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Internetgeeignete Produkte und Dienstleistungen |
Welche Produkte und Dienstleistungen lassen sich im Internet am besten vertreiben?Bei dieser Frage sollte man strikt zwischen dem Verkauf an Endverbraucher und dem an gewerbliche Abnehmer unterscheiden. Im Bereich Business-to-Business sind vor allem Formen einer dauerhaften Zusammenarbeit mit Lieferanten und Abnehmern wichtig wie Auf dieser Seite berichten wir über einige Studien zu den Chancen verschiedener Produktgruppen bei Endverbrauchern:
E-Commerce boomt auch in DeutschlandVon den deutschen Internet-Anwendern haben 2,2 Millionen in den letzten 12 Monaten ein Produkt online bestellt. Bei den am meisten verkauften Produkten handelt es sich um Bücher und Software. CDs konnten die höchsten Zuwachsraten erzielen. Weitere Resultate: Etwa jeder 5. deutsche Bundesbürger zwischen 14 und 59 Jahren nutzt zumindest gelegentlich am Arbeitsplatz oder zu Hause das Internet oder einen Online-Dienst. Damit hat sich die Zahl der Online-Anwender in den letzten 6 Monaten um rund 40 Prozent vergrößert. Von den insgesamt 8,4 Millionen Online-Nutzern in Deutschland sind rund 3,2 Millionen an einem durchschnittlichen Wochentag im Internet anzutreffen. Nach wie vor überwiegt die Außer-Haus-Nutzung; knapp 9 Millionen Menschen haben die Möglichkeit, an ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz ins Netz zu gehen (Quelle: Horizont Newsline vom 23.02.99).In der gesamten Internet-Nutzerschaft zeichnet sich eine wachsende Aufgeschlossenheit gegenüber dem Electronic Commerce ab. So haben bereits 25 Prozent der 6,9 Millionen User einmal ein Produkt online bestellt. (Quelle: Horizont Newsline vom 08.09.98) . Neuere Zahlen finden sich in einem Artikel von Hagen Seidel: "Der Einzelhandel im Internet boomt. Von Käuferstreik keine Spur: Konzerne steigern Umsatz im ersten Halbjahr um über 30 Prozent", in: Die Welt vom 7. Juli 2003. nach oben |
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Vorreiter USAIn den USA sind die Nutzungszeiten exorbitant höher: Louis Harris & Associates gibt im April 1999 an, die Anzahl der Nutzer, die online einkaufen, sei um 9 Prozentpunkte auf 31% gestiegen. Gekauft wurden vor allem Bücher (38%), gefolgt von Computer-Software (18%). Die Ergebnisse basieren auf einer telefonischen Umfrage von 2.015 amerikanischen Erwachsenen im Februar 1999, daraus errechnet sich eine Genauigkeit von drei Prozentpunkten.Auf der Basis von Daten des Marktforschungsinstituts Forrester Research stellt Iconacast eine Tabelle über die geschätzte Entwicklung von Produktgruppen im B2C bis 2005 zur Verfügung (als PDF-Datei). nach oben Online-Shopping im Vergleich zu Einkaufszentren und Offline-GeschäftenNach einer Studie von Greenfield Online verbringen 39% der amerikanischen Internet-User weniger Zeit beim Einkaufen in Offline-Geschäften und Einkaufszentren. Dies ist bedeutsam, da die Amerikaner mit Internetanschluß 60% der zahlungsfähigen Nachfrage repräsentieren. Die Interviewten wurden gefragt, welches Medium sie benutzen, wenn sie einkaufen oder die Preise vergleichen:
Bei Bücherkäufen sind Läden und Internet in den USA in der Beliebtheit bereits gleichaufFür Bücherkäufe nutzen (die Antworten ergeben zusammen mehr als 100% wegen Mehrfachantworten):
Siehe auch unsere Seite zum Thema "Die Zukunft von Buchverlagen und -händlern im Zeitalter des Internet". nach oben Bekleidung wird lieber offline gekauftBei Käufen von Bekleidung werden hingegen
Dazu paßt folgende Nachricht vom Herbst 1999: Levi Strauss gibt den Internet-Verkauf der blauen Hosen auf - aus Kostengründen. Der Preis für den Betrieb eines ordentlichen Web-Ladens sei einfach zu hoch. Erst 1998 war Levi's in den E-Commerce eingestiegen (Quelle: Telemat.de - Newsletter. Das Archiv ist nur eingetragenen Mitgliedern zugänglich). nach oben Produktgruppen mit WachstumspotentialIm Auftrag der Deutschen Post (Evita.de) wurde 1999 das E-Commerce-Potential von 49 Produktgruppen in Deutschland getestet. Wachstumspotentiale werden prognostiziert für
Keinen ausreichenden Bedarf gibt es hingegen für virtuelle Supermärkte. Siehe die Nachricht "Kein Bedarf an virtuellen Supermärken" vom 8.10.01. Ausnahmen bestätigen natürlich immer wieder Regeln. So lassen sich sogar Bäckereien (mit ihren Frischeprodukten, von denen man denkt, sie wären nur lokal zu vermarkten) mit Geschick gut online vermarkten. Drei Beispiele:
nach oben Erfolgskriterien für Online-ShopsUnabhängig vom Produkt seien für einen Online-Shopunter anderem folgende Punkte besonders wichtig:
Den Auftritt von Sportartikel-Anbietern im Internet hat die Zeitschrift "Plus" bewertet. Das Magazin hat zehn Anbieter von Sportartikeln bewertet und dabei 48 Testkriterien zugrunde gelegt, darunter
Weitere Bewertungskriterien für Websites und Online-Shops finden sich auf unserer Seite "Awards und Auszeichnungen". nach oben Ist der Internetboom bald zu Ende?Seit Oktober 1999 häufen sich kritische Untersuchungen, die vorhersagen, daß der E-Commerce-Boom nur vorübergehend sei. So ähneln laut Peter Fadar, einem Marketing-Professor von Wharton, und Bruce Hardie, einem Professor an der London Business School, die Verhaltensmuster von Online-Käufern denen von Ketchup und Cerealien in den Supermärkten: Einer hohen Anzahl von Erstkäufern stehen eine geringe Anzahl von Wiederholungskäufern gegenüber. Zur Zeit würden die Zuwachszahlen beim E-Commerce nur die hohen Zuwächse bei der Zahl der Internetnutzer widerspiegeln. Nach einer kurzen Zeit des eitlen Sonnenscheins, würde die Zahl der Käufer sinken, entsprechend der geringer werdenden Anzahl der Internetnutzer, die neu ins Netz kommen. Die Untersuchungen basieren auf Kaufentscheidungsmustern von vier großen Händlern (Amazon.com, Barnesandnoble.com, Expedia.com and CDNow.com), ergänzt durch mehrere kleinere Händler, und ergaben Wiederkaufraten von nur 30%. Quelle:http://www.cnnfn.com/news/technology/newsbytes/138309.html.Cyber Dialogue konstantiert in einem Bericht "Cybercitizen Sea Change: Declining Growth in U.S. Adults Online." vom Dezember 1999 eine Verlangsamung des Zuwachses der Internetnutzer in der USA. Als Gründe werden genannt:
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