Abseits.de -->
Gastronomie-->
Portale-->
Restaurant- und Hotelführer-->
Hotelketten
 

Hotelketten 

Auch Hotels werden zunehmend als Markenhotels geführt, in den USA haben sie schon einen Anteil von knapp 70% (siehe dazu "US Hotels and Their Workers: Room for Improvement").



Das Internet mit der Möglichkeit, selbst zu reservieren, verstärkt die Bedeutung von Hotelmarken (vergleiche: Roger S. Cline (Arthur Andersen): "Brand Marketing in the Hospitality Industry"). .


Die Konzentration wird auch durch kapitalintensive High-Tech-Lösungen des Customer Service Managements forciert". High-Tech Solutions should help Chains Tailor Sercvice to Their Guestes' Needs." von Stephen Gregory, in: The Chicago Tribune, vom 24. April 2001). Gute Beziehungen zum Kunden werden auch in der Kettenhotellerie immer wichtiger. Moderne Technologien erlauben es, beim Gast den Eindruck zu erwecken, "er gehöre zur Familie", sein Name, sein Gesicht, seine Vorlieben und die Historie der Kontakte seien den Mitarbeitern gegenwärtig, obwohl er objektiv nur einer unter vielen ist.


Verbundene Unternehmen profitieren mehr noch als lockere Kooperationen von 
  • günstigeren Einkaufskonditionen
  • einer verbesserten Erreichbarkeit durch gemeinsame Reservierungssysteme, und 
  • einem Know-How-Vorsprung durch einen offenen Erfahrungsaustausch undBenchmarking (Orientierung an den Besten). 
Die Marketinggemeinschaft der Internationalen Hotelier-Vereinigung bietet als Vereinigung europäischer Privat-Hotels typisch für eine lockere Kooperation z.B. für einen jährlichen Grundbeitrag von 750 Euro, der Organisation, Verwaltung und Marketinggrundkosten finanziert, zehn Marketing-Bausteine, die alle beteiligten Hotels einsetzen können. Gewichtigstes Element ist die Online-Buchbarkeit. Die übrigen Bausteine reichen von der ganzseitigen Präsenz im IHV-Hotelführer und/oder einen Eintrag auf der IHV-Homepage über die Teilnahme an touristischen Verbrauchermessen und am IHV-Urlaubsführer - jeweils mit aufwandsbezogenen Aufschlägen - bis hin zu einer ersten Rechts- oder Marketing-Beratung durch ausgewiesene Experten.


Erfolgversprechend sind auch lokale Kooperationen, bei denen Kapazitäten gemeinsam vermarktet werden, etwa die Kölner "Take Five". Wenn ein Veranstalter z.B. 500 Betten sucht, genügt es, wenn er eines der beteiligten fünf Hotels anruft (Maritim am Heumarkt, Dorint Kongress Hotel, Renaissance Hotel, Hyatt Regency und Crown Plaza). Er bekommt dann ein gemeinsames Angebot über die gewünschen Kapazitäten (siehe dazu auch die Hyatt News Nr. 13/2002 (PDF)).


Bei den Markenhotels können unterschieden werden: 
  • klassische Hotelketten,
  • Hotelkooperationen (von Einzelhotels aber auch Hotelketten),
  • Hotelketten, die sich etwa im Wege des Franchising selbständigen Unternehmern öffnen.
Hotelketten bieten folgende Vorteile:
  • Segmentspezifische Marketingprogramme,.
  • gemeinsame Reservierungssysteme,
  • einen zusätzlichen Distributionskanal.
Aber Gäste wollen, zumindest im hochpreisigen Bereich, zugleich landestypische, wiedererkennbare Hotels". Zum Beispiel mit einem auch standorttypischen Angebot an Speisen und Getränken. (Quelle: "Hotels im Wandel der Gästewünsche" von Heinz Horrmann in der Welt von 6. September 2002 (im Internetarchiv zugänglich). Ein Interview mit Bernd Chorengel, dem deutschen Präsidenten von Hyatt International).

Erwünscht werden vielfach auch Services in der Art eines Business Centers oder Online-Arbeitsmöglichkeiten in den Zimmern.
Zur Homepage
Suchen
Bamberg
Impressum
Kontakt
 
 

Die Entwicklung wird zudem geprägt durch den Versuch einer eindeutigeren Positionierung etwa als Art- und Design-Hotel, Country- oder Wellness-Hotel, als Low-Budget-Hotel versus Grand Hotel oder als Boutique-Hotels, darunter versteht man einzigartige Einzelhotels, oft Designerhotels, aber auch historische Hotelgebäude, umgebaute Getreidespeicher und andere ungewöhnliche Hotelkonzepte (siehe auch unsere Seite über "Historische Gaststätten und Hotels". 


In einem zweiten "Investment-Ranking für die Hotelbranche in Deutschland" kommt die Treugast Unternehmensberatung Gmbh im Jahre 2001 unter anderem zu folgenden Ergebnissen:
  • Die deutschen Hotelketten ArabellaSheraton und Dorint sowie die französische Accor-Gruppe stellten derzeit die drei solidesten Hotelgruppen am deutschen Markt dar.
  • Unter den "top 3" gehörten die Dorint Hotels & Resorts zu den Aufsteigern. 
  • Accor wurde bei Strategie und Ergebnis am besten bewertet,
  • ArabellaSheraton schnitt dank seiner Performance, seines Marketings und seines Portfolios hervorragend ab, und 

  • Dorint habe sich als äußerst verlässlich bei Verträgen und in der Partnerschaft erwiesen.

Hotelketten mit Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit eigener Internetpräsenz

Hotelketten ohne Standorte im deutschsprachigen Raum

Auf vielfachen Wunsch haben wir begonnen, auf dieser Seite auch große, internationale Hotelketten zu verzeichnen, die noch ohne Standort in Deutschland sind:

Hotelklassifizierungen

Die Bedeutung von Hotelmarken wird herabgesetzt durch externe Einschätzungen der Qualität von Hotels durch: Hotelklassifizierungssysteme fördern das Prestige der Anbieter dieser Systeme und deren Umsatz. Aus der Sicht der beteiligten Hotels stellen sie eine Form kooperativer Werbung dar. Wobei es schwierig ist, die unterschiedlichen Interessen unter einen Hut zu bringen: Jeder möchte selbst möglichst gut eingestuft werden und zugleich, daß der lokale Wettbewerber möglichst kritisch beurteilt wird. In Verbindung mit dem Interesse des Anbieters solcher Systeme, daß möglichst viele sich beteiligen, führt dies in der Regel zu einer breiten Lobhudelei. Wer jemals in einem Zwei-Sterne-Hotel auf Malta übernachtet hat, wird mich verstehen. 


International werden Hotels nach Sternen klassifiziert (1 bis 5 Sterne). Die Bewertungskriterien selbst sind jedoch international nicht einheitlich. Die Einstufungskriterien sollten aber die Gästeerwartung für die jeweilige Kategorie im jeweiligen Land widerspiegeln. Die Kriterien sind Mindestmerkmale, d.h. jeder Betrieb muss diese vollständig erfüllen, um in die jeweilige Kategorie eingestuft zu werden.

Die "Deutsche Hotelklassifizierung" wird den Mitgliedern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes zu Sondertarifen angeboten. Die "Österreichische Hotelklassifizierung" ist eine Serviceleistung des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammern Österreichs. In der Schweiz wurden bis 1995 von den Mitgliedsbetrieben des Schweizer Hotel-Vereins an den Hotelklassen orientierte Preisspannen eingehalten (Preisbindung). Mit der Einführung neuer Normen für die Hotelklassifikation des Schweizer Hotel-Vereins 1995 bis 2000 wurde die Preisordnung aufgehoben. 

Linksammlungen

Weiterführende Seiten 

Bücher

Hotels Deutschland 2002.
Aktualisiert am 21. Mai 2011