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Muttertag


 


Muttertag 10. Mai 2015

"Von Vater hab ich die Statur, des Lebens ernstes Führen, Von Mütterchen die Frohnatur und Lust zu fabulieren" 

schrieb schon Goethe. Kein Wunder also, daß zum Muttertag mehr Blumen verschenkt werden als zum Valentinstag. 



Rückblick auf den Muttertag 1999: Aufgrund der riesigen Nachfrage zum Muttertag ging dem amerikanischen Online-Blumenhändler ProFlowers der Vorrat aus. Bereits am Dienstag vor dem Muttertag hatte der Shop keine Blumen mehr auf Lager, konnte aber bis Ende der Woche noch einen Vorrat besorgen. Am Freitag Nachmittag waren dann endgueltig alle Blumen weg und ProFlowers informierte seine Kunden per E-Mail darueber, dass weitere Bestellungen erst am Dienstag den 11. Mai zugestellt werden, also nach dem Muttertag 1999. 



Der Muttertag wurde in den USA 1914 offiziell als Feiertag eingeführt. Präsident Woodrow Wilson unterzeichnete eine Resolution des amerikanischen Kongresses, in dem der zweite Sonntag im Mai als nationaler Ehrentag für Mütter erklärt wurde. Der Ursprung reicht jedoch mehre Jahrzehnte zurück, als eine Frau namens Ann Marie Reeves Jarvis 1858 eine Feier, genannt  ""Mother's Work Days" organisiserte. 1872, wurde ein spezieller "Mother's Day" von Julia Ward Howe in Boston gefeiert. Howe war eine Frauenrechtlerin und wollte mit diesem Tag die Mütter ehren, deren Söhne und Ehemänner im Deutsch-Französischen Krieg 1871 ums Leben gekommen sind. Auch in den Folgejahren wurde in Boston diese Kampagne für Frieden fortgesetzt. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg, verlor man das Intreresse daran.




Der jetzige Muttertag wurde von ihrer Tochter Anna Jarvis nach ihrem Tode im Jahre 1905 wiederbelebt, um den Traum ihrer verstorbenen Mutter für einen instititutionalisierten nationalen Feiertag Wirklickeit werden zu lassen. Sie sandte zahlreiche Biefe an die Regierung, so auch an Präsidenten Taft, Theodore Roosevelt und Wilson, der schließlich dem Drängen nachgab. Die innenpolitsiche Auseinandersetzung, ob sich die USA am zweiten Weltkrieg beteiligen sollte, spielte dabei auch eine nicht zu unterschätzende Rolle. 



Im Jahre 2008 ist umstritten gewesen, auf welchen Tag der Muttertag fällt: der 4. oder 11. Mai. Siehe dazu: "Das Problem mit dem Muttertag 2008", in: Der Westen vom 14.12.2007.



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Ursprung des Festes:

Ein Fest, das von dem Brauch des Mutterkults im alten Griechenland abgeleitet wurde. Ein förmlicher Mutterkult mit Zeremonien für Kybele oder Rhea, die große Göttermutter, wurde an den Iden des März in ganz Kleinasien getrieben" (Encyclopædia Britannica, 1959, Bd. 15, S. 849).


Mehr zur Geschichte des Muttertages im Frauen-E-Zine "frauennews"

Musik-CD zum Muttertag

"Only You"

Buchtipps:

"Alles Liebe zum Muttertag." 3 Romane in einem Band. von Nora Roberts.

Buchtipps:

Alle lieferbaren Bücher zum Thema Muttertag. Muttertagsromane

CD-Tipps:

CDs zum Muttertag.

Film-Tipps:

DVDs und Videos zum Muttertag.

Buchtipps:

Mutter ist die allerbeste

Rückblick: 

Der Muttertag 1998 in einem Rückblick von CNN

Buchtipp:

Kinder feiern Muttertag. von Cordula Pertler, Eva Reuys.

Buchtipp:

Im Kindergarten den Muttertag vorbereiten. von Gerlinde Knisel-Scheuring 

'Buchtipp:

Muttertag.  von Alexander Heimann.

Mamma mia. Pfiffiges und Bissiges zum Muttertag. von Tessi Mangold, Gisela Kullowatz (Illustrator).

Hörbuch

Muttertag. 4 CDs. von Alexander Heimann, Dagmar Heller (Erzähler). Hörbuchproduktionen (2002). Roman. Bühler bleibt auf der Türschwelle zur Küche wie vom Donner gerührt stehen: Da sitzt ein kleiner, blonder Bub im Tripp-Trapp-Sesselchen, das einst Kevin gehört hat. Es war der 25. Oktober, an dem Margret Bühler mitten am Nachmittag auf dem Aareweg einen kleinen Jungen entführte und Hans Kammermann, ausgedienter Fahnder der Berner Kantonspolizei, einen leeren Kinderwagen vor sich her schob, weil jemand ihn endlich wieder einmal um Hilfe gebeten hatte: eine ziemlich verlotterte junge Frau mit rauchblauen, in Tränen schwimmenden Augen. Die Geschichte zweier Mütter ist aller kriminalistischen Brillanz zum Trotz nirgends mit der großen Kelle angerührt, sondern entfaltet ihre Suggestivkraft ganz im Kleinen, Unspektakulären: in der feinsinnig ausgearbeiteten, ohne jede Schwarzweissmalerei auskommenden Psychologie der Figuren, in der genau und liebevoll gezeichneten Atmosphäre.

Aktualisiert am 30. April 2015