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Erfrischungsgetränke: Limonaden, Brausen, Energiedrinks

Auf dieser Seite stellen wir die in unseren Gaststätten ausgeschenkten Limonaden und Brausen vor sowie Links zu weiteren Anbietern.


Limonaden kennzeichnen natürliche Auszüge aus Früchten und Pflanzen. 
Brausen unterscheiden sich von Limonaden dadurch, daß sie ganz oder teilweise naturidentische oder künstliche Bestandteile wie Aroma und/oder Farbstoffe enthalten. 
Light-Erfrischungsgetränke werden mit Süßstoffen gesüßt.


Koffeinhaltige Erfrischungsgetränke enthalten drei- bis sechsmal weniger Koffeein als die Vergleichsmenge Kaffee. Koffein ist ein in Blättern, Samen und Früchten von über 60 Pflanzen vorkommender Stoff mit belebender Wirkung. Er darf in geringen Mengen Erfrischungsgetränken zugesetzt werden.

Sollte man Limonaden aus Flaschen oder mithilfe einer Premix- oder Postmix-Anlage ausschenken?

Es kommt drauf an. 


Gegen AFG-Schankanlagen sprechen folgende Gründe: 
  • Investitionskosten (sie werden zwar oft von den Lieferanten uebernommen, schlagen sich aber in höheren Preisen fuer die Gebinde nieder). 
  • Reinigungskosten (man kann zwar vereinbaren, dass der Lieferant reinigt, aber auch diese Kosten muessen natuerlich in die höheren Gebindekosten eingerechnet werden).
  • Kosten für das Treibgas
  • Kosten für die regelmäßige Prüfung der Anlage durch einen Sachverstaendigen,
  • evtl. Folgekosten fuer die Installation und regelmaessige Wartung von Gaswarnanlagen
  • Kegs können (von Graubezuegen abgesehen) nur ueber den Grosshandel oder evtl. auch direkt von den Abfuellern bezogen werden, nicht aber ueber den Getraenkeeinzelhandel, so dass das Preisniveau in der Regel recht hoch ist, da der Wettbewerb eingeschränkt ist. AFG in Flaschen werden hingegen im Einzelhandel oft als Angebotsware sehr preisgünstig angeboten ("Lockvogelangebote"). Wenn man aus Flaschen ausschenkt, kann man diese Gebinde auch in C+C-Maerkten oder auch im Einzelhandel beziehen, um die dort guenstigen Preise auszunutzen. Man sollte jedoch darauf achten, dass man Rechnungen bekommt, die man korrekt verbuchen können, um nicht den falschen Eindruck zu erwecken, man kaufe "schwarz" ein. 
  • Je nach Zapfanlage (Durchmesser der Leitung zum Zapfkopf) dauert das Zapfen vieler Gläser länger (praktisch aber nur bei Großveranstaltungen bedeutsam). 
Für AFG-Schankanlagen sprechen folgende Argumente: 
  • AFG in Flaschen können schal werden, wenn zu wenig umgeschlagen wird (alternativ: auf kleinere Flaschen umsteigen, etwa 0,2 l. Diese Flaschen sind aber auf den Liter bezogen erheblich teurer im Einkauf).
  • der Platzbedarf (im ungekühlten Lager, im Kühlraum, am Point of Sale, im Leergutlager) verringert sich erheblich. 
  • Schankanlagen können mit Zaehlvorrichtungen/Kassensystemen verknüpft werden.
  • Der Arbeitsaufwand reduziert sich (Auffüllen von Kuehlraum, Thekenkühlschränken, Ausschenken). 
Unterm Strich wuerde ich, wenn genügend Platz ist (sowohl im Lager als auch im Thekenbereich) mit Flaschen arbeiten, weil man erheblich preiswerter einkaufen kann. 

Zur Entscheidung zwischen Postmix und Premix

Für Postmix spricht: 
  • weniger Platzbedarf
  • je Liter Fertiggetraenk erheblich preiswerter. 
Gegen Postmix spricht: 
  • eventuell ist die Wasserqualität zu schlecht (beim Postmix-Verfahren wird Sirup wird vor Ort mit Leitungswasser gemischt).
  • wenn zu wenig umgeschlagen wird, gibt es evtl. Qualitaetsprobleme.
  • die Investitionskosten in die Anlage sind hoeher. 
Unterm Strich: man sollte sich vom Verkaufsaussendienst eines Lieferanten beraten lassen.

Trends bei alkoholfreien Getränken

Der Markt fuer AFG (aber auch Wasser, Functional Drinks, Energy Drinks usw.) ist erheblich in Bewegung und es sind zumindest in einer trendigen oder gar Szene-Gastronomie staendig neue Getraenke "angesagt". Wenn man auf dieser Welle mitreiten will, ist man, wenn man in der Lage ist, eine flaschenorientierte Politik zu fahren, erheblich flexibler. Es dauert in der Regel sehr lange, bis solche Getraenke auch in Containern angeboten werden bzw. der Umschlag reicht dafuer meist nicht aus. Zudem ist man, wenn man sich die Schankanlage etwa von einem Abfueller bzw. Hersteller stellen laesst, an Produkte dieses meist weniger innovativen Lieferanten gebunden. Siehe auch unsere Seite über Functional Drinks.

Das Angebot an alkoholfreien Getränken in unseren Gaststätten

   
 
Volumen
Preis
 
Bionade Holunder
0,33 l
    2,20 EUR
Bionade Litschi
0,33 l
2,20 EUR
Granini Cuaro
0,25 l
2,40 EUR
Rhön-Sprudel Hollerblüte
0,4 l
0,2 l
2,20 EUR
1,40 EUR
Pepsi Cola


Mirinda

 

 mit Farbstoff, mit Konservierungsstoff, mit Antioxidationsmittel
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR
Pepsi Cola Light
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR
Seven Up  mit Konservierungsstoff
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR
Cola-Limo-Mix mit Farbstoff
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,50 EUR
Schweppes
Bitter Lemon
chininhaltig 
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR
Schweppes
Tonic Water
chininhaltig
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR
Schweppes 
Ginger Ale
chininhaltig
0,4 l
0,2 l
2,60 EUR
1,60 EUR

Links 

Und dann gibt es da noch eine Cola von Pepsi. Deren Site ist gar nicht so schlecht. Für den vollen Genuß brauchst Du aber einige Plug-Ins wie z.B. "Shockwave" und "Quicktime", die Du Dir aber von der Pepsi-Site herunterladen kannst. 


Angelockt von der Rückrufaktion von belgischen Coca Cola und von den hohen Preisen des Marktführers bemühen sich einige Mineralbrunnen alternative Produkte zu forcieren. Das Szene-Getränk Afri-Cola wurde bereits vor einiger Zeit von Mineralbrunnen Überkingen aufgekauft, um es wie Bluna zu relaunchen und mit auch in Getränkemärkten zu vertreiben. Überkingen ist ein sehr profitables und finanzstarkes Unternehmen, welches Nestlé aufkaufen möchte. Nunmehr versucht sich auch der Kondrauer Mineral- und Heilbrunnen mit einem "New Cola" in der Mineralbrunneneinheitsflasche. 


Wer sich mit Wehmut an österreichische Wintersportorte erinnert, dieses Land wegen der Autobahngebühren und der vielen Faschisten lieber meidet, kann sich an der Website der Kräuterlimonade "Almdudler" ergötzen. 


Über die Geschichte des Unternehmens "Coca Cola" informiert das Buch "Die Welt soll Coca-Cola trinken. So machte Roberto Goizzueta Coca- Cola zur Nr.1." von David Greising. 
aktualisiert am 1. Oktober 2004