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Mailinglisten und Newsletter betreiben
 

Dienstleister und Software zum Betreiben von Mailing-Listen und Newsletters

Man geht davon aus, daß Kosten von durchschnittlich 20 US-Dollar pro getätigtem Kauf anfallen, wenn man mit den (potentiellen) Kunden per Direktwerbung (offline), hingegen nur 1 US-Dollar, wenn man per eMail kommuniziert. Weitere Vorteile von E-Mail-Marketing:
  • Die Vorlaufzeit eines Mailings beträgt nur wenige Tage oder Stunden bei Printmailings viele Wochen.

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  • Die Responseraten sind höher, zumindest wenn bei eMailings mit dem doppeltem Opt-In-Verfahren gearbeitet wird im Vergleich zu postalischen Adressen ohne eine ausdrückliche Zustimmung des Adressaten zum Empfang von Werbeprints.

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  • Die Antworten kommen bei eMails viel schneller, meist am ersten oder zweiten Tag. Dies erleichtert das Testen von unterschiedlich gestaltete eMails.
Ein großer Nachteil der Kommunikation per eMail ist aber, daß jährlich rund ein Viertel der eMail-Adressen invalide werden (Quelle: "Customer Retention via Email: Killer Data=Killer ROI", in: Newsletter Inside 1to1 vom 17. Februar 2002 von 1to1.com).


Welche Software und Dienstleister zum Betreiben von Mailinglisten und Newsletter in Frage kommen, hängt von den Anforderungen ab:
  • dem eMail-Aufkommen. So erzeugt ein monatlicher Newsletter mit 1.000 Abonnenten nur 12.000 eMails pro Jahr, eine Mailingliste  mit 1.000 Mitgliedern, von denen nur 20% einmal pro Woche posten, 1.000 x 20% x 52 x 1.000 eMails, also 10,4 Millionen eMails pro Jahr, wenn man unterstellt, dass alle sich jedes eMail sofort zuschicken lassen und nicht nur zusammengefasst (als sogenannter "Digest"). Man sollte solchen Anbietern den Vorzug geben, bei denen, falls traffic-abhängige Gebühren anfallen, der maximal zulässige Traffic defniert werden kann und zeitnah abgerechnet wird, um überraschend hohe Rechnungen zu vermeiden.

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  • dem Grad der Personalisierung. Er kann von nicht personalisierten eMails reichen, die an alle Empfänger gleich versandt werden, über Einstellungen, ob ein Empfänger alle eMails sofort oder gesammelt als Digest, als Text- oder als HTML-eMail erhalten will oder ob Bestandteile der Empfängerdaten, etwa eine persönlichen Anrede, eingefügt werden sollen, bis hin zu empfängerspezifischem Content ("Messages").

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  • Für komplexere Marketing-Aktionen benötigt man z.B. Autoresponder mit Follow-Up-Messages. Damit läßt sich eine Folge von eMails versenden, etwa ein eMail-Kurs.
Kleine Newsletter, die vom Umfang her nur ein paar hundert Adressen haben, lassen sich noch mit  herkömmlichen Mail-Programmen wie z.B. Pegasus verwalten. Dabei ist jedoch der Aufwand für die Pflege der Adressdaten hoch, also der An- und Abmeldungen, der vorübergehenden Abmeldungen, des Wechsels in den Optionen HTML oder Text, Einzelversand oder Digest und eines Anschreibens, um sich bestätigen zu lassen, daß der Inhaber des eMail-Accounts sich selbst angemeldet hat und mit der Zusendung einverstanden ist. 


Deshalb wird man bei umfangreichen Adreßbeständen auf Programme zurückgreifen, die diese Arbeiten zu automatisieren erlauben. Dabei kann es sich um 
  • clientenseitige Programme handeln, die also auf dem Rechner des Herausgebers laufen, oder um 
  • serverseitige Progamme, die auf einem Server des Herausgebers oder 
  • eines Dienstleisters laufen. 

Software-Pakete

  • Majordomo (Artikel über diese Freeware bzw. Dienstleistung).
  • Lyris (professionelle Software und Dienstleister). Die neueste Version (ListManager 6.0) bietet auch einige Funktionen zum Kontrollieren ("Tracking") und Auswerten ("Reporting") der Ergebnisse von E-Mail-Kampagnen bieten. Der Lyris Listmanager kann sowohl auf eigenen Rechnern und mit eigenen Datenbanken betrieben werden als auch mit dem Lyris-eigenen ASP-Dienst "Lyris ListHosting" oder mit ASP-Diensten anderer Dienstleister. Die Professional-Variante bietet zusätzlich zu den einfachen Reporting-Funktionen der preiswerteren Lösung wie Abonnement-Statistiken, Möglichhkeiten zur Auswahl von Empfängerlisten, Personalisierung (dynamische Inhalte, die davon abhängig sind, welche Kriterien die Empfänger erfüllen), Clickthrough Tracking (also die Auswertung, wer welche Links im Mailing angeklickt hat). Den Preis für eine Lösung kann man individuell auf der Website von Lyris berechnen. 
  • LSoft (professionelle Software und Dienstleister) 
  • ListTool.com (Automatisierungs-Tools für Nutzer und Manager von Listen von Listserv, Listproc und Majordomo)
  • PostCast - E-mail and Database software, Gate Comm Software. Automatisiert die Erstellung von Kontaktdatenbanken, verschickt  personalisierte Mailings und extrahiert Daten aus E-Mails, die aus Online-Formularen generiert wroden sind, Autoresponder, integrierter E-Mail-Server usw. 
  • Mailloop.Clientenseitig zu verwenden, personalisierte eMails.
  • Mailking und UnityMail von Messagemedia.com. Dazu ein Bericht von ZDnet.
  • Autoresponse Plus 3.1., ein Perl-basiertes Autoresponder-System, das eine MySQL-Datenbank benötigt. AutoResponse Plus kann auch als Listserver eingesetzt werden. Siehe dazu eine Besprechung von Dr. Wilson.

CGI-Programme zum Betreiben von Mailing-Listen

Das Problem einer Script-Lösung ist, daß bei gehosteten Servern oft Scripte, deren Laufzeit z.B. eine Minute überschreitet, zwangsweise liquidiert werden. Wer nicht berechtigt ist, einen cronjob anzulegen, also ein Script zu einen bestimmten Zeitpunkt zu starten, kann eine solche Lösung vergessen. Scripte mit langer Laufzeit sind eher für dezidierte Server geeignet.

Dienstleister

Die im Folgenden als "kostenlos" vorgestellten Dienstleister bieten in der Regel neben einem eingeschränkten kostenlosen Service einen umfangreicheren Service gegen Entgelt an und/oder nutzen die kostenlosen Mailing-Listen auch für eigene Anzeigen, unter Umständen sogar für Erotik-Anzeigen. 
  • Majordomo (Artikel über diese Freeware bzw. Dienstleistung)
  • Listbot. kostenlose Dienstleister; aber aufgepaßt: Dieser Service wurde am 20. August 2001 eingestellt. Ersatzweise offeriert Microsoft List Builder, einen kostenpflichtigen Listserver ab $29.95 per Monat.
  • Unsere besondere Empfehlung: Webmart. Diverse Tools für Webmaster, u.a. einen Newsletter-Service.
  • Yahoo! Groups (kostenloser Dienstleister; vormals Onelist und eGroups). Ein Testbericht über eGroups. Ein Problem bei Yahoo ist der angebliche Übergang von Nutzungsrechten an den Inhalten an Yahoo. Ob das rechtlich haltbar ist, da habe ich zwar meine Zweifel, aber Konflikte sind vorprogrammiert, wenn verwertbare Inhalte darüber gepostet werden sollen. 
  • Topica (kostenloser Dienstleister, die Mails werden mit Werbung versehen)
  • Freelists (kostenloser Dienstleister)
  • Lyris (professionelle Software und Dienstleister) 
  • LSoft (professionelle Software und Dienstleister) 
  • Unitymail
  • AssociatePrograms.com/postmaster-gen (webbasierter Dienstleister).
  • Constant Contact von Roving. Bis 50 Abonnenten kostenlos. Templates für HTML-Newsletter. Erfolgsstatistiken usw.
  • SparkList (Dienstleister auf der Basis von Lyris- und Majordomo-Software)
  • KBX (deutscher Dienstleister auf der Basis der Lyris-Software).
  • KBX7 ist eine kostenlose Variante. Auf KBX7 werden im Juli 2002 1.158 Newsletter und Diskussionslisten betrieben. Monatlich werden über 1,9 Millionen E-mails (Juni 2002) an derzeit 413.000 Abonnenten ausgeliefert. 
  • (kostenloser, englisch sprachiger Dienstleister)
  • Amtecc (teilweise kostenloser, deutscher Dienstleister) 
  • Acor.org (teilweise kostenloser, englisch sprachiger Dienstleister)
  • Messagemedia.de (kostenpflichtiger Dienstleister)
  • IntelliMail.de (kostenpflichtiger Dienstleister)
  • listhost.net. Kostenpflichtiger Dienstleister mit einer Reihe zusätzlicher Dienstleistungen wie Promotion, Hosting von private-branded lists, discussion lists, personalisierte und nicht personalisierte Newsletter u.v.m.
  • Imakenews.com ist ein kostenpflichtiges Tool zur webbasierten Generierung und Verwaltung von Newsletter.
  • oaknetpublishing.com. Dienstleister mit gelobtem Service.
  • Newslisten-Versender. Linksammlung von Newsletterberater.de.
  • GetResponse. Autoresponder-Service mit Follow-Up-Messages. Wie man damit erfolgreich arbeiten kann, beschreibt Jason Kassel in "Principles of Autoresponder Success"
  • fastfacts.net. Autoresponder-Service mit Follow-Up-Messages.
  • aweber.com. Autoresponder-Service mit Follow-Up-Messages.
  • Sendfree. Kostenloser Autoresponder-Service mit Follow-Up-Messages.
  • Bravenet.com. Kostenloser Dienstleister.
  • FreeLists provides FREE mailing lists for any technology-related group, with NO Advertisements, NO SPAM, and no user quotas or message limits.
  • YourMailingListProvider.com
  • Agnitas. Mit einem guten Newsletter und Beispielen für erfolgreiche HTML-Newsletter und Musterexemplaren. Zum Newsletter-Archiv.
  • Microsoft List Builder.
  • Buongiorno. Webmaster, die einen aktiven Newsletter mit mindestens 5.000 Subscribers haben, bietet Buongiorno eine Partnerschaft an (Hosting-Vertag) die folgende Punkte beinhaltet: kostenlose Benutzung der technologischen Plattform "jMailer" zum Newsletterversand,  prozentuale Beteiligung der Werbeerträge, Exklusivrecht an B! zur Vermarktung der Werbeflächen auf den Newslettern (Stand vom 13. April 2002).
Dr. Wilson gibt auf seiner Website Wilsonweb in einer ganzen Reihe von englisch-sprachigen Artikeln Tipps zum Umgang mit Mailing-Listen und den Mailinglisten-Verwaltungsprogammen

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Aktualisiert am 29. März 2003

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