Bayerische Landesausstellung 2002 Kaiser Heinrich II. Bamberg
Domplatz 9. Juli bis 20. Oktober 2002
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Die Geschichte Kaiser
Heinrichs II. und seiner Zeit wird vom 9. Juli bis zum 20. Oktober
2002 auf dem Bamberger Domberg an fünf Schauplätzen lebendig:
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Auf dem Domplatz wird der Besucher in die Zeit des Mittelalters entführt.
Ein nachgebautes mittelalterliches Gehöft führt vor Augen, wie
Bauern und Handwerker im 11. Jahrhundert gelebt und gearbeitet haben.
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Die Alte Hofhaltung zeichnet ein Bild vom Leben und Wirken des Kaisers
anhand von ausgewählten Exponaten und Inszenierungen.
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In der Staatsbibliothek
und im Diözesanmuseum werden mittelalterliche Prachthandschriften
gezeigt und prunkvolle Gewänder wie der "Sternenmantel", den Heinrich
II. von einem byzantinischen Adligen aus Süditalien zum Geschenk erhalten
hatte.
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Der Dom
und seine Westkrypta vermitteln ein eindrucksvolles Bild der größten
Stiftung des Kaiserpaares. Von Heinrich II. in den Jahren 1003 bis 1012
errichtet, zweimal niedergebrannt, im Jahre 1237 von Bischof
Ekbert wiederhergestellt und bis heute in seiner charakteristischen
Form erhalten geblieben, gilt der Bamberger
Dom als eines der anschaulichsten Denkmäler mittelalterlicher
Kunst-, Kirchen- und Reichsgeschichte. Der Dom besitzt herausragende thematische
und künstlerische Elemente, z.B. die Darstellungen der
Propheten, die Statuen der Hl. Elisabeth und der Engel, der Westchor
mit dem Hauptaltar und der Bamberger Reiter. Ein Video
des Bayerischen Schulfernsehens über den Dom.
Heinrichs Vater war Heinrich der Zänkerer, dem sein Herzogtum Bayern
wegen andauernder Querelen von König Otto weggenommen worden war.
Heinrich kam in die Klosterschule von Hildesheim und sollte - vermutlich
um ihn aus der Erbfolge auszuschalten - auf den geistigen Stand vorbereitet
werden. 995 übernahm er nach dem Tod seines Vaters das Herzogtum Bayern
und gründete das Bistum Bamberg und ließ dort ab 1002 den Dom
erbauen. Im selben Jahr wurde er als Nachfolger von Otto III. deutscher
König, zwei Jahre später König von Italien. 1014 wurde er
von Papst Benedikt VIII. zum Kaiser gekrönt. Heinrich II wird wegen
seiner tiefen Frömmigkeit und reicher Gründungen und Stiftungen
an Kirchen und Klöster heute noch stark verehrt. Während der
gesamten Regierungszeit Heinrichs II. hatte seine Frau Kunigunde
von Luxemburg bedeutenden und tätigen Anteil an den Regierungsgeschäften.1513
wurde das von Tilman Riemenschneider geschaffene, mit Reliefszenen aus
den Heiligenlegenden von Heinrich II und Kunigunde geschmückte marmorne
Hochgrab
im Bamberger Dom aufgestellt und die vorher getrennt bestatteten Leichname
des Herrscherpaares gemeinsam darin umgebettet. |
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Die
Capella
Antiqua Bambergensis hat anläßlich der Ausstellung eine
CD "Heinrich
II" veröffentlicht. |
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Auswärtige Besucher können die Besichtigung der Landesausstellung
mit der vom 22. bis 26. August 2002 stattfindenden Sandkerwa
verbinden oder mit einem Konzert der Bamberger
Symphoniker. Basisinformatoinen über Bamberg finden sich auf unserer
Seite "Bamberg für Touristen".
Weiterführende Informationen
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Buchempfehlungen
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Heinrich
II. (1002-1024). Herrscher am Ende der Zeiten. von Stefan Weinfurter.
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Kaiser
Heinrich II. 1002 - 1024. Juli 2002.
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Kaiser
Heinrich II. Leben, Zeit und Welt. Juni 2002. Der Bamberger Historiker
Wolfgang F.Reddig führt den Leser in das faszinierende Europa um 1000,
die Welt Kaiser Heinrichs II. Nach neuesten Erkenntnissen der Mittelalter-Forschung
beschreibt er anschaulich und interessant in drei grossen Abteilungen Leben,
Zeit und Welt eines Herrschers um die Jahrtausendwende. Eine Auswahl der
Themen: Sein Leben: Familiärer Hintergrund; Das Zeitalter der Ottonen;
Kindheit und Jugend Heinrichs; Machtbewusster Heinrich - die Königswahl
von 1002; Das heilige Kaiserpaar: Heinrich und Kunigunde. Seine Zeit: Herrschaft
ohne Staat; Die Wende von Otto III. zu Heinrich II.; Kriege und Fehden;
Sakrales Königtum; Kirchenpolitik in Bayern; Bistumsgründung
in Bamberg. Seine Welt: Europa um 1000 - Bevölkerung, Wirtschaft und
Lebensraum; Endzeiterwartung um die Jahrtausendwende; Bildung und Wissenschaft;
Reisekönigtum: Zu Gast in Klöstern, Pfalzen und Bischofsstädten;
Mönchsmedizin und kranke Herrscher.
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Kaiser
Heinrich II. von Manfred Höfer.
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Zierde
für ewige Zeit. Das Perikopenbuch Heinrichs II. von Hermann Fillitz,
Rainer Kahsnitz, Ulrich Kuder. Von Oktober 1994 bis Januar 1995 fand im
Bayerischen Nationalmuseum München eiene Ausstellung des Perikopenbuchs
Heinrichs II. statt. Zum ersten Mal sind die bedeutendsten Miniaturen der
Handschrift sowie der Prunkeinband öffentlich zu sehen gewesen. Die
für die Faksimilierung ausgebundenen Pergamente kehrten nach der Ausstellung,
wieder zum Buch zusammengefügt, in den Tresor der Bayerischen Staatsbibliothek
zurück. Im vorliegenden Katalog der Ausstellung führen bebilderte
Textbeiträge in die Handschrift ein.
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Jahrbücher
des Deutschen Reichs unter Heinrich II. 1. Band. (Jahrbücher der
Deutschen Geschichte; Jb DG 0) von Siegfried Hirsch.
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Jahrbücher
des Deutschen Reichs unter Heinrich II. 2. Band. Vollendet von Hermann
Pabst. (Jahrbücher der Deutschen Geschichte; Jb DG 0) von Siegfried
Hirsch
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Der Bamberger
Dom. Von Christine Hans-Schuller. 2000
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Der
Dom in Bamberg, Bd.1, Die Baugeschichte bis zur Vollendung im 13. Jahrhundert
von Dethard von Winterfeld
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Mehr Bamberg-Bücher, Landkarten,
Stadtpläne, Videos, Kalender.
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