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Newsletter 10/2002

Guten Tag,

Wenn Sie Ihre Dienstleistung oder Ihre Website in diesem
Newsletter vorstellen moechten, einfach her damit. Genauso
offen sind wir fuer redaktionelle Beitraege, Kommentare,
Meinungen oder Anzeigen. Inserate, die unsere Abonennten
interessieren duerften, sind kostenlos, umgekehrt zahlen wir
auch keine Honorare fuer Beitraege.

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Bereich Restaurant und Gastro-Führer. Wir haben
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Unsere Anregung, Beitraege auf Abseits.de oder in diesem Newsletter oder längere Beiträge auf Abseits.de zu veroeffentlichen, wurde dankenswerter einmal mehr angenommen.

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Mein Name ist Antje Backenecker, ich bin 24 Jahre alt
und studiere BWL an der Uni Kiel. Ich bin nicht im Gastronomiebereich
tätig und habe auch keine Ausbildung in dieser Richtung gemacht,
würde nach meinem Studium gerne im Bereich Gastronomieberatung
arbeiten, da ich meine Leidenschaft und mein Interesse für die
Gastronomie gerne mit meinem Studium verbinden möchte.
Um Erfahrungen zu sammeln und mich weiterzubilden, würde ich gerne ein
Praktikum in diesem Bereich machen und auch meine Diplomarbei hierüber
schreiben. Ich bin also auf der Suche nach einem Unternehmen in diesem
Bereich, das eine begeisterte und wissbegierige Praktikantin zur
Unterstützung gebrauchen kann. Die Möglichkeit eine Betriebsgründung zu
begleiten wäre natürlich auch super.
Außerdem freue ich mich über jede Anregung, wie ich mich meinem
Berufswunsch entsprechend weiterbilden kann.
Danke, Antje Backenecker
mailto:AntjeBackenecker@web.de

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Die Hudson Bar in Berlin wird seit 1987 von Udo Schmidt und Partner betrieben und ist eine der ersten deutschen Bars mit einer eigenen Website (seit 1996). Die Barkarte der Hudson Bar kann als PDF aber auch als Palm Reader Dokument für den Organizer heruntergeladen werden. Geplant ist, eine sehr umfangreiche Sammlung an historischen Cocktailbüchern vor 1940 einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Es handelt sich um eine der größten Sammlungen ihrer Art weltweit, die in den letzten 25 Jahren zusammengetragen wurde.

http://www.hudsonbar.de

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Ein merkwürdiges Verständnis von Marktwirtschaft hat die österreichische Konsumentenschutzbeauftragte und Sozialdemokratin Christa Kranzl. Es könne nicht sein, daß ein Gspritzer Apfelsaft (Apfelsaftschorle) oder ein Cola bei einem Gastronomen 1,60 Euro koste und ein anderer für das selbe Getränk 2,10 Euro verlange. Für eine Wurstsemmel würden zwischen 1,20 und 1,70 Euro verlangt. "Das billigste Schnitzel gab es um 5,50 Euro, das teuerste um 7,20 Euro", meinte Christa Kranzl. Ein halber Liter Bier koste zwischen 2,20 und 2,60 Euro. Die niederösterrischische Sozialdemokratin hatte Gaststätten entlang des Donauradwegs untersuchen lassen, Preissschwankungen von bis zu 76,47 Prozent festgestellt und daraufhin Überprüfungen durch das Wirtschaftsministerium gefordert.

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Cocktail & Dreams bietet neben vielen Rezepten und Informationen auch ein reges Cocktail-Forum.

http://forum.cocktaildreams.de
http://www.cocktaildreams.de/

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Am Lehrstuhl I des Instituts für Geographie in Erlangen (Prof. Dr. Horst Kopp) ist von Marietta Müllbauer eine Magisterarbeit zur Problematik des traditionellen fränkischen Gastgewerbes erstellt worden. "Ist die "fränkische Gastronomie" in Erlangen zum Aussterben verurteilt oder kann sie im prinzipiell ja zu begrüßenden multikulturellen Angebot ihren Platz behaupten? Wie läßt sich "das Fränkische" heute überhaupt im Speisenangebot, in der Ausstattung der Lokale und im Service definieren? Und welche Rolle können moderne, aber in der regionalen Tradition verwurzelte Gaststätten im Rahmen des Stadtmarketings spielen?" Mehr dazu.

http://www.uni-erlangen.de/docs/FAUWWW/Aktuelles/Gastronomie.html

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Mehr als 30 Millionen Japaner surfen mobil im Internet. iMode gewinnt auch in Deutschand an Bedeutung, seitdem im März 2002 der Netzbetreiber E-Plus den Dienst in Deutschland eingeführt hat. Deshalb habe ich unter
http://www.abseits-bamberg.de/imode/index.html
ein paar Seiten in cHTML, einem Standard für i-Mode, erstellt.

Mehr ueber iMode:
http://www.abseits.de/imode.html

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Salz & Technik hat Andreas Krumes von Gastrofacts.ch anläßlich der Verleihung des "Best of Swiss Web" interviewt: "PacMac, was sonst".

http://www.gastrofacts.ch/site_info/mediadaten/medien/mitteilungen/data/SuT_Gastrofacts_04_02.pdf
http://www.salzundpfeffer.ch/salztech.htm
http://www.gastrofacts.ch
http://www.bestofswissweb.ch/

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In den Hyatt News Nr. 13/2002 (PDF) wird über ein Rundgespräch zum Thema "Zukunft der Tagungsbranche" berichtet. Gelobt wurden unter anderem lokale Kooperationen, bei denen Kapazitäten gemeinsam vermarktet werden, so die Kölner "Take Five". Wenn ein Veranstalter z.B. 500 Betten sucht, genügt es, wenn er eines der beteiligten fünf Hotels anruft (Maritim am Heumarkt, Dorint Kongress Hotel, Renaissance Hotel, Hyatt Regency und Crown Plaza). Er bekommt dann ein gemeinsames Angebot über die gewünschen Kapazitäten. Im Archiv sind auch ältere Ausgaben der vierteljährlich erscheinenden Hyatt News herunterladbar.

http://deutschland.hyatt.com/pdfs/news13.pdf
http://deutschland.hyatt.com/news.html

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Burger King veranstaltet im Juli und August eine Reihe von "Meet & Greets" in ausgewählten Bürger King Restaurants in Stuttgart, Köln und Hamburg mit der Popband "Natural". Karten für ein Meet & Greet mit den Stars gibt es zu gewinnen unter www.burgerking.de, bei Radiosendern und in der lokalen Tagespresse. Ihre neueste Single "Let me count the ways" stieg gleich von 0 auf Platz 16 in die Single-Charts in Deutschland ein.

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Für die Lehrabschlußprüfungen zum Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin, Systemgastronomiefachmann/-frau und Hotel- und Gastgewerbeassistent/-in in Österreich wurden von den Fachverbänden Gastronomie und Hotellerie gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft Themenhefte erarbeitet. Diese Themenhefte sollen den Prüfern die Abhaltung des mündlichen Teils der Prüfung erleichtern und den Lehrlingen die Vorbereitung darauf. Sie können unter bestellung@ibw.at zum Preis von je 5 Euro bezogen werden, stehen aber auch zum Download bei DieGastronomie.at bereit.

http://www.diegastronomie.at/themenhefte.htm

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Die Arbeitsgemeinschaft Abfallberatung in Unterfranken stellt Abfallkonzepte für verschiedene Branchen, darunter auch Hotellerie/Gastronomie, kostenlos zur Verfügung.

http://www.abfallberatung.de/konzepte/branchen.htm

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Die Bamberger Lokalzeitung Fränkischer Tag meldet in ihrer Printausgabe von heute, daß die Bamberger Kaiserdom Privatbrauerei ein "koscheres" Bier herstellt und nach Israel exportiert. Die Brauerei Herrenhausen KG hat die Produktion eines "Herrenhausen Koscher Spezial Premium Pilsener" nach einem Jahr mangels Nachfrage wieer eingestellt (Quelle: Judentum.de).

Die Bamberger Kaiserdom Privatbrauerei stellt im Rahmen einer erfolgreichen Nischenpolitik auch ein alkoholfreies Bier her, das sogar den
Ansprüchen strenggläubier Moslems genügt und in arabische Staaten exportiert wird. Nach gesetzlichen Maßgaben darf in Deutschland ein Getränk als "alkoholfrei" bezeichnet werden, wenn der Alkoholgehalt 0,5 Prozent nicht überschreitet. Diese geringe Menge reicht zwar nicht aus, betrunken zu werden, doch sie widerspricht dem Koran.

http://www.kaiserdom.de/

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Die Bolles Collection on the History of London umfaßt auch 25 historische Aufnahmen von Hotels.

http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/vor?lookup=hotel&collection=Perseus%3Acollection%3ABolles&alts=1&extern=1&group=typecat&detail=Perseus%3Acollection%3ABolles

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Eine Dissertation zum Thema "The Competitive Market Structure of the U.S. Lodging Industry and its Impact on the Financial Performance of Hotel Brands" hat Dragan Matovic im April 2002 an der Virginia Polytechnic and State University, Abteilung für Hospitality and Tourism Management, abgeschlossen. Die Dissertation ist als PDF herunterladbar.

http://scholar.lib.vt.edu/theses/available/etd-04252002-163659/

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In der Reihe "Hip Hotels" hat der Fotograf und Autor Herbert Ypma den vierten Band über "Hip Hotels Italien" fertiggestellt. 41 Hotels werden
in Wort und Bild präsentiert, sowohl bekannte Häuser aus Venedig, Rom und Florenz als auch Geheimtipps wie das Hotel Raya auf der Insel Panarea vis-à-vis des Strombolis. Herbert Ypma ist Gründer des mehrfach ausgezeichneten Magazins "Interior Architecture" und Autor vieler Design- und Architekturbildbände. Ein nächster Band "Hip Hotels Ski" ist in Vorbereitung.

Hip Hotels Italiens:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3870523220/200431

Hip Hotels Ski:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3430198828/200431

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Die Bundesanstalt für Arbeit hat das Angebot in ihrer Datenbank für Aus- und Weiterbildung - KURS - erweitert. Nach Eingabe der bisherigen Tätigkeit bzw. des bisherigen Berufs (etwa Restaurantfachmann) kann man sich Vorschläge für berufsbezogene Weiterbildungen anzeigen lassen.

http://berufenet.arbeitsamt.de/kurs_suche.html

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In einem Artikel "South of the Border" in Entrepreneur.com vom 10. Juni 2002 beschreibt Devlin Smith einen Trend zu Restaurants mit mexikanischen Speisen, die frische Produkte statt Convenience anbieten. Die Gäste hätten die Schnauze voll von billiger Produktqualität und seien bereit, mehr zu zahlen, um höherwertige Produkte zu bekommen. Ganz in diesem Trend habe McDonald's eine Mehrheit an der Restaurantkette "Chipotle" erworben und zeitgleich Wendy "Baja Fresh" erworben. Devlin Smith stellt dann "Taco Time" als typischen Vertreter dieses erfolgversprechenden Segments "frischer Mexikaner" vor.

http://www.entrepreneur.com/franzone/article/0,5847,300848,00.html
http://www.chipotle.com/
http://www.bajafresh.com/
http://www.tacotime.com/

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Bei der diesjährigen Verleihung des Webby Awards gewann mit Epucurios.com in der Kategorie "Living" eine von mehreren nominierten Websites, die für Gastronomen interessant sind, einen Preis.

http://www.epicurious.com

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Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland haben im ersten Quartal 2002 real rund 5,7 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahresquartal. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war der Rückgang bei den Kantinen und Caterern mit -10,7 Prozent am stärksten. Das Beherbergungsgewerbe verzeichnete einen Rückgang von real 5,4 Prozent. Im Gaststättengewerbe ging der Umsatz um real 5,0 Prozent zurück.
http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2002/p1940201.htm

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Am 14. Juni wurde im Bundestag ein neues Jugendschutzgesetz verabschiedet. Für das Gastgewerbe ist eine Verschärfung der Regelungen zum Tabakverkauf relevant. Ist es Jugendlichen unter 16 Jahren bisher nur verboten, in der Öffentlichkeit zu rauchen, so gibt es künftig ein generelles Abgabeverbot von Tabak an unter 16-Jährige. Wann das Gesetz in Kraft treten wird, ist unklar. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter spätestens dann darauf hin. Falls es bei Ihnen vorkommt, daß Kinder und Jugendliche von ihren Eltern zum Zigarettenkaufen geschickt werden, ist es ratsam, schon vorab den Eltern ausrichten zu lassen, daß dies demnächst nicht mehr geht.

http://www.spd.de/servlet/PB/-s/1c3cntoyav90m1efdjr51o9h5gr170ufpp/menu/1009368/1017388.html

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Meetup.com führt Menschen mit gleichen Interessen in einer Region zusammen. Dafür wurden in den ganzen USA bisher 11.409 Cafés, Bars,
Bowlingbahnen, Parks, Donut-Shops usw. handverlesen ausgewählt, aus denen man sich einen Treffpunkt aussuchen kann. Die Meetups eines Themas finden immer an einem bestimmten Tag im Monat statt, in der Regel wochentagabends oder an Samstagen. Der Vermittlungsservice ist kostenlos. Etwas ähnliches kenne ich für Deutschland noch nicht, aber erfolgreiche Ideen werden ja sehr schnell abgekupfert. Es kann aber auch sein, daß sich - trotz der bisher nur englischen Oberfläche von Meetup.com - das Original auch in Deutschland etabliert. Zwei BMW-Fans treffen sich in der Hoffnung auf weiteren Zustrom jeden 1. Dienstag im Monat in Berlin, je nach Absprache entweder im Burger King am Alexanderplatz 8 oder in der Frankfurter Allee 44 oder im Barcomi´s, Sophienstraße 21.

http://www.meetup.com/

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Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung meldet am 16. Juni, im amerikanischen Bundesstaat New York solle per Gesetz das Rauchen in allen Restaurants verboten werden. Die New York State Restaurant Association leiste keinen Widerstand, da Studien gezeigt hätten, daß rauchfreie Restaurants keine Umsatzeinbußen erlitten hätten.

Dies wird auch durch Erfahrungen in Kanada bestätigt (siehe "Facts about Smoking-bansin Restaurants" (PDF), in: Action on Smoking & Health, Kanada). Ausserdem profitieren Gastronomen von geringeren Kosten der Luftreinigung und längeren Zyklen der Renovierung der Wände und Decken. Ein Rauchverbot für Mitarbeiter kann sich dahingehend auswirken, daß die Arbeitspausen zum Rauchen wegfallen oder aber ausgedehnt werden, weil sich die Mitarbeiter in Zonen zurückziehen, in denen geraucht werden darf (siehe dazu unsere Seite über Nichtraucherfreundliche Gaststätten und Hotels).

http://www.ash.ca/pdfs/Restaurant-Ban.pdf
http://www.abseits.de/nicht_raucher.htm

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In einem Artikel von DinerSoft, betitelt "Dew Drop Inn and Lettuce Entertain You: Onomastic Sobriquets in the Food and Beverage Industry", sind Beispiele von englisch-sprachigen Restaurant-Namen gesammelt, die belegen sollen, daß die Namen von Gaststätten heutzutage soziale Sitten semantisch oder humoristisch reflektieren. Woher sich die Namen deutscher Gaststätten und Hotels ableiten, beschreibt unsere Seite Namen gastronomischer Betriebe.

http://www.dinersoft.com/sobriquets.htm
http://www.abseits.de/gastro_namen.htm

DinerSoft gibt es seit Juli 2000. Es ist ein Online-Führer für die Gastronomie, geschrieben von, für und über die Menschen, die in der Gastronomie arbeiten. Der Gründer Todd Lejnieks hat sich in der Gastronomie buchstäblich vom Tellerwäscher hochgedient, hat als Koch, Bedienung, Küchenchef, Geschäftsführer, Regionalmanager und Projektleiter gearbeitet, mehrere Filialen für die Restaurantkette Chevy's Fresh Mix eröffnet, an der Entwicklung von Restaurant-Software mitgewirkt, Workshops abgehalten und Training-Handbücher geschrieben. Zur Zeit arbeitet er für die Restaurantkette Buca Di Beppo. Dave Van Fossen ist Mitgründer von DinerSoft. Er hat Erfahrungen gesammelt als Koch in Spitzenrestaurants, Themen-Restaurants, im Catering und als Fernsehkoch. Zur Zeit arbeitet er für den Alliant Foodservice. Er beantwortet in der Rubrik "Ask Dave" Fragen seiner Leser. Greg Lejnieks ist der für betriebswirtschaftliche Fragen zuständige Berater von DinerSoft. Ihm gehört die Kunstvermittlungsagentur Lejnieks Fine Art, die auf gegenwärtige Künstler spezialisiert ist.

http://www.dinersoft.com/
http://www.chevys.com/
http://www.bucadibeppo.com/
http://www.dinersoft.com/askdave.htm

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Cook's Illustrated ist eine amerikanische Zweimonatszeitschrift mit außergewöhnlichen Rezepten, die vor einer Veröffentlichung gründlich ausprobiert werden, Kochtipps und in die Tiefe gehenden Küchenproduktbeschreibungen. Der Zugang ist leider im wesentlichen kostenpflichtig (24,95 US-Dollar pro Jahr). Es gibt jedoch einer Website zu einer  Fensehsendung "America's Test Kitchen", die nach einer Registrierung kostenlos zugänglich ist und wo man viele Inhalte, so auch Rezepte, von Cook's Illustrated findet.

http://www.cooksillustrated.com/
http://www.americastestkitchen.com/

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Gegen den heftigen Widerstand des Fachverbandes Gastronomie der österreichischen Wirtschaftskammer hat das österreichische Parlament am 13. Juni eine Gewerberechtsnovelle beschlossen, die dem Handel den Ausschank von offenem Bier erlaubt. Der Ausschank von offenem Bier sei eine Kerntätigkeit des Gastgewerbes. Befürchtet wird, daß Lebensmittelhandelsketten den Bierausschank als Lockangebot ausnützen und damit Gastwirten ein erheblicher wirtschaftlicher Nachteil entsteht.

http://wko.at/frame.asp?DSTID=1486

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Bier am Bahnhof verzeichnet Gaststätten in oder in der Nähe von Bahnhöfen, nach Bundesländern bzw. Staaten geordnet. Mein Tipp: Falls Ihre
Gaststätte oder auch Ihre Übernachtungsmöglichkeit - in Bahnhofsnähe! - fehlt, einfach einen Eintrag vorschlagen.

http://www.agnld.uni-potsdam.de/~kai/BAB/BAB.html

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"Der vegetarische Lebensstil ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen", so Thomas Schönberger, Vorsitzender des Vegetarier-Bundes anläßlich der 110-Jahresfeier seines Verbandes am 9. Juni 2002 im ältesten vegetarischen Restaurant Deutschlands "Hiller" in Hannover. Indizien dafür seien neben dem positiven Imagewandel des vegetarischen Essens das deutlich verbesserte vegetarische Angebot in Supermärkten und in der Gastronomie sowie die Tatsache, dass mittlerweile auch bisher reine Fleischfirmen zunehmend vegetarische Produkte anbieten. Aber auch die harten Zahlen zeigten den Trend zum Vegetarischen auf. Schönberger: "Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen ist von 0,6% im Jahr 1983 auf heute etwa 8% angestiegen. Trendsetter dieser Entwicklung sind vor allem junge Frauen mit einem höheren Bildungsstand."

http://www.oneworld.de/emedia/archiv/6960/
http://www.vegetarierbund.de
http://www.hiller-online.de

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Radio Prag strahlte am 1. Juni eine Sendung aus über neue Essgewohnheiten in Tschechien, vor allem Prag, unter anderem mit Ausschnitten aus einer Rede von Professor Alois Wierlacher, Mitgründer der Deutschen Akademie für Kulinaristik, am Prager Goethe-Institut

http://www.radio.cz/de/artikel/9139
http://www.abseits.de/akademie_kulinaristik.html

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Demnächst geht die Website Hogarente.de mit Informationen über die Riester-Rente im Hotel- und Gaststättengewerbe online. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten hat vor kurzem mit der DEHOGA einen Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge abgeschlossen, genauer gesagt einen wortgleichen Tarifvertrag in jedem Bundesland/Tarifbezirk. Einen nationalen Tarifvertrag hätte man nicht für allgemeinverbindlich erklären lassen können. Daher wurde der national ausgehandelte Tarifvertrag wortgleich in allen Bundesländern übernommen und regional unterzeichnet. Es ist beabsichtigt, für diesen Tarifvertrag die Allgemeinverbindlichkeitserklärung zu beantragen und zwar für alle Bundesländer, in denen auch der Manteltarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt war und nach Änderung des jeweiligen Paragraphen zur Höhe des Urlaubsgeldes auch wieder erklärt werden soll (siehe dazu ein Verzeichnis der als allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträge (PDF) des Bundesminsteriums für Arbeit und Sozialordnung).

http://www.bma.de/doc/doc_request.cfm?CE334ED5E2244015B0E4A9FB737CF759

Der Tarifvertrag zur Hogarente ist noch nicht online. Damit werden auch Arbeitgeber, die nicht in der DEHOGA organisiert sind, also die Mehrheit der gastronomischen Betriebe, mit zusätzlichen Kosten belastet. Es ist aber wahrscheinlich, daß die Riester-Rente in der jetzigen Form die Bundestagswahl nicht überlebt, unabhängig vom Ausgang der Wahl. Auf der Website Hogarente.de sind nicht unbedingt unparteiische Informationen zu erwarten, denn sie gehört der Gerling-Konzern Versicherungs AG.

http://www.hogarente.de

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In den USA geraten Fast-Food-Ketten unter massiven Druck der öffentlichen Meinung. Das im Januar 2001 erschienene Buch "Fast Food Nation" von Eric Schlosser wurde zum Bestseller. Jetzt wirft, so eine Meldung der britischen "Independent" vom 4. Juni 2002,
http://www.commondreams.org/headlines02/0604-01.htm
der amerikanische Rechtsanwalt John Banzhaf, der Mitte der 60er Jahre als erster die Tabakkonzerne verklagte, der Fast-Food-Industrie vor, sie
mache die Amerikaner fettleibig, und will sie wegen falscher Produktangaben verklagen.

Ein Interview mit Eric Schlosser in Salon.com:
http://www.salon.com/tech/feature/2001/02/08/schlosser_interview/index.html

Preiswerte Taschenbuchausgabe in englisch:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0141006870/200431

Die gebundene deutsche Ausgabe:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3570500233/200431

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Absentas.com, der Generalimporteur für Teichenné-Absinth in Deutschland, offeriert zwei smaragdgrüne Qualitäts-Absinthe von außergewöhnlicher Frische aus der katalanischen Provinz Tarragona. Mit seinem Thujongehalt von 10 mg/kg schöpfen sie die durch die Europäische Union festgesetzte Grenze vollkommen aus. Neben ihrem Geschmack hebt das originelle Flaschendesign sowohl die 70%-Version Teichenné (in der 0,5 Literflasche) als auch die 50%-Version Fleur De Lis (in der 0,7 Literflasche) diese Absinthe in jeder Bar hervor.

http://www.absentas.com

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Alpenland bietet seit Juni 2002 eine Lösung "Restaurant & Disco SMS" an. In den gastronomischen Objekten werden kleine Kärtchen auf den Tischen ausgelegt. Gäste können sich eintragen (mit ihrem Vornamen und ihrer SMS-Nummer; um evtl. Datenschutzbedenken vorzubeugen, sind nur diese beiden Daten erforderlich). Der Gastwirt sammelt diese Kärtchen ein, gibt die Daten selbst in eine Liste im Internet ein oder schickt die Gästekarten einfach an Alpenland, damit sie dort erfaßt werden. Per Fax, Anruf oder Internet kann der Gastwirt zu einem beliebigen Zeitpunkt veranlassen, daß ein "Rundbrief", eine Nachricht an alle Empfänger seines Verteilers versandt werden. Diese Lösung ist nicht ganz billig, kann es aber auch gar nicht sein, weil die Übertragung von SMS teurer ist als ein Versand von eMails. Neben einer Grundgebühr pro Jahr von 1.100 Euro fallen 150 Euro pro 1.000 SMS an (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Die Gästekarten gibt es von Alpenland (1000 Karten kosten 245 Euro + MWST) oder man druckt sich selber welche (z.B. mit eigenem Logo) oder man regt bei einem Lieferanten (etwa einer Brauerei) an, daß sie welche zur Verfügung stellt. Erfahrungsgemäß werden 70 bis 90% der ausgelegten Gästekarten ausgefüllt. Die versandten SMS beginnen mit "Hallo ", das Lokal steht im Absenderfeld. Im Text kann man z.B. kurzfristige Einladungen aussprechen oder zeitlich differenzierte Preise von Produkten ankündigen. Gastronomie-seitig ist kein Internetanschluß erforderlich. Die ausgefüllten Gästekarten kann man auch an den Service-Anbieter schicken.

Ich habe im Gespräch mit dem Alpenland-Geschäftsführer, Herrn Meinrad Müller, zwei Erweiterungen angeregt, die umgesetzt werden sollen. Daß man auch Selektionen anschreiben kann, z.B. nur 1.000 von 3.000 erfaßten SMS-Nummern. Und daß automatisch aus dem Vornamen das Geschlecht ermittelt wird, damit man als Gastwirt gezielt Gäste eines Geschlechts ansprechen kann. Geographische Selektionen sind leider nicht möglich, da man aus einer Handy-Vorwahlnummer nicht den Standort entnehmen kann.

http://www.restaurant-sms.de/

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Der Hotel Reservations Service (HRS) kooperiert mit der Allesklar AG und ist auf deren Städteportal Meinestadt.de unter "Hotels vor Ort suchen" erreichbar. Der Gesamtumfang der HRS-Hoteldatenbank umfasst mehr als 90.000 Hotels weltweit in allen Preiskategorien, die online kostenlos gebucht werden können. Wer sich anschauen möchte, welche Hotels in seiner (oder einer anderen) Region in der HRS-Hoteldatenbank vertreten sind, sollte bei der Suche nach einem freien Zimmer einen Termin in einigen Monaten angeben, da nur Hotels mit freien Zimmern angezeigt werden. Man kann dieses Tool auch zur Konkurrenzanalyse nutzen, z.B. feststellen, bei welchem Wettbewerber noch Zimmer frei, welche Preise aktuell verlangt werden usw. Eine spezielle Stadtseite von Meinestadt.de läßt sich aufrufen, indem man den Stadtnamen hintenansetzt, also z.B. meinestadt.de/bamberg.

http://www.hrs.de/
http://www.meinestadt.de/
http://www.allesklar.de/

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Ein neuer Internet-Gastronomieführer Schlemmen in Ostfriesland bietet Wirten eine kostenlose Eintragungsmöglichkeit. Das Projekt wurde von der Münsterländer Firma Phoenix Interactive in Zusammenarbeit mit der Ostfriesland Touristik Landkreis Aurich GmbH verwirklicht. Der Führer ist zunächst für das Münsterland erstellt worden, entwickelte sich aber so gut, daß er räumlich ausgedehnt wurde. Aufgenommen werden nur Speisegaststätten, keine reinen Getränkelokale. Die Eintragungen basieren auf Fragebögen, die von den Gastronomen ausgefüllt werden. Eine Bewertung durch den Restaurantführer erfolgt nicht. Es sind aber Bewertungen und Kommentare durch die Benutzer bzw. Gäste möglich. Die beteiligten Restaurants können aber auch die Veröffentlichung von Kritiken untersagen. Die Meinungen der Besucher werden dann nur den Gastronomen übermittelt. Das Projekt wird im Wesentlichen finanziert durch den Sponsoringgeber Niehoffs-Vaihinger Fruchtsäfte GmbH. Der Führer für das Münsterland hat zur Zeit 400 Einträge, der Führer für Ostfriesland bereits 120. Ein Führer für Märkisch-Oderland ist im Aufbau. Weitere Sponsoren und Regionen werden noch gesucht. Ein Fragebogen (PDF) für den kostenlosen Eintrag kann auch telefonisch angefordert werden unter 0 49 31 / 93 83 200.

http://www.schlemmen-in-ostfriesland.de
http://www.schlemmen-im-muensterland.de/
http://www.schlemmen-in-maerkisch-oderland.de/
http://www.niehoffs-vaihinger.de/

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Florian Holzer schreibt in der Wiener Tageszeitung "Der Standard" eine Kolumne "Mein Tischnachbar" mit gastronomischen Randnotizen.

http://derstandard.at/standard.asp?ressort=Tischnachbar

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Neue Seiten auf Abseits.de:

Vorschläge der Hartz-Kommisson und ihre Bedeutung für das Gastgewerbe
http://www.abseits.de/hartz.html

Turn-Around-Management in der Gastronomie.
http://www.abseits.de/turnaround.htm

Reservierungssysteme für Hotels.
http://www.abseits.de/hotel_reservierungssysteme.html

iMode.
Mehr als 30 Millionen Japaner surfen mobil im Internet. iMode gewinnt auch in Deutschand an Bedeutung, seitdem im März 2002 der Netzbetreiber E-Plus diesen Dienst in Deutschland eingeführt hat. Mit Beispielen für gastronomische iMode-Seiten.
http://www.abseits.de/imode.html

Vor- und Nachteile von Bierverpflichtungsverträgen für die Gastronomie.
http://www.abseits.de/bierliefervertrag.html

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Mit freundlichem Gruss
 

Gerhard Schoolmann
http://www.abseits.de