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Instrumente der Kundenbindung in der
Gastronomie
Auf dieser Seite möchten wir zeigen, mit welchen Marketinginstrumenten
die Bindung von Kunden an ein gastronomisches Objekt erhöht werden
kann (neudeutsch: "Customer Relationship Management" oder abgekürzt
CRM). Im einzelnen beschäftigen wir uns mit folgenden Themen:
Wie kann man Gästedaten gewinnen?
Die Verwendung von "psychographischen" Daten, also Daten zu den Lebensgewohnheiten
von Kundengruppen, ist bis in die achtziger Jahre der vorherrschende Ansatz
gewesen, bevor Regis McKenna den Begriff des Relationship-Marketing
vorschlug. Marketing solle sich darauf konzentrieren, eine enge Beziehung
zu Kunden aufzubauen und Produkte und Dienstleistungen für deren spezifischen
Bedarf zu entwickeln. Die Entwicklung leistungsfähiger und bezahlbarer
Computer ermögliche den dazu notwendigen Aufbau von Kundendatenbanken.
Die Gastronomie hat mit ihrem hohen Anteil an Barzahlern das Problem,
nicht von allen Gästen automatisch - im Rahmen des normalen Ablaufs
eines Restaurantbesuches - Kundendaten zu erhalten. Ansatzpunkte, Kundendaten
zu erhalten, bieten:
Moderne Konzepte stellen dabei weniger isolierte, zeitpunktbezogene Transaktionen
in den Mittelpunkt als die Bedürfnisse und Erwartungen der Gäste
über ihren gesamten Lebenszyklus und die Maximierung des Customer
Life Time Values (Kundenkapitalwerts).
Warum Kundenbindung in der Gastronomie
wichtig ist
Aktive Maßnahmen zur Kundenbindung sind in der Gastronomie besonders
wichtig, denn es handelt sich dabei um
-
einen nur leicht
wachsenden, wettbewerbsintensiven Markt
-
mit starkem Wiederholungsgeschäft zumindest in der stammgästeorientierten
Gastronomie,
-
einer großer Bedeutung von Empfehlungen durch Gäste,
-
relativ häufig vorkommenden Fehlern wegen einer unzureichender
Möglichkeit zur Standardisierung der persönlichen Dienstleistung.
Auf anderen Seiten haben wir erklärt, wovon die Gästezufriedenheit
in der Gastronomie abhängt. Dabei sind wir vor allem auf die Bedeutung
der Mitarbeiterzufriedenheit und der Personalauswahl
eingangen.
Was versteht man unter Kundenbindung?
Stellen wir uns einen Gast vor, der ab und zu jeweils vormittags an Samstagen
bei uns einkehrt und immer ein bestimmtes Frühstück, sagen wir
einmal, ein Schinken-Eier-Frühstück
einnimmt.
Die Bindung dieses Kunden
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ist im Kern eine innerliche, emotionale Zuwendung. Eine Zufriedenheit
des Kunden mit den Produkten und Dienstleistungen ist notwendig, aber
nicht hinreichend.
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Sie äußert sich in Formen der Mundpropaganda, von Empfehlungen,
von hohem Trinkgeld, durch freundliches Verhalten, Treue bis hin zur Fürsorge
(wohlgemerkt seitens des Gastes gegenüber dem gastronomischen
Objekt und seinen Mitarbeitern und Inhabern und den anderen Gästen!)
oder auch dadurch, daß der gebundene Gast "seine" Gaststätte
auswärtigen Freunden vorführt, oder sich in seinen Urlaub "abmeldet",
Ansichtskarten schreibt, Verbesserungsvorschläge macht usw..
-
Die Bindung muß sich nicht in hohen Umsätzen zeigen, aber in
der Regel wird - unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Konsumneigung
und des individuellen Ausgehverhaltens des einzelnen Gastes - eine höhere
Bindung mit höheren Umsätzen einhergehen. So ist die Bindung
von zwei kleinen Mädchen aus der Nachbarschaft, die alle paar Tage
sich je eine Kugel Eis holen, wohl höher als die Bindung eines auswärtigen
Gastes, der sich leicht angetrunken in ein Lokal verirrt und grotzkotzig
eine Lokalrunde schmeißt.
Wie kann man die Kundenbindung messen?
Die Intensität der Kundenbindung bzw. der Zufriedenheit von Kunden
bzw. Gästen läßt sich auf verschiedenen Wegen ermitteln
oder darstellen:
-
mit der von uns entwickelten Trinkgeld-Methode,
-
als Weiterempfehlungsrate mit oder ohne einer Berücksichtigung
der Qualität der geworbenen Kunden,
-
als Weiterverschenkungsrate (z.B. wieviel Prozent des Umsatzes mit
Geschenkgutscheinen erzielt werden),
-
als Kundenbindungsrate bzw. der reziproken
-
Kundenlebensdauer,
-
als Share Of Wallet,
also welchen Anteil das gastronomische Objekt oder das gastronomische Unternehmen
an den gesamten Ausgaben des Kunden hat,
-
durch die Besuchsfrequenz und den
-
Durchschnittsbon,
-
durch den Customer Life Time Value
-
mithilfe der LoyaltyScorecard, einer von der Hamburer Agentur Loyalty-Consult
entwickelten Variante des Balanced
Score Card oder
-
durch andere Punktbewertungsmodelle, auch Scoring-Modelle genannt
(siehe etwa Thomas Beyer: Kennen
Sie Ihre wertvollsten Kunden?). Recht bekannt ist die im Versandhandel
übliche RFMR-Methode mit den Kriterien Recency
(Zeitpunkt des letzten Kaufs), Frequency (Kaufhäufigkeit) und Monetary
Ratio (Wert des Kaufs). Käufe in jüngerer Zeit gehen dabei mit
einem größeren Gewicht ein als länger zurückliegende
Käufe, genauso wie Mehrfachkäife und hohe Umsätze.
Wie kann man die Bindung eines Gastes
erhöhen?
Eine erste Gruppe von Instrumenten versucht, direkt den einmaligen Umsatz
mit diesem Gast zu erhöhen:
-
Man kann, wie häufig empfohlen wird, versuchen, den Gast zu verleiten,
mehr
zu bestellen. Besonders in Restaurants wird versucht, den Gast zu einem
Aperitif, einem Nachtisch, einem Digestif oder einem Kaffee zu verführen.
Manche Gäste empfinden dies als guten Service, andere reagieren eher
gereizt, besonders Familien mit Kindern,
wenn Eltern es nicht wagen, ihren Kindern etwas abzuschlagen. Als Instrumente
werden Verkaufsgespräche eingesetzt aber auch Produktpräsentationen
wie etwa Digestif-Wagen und aufwendig gestaltete Eisbecher oder aufmerksamkeitserheischendes
Flambieren am Tisch, Gerüche etwa von frisch geröstetem
Kaffee aber auch Speise- und Getränkekarten.
Zu
den Chancen und Gefahren des Über- oder Unterverkaufens siehe Maren
L. Hickton: Up-Selling
vs. Overselling, in: Restaurant Report.
-
Man kann monetäre Anreize bieten, etwa Rabattmarken oder Gutscheine,
die erst ab einem bestimmten Mindestumsatz ausgegeben werden. Wir setzen
zum Beispiel seit Jahren an verkaufsschwachen Tageszeitungen oder Monaten
Gutscheine ein, die nur gültig sind beim Verzehr von großen
Pizzen. Sie führen in vielen Fällen dazu, daß Gäste
anstatt einer kleinen eine große Pizza bestellen oder Freunde mitbringen,
die ihnen helfen, eine große Pizza zu verdrücken. Vom Herbst
1999 bis Ende 2000 haben wir Gutscheine für große Pizzen online
versteigert (siehe unsere Seite über Online-Auktionen).
-
Man kann eigene und fremde Kreditspielräume einräumen,
zum Beispiel durch die Möglichkeit, nach Rechungseingang zu zahlen
oder auf "Deckel" anschreiben zu lassen und durch die Akzeptanz von Kreditkarten.
-
Man kann Mindestumsätze verlangen oder zu erzielen versuchen,
etwa durch einen Verzehrzwang in Restaurants, einen entgeltlichen Eintritt
in Verbindung mit der Ausgabe von Verzehrgutscheinen, eine "Gesichtskontrolle"
beim Eintritt in Diskotheken, bei der nur vermeintlich zahlungskräftige
Besucher eingelassen werden und "Frischfleisch", Reservierungssysteme,
bei denen vermeintlich zahlungskraeftige Gäste (etwa Geschäftsessen)
bevorzugt werden,
Bekleidungsvorschriften und Benimmregeln,
durch die ein weniger zahlungskräftiges Klientel abgeschreckt werden
sollen, durch Mieten für Gasträume, die mit steigendem
Umsatz von Speisen und Getränken sinken, durch eine Gebühr
für das Gedeck, wie in vielen Restaurants in Italien und Frankreich
üblich, durch Eintrittspreise ("für die Musik") wie im
Café Europa in Prag oder durch eine Begrenzung der Aufenthaltsdauer
("Reservierung von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr", um Sitzplätze mehrmals
hintereinander zu verkaufen.)
All diese Versuche, den einmaligen Umsatz zu erhöhen, tragen die Gefahr
in sich, daß sie die Zufriedenheit des Gastes über den Tag hinaus
verringern, ihn vielleicht sogar verärgern.
Eine zweite Gruppe von Instrumenten versucht stattdessen, die Besuche
des Gastes zu verstetigen:
-
Man kann - besonders durch einen freundlichen Service, der sich an den
Gast und seine Wünsche erinnert, weil er regelmäßig am
selben Wochentag arbeitet - den Besuch des Gast ritualisieren. Dazu
gehört eine Platzreservierung, eventuell, daß "seine" Zeitung
schon bereit liegt, ein Nachfragen, warum er am letzten Samstag nicht gekommen
ist, eine Begrüßung mit Namen, ein Sich-Erinnern an Episoden
und Erlebnisse, die man mit dem Gast erlebt oder von denen er erzählt
hat.
-
Man kann monetäre Anzreize bieten, etwa Abonnements. Zeitungsverlage
versuchen z.B. durch Preisnachlässe Leser dazu zu bewegen, ihre Zeitung
nicht am Kiosk zu kaufen, sondern zu abonnieren. Denkbar sind etwa auch
Gutscheine, die nur an bestimmten Wochentagen gültig sind, oder All-You-Can-Eat-Angebote
an bestimmten Wochentagen.
-
Oder Speisen, die es nur an bestimmten Tagen gibt, so etwa die Brauereigaststätte
Sauer in Roßdorf.
Eine dritte Gruppe von Instrumenten zielt darauf ab, die Besuchsfrequenz
zu erhöhen: im Objekt selbst oder in anderen Objekten des Unternehmens.
Oft steht aber der Besuch des Gastes in einem zeitlichen oder räumlichen
Zusammenhang mit anderen Aktivitäten, so daß es schwierig ist,
ihn auch anderen Tagen oder zu anderen Tageszeiten zu einer Einkehr zu
bewegen, da er dazu den täglichen oder wöchentlichen Ablauf seines
Lebens ändern müßte.
-
Zu einer solchen Änderung können ihn eventuell Freundschaften
verleiten,
die sich zwischen dem Gast und anderen Gästen oder auch Mitarbeitern
entwickeln, punktuell besonders attraktive Verkaufsförderungsaktionen
und dauerhaft Mengenrabatte (etwa Gesamtjahresrabatte, Rabattmarken,
Pay-Back-Verfahren, Sammelkarten usw.; siehe dazu unsere Seite über
Rabatte)
und Club-Konzepte. Zum Beispiel erhalten Gäste, die sich unsere
monatlich
wechselnde Bierkarte zuschicken lassen, ab und zu eine Einladung zu
einem Freibier. Ich rate dazu, die Entscheidung, ob ein Gast einer bestimmten
Klasse angehört, die zum Eintritt in einen Club rechtfertigt, weitestgehend
dem Gast selbst zu überlassen. Andernfalls kann man leicht solche
Gäste verärgern, dei sich selbst als "Stammgäste" fühlen,
objektiv aber einer Gruppe von Gästen angehört, die weniger häufig
in einem Objekt einkehrt. So mag sich ein Gast, der nur ein Mal im Monat
in ein Restaurant essen geht und dann immer bei uns, vielleicht mehr als
Stammgast fühlen als ein Gast, der jeden Tag in einem Restaurant speist
und uns "nur" alle 14 Tage aufsucht.
-
Mehrfilialunternehmen können versuchen, den Gast zu bewegen, zu anderen
Zeiten andere Objekte des Unternehmens zu besuchen, indem sie die Gültigkeit
der angesprochenen Instrumente auf weitere Filialen ausweiten. Wir haben
zu diesem Zweck eine Stammkarte entwickelt,
die in mehreren Objekten gültig ist. Dazu beitragen kann auch eine
gemeinsame oder verbundene Webpraesenz verschiedener Objekte eines Unternehmens,
so etwa das unter der Domain ihres "Flagschiffes" Calimeros
im Netz vertretene Gastronomie-Mehrfilial-Unternehmen.
Eine vierte Gruppe von Instrumenten bemüht sich, das in Anspruch
genommene Sortiment zu verbreitern:
-
Speise- und Getränkekarten haben so
unter anderem die Funktion, den Gast mit der Vielfalt der angebotenen Produkte
und Dienstleistungen vertraut zu machen.
-
Sonderangebote und Produktproben und -präsentationen
lenken
das Augenmerk auf vernachlässigte oder neue Produkte.
-
Man kann weitere Vertriebswege anbieten: neben dem klassischen Verzehr
an Ort und Stelle auch Take-Away (Mitnahme), Lieferdienste, Party-Service,
Bestellung per Online-Shop.
-
Man kann das angebotene Sortiment verbreitern und sortimentsferne Produkte
und Dienstleistungen zusätzlich anbieten (Cross Selling). In der
Gastronomie sind Kombinationen mit Übernachtungen, Tanzveranstaltungen,
Zoos, Handwerksbetrieben wie Bäckerei, Konditorei, Brauerei, Metzgerei,
Fischzucht und Prostitution traditionell üblich und moderne Kombinationen
mit Merchandising, Buchladen, Kino, Museum, Theater, Verkehrsbetrieben,
Sportveranstaltungen, Freizeitparks,
Einzelhandelsunternehmen, Internetzugängen gewinnen an Bedeutung.
Wichtig ist dabei die Fähigkeit, diese Teilsortimente nicht nur in
der Produktion sondern auch im Marketing geschickt zu verzahnen. Die modernen
Hausbrauereien in Deutschland orientieren sich insoweit stärker an
den amerikanischen Vorbildern ("micro breweries") als an den herkömmlichen
Gasthausbrauereien, deren Marketing meist unter der handwerklichen Ausbildung
der Inhaber als Braumeister leidet. Daß sie dabei häufig authentischer
erscheinen als die althergebrachten Brauereien, ist kein Gegenargument
sondern illustriert nur ihr oft besseres Marketing.
Ein anderer Ansatzpunkt zur Kundenbindung besteht darin, die Kosten eines
Wechsels zu einem Wettbewerber zu erhöhen. Solche Bindungsysteme
sind in der Gastronomie wenig verbreitet und haben allenfalls in der Veranstaltungsgastronomie
im Zusammenhang mit Mitgliedschaften (etwa Jazz-Clubs) eine gewisse Bedeutung
oder in der Vereinsgastronomie (etwa Restaurants von Golf-Vereinen oder
in Clubs wie im Hamburger Anglo-German-Club)
oder im Bereich der Betriebsverpflegung, wo Zuschüsse des Arbeitgebers
möglicherweise an die Inanspruchnahme eines bestimmten Caterers gebunden
sind. Einige Beispiele aus der "normalen" Gastronomie haben wir auf unserer
Seite "Kundenkarten und Kundenclubs in der Gastronomie"
beschrieben.
In der normalen Gastronomie spielen psychologische Wechselkosten
eine größere Rolle. Die Bindungen ergeben sich meist eher aus
der Eingebundenheit in Gruppen oder aus persönlichen Bindungen zu
einzelnen Menschen (etwa dem Wirt, einzelnen Mitarbeitern, anderen Stammgäste,
Stammtischen oder Gruppen, die sich im Lokal treffen), weniger aus Bindungen
an das gastronomische Objekt an sich. Eine Präsentation des Teams
im Internet kann helfen, diese Bindung zu intensivieren, siehe die beispielhafte
Team-Präsentation
der Gasthausbrauerei Turm-Bräu
in Freudenstadt, des Hamburger Café
Oktober (mit Angabe der Arbeitszeiten, vielleicht als Einladung zum
Theken-Flirt?) und des Hotels
zur Krone in Ronneburg.
Weitergehende
Konzepte schauen weniger auf den mit einem einzelnen Gast erzielten Umsatz
als auf dessen strategische Bedeutung und seinen Einfluß auf andere
(potentielle) Gäste. Der Stammgast wird dabei vor allem geschätzt
als entscheidendes Element im Prozeß der Verbreitung von guten (oder
auch der Absorption von schlechten) Meinungen über das gastronomische
Projekt. Im Mittelpunkt des Interesses steht weniger der erzielte Umsatz
als die Zufriedenheit des Gastes, wie man sie
mißt, eine eventuell aufkeimende Unzufriedenheit beseitigt (Reklamationsbearbeitung)
und zufriedene Gäste als Multiplikatoren gewinnt und einsetzt.
Kundenloyalität
Kundenloyalität und Kundentreue bezeichnen die Kundenbindung
aus der Sicht des Kunden. Kundenloyalität kann drei Intensitäten
aufweisen:
-
"Trügerische" Kundenloyalität. Der Gast
kommt zwar immer wieder, aber er ist eigentlich nicht loyal. Er besucht
das gastronomische Objekt zum Beispiel, weil er in der Nähe arbeitet.
Nach einem Arbeitsortswechsel verschwindet er auf Nimmerwiedersehen. Ein
Gastronom, der diesen Zusammenhang nicht erkennt, nimmt fälschlicherweise
an, der Gast sei loyal.
-
"Bedingte" Kundenloyalität. Der Gast kommt aus
bestimmten Gründen immer wieder, aber nur solange die Gründe
gegeben sind, z.B. solange die "nette Bedienung" dort arbeitet.
-
"Belastbare" Kundenloyalität" (englisch: "Commitment").
Der Gast ist treu, auch wenn bestimmte Gründe, die ihn zu einem Besuch
veranlassen, nicht (mehr) gegeben sind. Bei politischen Parteien bzw. Wahlen
würde man von Stammwählern sprechen. Die Partei ihres Vertrauens
kann noch so schlecht regieren, gewählt wird sie von diesen Wählern
dennoch. Siehe dazu auch das empfehlenswerte Werk von Jan Hofmeyr,
Butch Rice: Commitment
Marketing.
Zuviel Kundenbindung blockiert
Innovationen
Man sollte nicht nur auf die eigenen Kunden zu hören und deren Wünsche
umzusetzen. Dies würde den Blick auf Innovationen verstellen und zu
einer Überalterung der eingesetzten Technologien, des Sortiments und
auch der Gäste führen. Die Vorstellungskraft vieler Gäste
beschränkt sich auf das, was sie schon kennen. Deshalb sollte man
sich auf Trends einstellen und Entwicklungen des Wettbewerbs analysieren.
Links
-
Abseits.de: Kundenclubs und Kundenkarten in
der Gastronomie.
-
Abseits.de: Ist Kundenbindung
einfach zu organisieren?
-
Abseits.de: Kunden- bzw. Gästezufriedenheit
in der Gastronomie
-
Abseits.de: Entwicklung der Gästezufriedenheit
in unseren Gaststätten
-
Naomi Karten ist eine
Beraterin für Customer Relation
-
Online Shopping: Wie
bindet man Kunden im Netz. Eine Pressemitteilung über eine Diplom-Arbeit
über Instrumente der Kundenbindung beim Online-Händler Genussreich.de.
-
Karin Heck: Ganzheitliches
Customer Relationship Management bei der Direkt Anlage Bank AG, in:
Bach/Oesterle: Customer
Relationship Managment in der Praxis, 2000
-
Thomas Beyer: Kennen
Sie Ihre wertvollsten Kunden?
-
Interview
mit dem Marketingexperten Regis McKenna, von Brückenbauer.
-
Martin G. Bernhard: Strategieumsetzung
durch Balanced Scorecard – Kennzahlensysteme entwickeln und Managementprozesse
steuern.
-
Maren L. Hickton: Up-Selling
vs. Overselling, in: Restaurant Report.
-
Das Kundenbindungsprogramm Hilton
HHonors gilt laut Peppers & Rogers
als eines der besten. Mehr als 2.000 Hotels in 53 Ländern nehmen daran
teil. Am attraktivsten ist die "Double Dipping feature", die Möglichkeit,
Flugmeilen vergütet zu bekommen, ohne geflogen zu sein.
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Kundenbindung im
eBusiness - Maßnahmen und Erfolgskontrolle. Auszug aus
der Publikation "Kundenbindung im E-Business. Loyale Kunden - nachhaltiger
Erfolg" von Markus Stolpman.
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Loyalty Hamburg: Mehrwertdienste
- Beispiele. Added Value Services, die im Zusammenhang mit Kundenbindungsprogrammen
wie Mehrwertdienstprogrammen, Kundenkarten oder Vorteilsclubs angeboten
werden können.
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Schön,
daß Sie da sind. Über das Kundenbindungsprogramm "ausria
and more" der Österreich-Werbung, in: Tourismusmagazin.com. Ursrünglich
von gast.at.
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Kundenzufriedenheit
und Kundenbindung, in: Online-Lehrbuch des Ausbildungsbereichs Betriebswirtschaftslehre
(Prof. Dr. Dr. habil. H.-T. Beyer), Institut für Wirtschaftswissenschaft,
Universität Erlangen.
Buchempfehlungen
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