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Newsletter 7/2002

Guten Tag,

Wenn Sie Ihre Dienstleistung oder Ihre Website in diesem
Newsletter vorstellen moechten, einfach her damit. Genauso
offen sind wir fuer redaktionelle Beitraege, Kommentare,
Meinungen oder Anzeigen. Inserate, die unsere Abonennten
interessieren duerften, sind kostenlos, umgekehrt zahlen wir
auch keine Honorare fuer Beitraege.

Unsere Anregung, Beitraege auf Abseits.de oder in diesem Newsletter zu veroeffentlichen, wurde dankenswerter einmal mehr angenommen. Zwei Abonnenten möchten sich vorstellen.

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Design von Beschwerdeformularen in Hotels

Die Statistik ist ernuechternd: Nur 5 % der unzufriedenen
Kunden beschweren sich und von 100 unzufriedenen Kunden
wechseln fast zwei Drittel den Anbieter. Trotz dieser Zahlen
konzentrieren sich Hotels immer noch auf die Gewinnung neuer
Kunden und nicht auf die Bindung bestehender Kunden. Obwohl
fast alle Hotels Beschwerdeformulare in ihren Zimmern
ausliegen haben, laden diese nicht gerade dazu ein, sich
zu aeussern. Selbst im Hochpreis-Segment gibt es eine
deutliche Diskrepanz zwischen Imagebroschueren und
Dialog-Elementen.

Weiterlesen:
http://www.loyalty-hamburg.de/nl05_2002.html#artikel3

Von:
Kirsten Braun
mailto:k.braun@loyalty-hamburg.de

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Hahnemann & Oehlandt, Pro Gastro Consulting, Freiburg.

"Jede Beratung fängt zunächst mit einer Standortuntersuchung und einer entsprechenden Zielgruppenbestimmung an. Anschließend wird das Pro- bzw. Objekt systematisch analysiert: Untersuchung der Erlös- und Kostenstruktur, Bewertung des Preis- und Leistungsangebotes, Unternehmensdarstellung, CI und CD, Raumkonzeption, Musik- und Lichttechnik, Service-Schulung, Mitarbeitermotivation, Speise- und Getränkekartengestaltung, Werbemaßnahmen, -kostenzuschüsse."

http://www.der-gastronom.com/

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Stil & Etikette auch hinter dem Büffet, von Wolfgang Klose, IQ Europäisches Institut für Qualitätsmanagement.
etikette_buffet.html

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Mit Lasso auf Kundenfang. Von den Gastronauten Jürgen Friedmann und Jörg van Alen.
lasso.html

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Weitere Beitraege von externen Autoren und Abonnenten sind in Aussicht. Wenn auch Sie Lust haben, auf Abseits.de zu veroeffentlichen, lassen Sie es mich bitte wissen.

Der Gastronomie Newsletter hat mittlerweile 900 Abonennten. Parallel dazu gibt es seit Mitte Oktober ein Diskussionsforum Gastro-Einsteiger mit bereits über 124 Teilnehmern.

Wer als Existenzgruender Fragen hat oder als Profi gerne mal mit einer Antwort unter die Arme greift, ist herzlich willkommen.

einstieg/index.html

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Gastgärten dürfen in Österreich bald länger offen bleiben

Gastgärten dürfen in Österreich auf öffentlichem Grund oder an öffentlichen Verkehrsflächen künftig nicht nur zwischen 15. Juni und 15. September von 8 Uhr bis 22 Uhr, sondern ganzjährig bis 23 Uhr betrieben werden. Dies sieht ein Gesetzentwurf zur Novellierung der Gewerbeordnung samt begleitenden Anpassungen in den Rechtsbereichen Berufsausbildung, Konsumentenschutz, Neugründungsförderungen und Arbeitskräfteüberlassung vor, den die österreichische Bundesregierung dem Nationalrat am 3. Mai 2002 vorgelegt hat. Mit einer Liberalisierung des Berufszugangs, erweiterten Nebenrechten der Gewerbetreibenden und dem Abbau bürokratischer Hürden will die Regierung einen Anreiz für das Unternehmertum geben und dem in Österreich noch immer bestehenden Defizit an selbständig Erwerbstätigen entgegenwirken.

Novelle zur Gewerbeordnung
http://www.bmwa.gv.at/org02/seki/seki/211a.htm

§ 1 Gastgewerbeverordnung (PDF)
http://www.bmwa.gv.at/org02/seki/seki/211a/%A7%201-%20Gastgewerbe-Verordnung.pdf

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Ab dem 11. Juni ist in Deutschland ein neues Buch von Leslie Brenner erhältlich, einer Preisträgerin der James Beard Foundation. "The Fourth Star" gewährt Einblicke in das New Yorker Restaurant "Daniel" und in das Leben des Küchenchefs und Restaurantbesitzers Daniel Boulud. Mit voller Unterstützung von Daniel Boulud verbrachte die Autorin Leslie Brenner ein ganzes Jahr im Restaurant, lernte das Küchenteam kennen, den Service und das Büro des Geschäftsführers und sie berichtet über alles mit großer Präzision, vom unangemeldeten Besuch einer VIP über Episoden, den Tücken der Küchenarbeit bis zu den Finanzen und dem ständigen Ringen des Chefs um den "vierten Stern" der New York Times.

Daniel Boulud wurde in Frankreich geboren und wuchs auf einem Bauernhof in der Nähe von Lyon auf. Er lernte bei Roger Vergé, Georges Blanc and Michel Guérard. Danach ging er für zwei Jahr nach Kopenhagen. Als Küchenchef der Vertretung der Europäischen Kommission in Washington, DC, kam er über den großen Teich, wo er die Polo Lounge im Westbury Hotel und das Le Régence im Hotel Plaza Athenée in New York City eröffnete. Von 1986 bis 1992 arbeitete er als Executive Chef im Le Cirque in New York. In dieser Zeit wurde dieses Restaurant zu einem der bestbewertesten der USA.

Leslie Brenner: The Fourth Star
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0609608088/200431

Daniel, New York
http://www.danielnyc.com/

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Auf der Auktions-Site OneTwoSold sind rund 35% der gewerblichen Angebote aus dem Bereich Hotellerie. Neben Accor sind auch die Gruppen Arcotel, Cordial und Landhotels Partner der Online-Auktion.

http://www.onetwosold.de/

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Restaurant Beast bietet zum kostenlosen Download eine "Basic Brews' quick-reference for bartenders" im Word- und PDF-Format, die für eigene Zwecke übersetzt oder erweitert werden kann. Restaurant Beast ist eine Website mit Jobangeboten und -gesuchen, vielen nützlichen und kostenlosen Downloads, Rezepten, Foren und mehr.

http://www.restaurantbeast.com/downloads.shtml

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Leaders Club Deutschland ist online

Zielsetzung des Leaders Club ist der Austausch und die Interaktion von Charakteren der Gastronomie. Das Ansehen der Branche in der Öffentlichkeit soll erhöht, neue Ideen entwickelt und junge Talente gefördert, ein Mitarbeiteraustausch organisiert werden und zwar national wie international. Oberstes Ziel der ersten zwei Jahre ist der Austausch und das Zusammenwachsen auf europäischer Ebene und die Schaffung eines europäischen Gastro-Networking, sprich die Gründung eines europäischen Leaders Club. Eine Mitgliedschaft ist unabhängig von der Größe des Gastro-Objekts (was auch dadurch belegt wird, daß ich selbst Mitglied bin). Es müssen nicht unbedingt Szene-Wirte sein, auch wenn unter den Gründungsmitglieder viele Szene-Wirte sind, wie Gunilla und Thomas Hirschberger (Sausalitos, Sushi & Soul, München), Roland Koch (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Ullrich Mickhan (Übersee, Bremen), Pierre Nierhaus (Living XXL, Stars, N.Y.C., Frankfurt), André Schmidt (Chilli's, Hofbräukeller, München), Jürgen Strasser (Joe Penas, Juleps, München), Christoph Strenger (Bolero, Paulaner, Alsterpalais, Hamburg), Frank Waldecker (Luigi, Tambosi, Dreigroschenkeller, München) neben Jean-Georges Ploner (Pencom Deutschland, Frankfurt). Insgesamt soll der Leaders Club Deutschland eine Größe von ca. 110 Mitgliedern bekommen. Der Name Leaders Club kann leicht falsch verstanden werden. Er wurde gewählt, weil er sich in Frankreich, Spanien, Belgien bereits eingebürgert hat. Neben den Gastronomen sind auch erste Partner aus der Wirtschaft unter den Mitgliedern vertreten, allerdings ohne Stimmrecht.
http://www.leadersclub.de/

Eine der ersten Aktivitäten des Leaders Club Deutschland ist ein Barkeeper-Wettbewerb "Cast Yourself" gewesen. Siehe darüber einen Artikel in der Welt vom 28. Januar 2001: "Barkeeper ist ein ernsthafter und sehr disziplinierter Beruf".
http://www.welt.de/daten/2002/01/28/0128brw310696.htx

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In Zusammenarbeit mit Elle Bistro hat Meggle einen Breakfast-Guide online gestellt.
http://www.meggle.de/genusswelt/fruehstuecken/breakfastguide/

User können zusätzlich zu den Tipps von Elle Bistro Gaststätten mit herausragenden Frühstücksangeboten empfehlen. Absicht des Angebots ist es, Adressen und Nutzerprofile zu sammeln zum Zwecke der Marktforschung. Siehe dazu eine Presseerklärung der AMB AG:"EMB realisiert ausgefeiltes Kundenbindungsprogramm für Meggle" vom 25. April 2002.
http://www.emb.de/german/startup.html

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Im Rahmen der Woche "Hamburg verwöhnt - Ausbildung live" präsentiert der Trauner Gastronomie Verlag am 5.Juni 2002 den ersten Band des neuen Handlexikons der Kochkunst mit dem Titel "Internationale Hotel- und Restaurantküche" von Karl Duch. Die neue Auflage beinhaltet das gesamte Speisenrepertoire der klassischen Küche, erweitert um zeitgemäße Rezepte und aktuelle kulinarische Trends. Bereits die früheren Auflagen gehörten zur Grundausstattung jedes Küchenprofis. Für Amateure ist es weniger geeignet, denn man findet darin keine Rezepte mit Mengen- oder Gewichtsangaben sondern "nur" die jeweiligen Zutaten, was einem Profi genügt.

Trauner Gastronomie Verlag
http://www.trauner.at/

Internatione Hotel- und Restaurantküche:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3854873409/200431

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Die Kulmbacher Brauerei erhöht ihre Bierpreise zum 1. Juli 2002 um 6,50 Euro je Hektoliter. In der Gastronomie resultiert daraus bei branchenüblicher Kalkulation eine Preiserhöhung von rund 15 Cent je Seidla (0,5 Liter).

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Wenn Schüler Firmen spielen, liegen gastronomische Betriebe nahe, unter anderem weil sich die meisten darunter etwas vorstellen können und weil man dann auch seinen Mitschülern was verkaufen kann. "Die Pestalozzi - Köche" sind eine Schülerfirma der Pestalozzi-Schule in Berlin - Zehlendorf. Das "Heartfield iCafé" ist ein Internetcafé von Schülern der Wieland-Herzfelde-Oberschule in Berlin-Weißensee und hat sogar eine eigene, recht umfangreiche Website. Das "Schulcafe" wird von Schülern des Adam-Kraft-Gymnasiums in Schwabach (bei Nürnberg) bewirtschaftet. Mehr Schülerfirmen.

Heartfield Café
http://www.heartfieldicafe.de/

Die Pestalozzi-Köche
http://home.t-online.de/home/FoerderzentrumPestalozzi.cids/homepagehauswirtschaftsgruppe.html

Schulcafé
http://www.akg.softpoint.de/specials/arbeitskr/cafe/index.html

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Selected-restaurants.com ist ein Restaurantführer, der sich von anderen für deutsche Restaurants nicht nur dadurch unterscheidet, daß er in englisch geschrieben ist. Er orientiert sich konsequent an den Bedürfnissen von Geschäftsleuten (Messebesucher, Kongreßteilnehmer, Besatzungen von Fluglinien, Finanzkaufleute) aber auch gut betuchten Touristen, präsentiert nur die besten Örtlichkeiten für Essen und Trinken in großen deutschen Städten (zur Zeit nur Frankfurt am Main, andere Städte sind geplant). Gesucht werden kann nach der Art der Küche. Oder man läßt sich alle Restaurants in einem Radius von drei Kilometer rund um (s)ein Hotel anzeigen. Jedes Restaurant wird mit einer kurzen Beschreibung des Speiseangebots und des Ambiente vorgestellt, hinzu kommen weitere Informationen wie ein Lageplan oder die Taxikosten zum Hauptbahnhof oder zur Messe. Jedes Restaurant kann für die Zielgruppe, etwa Messeausstellern, ein spezielles Angebot hinterlegen.

http://selected-restaurants.com/

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In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. Mai 2002 wirft Nora Sobich den meisten Coffee-Shop-Konzepten vor, sie zeigten wenig Geschmack, sähen sich zum Verwechseln ähnlich und würden sich meist als "Image-Imitat" der amerikanischen Kette Starbucks präsentieren. Als Ketten mit eigenständigem Design werden lobend erwähnt: das von dem Stararchitekten Sir Terence Conran gestaltete und von der Stockheim-Gruppe betriebene "Cafetiero", das Kaffeehaus "waycup" und die Berliner "Café Gourmet Caras" und "Café Einstein".

Darstellung von Starbucks auf der Website von Gastrofacts.ch:
http://www.gastrofacts.ch/bereiche/food_beverage/gastrokonzepte/schweiz/data/starbucks/default.htm

Vorstellung von Sir Terence Conran:
http://www.smove.com/navp/id/navcmp/ch_id/cndesign/cid/cdes_a10

Cafetiero
http://www.stockheim.de/neu/html/cafet_m.htm

Café Gourmet Caras
http://www.caras.de/

Café Einstein
http://www.cafeeinstein.com/

Sir Terence Conran eröffnete 1954 sein erstes Restaurant, die "Soup Kitchen" am Chandos Place, London. Seitdem hat er auf der ganzen Welt erfolgreiche Restaurants eröfnet, so Bibendum, Le Pont de la Tour, Cantina del Ponte und Butler's Wharf Chop House. Von ihm stammt das im Jahre 2000 erschienene, reich bebilderte Buch

"Restaurants. Standort Design Service":
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/387584825X/ref=nosim/200431

Eine Buchbesprechung in der "Zeit":
http://www.zeit.de/2000/52/Reisen/200052_bu.conran.html

Sir Terence Conran, vorgestellt vom BBC:
http://www.bbc.co.uk/london/yourlondon/listedlondoner/conran.shtml

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In der April-Ausgabe der Hotelfachzeitschrift Top Hotel fordert Lothar Reusch "Langeweile raus, Kultur rein!". Angesprochen sind "lieblos geführte Hotelbars", in denen "die Kartoffelchips auf den Tischen langsam weich werden, bis sie so ausgeleiert sind wie Barhocker und Sessel." Er nennt aber auch positive Beispiele und gibt Tipps, wie man Hotelbars besser positionieren kann.

http://www.tophotel.de/aktuelles_heft/issue.dyn?ID=0000000000007A29

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Der Bayerische Rundfunk hat einen knapp vierminütigen sehens- und lesenswerten Fernsehbeitrag zum Thema "Erfolge in der übersättigten Gastronomie" als Video-Datei und als Manuskript online gestellt.

http://www.br-online.de/alpha/existenz/neuermarkt/gastronomie.html

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Die Hessische Landesbank hat eine Studie Hintergrund: Deutsches Gastgewerbe: Einbruch zu Jahresbeginn, Mai 2002 veröffentlicht (im PDF-Format). Begründet wird der Rückgang der realen Umsätze in den ersten beiden Monaten 2002 mit konjunkturellen Effekten, aber auch damit daß die Euro-Umstellung inbesondere in der Gastronomie zu Preiserhöhungen ausgenutzt worden sei und die Verbraucher sich deshalb zurückhielten. Insbesondere das Gaststättengewerbe sei jedoch schon seit geraumer Zeit in der Krise.

http://www.helaba.de/download/de/gastgewerbe.pdf

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Das E-Zine OnTheRail, das wir unseren Lesern schon seit langem, immer wieder, um nicht zu sagen penetrant, ans Herz legen, wurde jetzt nominiert für den Webby Award in der Kategorie "Print + Zines". OnTheRail wird herausgegeben von Gary Epting und Janet Fouts, die sich als "refugees from the restaurant industry" bezeichnen. Sie haben sich im Restaurant "Square One" in San Francisco kennengelernt, wo sie als Küchenchefin und er als Kellner gearbeitet haben. Seit 1996 beschäftigten sie sich nebenbei an ihren Computern. Seitdem ist ihre Website zu einer Anlaufstelle für Profis in allen Feldern der Gastronomie gewachsen. Ihre Newsgruppen und Foren sind sehr aktiv.
 

In der Kategorie "Living" wurde epicurious.com nominiert. Epicurios.com kombiniert 10.000 gut untersuchte Rezepte aus Gourmet-Magazinen und aus Zeitschriften zum Thema "Gutes Essen", weiterführende Artikeln, Küchentechnik, Kochbuchbesprechungen (einschließlich schwer beschaffbarer Büchern von Weingütern), Besprechungen von 10.000 Weinen, einen Food-Chat und vieles mehr. Diese Site ist farbenfroh, spaßig und leicht zu benutzen. Im Herbst 1999 wurden Online-Videos intregriert sowie eine eigene Küchen-Sendung "Epicurios TV". Zu Themen wie "Jüdische Küche" und "Reisen" gibt es eigene Seiten.

OnTheRail
http://www.ontherail.com/

Epicurios
http://www.epicurious.com/

Webby Awards
http://www.webbyawards.com/main/webby_awards/nominees.html#print"

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Tobasco ist vielen Köchen ein Greuel, besonders wenn Gäste diese scharfe Chilisauce zuerst über das Essen kippen und erst danach probieren. Warum diesen Gästen nicht eine Teilnahme an einem "Tobasco-Wettbewerb" empfehlen? Man muß eine große Flasche Tobasco innerhalb von 20 Minuten austrinken und danach wenigstens 30 Minuten bei sich behalten. Das wäre vielleicht auch mal was für Stoiber (statt Kreide).
http://www.stinkfactor.com/cohandler.cfm?coid=14

In der Gastronomie hat Tobasco in der Butter-Tobasco-Sauce Furore gemacht, in der fritierte Teile von Hähnchenflügeln geschwenkt werden. Erfunden wurden diese "Chicken Wings Buffalo Style" am 30. Oktober 1964 in der Anchor Bar in Buffalo im Staat New York. Serviert werden sie traditionell mit Blue-Cheese-Dip und Selleriestreifen und an jedem 29. Juli am "Chicken Wing Day" in Buffalo gefeiert. Mehr darüber findet sich auf einer Seite "On the Wings of a Buffalo or "Mother Teressa's Wings". Sie ist Teil des Atlas für Populäre Kultur in den Nordoststaaten von John E. Harmon.

Anchor Bar
http://www.anchorbar.com/

"On the Wings of a Buffalo or "Mother Teressa's Wings"
http://www.geography.ccsu.edu/harmonj/atlas/buffwing.htm

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Calcin Trillin beschreibt in einem Artikel "Don't mention it. The hiden life and times of a Greenwich Village restaurant" den exzentrischen Gastwirt Kenny Shopsin, der sich durch eine extreme Stammgastorientierung auszeichnet, die soweit geht, daß er Publizität haßt.

http://www.newyorker.com/printable/?fact/020415fa_FACT

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Wie populär ist die eigene Website im Vergleich zu anderen? Mithilfe des Tools Widexl Link Popularity kann man für eine oder zwei Websites die Linkpopularität in einer ganzen Reihe von Suchmaschinen (Google, AllTheWeb, AltaVista, AOL, MSN, Hotbot und Lycos) ermitteln lassen sowie die Summe aller Linkpopularitäten dieser Suchmaschinen. Die abgefragten URLs werden eingeordnet in eine ganze Reihe von anderen Websites, von sehr populären wie yahoo.com bis zu wenig populären.

http://www.widexl.com/remote/link-popularity/index.html

Damit bekommt man zugleich einen gewissen Eindruck, wie die Linkpopularität der abgefragten Websites im Vergleich zu anderen einzuschätzen ist. Leider sind die angegebenen Vergleich-Sites in Deutschland meist unbekannt, von den ganz populären mal abgesehen. Ein paar Zahlen (Gesamtpopularität, Stand vom 7. Mai 2002):

abseits.de: 3.984
hotelierportal.de: 3.946
gastrofacts.ch: 740
dehoga.de: 3.289
ahgz.de: 444
cafe-future.net: 257
gastronomie-report.de: 441

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Von Ian Chadwick stammt eine in die Tiefe gehende Serie über Tequila "In search of the blue agave". Man erfährt alles über seine Geschichte, Herstellung, Kultur, Einkauf und Geschmack. Mit vielen Links zu anderen Seiten, Büchern, Magazinen usw.

http://www.ianchadwick.com/tequila/index.html

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Mit dem Koch- und Reisebuch Hot, Sour, Salty, Sweet, eine kulinarische Reise durch Südostasien, von China durch Laos und Thailand bis nach Kambodscha und Vietnam, gewannen die Fotografen Jeffrey Alford, Naomi Duguid und Richard Jung und der Autor Jeffrey Alford den Preis für das Buch mit der besten "Food Photography" der James Beard Foundation.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1579651143/200431
 

Mit dem "Russian Tea Room" am Broadway gewann der Restaurantbesitzer Warner LeRoy posthum den Preis für das beste Restaurant Design. Das "Russian Tea House" wurde 1926 von Mitgliedern des Imperial Baletts gegründet, die wegen der Oktoberrevolution aus Rußland geflohen sind. Während der Prohibition gab es dort (offiziell) nur Tee und Gebäck, später wurde daraus ein Restaurant und Künstlertreff. Nach dem Umbau können bis zu 1.500 Gäste auf vier Etagen bewirtet werden.

http://web.russiantearoom.com/

In einem Interview sagte LeRoy, der als Enkel von Harry Warner von den Warner Studios mit Filmstars und Filmkulissen groß geworden ist, ein Restaurant sei eine Phantasie, eine Art lebendiges Theater, in dem die Gäste die wichtigsten Rollen inne hätten. Ein Gedanke, der sich auch in dem Buch "Das Lokal als Bühne. Die Dramaturgie des Genusses" von Denise Schulz wiederfindet. Anhand einer Vielzahl von kreativen Beispielen aussergewöhnlicher Ess- und Trinkplätze in aller Welt zeigt Denise Schulz, wie Bars, Bistros und Restaurants durch gestalterische und dramaturgische Elemente ein Szenario bereit stellen können, das ihren Gästen die höchstmögliche Inszenierung ihres Auftritts erlaubt.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3896232487/200431

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Es gibt kein Bier auf Hawai, dieser Schlager brachte den Deutschen in den fünfziger Jahren ein Land näher, das auch in den Zeiten des Ferntourismus am Ende des Jahrtausends für die meisten Deutschen unerreichbar weit entfernt und teuer bleibt. Was dabei herauskommt, wenn ein hervorragender Koch japanischer Abstammung auf Honolulu regionale Rezepte aufpoliert, sieht man auf der Site von Alan Wong's Restaurants.

http://www.alanwongs.com/

Sein Kochbuch Alan Wong's New Wave Luau: Recipes from Honolulu's Award-Winning Chef ist voll von Farbfotos seiner komplexen Garnituren, in die Elemente der japanischen Kochkunst und die Farbenfrohheit der hawaiianischen Inseln einfließen. Alan Wongs Restaurant wurde dreimal vom Honolulu Magazine zum besten Restaurant gewählt und bereits 1996 Alan Wong zum besten "Regional Chef" für den Nordwestpazifik von der James Beard Foundation gekürt.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0898159636/200431

James Beard gilt als Vater der amerikanischen Gastronomie. Seine Stiftung vergibt u.a. Stipendien, zeichnet die besten Köche des Landes aus, gibt das vierteljährlich erscheinende Magazin "Beard House" heraus, ein Kompendium der besten Beiträge des Lebensmitteljournlismus. Alle Mitglieder erhalten den "James Beard Foundation Restaurant Guide", ein Verzeichnis alle Küchenchefs, die im Beard House eine Mahlzeit haben präsentieren dürfen. Der jährlich vergebene "James Beard Foundation Awards" gilt als Oscar der Lebensmittelindustrie.

http://www.jamesbeard.org/awards/index.shtml

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Wenn man die Website eines Restaurants bzw. einer Restaurantkette bei jedem Relaunch mehr auf das fokussiert, was die Besucher der Site wünschen, kommt dabei etwas heraus wie die Website von Chevy's Fresh Mex, einer amerikanischen Tex-Mex-Kette. Sie konzentriert sich auf den Verkauf von Gutscheinen und Kochbüchern, Job- und Franchise-Angebote, Informationen über Standorte und Produkte wie Tequila. Siehe ein Interview mit Bruce MacDiarmid, dem für diese Website Verantwortlichen in the Nation's Restaurant News.

Chevys Fresh Mex
http://www.chevys.com/

Interview mit Bruce MacDiarmid
http://www.nrn.com/news/mix_insites.htm

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Marianna Sigala beschreibt in ihrem Artikel "Becoming A Successful Web Entrepreneur in Hospitality and Tourism" die Chancen lokaler Anbieter gastronomischer und touristischer Leistungen im Internet. Er wurde veröffentlicht im E-Zine (Webmagazin) Hosteur, Nr 1/2, Fall 2002 (PDF), einem studentischen Webzine, das vom International Council on Hotel, Restaurant, & Institutional Education herausgegeben wird.

http://www.chrie.org/public/publications/hosteur/pdf/HOSTEURfall2001.pdf

International Council on Hotel, Restaurant & Institutional Education
http://www.chrie.org/

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Den Verlauf einer Diskussion zum Thema "Customer Comfort: A discussion on accommodating smokers and non-smokers" (PDF) haben die führenden US-Fachzeitschriften Chain Leaders and Restaurant & Institutions dokumentiert.

http://www.rimag.com/OptionsAdvertorial.pdf

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Neu auf Abseits.de:

Das gastronomische Konzept "Nutelleria" ist eine Idee von Camst, einer Restaurantkooperative, realisiert in Zusammenarbeit mit Ferrero. Der Erfolg des Konzeptes ist eher einem Zufall zu verdanken.
nutelleria.html

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Wenn Sie diesen Newsletter an Freunde und Bekannte weiterleiten
und ihn empfehlen wuerden, waere ich dankbar.

Mit freundlichem Gruss
 

Gerhard Schoolmann

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