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Gastgewerbe-Marketing: Zielgruppe Kinder und Jugendliche
Es
gäbe nur zwei Wege, neue Kunden zu gewinnen. Man könne sie den
Wettbewerbern abnehmen oder sie von Kindesbeinen heranziehen. So sieht
es zumindest James McNeal, Marketing-Professor an der Texas A&M University
in College Station, Texas, und Autor des Buches "
Kids as Customers: A Handbook of Marketing to Children and Myths and Realities
of the Kids Market"
Ich sehe das etwas anders: Gäste lieben altersgemäße
Gaststätten und die Vorlieben ändern sich, wenn man älter
wird. Was man als Kind mag, kann einem Jugendlichen auch "kindisch" vorkommen
und einem Erwachsenen gar als Ansammlung lärmender und nervender Gören.
Als Gastronom nur deshalb kinderfreundlich sein, damit diese als Erwachsene
wiederkommen, ist mir dann doch zu langfristig gedacht und der spätere
Erfolg höchst ungewiß. .
Beispiele für erfolgreiche Zielgruppenansprache
Nichtsdestotrotz können Familien, Kinder in Begleitung Erwachsener
und auch Kinder allein eine interessante Zielgruppe sein. Drei Beispiele:
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Das Bamberger Hotel-Restaurant "Neukauf" hat in seinem angeschlossenen
Bowling-Center einen erstaunlichen Erfolg mit Kindergeburtstagen.
Gruppen von Kindern erleben bowlend und bei den Highlights kindlichen Eßvergnügens
einen wirklich schönen Nachmittag und die Eltern des Geburtstagskindes
brauchen sich mit den Bälgern nicht in engen Wohnungen herumzuquälen.
-
Kinder-Partys
in Migros-Restaurants: Die Kinder können sich und ihre Freunde
(sechs bis zehn Personen) mit einem Talon anmelden. Sie erhalten eine bunte
Big-Party-Tragtasche mit zehn vorgedruckten Einladungskarten und kleinen
Überraschungen. Auf der Party erwartet die Gäste dann Spannung,
Action, feine Hugo-Nase-Kindermenüs und Getränke. Die Kosten
pro Gast betragen 11 Schweizer Franken. Der kleine Party-Veranstalter nimmt
gratis teil. Die Party mit Amateuren dauert eine bis anderthalb Stunden.
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Das art'otel Dresden entwickelte eine
Veranstaltungsreihe "Kochen mit Kindern". Unter Anleitung von Köchen
bereiten sie Speisen zu und probieren sie dann mit ihren Eltern.
Altersgruppen unterscheiden
Kind ist bekanntlich nicht gleich Kind. Was den Fünfjährigen
vor Freude fast aus den Schuhen hebt, vermag unter Umständen dem Vierzehnjährigen
bestenfalls ein herzhaftes Gähnen zu entlocken. Man sollte deshalb
wenigstens zwischen drei Altersgruppen unterscheiden, etwa bis zu
drei Jahren, 3 bis 10 Jahre, über 10 Jahre. |
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Die TUI differenziert Angebote z.B.
nach folgenden Altersgruppen:
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Babys 0-2 Jahre
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Minis 3-6 Jahre
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Maxis 7-12 Jahre
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Kids 13-16 Jahre
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Warum Kinder als Zielgruppe interessant sind
Kinder sind aus mehreren Gründen eine interessante Zielgruppe
:
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Sie verfügen über eine Menge Geld, das sie auch für
Speisen und Getränke ausgeben.
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Sie beeinflussen stark das Ausgabeverhalten ihrer Eltern . In klischeehaft
typischen Familien entscheidet die Hausfrau, wann auswärts gegessen
wird, weil sie die häuslichen Vorräte verwaltet und kocht. Der
berufstätige Ehemann entscheidet, ob das Geld noch reicht für
eine solche Ausgabe. Und die Kinder entscheiden, in wenigstens der Hälfe
der Fälle, schreibt Prof. McNeals, wohin man essen geht.
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Sie lernen in ihrer Jugend Verhaltens- und Konsumweisen , die sie
als Erwachsene teilweise beibehalten.
-
Mit steigendem Alter des ältesten Kindes einer Familie steigen auch
die Ausgaben beim Restaurantbesuch (so Karen Gardner: The
Boomer Echo, in: National Restarant Association, March 1997).
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Eltern oder AIleinerziehende mit Kindern kommen früher als andere
Gäste und sie verweilen nicht solange. Damit können sie zur
besseren Kapazitätsauslastung beitragen.
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Nicht zuletzt sind sie Anlaß für Familienfeiern , bei
denen es um sie geht wie Konfirmation, Kommunion, Geburtstage, aber auch
mitgeschleppte Teilnehmer anderer Festivitäten.
Werbemittel für Kinder
Beim Marketing für Kinder in der Gastronomie werden häufig
eingesetzt:
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Fancy playgrounds,
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Speisen in farbenfrohem Geschirr oder Verpackung
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Kleinigkeiten zum Mitnehmen
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Automaten mit Süßwaren wie bunte Schokolinsen
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(kostenlose) Plätzchen wie sie etwa auch als Zugabe zu Heißgetränken
verwendet werden, etwa Neapolitaner-Schnitten. Mehr
zu diesem 1898 in Wien erfundenen Produkt steht auf der Website der österreichischen
Firma Manner.
Diese Werbemittel sind im Grund mehr oder weniger phantasielos von
McDonald's abgekupfert. |
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Kindgerechtes Angebot
Was wirklich wichtig ist, sind
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Speisen und Getränke für Kinder. Das kann, aber muß nicht
heißen: eine eigene Karte oder Gerichte, die es nur für Kinder
gibt. Wichtiger sind
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kindsgerechte Portionen,
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kindsgerechter Geschmack (weniger scharf gewürzt, lieber Ketchup),
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daß den Kinder vor den Erwachsenen serviert wird. Besonders
bei Kleinkindern ziehen es die Eltenr vielleicht vor, alternierend zu essen.
Am besten fragt der Service, in welcher Reihenfolge serviert werden soll.
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keine Süßigkeiten an die Kinder verschenkt werden (zumindest
nicht ohne Rücksprache mit den Eltern, aber so, daß sie nein
sagen können, also ohne, daß die Kinder die Frage mitbekommen).
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Ergänzt wird dies sehr häufig durch günstige Preise
von Gerichten für Kinder, die sich sowohl mit der Annahme begründen
lassen, Haushalte mit Kindern reagierten preissensibler, als auch mit den
niedrigeren Prozesskosten bei der Bewirtung
einer Gruppe. So wurden in den USA 1997 ein durchschnittlicher Preis von
3 US-Dollar für ein Kidnergericht ermittelt (siehe Karen Gardner:
The
Boomer Echo, in: National Restarant Association, March 1997). Kinderfrühstücke
in unserem Café Abseits
kosten zwischen 4,90 DM und 5,90 DM. Das Restaurant
Buschmühle verlangt bei einem Büffetpreis von 35 DM für
Erwachsene für Kinder unter 12 Jahren pro Jahr Alter des Kindes nur
2,50 DM. |
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Welche Speisen und Getränke Kinder lieben
Wenn man den Kinderangeboten vieler Restaurants glauben darf, gehören
zu den von Kindern besonders geliebten Speisen:
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Würstchen, Hot Dogs,
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Buchstabennudelsuppen
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Hähnchen Nibbles
-
Hähnchen Nuggets
-
Pommes frites
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Backfisch mit Pommes frites
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Hot Dogs, Würstchen.
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Sandwiches, Toats, Baguettes mit überbackenem Käse
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Makkaroni und andere Nudeln mit Käse und/oder Tomaten- oder Hackfleischsauce
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Pizza mit viel Käse
-
Eiskreme
und Speisen, die berücksichtigen, daß viele Kinder Allergiker
sind, so etwa Gerichte ohne Milcheiweiß wie Gemüse ohne Sauce
oder unter Verwendung von Soja-Produkten. Jugendliche stehen vermehrt auf
ethnischen
Speisen. Siehe auch einen Artikel von Laura Yee: Youthful
Flavors, in: Restaurant & Institutions. |
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Kinder und Jugendliche haben auch bei Getränken einen spezifischen
Geschmack. Sie mögen z.B. keine bitteren Getränke. Darunter leiden
besonders die Brauereien und haben deshalb mit Biermixgetränken,
bei denen die Hopfenbittere durch den Zusatz von Erfrischungsgetränken,
Säften usw. gemildert wird, auch junge Erwachsene im Visier ("Teens-
und Twens-Getränk"). Eine ähnliche Funktion erfüllen Biere,
deren Rezeptur so gewählt ist, daß die Hopfenbittere sowohl
im An- als auch im Nachtrunk vermindert ist. Junge Erwachsene scheinen
auch weniger preisbewußt zu sein und zahlen für eine in der
Herstellung eher billiges Colabier deutlich überhöhte Preise. |
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Dazu gehören kindgerechte Behältnisse für Speisen
und Getränke und Betecke:
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Kinderbesteck
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Kindergeschirr
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Schnabeltasse
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Warmhalteteller
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Gläser mit tief liegendem Schwerpunkt, die nicht so leicht umfallen
-
Gläser und Besteck aus unzerbrechlichem Material
-
Gläser mit tief liegendem Eichstrich, die nicht bis zum Rand gefüllt
werden müssen.
Den Service auf Kinder einstellen
Kinder wollen (fast) wie Erwachsene behandelt werden. Sie lieben es, das
Verhalten ihrer erwachsenen Begleiter zu imitieren. Der Service sollte
deshalb:
-
den kleinen Gästen in die Augen schauen
-
sie und nicht die Eltern fragen, was sie möchten (dabei
aber auf Signale der Eltern achten, ob sie mit der Bestellung einverstanden
sind und notfalls improvisieren, z.B. behaupten, das Gericht sei leider
aus, ob es auch etwas anderes sein dürfe).
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darauf achten, ob er den Eltern behilflich sein kann . Z.B. kann
man ein sich langweilendes Kind bei der Hand nehmen und eine kleine Kneipenführung
machen, etwa in der Küche zeigen, wie sein Essen gerade zubereitet
wird. Kinder lieben so etwas und erzählen noch tagelang davon.
Aber sie bleiben Kinder. Kinder mögen es noch weniger als Erwachsene
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auf das Essen zu warten, während andere schon anfangen können
zu essen (dies stellt zugleich einen Wettbewrbsnachteil der traditionellen
Restaurants gegenüber Fast Food-Anbietern,
Lieferdiensten und Take-Away-Anbieter.)
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nichts zu tun zu haben. Kinder wollen essen, schlafen oder spielen.
Wenn es noch nichts zu essen gibt und sie im Restaurant nicht schlafen
können, brauchen sie etwas zum Spielen.
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Spielsachen bereithalten
Die meisten Gaststätten halten Spielsachen bereit, wie
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Bilderbücher
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Bücher und Vorlagen zum Ausmalen, Malstifte nicht zu vergessen
-
Kleinspielzeug
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Kartenspiele
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für Kinder geeignete Gesellschaftsspiele
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Stofftiere
-
Bälle
-
Luftballons
Idealerweise handelt es sich dabei um einzigartige Spielsachen,
die es so anderswo nicht gibt, damit sie mitgenommen werden können
und anderswo an den Gaststättenbesuch erinnern, vielleicht sogar gesammelt
und getauscht werden können. Denn Kinder - und nicht nur Kinder -
lieben Spielsachen und sie können davon gar nicht genug bekommen. |
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Noch weiter kommt man dem unbändigen Bewegungsdrang der Kleinen
entgegen, wenn man ihnen Spielzonen und Platz zum Herumlaufen anbieten
kann,
idealerweise im Blickfeld der Eltern oder mit einer Betreuung durch Personal
der Gaststätte. |
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Infrastruktur für Familien
Daneben sollten, wenn es räumlich möglich ist, Infrastruktur
für die Eltern bereitstellen wie
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eine Möglichkeit, die Windeln zu wechseln, z.B. ein herunterklappbares
Brett in der Toilette,
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Ersatzwindeln,
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Windeleimer,
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einen Hocker unter dem Waschbecken,
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eine Möglichkeit, Babykost auf die richtige Temperatur zu erwärmen,
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Babykost,
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Ersatzschnuller,
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Hochstühle oder Stuhlauflagen,
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Platz für Kinderwagen,
und in Hotels:
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eine Verbindungstür zwischen dem Schlafzimmer der Eltern und der Kinder
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Babysitter-Vermittlung
-
Kinderbadewanne
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Kinderpflegemittel
Gitterbett
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"Kinderfreundlichkeit" mag auch der Versuch sein, statt baulich
zu investieren, sich eine alleinstellende Wettbewerbsposition zu schaffen.
Kinderfreundliche Objekte weisen mit ihren meist reduzierten Preisen für
Kinder, ihrer spezifischen Infrastruktur und ihren kinderfreundlichen Aktivitäten
Wettbewerbsnachteile auf, die durch höhere Erträge nur ausgeglichen
werden können, wenn die Objekte zu üblicherwiese nachfrageschwachen
Zetien stärker ausgelastet werden, wwenn sie niedrigere Kosten der
Werbung neuer Gäste aufweisen und ihre Gäste besser binden können
als weniger kinderfreundliche Wettewerber. |
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Per Mausklick zur Malvorlage "Bamberger Reiterin"
von Gerd Bauer
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Internet-Marketing für Familien
Beim Online-Marketing gastronomischer Betriebe ist zu unterscheiden,
ob sich die Webseiten an die Eltern oder die Kinder selbst richten. Gegenüber
den Eltern sind die auf dieser Seite genannten Vorteile ins Licht zu rücken.
Bei Webseiten, die Kinder als Nutzer ansprechen sollen, sind die besonderen
Interessen von surfenden Kindern und die inhaltlichen
und formalen Gestaltungskriterien des Webdesigns für Kinder ,
differenziert für verschiedene Altersgruppen, zu berücksichtigen.
Unser Überblick über gute Sites für
Kinder vermittelt einen ersten Eindruck von kindgerechterm Design.
Siehe dazu auch Design
Tip: Appeal To Kids And Teens von Larisa Thomason, NetMechanic, Inc.
Der Erlebnispark Tripsdrill
bietet auf seiner Website z.B. Malvorlagen.
Auch die DEHOGA Baden-Württemberg hat diverse Links
zu Bastel- und Malvorlagen zusammengestellt. |
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Beispiele für kinderfreundliche Hotels und Pensionen
Kidnet.de stellt
kinderfreundliche
Hotel und Pensionen sowie das Freizeitangebot und die Speisekarten
für die Kids vor:
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In einer der beliebtesten Ferienlandschaften Deutschlands, dem mittelalterlich
geprägten Städtchen Quedlinburg, liegt die Hotel- und Ferienanlage
Parkhotel Otto III. Babyfon. Wickeltisch oder Töpfchen gehören
zur Standardausstattung. Im Bärenland können sich die kleinen
Racker nach Herzenslust austoben, besonders im Rennen liegen der Abenteuerspielplatz
und das Cowboy-Essen am Grillplatz.
-
Die Familotel-Pension Wittelsbach liegt in einer ruhigen Seitenstrasse
nur wenige Minuten vom Ku´damm entfernt und verfügt sogar über
eine eigene Familienetage. Märchendarstellungen prägen
hier das Erscheinungsbild und verzaubern nicht nur die Kids. Der absolute
Renner: Kinderbetten in Form eines blauen Porsches. Im Restaurant
stehen handliches Besteck, bunte Teller und Lätzchen für
die Kleinen zur Verfügung.
-
Zu den Hauptattraktionen des Hotels Gut Vorwald in Schmallenberg gehören
Forellenteiche und ein eigener Motorrad-Scooter-Platz. Eltern mit Kleinkindern
finden besondere Aufwärmmöglichkeiten für Babynahrung,
auch Lunchpakete stellt das Haus gerne zusammen. Der jährlich
erscheinende Kinder-Veranstaltungskalender beschreibt ausführlich
alle Freizeitangebote während der Ferien.
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Im Hotel Pflug, im baden-württembergischen Luftkurort Ottenhöfen,
hat 1878 sogar schon der berühmte Schriftsteller Mark Twain übernachtet.
In den waldreichen Bergen der Umgebung können die jungen Gäste
in die Fussstapfen der beiden Helden Tom Sawyer und Huckleberry Finn treten.
Die Kinderkarte bietet ein abwechslungsreiches Angebot, Malstifte
verkürzen die Wartezeiten.
-
Wegen der grossen Zahl von Kindern, die hier ihre Ferien verbringen, findet
man im Allgäu Stern Hotel in Sonthofen immer gleichaltrige oder gleichgesinnte
Spielkameraden. Qualifizierte Betreuer kümmern sich um die
nach
Alter gestaffelten Clubs. Ein besonderes Highlight ist die
Sommer-Kinder-Show.
Planung, Kostüme besorgen, Texte lernen und Schminken werden von den
Kindern selber organisiert.
-
Im Ferienzentrum Schloss Dankern im Emsland gibt es auf über 500.000
m2 alles, was ein Kinderherz sich wünschen kann: Westernfort, Eisenbahn,
Tarzan-Schaukel und noch über 100 weitere Spielmöglichkeiten
. Die umliegende Natur lädt zu vielen Tagesausflügen ein,
die auch mit Kindern ein Erlebnis sind.
-
Viele Wyndham Hotels und Resorts haben
"teen zones", ergänzende "kids' clubs" und familienfreundliche
Aktivitäten wie Lagerfeuer am Strand, Filmvorführungen am
Pool.
-
"Im Berliner Adlon backt die Patisserie Kinderkekse für kleine Besucher,
mit deren aus Zuckerguss handgespritzten Namen drauf." (Quelle: "Klatsch
& Tratsch: Kinderkekse und Quietsche-Autos - Wie Top-Hotels um Gäste
werben", in: Leipziger Zeitung vom 25. Februar 2004).
-
"Im Ritz-Carlton drapiert der Bade-Butler auf dem Marmorrand der Badewanne
statt der üblichen Quietscheenten poppige Mini-VW-Beetle aus Gummi
- auch die quietschen prächtig." (Quelle: "Klatsch
& Tratsch: Kinderkekse und Quietsche-Autos - Wie Top-Hotels um Gäste
werben", in: Leipziger Zeitung vom 25. Februar 2004)
Fränkische Ferienbauernhöfe in den Tourismusgebieten
Romantisches Franken, Steigerwald, Altmühltal und Fränkisches
Seenland haben sich zu einer Werbegemeinschaft Family
Farm zusammengeschlossen. Familien werden u.a. geboten:
-
Kinderbetten,
-
Hochstühle,
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Wickeltische,
-
Kinderfrühstück,
-
sichere Treppen und Steckdosen,
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Babybadewanne,
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Flaschenwärmer,
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Babyphon,
-
Spielplätze,
-
Sandhaufen,
-
Gartenanlagen mit Sitzbereichen,
-
Kinderbetreuung,
-
Streicheltiere,
-
Erlebnistage.
Mittlerweile gibt es sogar eine "1.
Familienalm Südtirols" mit einem reichhaltigen Angebot an Freizeitmöglichkeiten,
z.B. einem Hochseilgarten,
Online-Panorama-Ansichten, eine aktuellen Weintipp, Rezepturen für
die Eltern und einer Kinderskischule, Schwimmakademie, Reiten und vielem
mehr für die Kleinen und Großen.
Das Grand Hotel Victoria
Jungfrau bietet unter anderem:
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einen Kinderclub "Wunderhaus" mit Betreuung
-
ein eigenes An
meldeformular für Kinder, indem sie ihre Lieblingsgerichte angeben
können,
-
einen Kinderrucksack mit Hotel-Logo, Schokolde und Trinkflasche
-
eine "Schnupperlehre" bei denen Mitarbeiter des Hauses den Kindern ihren
Arbeitsplatz / Beruf erklären (eine Stunde lang, 57 verschiedene Berufe
stehen zur Auswahl).
-
Kinderbademäntel
-
die Möglichkeit, Kleinkinder der Hotelgäste nachmittags in einem
benachbarten Kindergarten kostenlos mitspielen zu lassen
-
Babysitter-Dienste
-
Kinderbüffet, u.a. mit Nutella und Fruchtzwergen.
Die Aktion "Familienwirt" wurde 1986 von der Interessenvertretung
der NÖ Familien gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Nieder-Österreich
ins Leben gerufen, um Gastwirte zur Kinder- und Familienfreundlichkeit
zu motivieren und Niederösterreich als "Familienland Nr. 1" zu positionieren.
Mittels einer Checkliste können dabei Gastwirte ihre Kinder- und Familienfreundlichkeit
testen lassen. Besonderes Augenmerk wird auf vitalstoffreiche Kindergerichte,
ein preiswertes Familiengetränk, kreativitätsfördernde Angebote
für Kinder und ein Informationsservice für Familien gelegt. Im
Jahre 2002 haben sich über 80 niederösterreichische Gastwirte
testen lassen. Die "Familienwirte 2002" erhalten neben einer Urkunde einen
Preis, Kinderbücher für die Spielecke und einen bunten Kleber
"Familienwirt 2002". Seit 1996 ist die Familienwirt-Aktion zusätzlich
mit einer Tischset-Aktion verbunden. Als Anreiz wird den Gastwirten ein
Tischset kostenlos zur Verfügung gestellt, das dazu dient, den Kindern
das Warten auf das Essen durch anregende Unterhaltung (Malen, Lesen etc.)
zu verkürzen und den Eltern eine entspanntere Atmosphäre zu bieten.
Die Tischsets stehen jeweils unter einem bestimmten Motto. Neben Unterhaltung
und Information soll das Tischset zur Gesundheitsförderung, insbesondere
der Alkohol- und Nikotinvorbeugung, beitragen sowie das Bewusstsein für
verschiedene Süchte - z.B. die Mediensucht - schärfen.
Die Joska Crystal-Erlebniswelt
im bayerischen Bodenmais erhielt 2004 den Bayerischen Innovationspreis
in der Kategorie "Familienurlaub". Das gastronomische Angebot besteht aus
einem Erlebnisrestaurant mit 500 Sitzplätzen und einem Biergarten.
In einer großen gläsernen Destille wird Bärwurz gebrannt,
eine Spirituosenspezialität im Bayerischen Wald. Das preisgekrönte
Angebotspaket GasterlebnisWochen kombiniert geschickt und kinderfreundlich
gastgewerbliche Angebote mit Erlebniselementen.
-
Ein Saftempfang in der Joska Kristallwelt und die anschließende Führung
vermittelt das Thema Glas familiengerecht.
-
Eine Rätselrallye führt über das gesamte Gelände der
Joska Kristallwelt.
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Nach der Anstrengung gibt’s ein Glaspräsent. Mit dem Bodenmaiser Wanderopa
geht’s auf den Silberberg. Der Weg führt vorbei an einem geheimnisvoll-dunklen
Steinbruch, wo früher Quarz, das wichtigste Material für die
Glasherstellung, gewonnen wurde.
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Eine Sommerrodelbahn erlaubt eine rasante Talfahrt vom Silberberg.
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Spannung ist garantiert bei unserer Edelstein-Schatzsuche. Über 1000
Halbedelsteine und Mineralien sind auf unserer Aktionswiese aufzuspüren.
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Den zweiten Teil des Tages verbringen die Kinder auf einem Abenteuerspielplatz.
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Die Eltern genießen derweil in Ruhe Kaffee und Kuchen. Von der Terrasse
aus haben sie die Kinder immer gut im Blick.
-
Einen Badetag verbringt die Familien gemeinsam im familienfreundlichen
Kurparkbad oder im örtlichen Hallenbad.
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"Familien in den Werkstätten" nennt sich ein Programmpunkt, bei dem
Kinder in die geheimnisvolle Kunst des Glasmachens und –veredelns eingewiesen
werden. Glasblasen, -gravieren und -malen. Phantasie und handwerkliche
Fertigkeit ist gefragt. Die Teilnehmer erhalten eine Urkunde.
Im Restaurant Puccini &
Pinetti in San Francisco können Kinder an einem einstündigen
Tischmanieren-Kurs
teilnehmen. Der einstündige Kurs kostet mit Essen 25 Dollar. Dieses
Restaurant, welches zur Kimpton Hotel & Restaurant Goup mit einer Vielzahl
weiterer interessanter Konzepte gehört, gilt als eines der kinderfreundlichsten
in San Francisco. Angeboten werden neben den Tischmanierenkursen
-
Kindermenüs
-
Kinder können ihre eigene Pizza kreiren
-
kostenloser Führer für die Eltern mit Hinweisen auf Aktivitäten
für Kinder
-
Malbücher und Spiele mit versteckten Bildern
-
Kindergeburtstage und -feiern.
Links zum Thema
-
Auf der Website von Bayartz mit einem
innovativen Konzept preisgünstiger Online-Beratung finden sich u.a.
Artikel über Lebensphasen-Marketing, Ideen für die Kommunikation
mit jungen Zielgruppen und eine Übersicht über die Anzahl von
Adressen von Teilzielgruppen. Die Angaben über die Anzahl der käuflichen
Adressen erlaubt auch eine Abschätzung, wie groß diese Teile
der Zielgruppe sind.
-
Kinderspeisekarte von
Jordan's Rooftop Restaurant, Oceancity / Maryland.
-
Kinderspeisekarte
von Gullen Garden's Restaurant, ein Beispiel für ein "kindliches"
Design.
-
Rosemary Stanton: Marketing
to Children, The Australian Nutrition Foundation Inc.
-
Kinderpartys
in Migros-Restaurants.
-
Familien- und Kinderhotel Pillerseehof.
-
Familienappartements und -hotels
in Österreich.
-
Alice's Virtual Restaurant:
Kid's Menu.
-
Marketing
to Children: Growing the Customers of Tomorrow, Restaurant operators
who start pampering to pint-sized patrons may cultivate customers for life.
By Suzanne Hall
-
Kids-Verbraucher-Analyse
'99. von Werben & Verkaufen.
-
Fast Food Toy Museum.
Pictures of the toys you can get free with a children's meal from fast
food restaurants.
-
Karen Gardner: The
Boomer Echo, in: National Restaurant Association, March 1997.
-
Nadja Bossmann: "
Große Freiheit für die Kleinen", in: Die Zeit Online, Nr.
16/2001, ein Bericht über die
-
Luxory Family Hotels,
Großbritannien.
-
Familotel.
-
Euro Familien Hotels .
-
kinderhotels-in-deutschland.de.
-
Lokalverbot
für Kinder? Interview mit Johann Britsch, in: Südwest Presse
Online vom 23.01.2002.
-
Laura Yee: Youthful Flavors,
in: Restaurant & Institutions.
-
Kinderhotels.com, eine Liste
von Unterkünften, die sich ganz der Umsorgung minderjähriger
Feriengäste verschrieben haben. Das Angebot beschränkt sich auf
Häuser in Österreich, Deutschland und der Schweiz und der Schweiz.
-
Shell-Jugendstudie
-
Katrin Schoelkopf berichtet in der Berliner Morgenpost vom 12. Dezember
2003 über einen Ideenwettbewerb des Fünf-Sterne-Hotel Marriott
am Potsdamer Platz, das am 12. Januar 2004 im neuen Beisheim-Center öffnet
wird. Kinder bis zum Alter von 12 Jahren können Vorschläge für
das Speiseangebot und ihre Darreichungsform machen: "Wettbewerb:
Kinder können Marriott-Speisekarte gestalten" von Katrin Schoelkopf,
in: Berliner Morgenpost vom 11. Dezember 2003.
-
"Klatsch
& Tratsch: Kinderkekse und Quietsche-Autos - Wie Top-Hotels um Gäste
werben", in: Leipziger Zeitung vom 25. Februar 2004.
-
Viktoria Tereschenko hat sich in Konstanz umgeschaut, wie kinderfreundlich
die Gastronomie ist: "Nicht
nur Pommes für die Kleinen", in: Südkurier vom 9. August
2003.
-
USA Today meldet am 15. Juli 2003, McDonald's experimentiere damit, im
"Happy Meal", einem Angebot für Kinder, durch Apfel-Stücke zu
ersetzen: "McDonald's
to test fruit in Happy Meal". In Großbritannien würden schon
frische Früchte im Happy Meal angeboten, in Schweden wahlweise Karotten
und Saft.
Bücher zum Thema
-
James McNeal: "Kids
as Customers: A Handbook of Marketing to Children and Myths and Realities
of the Kids Market".
-
Opalka, Ralf: Kids-Marketing.
Grundlagen, Zielgruppe, Kommunikation. 2003. Der Autor hat 1999 eine
gleichnamige
Diplomarbeit
an der Fachhochschule Dortmund veröffentlicht.
-
"Vergnüglich
mit Kindern Essen und Übernachten"
-
Aspekte
der Ernährung im Kindes- und Jugendalter: Ein Workshop der Expertenkommission
'Ernährung und Gesundheit'. Hrsg. v. d. Bertelsmann Stiftung. 2000.
-
Jugendmarketing.
Das wahre Leben in den Szenen der Neunziger. Von Uwe Deese, Peter E.
Hillenbach, Christian Michatsch u. a.
-
Steck/Pott/Munderloh: ...
und alle essen mit! Kochen auf Freizeitmaßnahmen. Organisatoren
und Betreuer von Kinder- und Jugendfreizeiten finden in diesem Buch eine
reiche Auswahl von zur Selbstversorgung geeigneten Gerichten. Vom Frühstück
über das Lunchpaket bis zum Grillabend, von Vorspeisen bis zu Desserts,
von landestypischen internationalen Spezialitäten bis zu den bei Kindern
besonders beliebten süßen Hauptspeisen. In einem gesonderten
Teil geht das Handbuch ausführlich auf die wirtschaftlichen, hygienischen,
praktischen und sozialen Aspekte des Kochens auf Freizeitmaßnahmen
ein.Tipps und Tricks für die Küchenpraxis, Checklisten zur Organisation
und Hinweise zu Auslandsreisen runden das Buch ab. Mit einer Übersicht
über die wichtigsten Lebensmittel in fremden Sprachen.
-
"Marketing
für Kids und Teens" von Axel Dammler, u. a. MI (März 2000).
Keine Angst, im "Kinder-Kochbuch"
finden sich keine Rezepte, wie man Kinder wohlschmeckend zubereitet, sondern
Rezepte für Kinder. Monika Arndt hat u.a. das erfolgreiche "Baby-Kochbuch:
gesunde Küche für Kinder ab 3 Jahren" geschrieben. Die erfahrene
Kochbuchautorin und Mutter weiß, was Kindern schmeckt und zugleich
ernährungsphysiologisch wertvoll ist. Sie geht auf die Geschmacksbildung
bei Kindern ein, schreibt über Essen als Gemeinschaftserlebnis und
berücksichtigt in dem großen Rezeptteil auch besondere Anlässe
wie Kindergeburtstage und Kindergartenfeste.Da Allergien und Übergewicht
bei Kindern immer mehr zunehmen, zeigt Arndt auf, was bei der Ernährung
dieser Kinder zu berücksichtigen ist. Alle Gerichte lassen sich schnell
und ohne große Vorkenntnisse zubereiten und schmecken Eltern und
Kindern gleichermaßen.Monika Arndt, geboren 1955, ist Diplomübersetzerin
für Französisch und Verlagsbuchhändlerin. Sie war jahrelang
in der Reiseredaktion von Gräfe & Unzer tätig. Als freiberufliche
Redakteurin arbeitete die leidenschaftliche Köchin an der G&U-Länderküchenreihe
mit. Seit der Geburt ihres ersten Kindes tritt sie auch als Autorin in
Erscheinung.
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