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Igor Mitoraj
 

Igor Mitoraj

   
Vom 14.7. bis 19.11.2000 wurden mehrere Skulpturen von Igor Mitoraj auf Bamberger Plätzen und in Gärten ausgestellt. Initiiert wurde diese Ausstellung vom Direktor des Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia, Herrn Bernd Goldmann. Zur offiziellen Site der Bamberger Ausstellung und zu einer bebilderten Online-Reportage über die Bamberger Ausstellung. 


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Als Sohn polnischer Eltern wurde Igor Mitoraj 1944 in Deutschland geboren. An der Krakauer Kunstakademie studierte er Malerei. Mit 24 Jahren zog er nach Paris, um dort weiterzustudieren und zu malen. Erst 1974 fand er zur Bildhauerei. Bereits 1976 wurde eine erste Einzelausstellung in Paris ein Erfolg. 1983 bezog er einen Zweitwohnsitz in Pietrasanta bei Carrara, wo er - wie vor ihm schon Michelangelo buonarroti (1475-1564) - mit Marmor arbeitet. 


Bedeutende Ausstellungen sind gewesen: 
  • Galerie La Hune, Paris (1976),
  • im Castello Sant' Angelo in Rom (1985),
  • Biennale de Venise, Venedig (1986)
  • New York Academy of Art, New York (1989)
  • im Castello Sforzesco in Mailand (1991),
  • Galerie Jean Gabriel Mitterand, Paris (1991 und 1992),
  • im Yorkshire Sculpture Park, Wakefield (1992/1993) und
  • in Scheveningen, Niederlande (1997),.
  • Institut Polonais, Rom (1997).
  • 1998 wurden Groß- und Monumentalskulpturen von ihm auf dem Frankfurter Opernplatz aufgestellt.
  • Eltville 13.5.-9.7.2000.


Das Besondere in Bamberg ist, daß die Skulpturen einen Rundgang bilden, der zu den schönsten Ecken Bambergs führen wird, so daß es auch viel anderes zu sehen gibt. 
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Igor Mitoraj. Künstlermonographie. Von Donald Kuspit, Martin Mosebach, Paolo Vagheggi. Anläßlich einer Ausstellung in Pietrasanta entstand diese Monographie Mitoraj. Wunderschöne Abbildungen der Skulpturen vor der malerischen Kulisse zum Teil öffentlicher italienischer Plätze sind eingebettet in die Texte der drei bekannten Autoren. "Igor Mitorajs figürliche Skulpturen sind von klassischer Vollkommenheit und Schönheit, von geheimnisvoller Geschlossenheit, aber sie sind auch melancholische Fragmente: Es fehlen ihnen Körperteile. Was bleibt, ist oft vernarbt und beschädigt, Überbleibsel einer transzendenten Einheit. Wurde den Figuren äußerlich Gewalt angetan, so wirken sie gerade dadurch innerlich noch nachdenklicher, voller Selbsterkenntnis, als ob sie über ihre verlorene, aber noch sehr präsente Einheit nachgrübelten. Seine Figuren strahlen bei einer alles überragenden Ruhe eine verletzte Grazie und Eleganz aus, die innerlich belastet scheint, eine leidvolle Erhabenheit und ein schmerzliches Bewußtsein ihrer selbst. Die Figuren sind ewig, aber fehlerhaft, sie sind antike Götter, geopfert und durch den Lauf der Zeit isoliert. Alle Figuren Mitorajs haben mythologische und elegische Bedeutung, als ob das klassische Ideal nur als etwas völlig Verlorenes dargestellt werden könne und daher um so stärker emotional bedingt ist." (Donald Kuspit, aus: "Igor Mitoraj", 1998
Igor Mitoraj in der Galerie für zeitgenössische Kunst, Frankfurt, mit einer Biografie, Abbildungen von Werken des Künstlers und vielem mehr.
Igor Mitoraj in der Galerie Jean Gabriel Mitterand, Paris.
Igor Mitoraj in der Casa San Fernando, Sevilla (in spanischer Sprache), mit vielen Abbildungen.
Ausstellung "Götter und Heroen" von Igor Mitoraj in Florenz
"Götter und Heroen" in Harrogate
"Igor Mitoraj - La confrontation avec la perfection" von Jacques Magnol,  Paris  (in französischer Sprache).
Skulpturen von Igor Mitoraj im Online-Auktionshaus Artnet.com
Der Marmor-Pfad in Pietrasanta bei Carrara. Mit englischsprachigen Informationen unter anderem über die Geschichte des Marmors, seine Gewinnung und Bearbeitung, reich bebildert. 
Marmor-Kunsthandwerk im Innern der Kirche "Madonna delle Grazie" in Carrara.
Carlo Fantana gilt als einer der bedeutendsten Skulpturisten seiner Zeit. Er wurde 1887 in Carrara geboren.
Workshops über Marmorbearbeitung in Pietrasanta bei Carrara
Informationen über Bamberg, die Anreise mit Bahn oder Pkw usw. finden sich auf unserer Seite Bamberg für Touristen.
aktualisiert am 25. September 2001