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iMode - Mobiles Internet
Mehr als 30 Millionen Japaner surfen mobil im Internet. iMode
gewinnt auch in Deutschand an Bedeutung, seitdem im März 2002 der
Netzbetreiber E-Plus diesen Dienst
in Deutschland eingeführt hat. i-mode ist eine eingetragene Marke
von NTT DoCoMo, Inc. in Japan und anderen Ländern. iMode.
iMode ist die Vorstufe zu UMTS.
Alles, was mit iMode auf dem Display erscheint, soll mit UMTS noch schneller
werden. Um in den vollen "Genuß" zu kommen, braucht man entweder
ein iMode fähiges Handy oder man benutzt einen Simulator,
wie z.B. i-Mimic. Simuliert wird
ein Handy-Display von nur 120 Pixel Breite und 160 Pixel Höhe,
weswegen man sich auf rudimentäre Informationen beschränken sollte.
iMode-Seiten müssen in cHTML
geschrieben sein, einer kompaktem HTML. Auch Webseiten, die nicht in cHTML
geschrieben worden sind sondern in HTML, können, insoweit sie den
Regeln von cHTML entsprechen, von iMode-fähigen Handys dargestellt
werden. Die technische Ähnlichkeit von World Wide Web und iMode darf
nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beschränkungen der
Anzeige und der Navigation eine Anpassung der Inhalte erfordern. Auf der
Seite
kann man sich anschauen, wie eine beliebige URL
in iMode dargestellt wird (von der Tatsache abgesehen, daß Ihr Monitor
vermutlich größer ist als das Display eines iMode-fähigen
Handys).
Wenn man Fotos einbauen will, sind im wesentlichen drei Dinge
zu beachten:
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iMode kann keine jpeg-Dateien darstellen, sondern nur gif-Dateien
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Die Bilder sollten eine maximale Breite von 120 Pixel haben, da
in iMode-Handys horizontal nicht gescrollt werden kann.
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iMode-fähige Handies können 256 Farben darstellen. Höher
auflösende Fotos sollten auf diese Farben reduziert werden. E-Plus
hat seinen Content-Partnern eine für das i-mode-System optimierte
Farbpalette zugeschickt, da für Internetbrowser optimierte Farben
auf einem Handset nicht besonders gut aussehen (Danke an Chris Bornefeld
für den Hinweis und die Zusendung einer für i-mode optimierten
Farbpalette).
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Die iMode-Seite darf einschließlich der eingebundenen audiovisuellen
Dateien nicht größer sein als 10 KB. Die Einhaltung dieser
Bedingung kann man z.B. mithilfe des Ladezeiten-Checks
von Webmasterplan überprüfen. Oder man addiert einfach die
Größe der Datei, die den iMode-Quellcode enthält mit der
Größe der eingebauten audiovisuellen Datei(en).
Ein Beispiel ist die Fotogalerie
von Schloß und Park Pillnitz in Dresden.
I-Mode Spider ist
eine Meta-Suchmachine für iMode-Seiten, d.h. es wird zeitgleich in
mehreren Suchmaschinen gesucht.
Die spezifischen Vorteile von Internet per Handy:
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Der ungefähre Standort des Handys kann festgestellt werden.
Damit kann man nicht nur z.B. einen Stadtplan anbieten, in dem der Standort
markiert ist (besonders wichtig in japanischen Großstädten,
wo man sich kaum orientieren kann). Man kann Inhalte auch standortbezogen
anbieten, etwa den Standort und die Route zur nächsten Apotheke, einem
(freien) Parkplatz, einem Restaurant oder Hotel usw.
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Der Nutzer des Handys ist in der Regel bekannt (von
unberechtiger Benutzung oder der erlaubten Benutzung durch Freunde und
Bekannte einmal abgesehen). Die Inhalte sind deshalb personalisierbar.
In Kombination mit einer Personal Identification Number (PIN) lassen sich
damit sogar Zahlungen autorisieren.Vergleiche dazu unsere Seite über
Paybox.
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Services können abgerechnet werden, da dem Provider des Handy-Kontos
die Bankverbindung bzw. die Rechnungsandresse bekannt ist. Damit bieten
sich Ansatzpunkte für kommerzielle Content-Angebote. Siehe etwa eineStudie
von Northstream über Stärken und Schwächen von iMode..
iMode-Seiten, die für Gastronomen interessant sein können
Die folgenden iMode-Seiten bieten gastronomische Inhalte
oder Anregungen, wie man solche Inhalte darstellen könnte: |
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Leider gibt es erst wenige Beispiele mit deutschen imode-Seiten.
Der Grund liegt darin, daß imode erst seit wenigen Wochen in Deutschland
verfügbar ist. Wenn Sie weitere Beispiele kennen, einfach her
damit.
Erstellung von iMode-Seiten lernen
Mehr über iMode findet man
Weiterführende Links
-
I-Mode
- Der Boom in Japan.
-
Die
Investitionen der i-Mode-Teilnehmer, in: Contentmanager.de.
-
Getting
Connected with NTT DoCoMo's iMode by Shane Stiles vom 9. April 1999.
In diesem Beitrag werden u.a. Restaurantführer und Rezeptsammlungen
als eine mögliche Anwendung von iMode beschrieben.
-
3G: Don't
believe the hype, From Knowledge@Wharton, Special to CNET News.com,
June 22, 2002, 6:00 AM PT.
-
Matthew Caesar: Architecture
of iMode (PPT). HTML-Version
im Google-Archiv. Vom 3. April 2002.
-
Beyond
wireless: A Look to the Future (PDF).
-
i-Mode
Homepage Tutorial von E-Plus.
-
Peggy Anne Salz: Take
the Money and Run, in: The Feature vom 11. Juni 2002. Über die
Möglichkeiten, für Content im mobilen Internet Gebühren
zu verlangen und zu kassieren, z.B. Vodafone m-pay.
-
Paid Content. Eine
Website zum Thema "bezahlter Content".
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Beolino ist ein webbasierter
eMail-Account, der für iMode-Nutzer optimiert ist. Demnächst
steht ein Gästebuch-Service zur Verfügung. Mit diesem Service
kann man ein iMode-fähiges Gästebuch in eine iMode-Website integrieren.
Weitere Services: Counter, Umfragen, Photoalbum, Notizen.
-
My-imode.de ist ein
Infoportal für imode.
-
Markus Hilse: Corporate
Content goes mobile - aber wann?, in: Contentmanager.de vom Juli 2002.
-
Ein deutsches
Tutorial zum i-modeTM Dienst von Eplus / Farbwerttabellen.
-
i-Mode
im Usability-Test, in: Contentmanager.de.
-
Ralf Eibl: Nippon
Game. In Japan ist I-Mode ein Hit – dank jeder Menge Spiele. Ob das übertragbar
ist?, in: Brandeins Nr. 10/2002.
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Usability-Optimierung
von mobilen Internet-Diensten, in: Contentmanager.de.
Buchempfehlungen
-
Im Januar 2003 soll das Buch "iMode:
A Developer's Guide to Creating Applications with cHTML and Java" von
Peter Bellew erscheinen.
-
Bereits jetzt erhältlich ist "i-Mode
Developer's Guide" von Paul Wallace PhD, Andrea Hoffman, Daniel Scuka,
Zev Blut, Kyle Barrow.
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I-Mode
Crash Course von John R. Vacca.
-
I-Mode:
A Primer with CDROM (Professional Mindware) von Danny Williams (Vorwort),
u. a.
-
Mobile
Marketing: The Message Revolution von Steve Wunker (Vorwort), Matt
Haig.
-
M-Commerce
von Norman Sadeh.
-
Mobile
Commerce. Grundlagen, Geschäftsmodelle, Erfolgsfaktoren von Günter
Silberer, u. a.
-
Handy
Business: M-Commerce als Massenmarkt . Märkte, Geschäftsmodelle,
Planung, Umsetzung von Dirk Michelsen, Andreas Schaale
-
3G
Marketing von Tomi T. Ahonen, u. a.
Handy
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