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Korken, Korkgeschmack und Korkenzieher
 

Korken, Korkgeschmack und Korkenzieher

 
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Wie entsteht Korkgeschmack? Beim Stoffwechsel von Mikroorganisimen, die im Kork sitzen, entsteht 2,4,6 Trichloranisol, eine Verbindung, die von Menschen auch in geringer Konzentration als unangenehm wahrgenommen werden. Berührt der Korken nach dem Abfüllen den Wein, so kann sich der Korkton in der Flasche ausbreiten. Etwa vier Prozent aller Korken veursachen diesen Fehlton. Das pfälzische Korkenveredelungsunternehmen Ohlinger in Fußgönheim hat ein Verfahren namens "Delfin" entwickelt, bei dem diese Mikroorganismen durch Mikrowellen abgetötet werden. 


Neben den Naturkorken, die aus Korkrinde geschnitten werden, gibt es Korken aus gepressten Korkstücken, sogenannte "Presskorken". Zum Verschluß von Wein und Sekt sind auch Korken aus anderen Materialien geeignet, sie werden aber vielfach von den Verbrauchern als minderwertig angesehen und deshalb oft nur für minderwertige Produkte verwandt bzw. für Gebinde, die in der Gastronomie Verwendung fiinden wie z.B. Weine in Literflaschen. Bei Weinen, die viel "atmen" müssen (z.B. einem Bordeaux) wird man aber auch in Zukunft auf Korkverschlüsse zurückgreifen, denn nur das Naturmaterial Kork ist in der Lage, einen Gasaustausch zwischen Wein und Außenluft zu ermöglichen. 


Kork stammt teilweise aus Italien, überwiegend aber aus Portugal, dem führenden Land auch der Korkherstellung. 


Wein- und Sektkorken aus dem Material Kork können wiederverwertet werden. Aus den Korken wird z.B. Dämmstoff für den Hausbau gewonnen. 


Welche Korkenzieher-Varianten es gibt: 
  • Beim Flügel-Korkenzieher und beim Kellnermesser wird die Kraft der Hand durch eine Hebelwirkung verstärkt. 
  • Spangenkorkenzieher umschließen den Korken.
  • Der "Puigpull" funktioniert wie ein Wagenheber: der Korken wird peu à peu aus der Flasche gezogen. 
  • Eine Alternative ist es, den Korken mit Luftdruck aus der Flasche zu pressen oder 
  • ihn mit einer Spindel aus der Flasche zu drehen. 
Unabhängig davon, welches System man bevorzugt, sollte man darauf achten, daß Korkenzieher eine "Seele" haben, das heißt die metallene Spirale sollte in der Mitte einen so großen Freiraum haben, dass ein Streichholz Platz hat. Damit vermeidet man, daß man nur ein Loch in den Korken bohrt, ohne ihn beim Herausziehen mitzunehmen. 

Buchtip

Cover: Buch ueber KorkenzieherKorkenzieher. Aus der Sammlung von Heinz ten Doornkaat. von Horst Dippel

Weitere Informationen online 

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Aktualisiert am 29. Juni 2002

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