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Kundenkarten und Kundenclubs
 

Kundenkarten und Kundenclubs in der Gastronomie

 
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Ein Ansatzpunkt zur Kundenbindung besteht darin, die Kosten eines Wechsels zu einem Wettbewerber zu erhöhen. Solche Bindungsysteme sind in der Gastronomie wenig verbreitet und haben allenfalls eine gewisse Bedeutung:
  • in der Veranstaltungsgastronomie im Zusammenhang mit Mitgliedschaften (etwa Jazz-Clubs) oder
  • in der Vereinsgastronomie (etwa Restaurants von Golf-Vereinen) oder 
  • im Bereich der Betriebsverpflegung, wo Zuschüsse des Arbeitgebers möglicherweise an die Inanspruchnahme eines bestimmten Caterers gebunden sind. 

Beispiele aus der "normalen" Gastronomie

Angeblich sehr erfolgreich ist die unternehmens- und branchenübergreifende Essencard:
  • Einzelhandel, Gastronomie und andere Einrichtungen in der Stadt gewähren als Akzeptanten ihren Kunden Rabatte in Form von elektronisch speicherbaren Bonuspunkten. 
  • Darüber hinaus ist die EssenCard eine spezielle Stadt- und Kundenkarte mit weiteren Vorteilen, wie etwa einer integrierten Geldkarte. 
  • Die Vergabe der Bonuspunkte erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel, der die zur Zeit noch gültigen wettbewerbsrechtlichen Vorschriften - maximal 3 Prozent Rabatt - und auch die unterschiedlichen Renditen der Branchen berücksichtigt. 
  • Das System wurde in enger Abstimmung mit den Vorstellungen und Wünschen des Essener Einzelhandels entwickelt und dient weniger der Kundenbindung, da auch Wettbewerber der selben Branche teilnehmen können, als der Standortprofilierung und dem Stadtmarketing. 
  • Die Kosten für die Akzeptanten setzen sich aus einem Beitrag für den Rabattverein, einer Gebühr für die Abrechnung der Bonuspunkte, gegebenenfalls aus einer Miete für die Hardware und einer Softwarelizenz zusammen sowie den an die Karteninhaber gewährten Rabatten. 
  • Aus der Gastronomie haben sich lediglich zwei Restaurants beteiligt (Stand vom 21.02.01), so das giechische Restaurant "Spyro".
Die Erlanger danova GmbH hat ihre Kundenkarten-Konzept, die sogenannte "daCard"  in Ravensburg, Oldenburg, Schweinfurt und Eichstätt umgesetzt; eine weitere Karte ist in Würzburg in Vorbereitung. Diese Karte zeichnet sich durch Multifunktionalität (Bonussystem, Parkschein Fahrschein, Zutritts-System, Ausweisfunktion, Ticketsystem, Kongresskarte etc.) aus und soll branchen- und  unternehmensübergreifend ensetzbar sein. Über die Aufnahme von Partnern entscheidet der jeweilige Initiator. In Regensburg können Kunden z.B. in 19 innerstädtischen Läden von zwölf beteiligten Unternehmen mit der einkaufen und dabei "Treuepunkte" sammeln, für die es Waren oder Bargeld gibt. Auf der Karte befindet sich ein Microchip, der die Punkte verwaltet. An speziellen Terminals in den beteiligten Geschäften erfährt der Kunde von den Verkäufern bzw. an Selbstbedien-Infosäulen wieviele Punkte er bereits gesammelt hat und was er für diese Punkte eintauschen kann. In Eichstätt wurde - initiert von der Volksbank Raiffeisenbank Eichstätt - eine CityCard bereits 1997 eingeführt; mittlerweile sind 45 Einzelhändler beteiligt. Ein Akzeptanzproblem sind die Kosten der Terminals, die zur Einführung kostenlos abgegeben wurden, und die Vorliebe der Gastronomie für Bargeldeinnahmen. Aus dem Gastgewerbe haben sich nur einzelne Hotels und Gaststätten beteiligt. (Ein Video (RealPlayer) zur Eichstätter CityCard).


Der H&S Freizeitclub vertreibt ein Scheckheft, mit dem man viele Vergünstigungen auch in drei Dutzend beteiligten gastronomischen Objekten bekommt. Für die Beteiligung fallen für die Gastronomen keine Gebühren an. Die meisten Gastronomen offerieren ein "Dinner for Two"-Angebot, also einen Preisnachlaß von bis zu 50% Prozent, der sich nur für hochpreisige Angebote empfiehlt. Aber München ist nun einmal ein teures Pflaster, zumindest aus der Sicht fränkischer Provinz. Andere, alternative Nachlässe sind:
  • Kostenloser Aperitif, kostenlose Auffahrt zum Olympiaturm-Restaurant
  • ein Begrüßungscocktail
  • Two-for-one, aber nur für eine Vorspeiesenplatte
  • 10, 15 oder  bis 20% Ermässigung auf das Essen
  • 25% Rabatt auf den Gesamtpreis
  • 20 DM Nachlaß, wenn zwei Personen essen
  • 20 DM Gutschein
  • 15% Rabatt auf Getränke
  • Bei einem großen Vorspeisenteller für 2 Personen gibt es ein Getränk im Wert  von DM 7,00 kostenlos.
  • jeder Drink DM 9,50, danach jeder Drink abzüglich DM 3,00 nur  für das jeweilige Mitglied, 1 Limes gratis.
Das Hamburger Drogerie-Filialunternehmen Budnikowsky kooperiert mit einer Reihe von Partnern, darunter auch gastronomischen Betrieben, etwa Pupasch, die den Inhabern der sog. Budni-Karte Vorteile gewähren. 


Planet Hollywood hat sich als Partner des für Studenten gedachten Miles&More-Programms der Lufthansa Studentmiles.com gewinnen lassen. Mitglieder erhalten auf ihre Gesamtrechnung einen 10%igen Rabatt auf Speisen und Getränke. Quelle: http://virtualairport.lufthansa.com/studentmiles/partner/specials/planet_hollywood.htm


Das China-Restaurant Shi-Hoo im Berliner Stadtteil Wilmersdorf verschenkt beim 11. Besuch innerhalb eines Jahres ein Tagesmenü nach Wahl, wenn man sich die Besuche in einer Rabattkarte verzeichnen läßt.


Die Zwickauer Energieversorgung gibt seit 1.12.2000 eine Kundenkarte heraus, mit der man unter anderem auch bei gastronomischen Partnerbetrieben Rabatte erhält. 


Seit Juni 2001 gib es auch bei der Stadtwerke Chemnitz AG eine Kundenkarte. Partner aus der Gastronomie sind (Stand vom 21. August 2001): Hotel Alte Mühle,  Restaurant Janssen, Restaurant Linden Trio, Restaurant Schalom und Restaurant Villa Posthof mit jeweils unterschiedlichen Rabatten und Vergünstigungen, z.B.
  • 10% Rabatt auf Speisen
  • halber Eintrittspreis
  • Softdrink kostenlos
  • 10% auf Speisen und Getränke
  • 5% auf Speisen und Getränke.
Für die PassauCard machen touristische Betriebe in Passau Werbung in Form von Tablettauflagen für McDonald-Restaurants in den neuen Bundesländern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die PassauCard kostet ab 25 Euro und bietet Vergünstigungen im Gesamtwert von 306 Euro, u.a. freien Eintritt zu zahlreichen Attraktionen sowie freie Fahrt bei Nahverkehrs- und Schifffahrtsbetrieben. Seitens gastronomischer Betriebe werden beispielhaft folgende Vergünstigungen eingeräumt:
  • In einem Café: für Kaffee und Kuchen sowie für Getränke 15% Rabatt
  • In der Bahnhofswirtschaft Passau: 25% Rabatt auf alle Speisen (warme/kalte Gerichte, Eis, Kuchen)
  • 1 Päckchen hausgemachte Nudeln (bei Verzehr einer Hauptspeise)
  • Kostenloser Zutritt zu einer der täglich stattfindenden Tanz- & Musikveranstaltungen (Wert 2, DM),
  • Bei Bestellung eines Essen ein Frackerl (0,1 l) Stiftswein gratis
  • Jeder Gast, der Speisen bestellt, erhält kostenlos den Aperitif des Tages
Auf dem Weg zu einer überregionalen Bedeutung ist die Pleasure Card. Sie ist in Dresden zur Zeit besonders stark vertreten, wohl auch durch jubelierende Berichte in Bild Dresden, der Sächsischen Zeitung und Radio Chemnitz, scheint aber auch deutlich nach Nordbayern vorzudringen. Als überregionale Unternehmen beteiligen sich z.B. Sixt und die Techniker-Krankenkasse. Sie bietet freien bzw. ermäßigten Eintritt in Diskotheken, Ermäßigungen auf den Eintritt in Freizeitparks/Freizeitbäder oder auf das Kinoticket bis hin zu attraktiven Preisnachlässen in Modegeschäften und in der Gastronomie. Auf der Internetsite von Pleasure Card kann man für jede Stadt einen Stadtführer mit allen Angeboten und Adressen ausdrucken. Alle Freizeiteinrichtungen und Unternehmen, die am System teilnehmen, durch einen gut sichtbaren Aufkleber gekennzeichnet. Zusätzlich sind Informationsbroschüren ausgelegt. Ein Newsletter informiert über neue Angebote aus Region des Karteninhabers. Die Pleasure-Card ist ein ganzes Jahr gültig und kostet 15 Euro pro Jahr.


Als Kundenclub organisiert sind auch die meisten der sogenannten Blind-Date-Events.


Wir selbst bieten den Gästen unseres Café Abseits eine einfach gestrickte, preiswerte und erfolgreiche Stammkarte


Mehr über unternehmensspezifische Kundenkarte im Beitrag über  "Kundenbindung durch Vorteilclubs" der Hamburger  Loyalty Consulting.

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Aktualisiert am 24. Juli 2002
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