauswahl. Aktuelle und zuverlaessige
Informationen ueber die Haeuser der Spitzenklasse stehen in diesem
Guide, der kurz und praezise informiert ueber die "technischen" Details
wie
Anschrift, OEffnungszeiten, Kreditkarten, Parkmoeglichkeiten,
Terassenservice, Preisniveau und ueber vorhandene Zimmer. Und wer
einmal Lust hat, aus der Welt der "hohen" Feinschmeckerei auszubrechen,
auch dem sei gedient: Es sind Hunderte von kurzen Hinweisen fuer
besondere Einkehrstaetten aufgefuehrt wie originelle Lokale, urige
Regional- und Landeskuechen, Brauerei-Restaurants, beliebte Cafés,
Kneipen, In-Treffs und anderes. Zur Online-Version.

Das Buch "Der Metternich 2003/2004" kann man gewinnen, wenn man
sich an einer Umfrage der Website Speisekarten-seite.de von Thorsten
Sommer beteiligt. Es werden Fragen zu dieser Website gestellt, die
genauso wie Abseits.de seit mehr als fuenf Jahren online ist. Schauen
Sie sich also diese Website rund um das Thema Speisekarten an.
Es lohnt sich auch des Inhalts wegen. Neu auf der speisekarten-seite.de
sind Kolumnen zu den Themen "Falzungen", "Bindungen", "Stanzungen"
"Lesbarkeit", "Kosten" und "Pflege".

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3872875086/200431
http://www.fuerst-von-metternich.de/lokalitaeten/index.html
http://www.speisekarten-seite.de/menu/survey-intro.html

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Der Spielfilm "Solino", Kinostart am 7. November, mit Moritz Bleibtreu und
Barnaby Metschurat stellt die dramatische Geschichte eines Bruderzwistes
dar.
Der Film beginnt 1964 in Italien, im fiktiven Dorf Solino. Der
Familienvater
beschliesst, dass die Familie die Heimat verlassen wird, um nach
Deutschland zu gehen. Die Amatos ziehen nach Duisburg und
eroeffnen die erste Pizzeria des Ruhrgebiets.

Die erste Pizzeria in Deutschland, in Wirklichkeit nicht in der
Filmfiktion,
ist das "Sabbie di Capri" in Wuerzburg gewesen. Sie wurde 1952 eroeffnet.
Lesen Sie seine Geschichte: "Wie der Vater, so der Sohn". Die deutschen
Pizzerien sind entstanden als Ergebnis eines zufaelligen Zusammentreffen
italienischer Gastarbeiter (genauer: Gastunternehmer) als Anbieter und
amerikanischer Besatzer als Nachfrager. Das Produkt ist kein eigentlich
italienisches Produkt, sondern eine Kopie eines fuer den amerikanischen
Markt entwickelten pseudo-italienischen Produktes. Ein
aehnliches Phaenomen konnte man in Neuseeland beobachten. Waehrend
des Zweiten Weltkrieges, als in Neuseeland amerikanische Soldaten
stationiert gewesen sind, entwickelten sich dort Milchbars zu Treffpunkten
von Soldaten und den von ihnen angelockten jungen Frauen und Maennern.
Siehe dazu: Café Culture in Wellington: 1920 - Present".

http://www.programmkino.de/QRST/Solas/Suden/Suzhou_River/Secret_Geheimnis/Samsara/Solino/solino.html

http://www.wuerzburg.ihk.de/wim/01_2002/analyse/peppino.html
http://www.nzhistory.net.nz/mph/cafe/index.htm

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"Gastronom Mario P. rutscht in die Schuldenspirale" - die Frankfurter
Rundschau erzaehlt einen "typischen Fall" der Schuldnerberatung.

http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181036.htm

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In den naechsten Wochen startet die Vorbereitungsphase fuer die
Bierboersen 2003. Rund eine Million Besucher lockten in diesem
Jahr, trotz Wirtschaftskrise und einigen Regenschauern, die
grossen Bierfestivals in Deutschland an. Fuer die Veranstaltungen
im Jahre 2003 werden noch Bewirtschafter mit Bierstaenden aller
Marken sowie Sammler- und Zubehoerstaende, eben alles rund ums Bier,
gesucht. Elf Bierboersen sind fuer das kommende Jahr in den Staedten
Essen, Bochum, Dortmund, Leipzig, Weimar, Karlsruhe, Mainz, Bonn,
Leverkusen, Koeln und DUEsseldorf geplant. Informationen zu den
einzelnen Veranstaltungen sowie die Termine finden Sie im Internet
unter www.bierboerse.com. Telefonisch erreichen Sie das Veranstalterteam
von montags bis freitags in der Zeit von 9.00 - 16.00 Uhr unter 02171-3801
oder per e-mail unter bierboerse@t-online.de (mitgeteilt von Werner
Nolden).

http://www.bierboerse.com

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Im Gastronomie Newsletter No. 14 wurde bereits ueber die Neuauflage
von Roemer's Restaurant Report, Koeln und Umgebung, berichtet.
Zu erwaehnen waere noch, dass auch die elektronische Version des
Reports gleichzeitig ins Netz gestellt wurde und unter
www.gastronomie-koeln.de
allen Rheinland-Besuchern einen schnellen UEberblick zur kulinarischen
Vorplanung ihrer Reise bietet: Mit Suchmaschine, Reiseroutenplanung
und von Joachim Roemer selbst gesprochenem Kurzkommentar zu
jedem einzelnen der aufgenommenen 202 Restaurants, die seinem
kritischen Blick und seiner unbestechlichen Zunge standgehalten haben.
Realisiert wurde der Internet-Auftritt von der jungen Koelner
Multimedia-Agentur www.netunit.AG.

http://www.gastronomie-koeln.de
http://www.netunit.AG

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Der ORF strahlt seit Oktober donnerstagnachts (koechefreundlich um 0.10
Uhr)
Sendungen des britischen Kochs Jamie Oliver aus und zwar in
Zweikanaltontechnik deutsch/englisch. Geruechteweise verhandelt
ein unbekannter deutscher Sender auch ueber Ausstrahlungen in
Deutschland. Mehr ueber Jamie Oliver.

http://www.abseits.de/spitzenkoeche.htm

"Ach, der Jamie Oliver hat ja soo recht". Florian Holzer polemisiert
gegen Jamie Oliver in der Wiener Tageszeitung
 "Der Standard" vom 29. Oktober 2002.

http://derstandard.at/standard.asp?id=1116313

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Die Kreditanstalt fuer Wiederaufbau hat Details des Programmes
"Kapital fuer Arbeit" veroeffentlicht. Es handelt sich dabei um den
Teil des Hartz-Konzeptes, der darin "Job Floater" genannt wird.

http://www.kfw.de/DE/Die%20Bank/AktuellesausderKfW/KapitalfrA53/Inhalt.jsp

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Demnaechst erscheint das Buch Espresso von A bis Z. Vom kleinen Schwarzen
und allem, was dazugehoert" von Ingrid und Jost Niemeier.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898801047/200431

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Kann "Mobile Marketing" in der Systemgastronomie erfolgreich
funktionieren?
MindMatics und Pizza-Hut glauben, den Beweis dafuer erbracht zu haben.
Im Juli und August startete MindMatics, eine Full-Service-Agentur fuer
Mobile Marketing, zwei zeitlich versetzte Kampagnen fuer die
Restaurantkette
Pizza-Hut. Endverbraucher erhielten eine Werbe-SMS inklusive eines
SMS-Coupons fuer eine kostenlose Pepsi bei Pizza Hut. 8.000 Gaeste
haetten daraufhin Pizza-Hut besucht. Fuer die Kampagne wurde auf
Adressdaten zum einen aus Direktmarketing-Plattform Mr. AdGood,
zum anderen aus dem Pool des Kooperationspartners Pepsi zurueckgegriffen.
Wie gross die Aktivierungsrate gewesen ist bzw. wieviele SMS verschickt
worden sind, um 8.000 Gaeste zu mobilisieren, aber auch der damit erzielte
Mehrumsatz wurde nicht mitgeteilt. MindMatics ist exklusiver
Mobile-Marketing-Partner von T-Mobile Deutschland (T-D1).

http://www.mindmatics.de
http://www.misteradgood.de

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Unter "Mystery Shopper" versteht man eigentlich mehr oder weniger
professionelle oder gut geschulte Tester, die aus der Sicht von Gaesten
ueber ihre Erfahrungen im Gastgewerbe (oder in anderen Branchen)
berichten. Mystery Shopping ist also eine Methode zur objektiven,
kundenorientierten Qualitaetsmessung. Qualifizierte Tester geben
sich als Interessenten oder Kunden aus und bewerten die Dienstleistungen
vor Ort am Point of Sale, im direkten telefonischen oder E-Mail-Kontakt
nach zuvor definierten Standards. So erhaelt das Unternehmen im Idealfalle
kurzfristig, konkret und zuverlaessig Auskunft ueber sein
Optimierungspotential
aus Kundensicht. Solche Berichte sind besonders empfehlenswert, wenn
es darum geht, Betriebsablaeufe zu optimieren oder neue Produkte /
Konzepte
(fort) zu entwickeln. Sie vermitteln auch Einsichten in die Gruende, warum
Objekte schlecht laufen und bieten Ansatzpunkte fuer Problemloesungen.
Die Professionalitaet der Tester ist je nach Anbieter von
Mystery-Shopping-
Dienstleistungen unterschiedlich, genauso wie bei Restaurantkritikern.

Gastrocheck faellt aus der Rolle. Es handelt sich um ein Portal, in dem
Amateur-Tester und Gastwirte zusammengefuehrt werden, etwa vergleichbar
mit dem Konzept von Marcellino bei den Restaurantfuehrern. Gastrocheck
ist ein Unternehmen der Shopcontrol Deutschland GmbH. Shopcontrol
Deutschland wurde 1998 gegruendet. Seit Anfang Oktober 2002 besteht
zwischen diesem auf das Mystery Shopping spezialisierte Koelner
Unternehmen und dem Bielefelder Markt-, Media- und
Meinungsforschungsinstitut
TNS EMNID eine Kooperation fuer den gesamten Geschaeftsbereich Mystery
Shopping. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Vermarktung des
Testerfeldes, das im Auftrag von Unternehmen deren unterschiedlichsten
Serviceleistungen auf die Probe stellt. Durch die Kooperation mit
Shopcontrol
erweitert TNS EMNID den institutseigenen Testerpool von Mystery Shoppern,
-Callern und - eMailern um ueber 18.000 reale Testkunden von Shopcontrol
in Deutschland und weitere 10.000 in OEsterreich und der Schweiz.

Mein Tipp: Schauen Sie mal bei Gastrocheck nach, ob Ihr Betrieb schon
bewertet worden ist.

http://www.gastrocheck.de/

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Eine Diashow "Stars als Gastronomen" bietet 20min.ch in Ergaenzung
eines Berichts ueber das New Yorker Restaurant, dem Britney Spears
ihren Namen geliehen hat: "Britneys Restaurant kurz vor dem Aus".
Hoffentlich ist Jennifer Lopez' Kuba-Restaurant "Madre's" mehr Erfolg
beschieden. Mehr Restaurants Owned by Stars. In Deutschland gibt es
unter anderem das Heino Rathaus Café, Ben Becker´s Trompete in Berlin
sowie seit 1984 diverse Outlets von Iris Berben in Muenchen, laut
Bayerischem Rundfunk (Stand von 1999) das "Café am Wienerplatz" und
das  "Atlas", in Schwabing das "Roxy" sowie das "news" und das "Roma"
am Altstadtring / Ecke Maximilianstrasse.

http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/7726081

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Die Unternehmensberatung Qualityline aus Rostock hat sich auf
die Einfuehrung von Qualitaetsmanagement-Systeme und die
Zertifizierung nach ISO 9001:2000 spezialisiert. Das ist an sich wenig
spannend. Spannender ist im Zusammenhang damit die Entwicklung
von Intranets fuer Filialbetriebe, so z.B. bei der Classic Conditorei
GmbH mit drei Cafés in Kuehlungsborn, Warnemuende und Rostock,
einem Hotel sowie einer Baeckerei und Konditorei. Quelle: "Unternehmen
in zwoelf Monaten durchgecheckt und vieles neu organisiert", in:
Wirtschaftsreport.de, das Wirtschaftsmagazin aus Mecklenburg-Vorpommern.

http://www.wirtschaftsreport.de/wirtschaftsreport/archiv/archiv01/april/texte/regional.htm
 

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"The Hidden Costs of a Hotel Room", von Joe Sharkey, in: The New York
Times vom 29. Oktober 2002. Ueber zu hohe Minibar-Preise,
Telefonkosten und andere AErgernisse fuer Hotelgaeste.

http://www.nytimes.com/2002/10/29/business/29ROAD.html

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"Many Hotels Are Turning to Fancy Spa Services to Stand Out"
von Abby Ellin, in: The New York Times vom 29. Oktober 2002.

http://www.nytimes.com/2002/10/29/business/29SPAS.html
 

Die New York Times hat ihre touristischen Artikel sowie ein Archiv
aelterer Artikel zurueck bis 1996 online gestellt. Eine
kostenlose Registrierung ist erforderlich, wenn man sich die
per Suchformular gefundenen Artikel anschauen moechte.

http://www.nytimes.com/travel/

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Trotz des generell ruecklaeufigen Bierkonsums sind Gaststaetten,
die Bierspezialitaeten bzw. ein breites Sortiment an Biersorten
anbieten, durchaus erfolgreich. Einige Brauereien haben begonnen,
diesen Trend zu unterstuetzen:

Die Bayreuther Brauerei Maisel bietet ihr relaunchtes Dampfbier
exclusiv in der Gastronomie an, d.h. im Fass. Nach dem Erfolg des
Reininghaus Jahrgangspils 2001, das die BrauUnion im Fruehjahr
vorgestellt hat, ist nun der naechste Jahrgang abgefuellt: Am 13. November
soll das Jahrgangspils mit dem im Sommer 2002 in Leutschach
geernteten Hopfen vorgestellt werden. Dann soll auch die Internetsite
Jahrgangspils.at aktiviert werden. (Quelle: Newsletter der Kampagne
fuer Gutes Bier vom 31. Oktober 2002). Einige Weissbierbrauereien
bieten Saisonbiere an, z.B. Winterweizen von Erdinger, Maisel, Kapuziner.
Die Alte Klosterbrauerei Vierzehnheiligen Lichtenfels bietet nur im
Sommer ein "Erntebier" an (ein Dreikornbier), genauso wie die Brauerei
Hartmann in Wuergau einen "Felsenkeller" (mit einem Hauch von
Whiskymalz). Die Schneider Weissbierbrauerei bietet ab kommendem
Jahr ihren Aventis Eisbock Weizenbier auch in Deutschland an (ich
bettele schon seit Jahren darum, weil ich nicht einsehe, dass es solche
Spezialitaeten von deutschen Brauereien nur in den USA gibt). Auch bei
den traditionell im Fruehjahr und im Herbst nur begrenzte Zeit
angebotenen Bockbieren, deren saisonale Exklusivitaet durch ein
ganzjaehriges Angebot teilweise vernichtet worden ist, sollten sich
die Brauereien darauf besinnen, dass eine begrenzte Verfuegbarkeit
einem guten Image durchaus foerderlich sein kann.

http://www.abseits.de/bierkneipen.htm
http://www.maisel.de
http://www.jahrgangspils.at
http://www.kgb.at
http://www.brauerei-hartmann.de/
http://www.schneider-weisse.de/

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"Junger Wiener" ist eine neue Marke fuer Jungwein aus der
Weinbauregion Wien. Wiener Qualitaetswein soll verstaerkt
in Wiener Gastronomiebetrieben angeboten werden. Mit dem
neuen Namen wird nicht nur eine griffige Marke geschaffen und
auch beworben, sondern ausgewaehlte Gastronomiebetriebe
sind von Anfang an in die Initiative eingebunden. Wien ist die einzige
Hauptstadt der Welt mit einem oekonomisch bedeutendem Weinbau.
Auf 670 Hektor vorwiegend mit Schiefer-, Schotter-, Lehm- und
Loessboeden gedeihen hauptsaechlich Gruener Veltliner, Weissburgunder,
Chardonnay, Riesling, Traminer - Zweigelt, Blauer Portugieser,
Cabernet Sauvignon. (Quelle: austrian-wines.com).

http://www.agrarnet.info/events/jungerwiener
http://www.austrian-wines.com/

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Mit einer Gesamtauflage von mehr als 5 Millionen Buechern
ist die Kuechenchefin, Autorin und Illustratorin Mollie Katzen
eine der meist gekauften Kochbuchautoren aller Zeiten. Vom
angesehenen Health Magazine wurde sie als eine der fuenf
Frauen bezeichnet, welche die Art und Weise unserer (bzw. der
amerikanischen) Ernaehrung veraendert haben. Sie ist Preisrichterin
beim James Beard Cookbook Award. Kuerzlich wurde sie von der
NASFT International Gourmet Retailer Association als deren Master
Chef (Meister-Kuechenchef) auserkoren. Geboren wurde Mollie Katzen
in Rochester, New York, Mollie Katzen, studierte an der Eastman
School of Music, Cornell University, und am San Francisco Art
Institute, wo sie einen Abschluss als Bachelor of Fine Arts erreichte.
Ihr erstes Kochbuch ("Moosewood Cookbook"), 1972 veroeffentlicht,
wurde mehrmals neu aufgelegt. Markus Stolpmann hat ihr neuestes
Werk besprochen: "Mollie Katzen's Sunlight Cafe - Breakfast served all
day".
Weitere Kochbuecher von Mollie
Katzen: "The New Moosewood Cookbook" und "Still Life With Menu Cookbook".
Bereits 1990 ist "Das grosse Buch der vegetarischen Kueche" auf deutsch
erschienen, aber leider nicht mehr lieferbar. Wieso es ihre Buecher nicht
auf deutsch gibt, frage ich mich - und mitlesende Lektoren.

http://www.molliekatzen.com/about.php

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1561387754/200431
http://www.edings.de/eentry00580.html

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Koennen Kinder im Alter von 10-12 Jahren fuer gesunde
Ernaehrung in einer intakten Umwelt sensibiliert werden?
Wie kann man Jugendliche fuer gastgewerbliche Berufe
interessieren? Bereits 1989 bis 1992 ist aus einer Aktion des
"Ferienprogramm Bartholomae" die Idee eines "Minikoecheclubs"
geboren worden. Knapp drei Jahre lang
kamen die Kinder einmal im Monat in diesen ersten
"Minikoecheclub". Die Strukturen in dem darauffolgenden
"2. Ostalb-Minikoecheclub" von 1998 bis 2001 wurden von
dem Initiator Juergen Maedger aehnlich aufgebaut. Kinder
im Alter zwischen 8 und 12 Jahren sollen fuer das Thema /
die Themen Gesundheit, durch richtige Ernaehrung in einer
intakten Umwelt sensibilisiert werden. Hierzu gehoert
insbesondere neben der systematischen Beruecksichtigung
des Umweltschutzes auch regionales Bewusstsein. Die
Kinder werden spielerisch nicht nur mit Themen, sondern
auch mit der Bedeutung einer beruflichen Ausbildung am
Beispiel gastgewerblicher Berufe konfrontiert. Durch ein
Zertifikat der Industrie- und Handelskammer haben die
Jugendlichen dann bei einer kuenftigen Bewerbung fuer
eine Ausbildungsstelle Vorteile. Zum Schluss waren es 36 Kinder,
die an den monatlichen Treffen in dem Hotelbetrieb von
1998 bis 2000 teilgenommen haben. Naehere Infos zu diesem
aktuellen Europaprojekt findet sich unter

http://www.minikoeche.de

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Die Gastronomie der Bodensee-Insel Mainau bietet regelmaessig
Kochseminare an, etwa am 6. und 7. November 2002:
"Fischgerichte mit leichten Saucen und frischen Kraeutern"
und am Wildseminar am 12. und 13. November 2002.
Seminar und Menue kosten jeweils 51 Euro, zusammen 92 Euro.
In diesem Menuepreis sind Getraenke (Wein und
Mineralwasser zu jedem Gang) und Kaffee eingeschlossen.
Anmeldung bis 30. Oktober 2002 bzw. bis 5. November
2002 unter Telefon +49(0)7531-303-156.

1974 haben Graefin Sonja Bernadotte und Graf Lennart Bernadotte
die gesamte Mainau in eine Stiftung eingebracht.
Die Stiftung ist Garant dafuer, dass die "Institution Mainau"
nicht den Unwaegbarkeiten des Erbgangs zum Opfer faellt,
sondern auch nachfolgenden Generationen als historischer
Park, Ausflugsziel und Kulturstaette erhalten bleibt. Die
Firmenbezeichnung lautet heute: Mainau GmbH. 99% des
Stammkapitals sind im Besitz der Stiftung, ein Prozent bleibt
im Besitz der Familie Bernadotte in Form der Graefin Sonja
Bernadotte GmbH. Die Ausschuettungen der Mainau GmbH an
die Stiftung bilden die finanzielle Grundlage fuer die Erfuellung
der Stiftungsziele, darunter die Foerderung der Wissenschaften,
der Landespflege, des Umweltschutzes, des Denkmalschutzes und
der Heimatpflege. Die Mainau GmbH beschaeftigt in allen Betriebsteilen
ganzjaehrig 220 und von April bis September ueber 400 Mitarbeiter.

Da auch wir Busreisegruppen bewirten, ist mir aufgefallen, dass
die Konditionen fuer Busfahrer guenstiger sind als -
meines Wissens - allgemein ueblich. Bereits ab einer Gruppengroesse
von 15 isst der Fahrer umsonst. Und bei Gruppen ab 8 Personen,
welche die Insel besuchen, d.h. Eintritt bezahlen, hat der Fahrer nicht
nur freien Eintritt, sondern bekommt auch noch einen Gutschein im
Wert von 11,00 Euro fuer Speisen und Getraenke.

Von der Insel Mainau wird mir ergaenzend mitgeteilt, dass fuer das
Jahr 2003 im Segment Busreisegruppen die Gruppengroesse, ab
welcher in der Gastronomie mit einem einheitlichen Menue reserviert
werden kann, auf 8 Personen abgesenkt wird! Bereits heute isst der
Busfahrer ab 8 Personen mit reserviertem Essen gratis, bekommt ein
Getraenk und eine Tasse Kaffee. Doch nicht genug: Pro 20 Vollzahler
bekommt das Busunternehmen auch noch einen Freiplatz geschenkt.

http://www.mainau.de

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In der Printausgabe November 2002 der Fachzeitschrift Fizzz
schreibt Olaf Deininger ueber "Direktmarketing". In
seinem lesenswerten Artikel hat Olaf Deininger viele
praktische Beispiele und Erfahrungen von Gastronomen, die
Direktmarketing bereits einsetzen, verarbeitet. Checklisten
fuer die einzelnen Phasen - Konzeptentwicklung,
Adressakquikse und Datenbankaufbau, Erstellen von
Mailiings und Ruecklaufkontrolle und Pflege - erleichtern die
Umsetzung auch in kleinen Unternehmen.

http://www.fizzz.de

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Wenn Sie diesen Newsletter an Freunde und Bekannte weiterleiten
und ihn empfehlen wuerden, waere ich dankbar.

Mit freundlichem Gruss
 

Gerhard Schoolmann
http://www.abseits.de/