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Wie kann man sie steigern?

 

Linkpopularität - wie kann man sie steigern?

Linkpopularität ist wichtig, 

  • weil populäre Sites in der Regel häufiger aufgesucht werden als solche, auf die nur wenige Links zeigen.

  • weil Suchmaschinen die Linkpopularität auswerten. Sie indizieren von populären Sites mehr Seiten als von anderen (so angeblich Inktomi and Lycos) und plazieren populäre Seiten auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen höher, weil sie davon ausgehen, daß solche Seiten besser sind. 

Voraussetzungen einer erfolgreichen Strategie, die Linkpopularität zu steigern

Die Linkpopularität Deiner Site läßt sich durch verschiedene Methoden steigern. Sie können aber nur erfolgreich sein, 

  • wenn Deine Webseiten tiefschürfende, nützliche, nicht veraltete und nicht kommerzielle Inhalte aufweisen und die Autoren glaubwürdig und/oder fachlich kompetent erscheinen. Du mußt vorab inhaltsreiche Seiten schreiben und danach versuchen, Deine Linkpopularität zu steigern. 

  • wenn Deine Webseiten linkfreundlich sind. Du solltest die URL von Seiten, für die Du Links erwartest oder bereits bekommen hast, nicht ändern. Wenn es ausnahmsweise doch einmal sein muß, leite Aufrufe der alten URL weiter und informiere die Webmaster, die bereits Links gesetzt haben, und bitte sie, den Link zu aktualisieren. Baue Deine Website breit statt tief auf; Content-Seiten gehören in den Root (das Hauptverzeichnis des Servers) oder in die Ebene darunter. Diese Site-Struktur widerspricht zwar Regeln der Usability, weil erfahrene User sich auch an Verzeichnisebenen und -namen orientieren, aber Suchmaschinen werten Webseiten in tiefer gelegenen Verzeichnissen ab und indizieren eher höher gelegene Webseiten. Kontraproduktiv ist die Verwendung von Techniken, die das Setzen und Verfolgen von Links erschweren wie z.B. Framesets oder Redirects auf andere Seiten wie etwa die Homepage.

  • wenn Deine Webseiten eMail-freundlich sind. Du solltest von allen Seiten aus per eMail erreichbar sein, direkt oder durch einen Link zu einer Seite mit einem Kontaktformular oder den Kontaktadressen.

So kann man die Linkpopularität steigern

Sonst helfen Dir auch die folgenden Tricks und Tipps nicht wirklich:

  1. Man kann z.B. mithilfe von Suchmaschinen oder des Konzepts der Reputation solche Sites ermitteln, die im Wettbewerb zur eigenen Site stehen, und dann diejenigen Websites, die auf diese konkurrierenden Sites einen Link gesetzt haben. Den so ermittelten Websites bietet man an, einen Link auf die eigene Site zu setzen, zusätzlich oder anstelle des Links zum Wettbewerber. Hilfreich sind Tools zur Generierung und Verwaltung reziproker Links.
     

  2. Man kann fremde Webmaster zu Links zu motivieren versuchen, indem man auf der verlinkten Seite solche Sites erwähnt, die einen Link auf diese Seite gesetzt haben. Wenn es sich um prestigestarke Sites handelt, erhöht man damit zugleich das Vertrauen der User in die inhaltliche Kompetenz der eigenen Internetpräsenz. Siehe z.B. unsere Seite über "Reputation einer Website", auf der gleich drei verlinkende Sites (in der rechten Spalte in einem gelben Kasten hervorgehoben) erwähnt werden. 
     

  3. Man macht bei Linktausch-Programmen wie Linktausch.de mit.
     

  4. Man trägt sich in Gästebücher fremder Sites mit einem Link auf die eigene Site ein. Dies funktioniert natürlich nur, wenn die Eingabe von HTML-Tags in diesem Gästebuch erlaubt ist.
     

  5. Man kann sich in Free-for-All-Linklisten eintragen, z.B. auch der FFA-Liste von Abseits.de. Nach einer Weile fliegt man aus solchen Listen wieder raus, deshalb ist fraglich, ob sich der Aufwand lohnt. Dieser Aufwand läßt sich mit Tools wie Jim's Submitter minimieren, aber um die Gefahr von Spam-Mails an die angegebene Adresse.
     

  6. Man kann sich mit anderen Verantwortlichen von Websites absprechen und eine Liste der URLs aller Beteiligten auf allen Websites einbinden.
     

  7. Man kann anderen Websites erlauben, Inhalte zu verwerten, wenn sie einen Link auf den Urheber setzen. Besser ist es, Content aktiv anzubieten. In einem Artikel "Improve the Link Popularity of your site" nennt Sumantra Roy unter Ziffer 9 eine Reihe englisch-sprachiger Sites, auf denen man (englisch-sprachige) Artikel anbieten kann.
     

  8. Man kann Partnerprogramme anbieten, bei denen die Affiliates (Partner) Links auf den Merchant (in diesem Fall bist Du das) setzen.
     

  9. Man kann Awards vergeben und daran die Bedingung knüpfen oder hoffen, daß die geehrte Site einen Link auf den Award vergebende Site setzt.
     

  10. Man kann Links auf Seiten weiterer, eigener Domains schreiben (sogenannte "Doorway Domains") oder auf kostenlosem Webspace, etwa von geocities.com.
     

  11. Man kann eine Hallway-Page derjenigen Seiten erstellen, die Links auf die eigene Site enthalten, um dafür zu sorgen, dass auch diese Seiten in Suchmaschinen indiziert werden, falls die dafür Verantwortlichen eine Anmeldung versäumt haben sollten. Siehe etwa die "Backlinks" von Kunstunterricht.de oder die "Friends" von Glossarist.com.
     

  12. Man kann sich an Webringen oder Banneraustauschprogrammen beteiligen.
     

  13. Man sollte auf die Kern-Sites im World Wide Web Links setzen, besonders auf das Open Directory Project und Yahoo!. Zur theoretischen Begründung siehe einen Artkel von Wilhelm Weller: "Gesucht: Virtuelle Bestlage in Cybercity." Websites, die sich (auch) mit Suchmaschinen, Katalogen und Portalen beschäftigen, gelingt dies quasi nebenbei. Websites, die sich mit anderen Themen beschäftigen, kann man raten, entsprechende Links mit aufzunehmen. Anregungen finden sich auf unseren Seiten über Suchen & Finden im Internet, Portale, Virtuelle Communities, Expertenportale usw. 
     

  14. Zur Verzahnung mit thematisch nahestehenden Websites und damit zur Fokussierung der Reputation auf dieses Thema sind Linksammlungen rund um das zentrale Thema einer Website gut geeignet. So fnden sich auf Abseits.de Linksammlungen mit Getränkefachgroßhändlern, Brauereien, Kaffeeröstern, Kaffeemaschinenherstellern, Hotelketten, Gastro-Schulen, Lieferanten für die Gastronomie, Fachverlage, Systemgastronomen, Unternehmensberater für die Gastronomie und viele mehr. Aber man sollte nur kommentierte Linksammlungen verwenden. Unkommentierte Linksammlungen sind  Lesern wenig nützlich und einige Suchmaschinen betrachten reine Linksammlungen als Spam, siehe Larisa Thomason: "Link Farms Grow Spam".
     

  15. Eine ähnliche Möglichkeit stellt eine Sammlung von Links dar zu den führenden Websites der eigenen Branche, etwa zu Wettbewerbern. Kalena Jordan, Director von Web Rank Ltd, berichtet in der Mailing-Liste I-Search Digest, Issue 327  vom 14. Mai 2001, über einen Wettbewerber, der versteckte Links zu denjenigen Sites gesetzt habe, die sich Spitzenplätze in Goto.com erkauft haben. Zu Techniken wie "versteckten" Links siehe unsere Seite über "Schmutzige Tricks". Eine schlichte und deshalb nicht weniger effektive Variante ist etwa unsere Seite über "Gastro-Portale".
     

  16. Nicht zuletzt sollte man über die Zulässigkeit von Links auf die eigene Site informieren (da teilweise irrtümlich gemeint wird, solche Links bedürften einer Erlaubnis), besser noch erläutern und instruieren, wie man solche Links setzen kann und Linktexte, Graphiken und HTML-Code zur Verlinkung bereitstellen. Siehe dazu einen Artikel von "Link Mensch" Eric Ward: "Easy Linkin'", in: ClickZ vom 10.5.2001. Vorbildlich ist eine von ihm angegebene Lösung "Linking to MEDLINEplus".  Wenn Du einen Link auf Abseits.de setzen möchtest, findest Du eine entsprechende Seite unter partnerkonzept.htm.
     

  17. Man kann Links belohnen, indem man auf der verlinkten Seite den Link erwähnt, technisch gesprochen: eine Backlink einbaut. Man sollte sich natürlich die Links mit relativ großem Prestige (technisch: großer Linkpopularität) heraussuchen. Etwa so wie wir es hier gemacht haben:

Diese Seite wird u.a. empfohlen von Marketingmall.ch und von Marke-X.de.

 

 

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Übermaß tut selten gut

Eine zu starke Verzahnung mit solchen Sites, die thematisch nichts mit der eigenen Site zu tun haben, ist indes nachteilig: Sie kann dazu führen, daß Nutzer solcher Suchmaschinen, die diese Verlinkungen als thematische Nähe interpretieren, in die Irre geführt werden. 

 

Im MarketPosition Newsletter - Feb 2001 - wird erstmals vage davor gewarnt, Google könne Linktauschvereinbarungen erkennen und als Spam werten, wenn die gemeinsamen Linklisten zu ähnlich seien. Kritisch zu solchen Link Popularity Programs äußert sich auch Spider Food.

Mike Adams, Präsident und CEO of WebSeed, einem Suchmaschinenoptimierer, und von WebSeed Publishing, einem Netzwerk von 450 Content-Sites professioneller Autoren, behauptet im "Academy Newsletter" vom April 2001, Google würde bei der Bewertung eines Links die Anzahl der Links auf einer Webseite berücksichtigen. Eine Link von einer Seite mit z.B. 200 Links würde nur mit einem 1/200 bewertet. 

Special: Google

Das PageRank-Verfahren von Google ist so komplex, daß es schwierig ist, einfache Regeln abzuleiten, welche helfen, die Bewertung eigener Seiten zu verbessern. 



Mark Horrel hat ein Modell entwickelt, welches das Bewertungsverhalten am Beispiel einer kleinen (fiktiven) Site (bis zu 50 Seiten) simuliert (http://www.nri-ltd.com/pagerank.asp). Chris Riding hat in einem umfangreichen Artikel (http://www.goodlookingcooking.co.uk/PageRank.pdf) das Bewertungsverfahren selbst beschrieben, richtiger müßte man sagen, zu beschreiben versucht, denn wie das von Google aktuell Verfahren wirklich funktioniert wissen nur Insider. Dennoch lassen sich drei grobe und leider eher triviale Regeln ableiten:

  • Mehr Seiten verbessern die Chance, gefunden zu werden. Dies spricht dafür, umfangreichere Seiten zu teilen. Man sollte aber berücksichtigen, dass (andere) Suchmaschinen Vorstellungen über einen optimalen Seitenumfang haben. Siehe dazu unsere Seiten über Eigenheiten von Suchmaschinen. Zudem sind zu kleine Seiten nutzerunfreundlich, da sie überlappend redundant sind und umständlicher auszudrucken sind als eine Seite mit dem gesamten Inhalt. 

  • Die Art und Weise der internen Verlinkung (die Strukur der Site) beeinflusst den PageRank-Wert der einzelnen Seiten. Man kann optimierte Seiten oder solche Seiten, mit denen man bevorzugt gefunden werden soll, einen größeren PageRank-Wert "mitgeben". Man könnte bei einer kommerziellen Website z.B. den Erlös jeder einzelnen Seite berechnen (z.B. aus Bannerwerbung, aus Provisionserlösen oder aus Umsatzerlösen) und den Page-Rank-Wert erlösstarke Seiten zu verbessern versuchen.

  • Die Art und Weise der externen Verlinkung beeinflusst den PageRank-Wert, den man an externe Seiten abgibt. Dies spricht zwar dafür, möglichst wenige oder gar keine externe Links zu verwenden, besonders nicht auf hoch bewerteten Seiten wie etwa der Homepage. Aber eine solche Link-Politik steht im Widerspruch zu einem Verhalten, welches reziproke Links und die Linkpopularität der eigenen Site steigert. Man muß in der Praxis also abwägen und einen Mittelweg finden, z.B. Linktausch-Partner mit Links auf inneren Seiten abzuspeisen versuchen oder etwa JavaSkript-Links verwenden, die von Suchmaschinen nicht erkannt werden.

Weiterführende Seiten

Aktualisiert am 24. April 2003