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Die Geschichte des Hauses Judenstraße 5, das von Hanns Huttner in den Jahren 1986 bis 1989 mit viel Liebe restauriert wurde, läßt sich bis in das Jahr 1363 zurückverfolgen. Der Hausname "Zur Blume" wird 1352 erstmals erwähnt.Obwohl das Grundstück schon1392 "Mit einem Jahreszins von fünf Schillingen = 7 1/2 Pfenningen zugunsten unserer lieben Frauen Pfarre" belastet war, kann heute die Reihe der Besitzer leider nicht mehr lückenlos dargestellt werden, weil nicht mehr alle Zinsbücher vorhanden sind. Dennoch sind die vielen Namen und Daten ein beredtes Zeugnis für die reiche Geschichte dieses wunderschönen Hauses. |
1560 gehörte es Georg Fiedrich Schenk von und zu Birnbaum, 1618 Hans Heinrich von und zu Ehrenberg, 1628 war es wieder bürgerlicher Besitz. 1640 sind als Eigentümer Helena und Johannes Grün überliefert, auf dem Grundstück wird eine steinerne Kemenate erwähnt, bei der es sich um einen Wohnbau handelt.Wen sich heute im Untergeschoss ein Spezialausschank derKulmbacher Brauerei AG befindet, so ist dies keineswegs eine "Zweckentfremdung". Ganz im Gegenteil: Bereits am 18. November 1641 wurde Johann Grün auf diesem Grundstück die Genehmigung einer Braustätte erteilt. Dies liest sich in der Chronik folgendermaßen: "Am 18.11.1641 erwirkt er von Bürgermeister und Rat der Stadt das große Feuerrecht und die Genehmigung der Braustätt mit der Maßgabe, daß diese in dem hinteren Bau, wenn man über den Hof geht, zur rechten Hand gegen den Garten zu und an dem dabeigelegenen Garten zum Schwarzen Adler, so etwa an den Höpfischen Erben gehörig, eingerichtet sein muß und dafür wie gebräuchlich an den Stadtbauhof 10 fl gezahlt werden."
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Diese Übersicht über die Geschichte des Hauses wurde zusammengestellt aus einem vom Hausbesitzer Hanns Hüttner erstellten Textes sowie dem Buch "Stadt Bamberg. Bürgerliche Bergstadt" von Tilmann Breuer und Reinhard Gutbier, in der Reihe "Die Kunstdenkmäler von Bayern, herausgegeben vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Bamberg 1997.Wie der Name "Judenstraße" andeutet, ist diese Straße besonders stark von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in bewohnt gewesen. Die erste Synagoge stand am Fuße des Kaulbergs, am Beginn der heutigen Judenstraße. Diese Synagoge diente der damaligen jüdischen Gemeinde in Bamberg bis zur Judenverfolgung 1349. Das jüdischen Ghetto in Bamberg erstreckte sich von der Judenstraße bis zur Lugbank. Mehr darüber auf der Website zum Buch juden-in-bamberg.de. Mehr über das Haus Judenstr. 5 und die weiteren Gebäude in der Judenstraße auf der Website Apfelweibla.de des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums Bamberg. Hast Du noch Fragen zur Geschichte des Hauses Judenstr. 5 in Bamberg? Oder interessiert Dich eine speziell für Dich und Deine Interessen / Branche / Gruppe zusammengestellte Stadtführung? Oder dürfen wir Dir Literatur über Bamberg empfehlen? Wir vermitteln Dir gerne die gewünschten Kontakte und Informationen. Links:
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