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Zielgruppe Kinder und Jugendliche
 

Gastgewerbe-Marketing: Zielgruppe Kinder und Jugendliche

Es gäbe nur zwei Wege, neue Kunden zu gewinnen. Man könne sie den Wettbewerbern abnehmen oder sie von Kindesbeinen heranziehen. So sieht es zumindest James McNeal, Marketing-Professor an der Texas A&M University in College Station, Texas, und Autor des Buches " Kids as Customers: A Handbook of Marketing to Children and Myths and Realities of the Kids Market"

Ich sehe das etwas anders: Gäste lieben altersgemäße Gaststätten und die Vorlieben ändern sich, wenn man älter wird. Was man als Kind mag, kann einem Jugendlichen auch "kindisch" vorkommen und einem Erwachsenen gar als Ansammlung lärmender und nervender Gören. Als Gastronom nur deshalb kinderfreundlich sein, damit diese als Erwachsene wiederkommen, ist mir dann doch zu langfristig gedacht und der spätere Erfolg höchst ungewiß. . 
 

Beispiele für erfolgreiche Zielgruppenansprache

Nichtsdestotrotz können Familien, Kinder in Begleitung Erwachsener und auch Kinder allein eine interessante Zielgruppe sein. Drei Beispiele: 
  • Das Bamberger Hotel-Restaurant "Neukauf" hat in seinem angeschlossenen Bowling-Center einen erstaunlichen Erfolg mit Kindergeburtstagen. Gruppen von Kindern erleben bowlend und bei den Highlights kindlichen Eßvergnügens einen wirklich schönen Nachmittag und die Eltern des Geburtstagskindes brauchen sich mit den Bälgern nicht in engen Wohnungen herumzuquälen.
  • Kinder-Partys in Migros-Restaurants: Die Kinder können sich und ihre Freunde (sechs bis zehn Personen) mit einem Talon anmelden. Sie erhalten eine bunte Big-Party-Tragtasche mit zehn vorgedruckten Einladungskarten und kleinen Überraschungen. Auf der Party erwartet die Gäste dann Spannung, Action, feine Hugo-Nase-Kindermenüs und Getränke. Die Kosten pro Gast betragen 11 Schweizer Franken. Der kleine Party-Veranstalter nimmt gratis teil. Die Party mit Amateuren dauert eine bis anderthalb Stunden.
  • Das art'otel Dresden entwickelte eine Veranstaltungsreihe "Kochen mit Kindern". Unter Anleitung von Köchen bereiten sie Speisen zu und probieren sie dann mit ihren Eltern.

Altersgruppen unterscheiden

Kind ist bekanntlich nicht gleich Kind. Was den Fünfjährigen vor Freude fast aus den Schuhen hebt, vermag unter Umständen dem Vierzehnjährigen bestenfalls ein herzhaftes Gähnen zu entlocken. Man sollte deshalb wenigstens zwischen drei Altersgruppen unterscheiden, etwa bis zu drei Jahren, 3 bis 10 Jahre, über 10 Jahre.
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Die TUI differenziert Angebote z.B. nach folgenden Altersgruppen: 
  • Babys 0-2 Jahre
  • Minis 3-6 Jahre
  • Maxis 7-12 Jahre
  • Kids 13-16 Jahre

Warum Kinder als Zielgruppe interessant sind

Kinder sind aus mehreren Gründen eine interessante Zielgruppe
  • Sie verfügen über eine Menge Geld, das sie auch für Speisen und Getränke ausgeben.
  • Sie beeinflussen stark das Ausgabeverhalten ihrer Eltern . In klischeehaft typischen Familien entscheidet die Hausfrau, wann auswärts gegessen wird, weil sie die häuslichen Vorräte verwaltet und kocht. Der berufstätige Ehemann entscheidet, ob das Geld noch reicht für eine solche Ausgabe. Und die Kinder entscheiden, in wenigstens der Hälfe der Fälle, schreibt  Prof. McNeals, wohin man essen geht.
  • Sie lernen in ihrer Jugend Verhaltens- und Konsumweisen , die sie als Erwachsene teilweise beibehalten.
  • Mit steigendem Alter des ältesten Kindes einer Familie steigen auch die Ausgaben beim Restaurantbesuch (so Karen Gardner: The Boomer Echo, in: National Restarant Association, March 1997).
  • Eltern oder AIleinerziehende mit Kindern kommen früher als andere Gäste und sie verweilen nicht solange. Damit können sie zur besseren Kapazitätsauslastung beitragen.
  • Nicht zuletzt sind sie Anlaß für Familienfeiern , bei denen es um sie geht wie Konfirmation, Kommunion, Geburtstage, aber auch mitgeschleppte Teilnehmer anderer Festivitäten.

Werbemittel für Kinder

Beim Marketing für Kinder in der Gastronomie werden häufig eingesetzt: 
  • Fancy playgrounds
  • Speisen in farbenfrohem Geschirr oder Verpackung 
  • Kleinigkeiten zum Mitnehmen
  • Automaten mit Süßwaren wie bunte Schokolinsen
  • (kostenlose) Plätzchen wie sie etwa auch als Zugabe zu Heißgetränken verwendet werden, etwa Neapolitaner-Schnitten. Mehr zu diesem 1898 in Wien erfundenen Produkt steht auf der Website der österreichischen Firma Manner.
Diese Werbemittel sind im Grund mehr oder weniger phantasielos von McDonald's abgekupfert. 

Kindgerechtes Angebot

Was wirklich wichtig ist, sind 
  • Speisen und Getränke für Kinder. Das kann, aber muß nicht heißen: eine eigene Karte oder Gerichte, die es nur für Kinder gibt. Wichtiger sind 
  • kindsgerechte Portionen
  • kindsgerechter Geschmack (weniger scharf gewürzt, lieber Ketchup),
  • daß den Kinder vor den Erwachsenen serviert wird. Besonders bei Kleinkindern ziehen es die Eltenr vielleicht vor, alternierend zu essen. Am besten fragt der Service, in welcher Reihenfolge serviert werden soll.
  • keine Süßigkeiten an die Kinder verschenkt werden (zumindest nicht ohne Rücksprache mit den Eltern, aber so, daß sie nein sagen können, also ohne, daß die Kinder die Frage mitbekommen). 
Ergänzt wird dies sehr häufig durch günstige Preise von Gerichten für Kinder, die sich sowohl mit der Annahme begründen lassen, Haushalte mit Kindern reagierten preissensibler, als auch mit den niedrigeren Prozesskosten bei der Bewirtung einer Gruppe. So wurden in den USA 1997 ein durchschnittlicher Preis von 3 US-Dollar für ein Kidnergericht ermittelt (siehe Karen Gardner: The Boomer Echo, in: National Restarant Association, March 1997). Kinderfrühstücke in unserem Café Abseits  kosten zwischen 4,90 DM und 5,90 DM. Das Restaurant Buschmühle verlangt bei einem Büffetpreis von 35 DM für Erwachsene für Kinder unter 12 Jahren pro Jahr Alter des Kindes nur 2,50 DM.

Welche Speisen und Getränke Kinder lieben

Wenn man den Kinderangeboten vieler Restaurants glauben darf, gehören zu den von Kindern besonders geliebten Speisen
  • Würstchen, Hot Dogs, 
  • Buchstabennudelsuppen
  • Hähnchen Nibbles
  • Hähnchen Nuggets
  • Pommes frites
  • Backfisch mit Pommes frites
  • Hot Dogs, Würstchen.
  • Sandwiches, Toats, Baguettes mit überbackenem Käse
  • Makkaroni und andere Nudeln mit Käse und/oder Tomaten- oder Hackfleischsauce
  • Pizza mit viel Käse
  • Eiskreme
und Speisen, die berücksichtigen, daß viele Kinder Allergiker sind, so etwa Gerichte ohne Milcheiweiß wie Gemüse ohne Sauce oder unter Verwendung von Soja-Produkten. Jugendliche stehen vermehrt auf ethnischen Speisen. Siehe auch einen Artikel von Laura Yee: Youthful Flavors, in: Restaurant & Institutions.
Kinder und Jugendliche haben auch bei Getränken einen spezifischen Geschmack. Sie mögen z.B. keine bitteren Getränke. Darunter leiden besonders die Brauereien und haben deshalb mit Biermixgetränken, bei denen die Hopfenbittere durch den Zusatz von Erfrischungsgetränken, Säften usw. gemildert wird, auch junge Erwachsene im Visier ("Teens- und Twens-Getränk"). Eine ähnliche Funktion erfüllen Biere, deren Rezeptur so gewählt ist, daß die Hopfenbittere sowohl im An- als auch im Nachtrunk vermindert ist. Junge Erwachsene scheinen auch weniger preisbewußt zu sein und zahlen für eine in der Herstellung eher billiges Colabier deutlich überhöhte Preise.
Dazu gehören kindgerechte Behältnisse für Speisen und Getränke und Betecke: 
  • Kinderbesteck
  • Kindergeschirr
  • Schnabeltasse
  • Warmhalteteller
  • Gläser mit tief liegendem Schwerpunkt, die nicht so leicht umfallen
  • Gläser und Besteck aus unzerbrechlichem Material
  • Gläser mit tief liegendem Eichstrich, die nicht bis zum Rand gefüllt werden müssen.

Den Service auf Kinder einstellen 

Kinder wollen (fast) wie Erwachsene behandelt werden. Sie lieben es, das Verhalten ihrer erwachsenen Begleiter zu imitieren. Der Service sollte deshalb: 
  • den kleinen Gästen in die Augen schauen
  • sie und nicht die Eltern fragen, was sie möchten (dabei aber auf Signale der Eltern achten, ob sie mit der Bestellung einverstanden sind und notfalls improvisieren, z.B. behaupten, das Gericht sei leider aus, ob es auch etwas anderes sein dürfe).
  • darauf achten, ob er den Eltern behilflich sein kann . Z.B. kann man ein sich langweilendes Kind bei der Hand nehmen und eine kleine Kneipenführung machen, etwa in der Küche zeigen, wie sein Essen gerade zubereitet wird. Kinder lieben so etwas und erzählen noch tagelang davon.
Aber sie bleiben Kinder. Kinder mögen es noch weniger als Erwachsene
  • auf das Essen zu warten, während andere schon anfangen können zu essen (dies stellt zugleich einen Wettbewrbsnachteil der traditionellen Restaurants gegenüber Fast Food-Anbietern, Lieferdiensten und Take-Away-Anbieter.) 
  • nichts zu tun zu haben. Kinder wollen essen, schlafen oder spielen. Wenn es noch nichts zu essen gibt und sie im Restaurant nicht schlafen können, brauchen sie etwas zum Spielen.

Spielsachen bereithalten

Die meisten Gaststätten halten Spielsachen bereit, wie 
  • Bilderbücher
  • Bücher und Vorlagen zum Ausmalen, Malstifte nicht zu vergessen
  • Kleinspielzeug
  • Kartenspiele
  • für Kinder geeignete Gesellschaftsspiele
  • Stofftiere
  • Bälle
  • Luftballons
Idealerweise handelt es sich dabei um einzigartige Spielsachen, die es so anderswo nicht gibt, damit sie mitgenommen werden können und anderswo an den Gaststättenbesuch erinnern, vielleicht sogar gesammelt und getauscht werden können. Denn Kinder - und nicht nur Kinder - lieben Spielsachen und sie können davon gar nicht genug bekommen. 
Noch weiter kommt man dem unbändigen Bewegungsdrang der Kleinen entgegen, wenn man ihnen Spielzonen und Platz zum Herumlaufen anbieten kann, idealerweise im Blickfeld der Eltern oder mit einer Betreuung durch Personal der Gaststätte. 

Infrastruktur für Familien

Daneben sollten, wenn es räumlich möglich ist, Infrastruktur für die Eltern bereitstellen wie 
  • eine Möglichkeit, die Windeln zu wechseln, z.B. ein herunterklappbares Brett in der Toilette,
  • Ersatzwindeln,
  • Windeleimer,
  • einen Hocker unter dem Waschbecken,
  • eine Möglichkeit, Babykost auf die richtige Temperatur zu erwärmen,
  • Babykost,
  • Ersatzschnuller,
  • Hochstühle oder Stuhlauflagen,
  • Platz für Kinderwagen,
und in Hotels: 
  • eine Verbindungstür zwischen dem Schlafzimmer der Eltern und der Kinder
  • Babysitter-Vermittlung
  • Kinderbadewanne
  • Kinderpflegemittel

  • Gitterbett
"Kinderfreundlichkeit" mag auch der Versuch sein, statt baulich zu investieren, sich eine alleinstellende Wettbewerbsposition zu schaffen. Kinderfreundliche Objekte weisen mit ihren meist reduzierten Preisen für Kinder, ihrer spezifischen Infrastruktur und ihren kinderfreundlichen Aktivitäten Wettbewerbsnachteile auf, die durch höhere Erträge nur ausgeglichen werden können, wenn die Objekte zu üblicherwiese nachfrageschwachen Zetien stärker ausgelastet werden, wwenn sie niedrigere Kosten der Werbung neuer Gäste aufweisen und ihre Gäste besser binden können als weniger kinderfreundliche Wettewerber. 

Per Mausklick zur Malvorlage "Bamberger Reiterin" 
von Gerd Bauer

Internet-Marketing für Familien

Beim Online-Marketing gastronomischer Betriebe ist zu unterscheiden, ob sich die Webseiten an die Eltern oder die Kinder selbst richten. Gegenüber den Eltern sind die auf dieser Seite genannten Vorteile ins Licht zu rücken. Bei Webseiten, die Kinder als Nutzer ansprechen sollen, sind die besonderen Interessen von surfenden Kindern und die inhaltlichen und formalen Gestaltungskriterien des Webdesigns für Kinder , differenziert für verschiedene Altersgruppen, zu berücksichtigen. Unser Überblick über gute Sites für Kinder vermittelt einen ersten Eindruck von kindgerechterm Design. Siehe dazu auch Design Tip: Appeal To Kids And Teens von Larisa Thomason, NetMechanic, Inc.

Der Erlebnispark Tripsdrill bietet auf seiner Website z.B. Malvorlagen


Auch die DEHOGA Baden-Württemberg hat diverse Links zu Bastel- und Malvorlagen zusammengestellt.

Beispiele für kinderfreundliche Hotels und Pensionen

Kidnet.de stellt kinderfreundliche Hotel und Pensionen sowie das Freizeitangebot und die Speisekarten für die Kids vor: 
  • In einer der beliebtesten Ferienlandschaften Deutschlands, dem mittelalterlich geprägten Städtchen Quedlinburg, liegt die Hotel- und Ferienanlage Parkhotel Otto III. Babyfon. Wickeltisch oder Töpfchen gehören zur Standardausstattung. Im Bärenland können sich die kleinen Racker nach Herzenslust austoben, besonders im Rennen liegen der Abenteuerspielplatz und das Cowboy-Essen am Grillplatz.

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  • Die Familotel-Pension Wittelsbach liegt in einer ruhigen Seitenstrasse nur wenige Minuten vom Ku´damm entfernt und verfügt sogar über eine eigene Familienetage. Märchendarstellungen prägen hier das Erscheinungsbild und verzaubern nicht nur die Kids. Der absolute Renner: Kinderbetten in Form eines blauen Porsches. Im Restaurant stehen handliches Besteck, bunte Teller und Lätzchen für die Kleinen zur Verfügung. 

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  • Zu den Hauptattraktionen des Hotels Gut Vorwald in Schmallenberg gehören Forellenteiche und ein eigener Motorrad-Scooter-Platz. Eltern mit Kleinkindern finden besondere Aufwärmmöglichkeiten für Babynahrung, auch Lunchpakete stellt das Haus gerne zusammen. Der jährlich erscheinende Kinder-Veranstaltungskalender beschreibt ausführlich alle Freizeitangebote während der Ferien.

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  • Im Hotel Pflug, im baden-württembergischen Luftkurort Ottenhöfen, hat 1878 sogar schon der berühmte Schriftsteller Mark Twain übernachtet. In den waldreichen Bergen der Umgebung können die jungen Gäste in die Fussstapfen der beiden Helden Tom Sawyer und Huckleberry Finn treten. Die Kinderkarte bietet ein abwechslungsreiches Angebot, Malstifte verkürzen die Wartezeiten.

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  • Wegen der grossen Zahl von Kindern, die hier ihre Ferien verbringen, findet man im Allgäu Stern Hotel in Sonthofen immer gleichaltrige oder gleichgesinnte Spielkameraden. Qualifizierte Betreuer kümmern sich um die nach Alter gestaffelten Clubs. Ein besonderes Highlight ist die Sommer-Kinder-Show. Planung, Kostüme besorgen, Texte lernen und Schminken werden von den Kindern selber organisiert.

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  • Im Ferienzentrum Schloss Dankern im Emsland gibt es auf über 500.000 m2 alles, was ein Kinderherz sich wünschen kann: Westernfort, Eisenbahn, Tarzan-Schaukel und noch über 100 weitere Spielmöglichkeiten . Die umliegende Natur lädt zu vielen Tagesausflügen ein, die auch mit Kindern ein Erlebnis sind.

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  • Viele Wyndham Hotels und Resorts haben "teen zones", ergänzende "kids' clubs" und familienfreundliche Aktivitäten wie Lagerfeuer am Strand, Filmvorführungen am Pool.

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  • "Im Berliner Adlon backt die Patisserie Kinderkekse für kleine Besucher, mit deren aus Zuckerguss handgespritzten Namen drauf." (Quelle: "Klatsch & Tratsch: Kinderkekse und Quietsche-Autos - Wie Top-Hotels um Gäste werben", in: Leipziger Zeitung vom 25. Februar 2004).

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  • "Im Ritz-Carlton drapiert der Bade-Butler auf dem Marmorrand der Badewanne statt der üblichen Quietscheenten poppige Mini-VW-Beetle aus Gummi - auch die quietschen prächtig." (Quelle: "Klatsch & Tratsch: Kinderkekse und Quietsche-Autos - Wie Top-Hotels um Gäste werben", in: Leipziger Zeitung vom 25. Februar 2004)
Fränkische Ferienbauernhöfe in den Tourismusgebieten Romantisches Franken, Steigerwald, Altmühltal und Fränkisches Seenland haben sich zu einer Werbegemeinschaft Family Farm zusammengeschlossen. Familien werden u.a. geboten:
  • Kinderbetten,
  • Hochstühle,
  • Wickeltische,
  • Kinderfrühstück,
  • sichere Treppen und Steckdosen,
  • Babybadewanne,
  • Flaschenwärmer,
  • Babyphon,
  • Spielplätze,
  • Sandhaufen,
  • Gartenanlagen mit Sitzbereichen,
  • Kinderbetreuung,
  • Streicheltiere,
  • Erlebnistage.
Mittlerweile gibt es sogar eine "1. Familienalm Südtirols" mit einem reichhaltigen Angebot an Freizeitmöglichkeiten, z.B. einem Hochseilgarten, Online-Panorama-Ansichten, eine aktuellen Weintipp, Rezepturen für die Eltern und einer Kinderskischule, Schwimmakademie, Reiten und vielem mehr für die Kleinen und Großen.


Das Grand Hotel Victoria Jungfrau bietet unter anderem:
  • einen Kinderclub "Wunderhaus" mit Betreuung
  • ein eigenes An                 meldeformular für Kinder, indem sie ihre Lieblingsgerichte angeben können,
  • einen Kinderrucksack mit Hotel-Logo, Schokolde und Trinkflasche
  • eine "Schnupperlehre" bei denen Mitarbeiter des Hauses den Kindern ihren Arbeitsplatz / Beruf erklären (eine Stunde lang, 57 verschiedene Berufe stehen zur Auswahl).
  • Kinderbademäntel
  • die Möglichkeit, Kleinkinder der Hotelgäste nachmittags in einem benachbarten Kindergarten kostenlos mitspielen zu lassen
  • Babysitter-Dienste
  • Kinderbüffet, u.a. mit Nutella und Fruchtzwergen.
Die Aktion "Familienwirt" wurde 1986 von der Interessenvertretung der NÖ Familien gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Nieder-Österreich ins Leben gerufen, um Gastwirte zur Kinder- und Familienfreundlichkeit zu motivieren und Niederösterreich als "Familienland Nr. 1" zu positionieren. Mittels einer Checkliste können dabei Gastwirte ihre Kinder- und Familienfreundlichkeit testen lassen. Besonderes Augenmerk wird auf vitalstoffreiche Kindergerichte, ein preiswertes Familiengetränk, kreativitätsfördernde Angebote für Kinder und ein Informationsservice für Familien gelegt. Im Jahre 2002 haben sich über 80 niederösterreichische Gastwirte testen lassen. Die "Familienwirte 2002" erhalten neben einer Urkunde einen Preis, Kinderbücher für die Spielecke und einen bunten Kleber "Familienwirt 2002". Seit 1996 ist die Familienwirt-Aktion zusätzlich mit einer Tischset-Aktion verbunden. Als Anreiz wird den Gastwirten ein Tischset kostenlos zur Verfügung gestellt, das dazu dient, den Kindern das Warten auf das Essen durch anregende Unterhaltung (Malen, Lesen etc.) zu verkürzen und den Eltern eine entspanntere Atmosphäre zu bieten. Die Tischsets stehen jeweils unter einem bestimmten Motto. Neben Unterhaltung und Information soll das Tischset zur Gesundheitsförderung, insbesondere der Alkohol- und Nikotinvorbeugung, beitragen sowie das Bewusstsein für verschiedene Süchte - z.B. die Mediensucht - schärfen.


Die Joska Crystal-Erlebniswelt im bayerischen Bodenmais erhielt 2004 den Bayerischen Innovationspreis in der Kategorie "Familienurlaub". Das gastronomische Angebot besteht aus einem Erlebnisrestaurant mit 500 Sitzplätzen und einem Biergarten. In einer großen gläsernen Destille wird Bärwurz gebrannt, eine Spirituosenspezialität im Bayerischen Wald. Das preisgekrönte Angebotspaket GasterlebnisWochen kombiniert geschickt und kinderfreundlich gastgewerbliche Angebote mit Erlebniselementen.
  • Ein Saftempfang in der Joska Kristallwelt und die anschließende Führung vermittelt das Thema Glas familiengerecht. 
  • Eine Rätselrallye führt über das gesamte Gelände der Joska Kristallwelt. 
  • Nach der Anstrengung gibtís ein Glaspräsent. Mit dem Bodenmaiser Wanderopa gehtís auf den Silberberg. Der Weg führt vorbei an einem geheimnisvoll-dunklen Steinbruch, wo früher Quarz, das wichtigste Material für die Glasherstellung, gewonnen wurde. 
  • Eine Sommerrodelbahn erlaubt eine rasante Talfahrt vom Silberberg. 
  • Spannung ist garantiert bei unserer Edelstein-Schatzsuche. Über 1000 Halbedelsteine und Mineralien sind auf unserer Aktionswiese aufzuspüren. 
  • Den zweiten Teil des Tages verbringen die Kinder auf einem Abenteuerspielplatz. 
  • Die Eltern genießen derweil in Ruhe Kaffee und Kuchen. Von der Terrasse aus haben sie die Kinder immer gut im Blick. 
  • Einen Badetag verbringt die Familien gemeinsam im familienfreundlichen Kurparkbad oder im örtlichen Hallenbad. 
  • "Familien in den Werkstätten" nennt sich ein Programmpunkt, bei dem Kinder in die geheimnisvolle Kunst des Glasmachens und Ėveredelns eingewiesen werden. Glasblasen, -gravieren und -malen. Phantasie und handwerkliche Fertigkeit ist gefragt. Die Teilnehmer erhalten eine Urkunde.
Im Restaurant Puccini & Pinetti in San Francisco können Kinder an einem einstündigen Tischmanieren-Kurs teilnehmen. Der einstündige Kurs kostet mit Essen 25 Dollar. Dieses Restaurant, welches zur Kimpton Hotel & Restaurant Goup mit einer Vielzahl weiterer interessanter Konzepte gehört, gilt als eines der kinderfreundlichsten in San Francisco. Angeboten werden neben den Tischmanierenkursen
  • Kindermenüs
  • Kinder können ihre eigene Pizza kreiren
  • kostenloser Führer für die Eltern mit Hinweisen auf Aktivitäten für Kinder
  • Malbücher und Spiele mit versteckten Bildern
  • Kindergeburtstage und -feiern.

Links zum Thema

Bücher zum Thema

  • James McNeal: "Kids as Customers: A Handbook of Marketing to Children and Myths and Realities of the Kids Market". 
  • Opalka, Ralf: Kids-Marketing. Grundlagen, Zielgruppe, Kommunikation. 2003. Der Autor hat 1999 eine gleichnamige Diplomarbeit an der Fachhochschule Dortmund veröffentlicht.
  • "Vergnüglich mit Kindern Essen und Übernachten" 
  • Aspekte der Ernährung im Kindes- und Jugendalter: Ein Workshop der Expertenkommission 'Ernährung und Gesundheit'. Hrsg. v. d. Bertelsmann Stiftung. 2000.
  • Jugendmarketing. Das wahre Leben in den Szenen der Neunziger. Von Uwe Deese, Peter E. Hillenbach, Christian Michatsch u. a. 
  • Steck/Pott/Munderloh: ... und alle essen mit! Kochen auf Freizeitmaßnahmen. Organisatoren und Betreuer von Kinder- und Jugendfreizeiten finden in diesem Buch eine reiche Auswahl von zur Selbstversorgung geeigneten Gerichten. Vom Frühstück über das Lunchpaket bis zum Grillabend, von Vorspeisen bis zu Desserts, von landestypischen internationalen Spezialitäten bis zu den bei Kindern besonders beliebten süßen Hauptspeisen. In einem gesonderten Teil geht das Handbuch ausführlich auf die wirtschaftlichen, hygienischen, praktischen und sozialen Aspekte des Kochens auf Freizeitmaßnahmen ein.Tipps und Tricks für die Küchenpraxis, Checklisten zur Organisation und Hinweise zu Auslandsreisen runden das Buch ab. Mit einer Übersicht über die wichtigsten Lebensmittel in fremden Sprachen.
  • "Marketing für Kids und Teens" von Axel Dammler, u. a. MI (März 2000). 

  • Keine Angst, im "Kinder-Kochbuch" finden sich keine Rezepte, wie man Kinder wohlschmeckend zubereitet, sondern Rezepte für Kinder. Monika Arndt hat u.a. das erfolgreiche "Baby-Kochbuch: gesunde Küche für Kinder ab 3 Jahren" geschrieben. Die erfahrene Kochbuchautorin und Mutter weiß, was Kindern schmeckt und zugleich ernährungsphysiologisch wertvoll ist. Sie geht auf die Geschmacksbildung bei Kindern ein, schreibt über Essen als Gemeinschaftserlebnis und berücksichtigt in dem großen Rezeptteil auch besondere Anlässe wie Kindergeburtstage und Kindergartenfeste.Da Allergien und Übergewicht bei Kindern immer mehr zunehmen, zeigt Arndt auf, was bei der Ernährung dieser Kinder zu berücksichtigen ist. Alle Gerichte lassen sich schnell und ohne große Vorkenntnisse zubereiten und schmecken Eltern und Kindern gleichermaßen.Monika Arndt, geboren 1955, ist Diplomübersetzerin für Französisch und Verlagsbuchhändlerin. Sie war jahrelang in der Reiseredaktion von Gräfe & Unzer tätig. Als freiberufliche Redakteurin arbeitete die leidenschaftliche Köchin an der G&U-Länderküchenreihe mit. Seit der Geburt ihres ersten Kindes tritt sie auch als Autorin in Erscheinung.
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Aktualisiert am 3. Oktober 2003

 
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