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ASP-Lösungen für Gastro-Sites
 
 

ASP-Lösungen für Gastro-Sites

Die Frage "Lohnt sich eine Internetpräsenz für die Gastronomie?" haben wir in einem anderen Beitrag zu beantworten versucht.


Nach einer Erhebung der Stellent GmbH, einem Anbieter von Lösungen für das Business-Content-Management, beklagen 71 Prozent der befragten Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die regelmäßige Aktualisierung ihrer Internetpräsentationen verursache zu hohe Kosten. Sie würden ihrer Meinung nach hauptsächlich durch den beträchtlichen Mitarbeitereinsatz bei der regelmäßigen Bearbeitung der Website-Inhalte erzeugt. So schätzten fast zwei Drittel der Firmen den erforderlichen Personalaufwand als zu hoch ein. Als weitere Ursache des Kostenproblems nannten 53 Prozent der 722 befragten Mittelstands- und Großunternehmen mangelhafte technische Lösungen für das Content-Management. Ähnlich viele sahen außerdem organisatorische Schwächen als Grund. 


Um den Aufwand zu reduzieren, wolle jedes dritte Unternehmen zukünftig weniger Inhalte auf seiner Website anbieten. Jedes sechste plane den Einsatz einer modernen Lösung, die das Content-Management automatisiert und deutlich vereinfacht. Dagegen fehle den Verantwortlichen in jedem zweiten Fall noch ein Lösungskonzept zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation bei der Website-Pflege.


Auf dieser Seite stellen wir Werkzeuge und Dienstleister vor, mit deren Hilfe man seine gastronomische Internetpräsenz mehr oder weniger effizient und mehr oder weniger kostengünstig selbst einrichten oder zumindest selbst laufend aktualisieren kann. Externe Internet-Agenturen oder Webmaster haben meistens nicht die inhaltliche Kompetenz des Gastronomen und seiner Mitarbeiter im Hause. Das macht die Abstimmung mühsam. Außerdem ruft ihre Einschaltung oft zeitliche Engpässe, Verzögerungen in der Aktualität und Kosten hervor. 


Wir gehen von einer einfachen Website ohne Transaktionen aus. Für Websites von Gastro-Konzernen oder auch eines Individual-Hotels, bei denen die Möglichkeiten, z.B. real time reservieren zu können oder auch den internen Datenfluß zwischen den Filialen und/oder der Zentrale abzubilden, braucht es technisch aufwendigere Lösungen
  • Auch wenn man dies Internetpräsenzen wie tgifridays.com vielleicht auf den ersten Blick nicht ansieht. Siehe dazu aber ein Interview der Nation's Restaurant Review mit Stacy Baw, dem für diese Internetpräsenz Verantwortlichen, über seine Erfahrungen mit dieser ausgeprägt interaktiven und sehr erfolgreichen Website.

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  • Auch eine Website wie die von Domino's Pizza mit über siebentausend Restaurants und rund 60 Hauptfranchisenehmern weltweit und regional differenzierten Marketingstrategien benötigt ein komplexes Content Management System (in diesem Fall auf der Basis des you@web Content Manager).

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  • Die international agierende Steigenberger Hotels AG verwendet das dynamische Content Management System pirobase der Pironet NDH. Der Internetauftritt wurde von der System-Agenur inexweb aus Neuss realisiert. Neben der Hotel- und Arrangementsuche und der direkten Online-Buchung sind Zusatzdienste rund um die Reiseplanung integriert, etwa Routenplanung, Orts- und Umgebungskarten, Wettervorhersage, Eventkalender und Mietwagenreservierung. Die Hotels verwalten iihre Webinhalte selbst. Dadurch können sie lokale Besonderheiten wie Informationen zum jeweiligen Hotel, zum Standort oder zu regionalen Veranstaltungen schnell aktualisieren. Über zentrale Layout-Vorschriften wird die Einhaltung des Corporate Design im Gesamtauftritt sowie auf den Sites aller zugehörigen Steigenberger-, Esprix-, Maxx und InterCity-Hotels sichergestellt.

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  • Bringdienst. Der Marktführer für Online-Shop-Lösungen für Bringdienste. Weitere Anbieter findet man auf unserer Seite über Software für das Gastgewerbe.
ASP bedeutet "Application Service Provider" und meint Lösungen auf Mietbasis, die gegen Gebühr bei einem Provider gehostet werden. Einen umfassenden Überblick über ASP-Lösungen für das Content Managment (Verwaltung von Inhalten) bietet Contentmanagement.de. Es gibt unter dieser Vielzahl nicht-branchenspezfischer Lösungen auch einige, die meines Erachtens für Gastronomen in Frage kommen. Markus Wolff hat über den Teil dieser Lösungen, welche auf der Programmiersprache PHP basieren,  im PHP Magazin einen Überblick veröffentlicht: "Die richtige Schublade. Marktübersicht über kommerzielle und nichtkommerzielle PHP-basierte Content Management Systeme".


Auf dieser Seite beschränken wir uns aber auf solche Angebote, die sich 
  • ausdrücklich an die deutschsprachige Gastronomie wenden, 
  • mit vorgefertigten Templates die Konfiguration erleichtern und 
  • auch für kleinere und mittlere Unternehmen des Gastgewerbes kostenmäßig in Frage kommen
Wenn es weitere Lösungen gibt, die uns Gastronomen als Zielgruppe auserkoren haben oder von Gastronomen mit Erfolg eingesetzt werden, wäre ich für einen Hinweis dankbar.
 
Mein Tipp: Probieren Sie einfach mal die verschiedenen Alternativen aus. 


Hier geht es zu den Probe-Accounts:
  • Hogafix. Eine Probehomepage kann direkt unter Eingabe einer Emailadresse eingerichtet werden. Sie steht kostenlos, unverbindlich und mit allen Funktionen für 4 Wochen zur Verfügung und kann danach auf Wunsch in eine kostenpflichtige Präsenz verlängert werden. Mehr darüber.

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  • Epistar. Einen Testaccount erreicht man unter http://demo.epistar.com. Benutzername: demo, Kennwort: demo, Site: demo.epistar.com. Mehr darüber.

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  • Seitenmacher.gastro. Für einen kostenlosen Testaccount muß man sich anmelden.  Mehr darüber

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  • Websystem. Der Probeaccount bezieht sich allerdings auf einen Verein, da ein ähnliches Softwarekonzept nicht nur für Gastronomiebetriebe sondern auch für den Vereinsbereich ins Leben gerufen worden ist. Sie können unter http://www.websystem.de/cm/bc-demo testen. Den Usernamen und das Paßwort für den Probeaccount finden Sie auf der angegebenen Seite. Mehr darüber.

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  • Onlineoff. Sie können die wichtigsten Funktionalitäten im Demo-Bereich testen. Geben Sie als Benutzername "demo" und als Passwort "test" ein (jeweils ohne Anführungszeichen. Mehr darüber.

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  • Livingnet / Website Creator. Link auf der Homepage. Mehr darüber.

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  • livepages.de, von der russischen Thewebproduction.com für den Provider Strato entwickelt. Livepages gibt jedem Nutzer die Möglichkeit, eine eigene Website schnell und einfachin sechs Schritten zu schaffen und zu veröffentlichen . Es besteht aus einhundert fertigen Design-Vorlagen für alle Geschäftszweige oder -felder, zehn Farbkombinationen für jede Design-Vorlagen, drei Navigationstypen, 21 keyvisuals, bis zu 16 interaktiven Funktionen und vieles mehr.

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  • Blogger.com. Es gibt keinen expliziten Probeaccount. Da der Service für nicht kommerzielle Zwecke kostenlos ist, meldet man sich einfach an und danach wieder ab. Wenn man diesen Service auf Dauer und für kommerzielle Zwecke nützen will, steigt man einfach auf den kostenpflichtigen Account Blogger Pro um (Details siehe unten). Die Bedienerführung ist in englischer Sprache. Zur Veröffentlichung der Inhalte braucht man einen FTP-Zugang zum eigenen Server oder man meldet sich bei einem Anbieter von Webspace für Weblogs an.
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Wir unterscheiden zwischen solchen Angeboten, bei denen man eine eigene Domain erhält und anderen Services, bei denen man nur eine Third-Level-Domain erhält oder ein Verzeichnis auf einer fremden Domain. 


Nicht berücksichtigt werden folgende unzureichende Alternativen:
  • Homepage-Vorlagen oder Templetes, wie sie etwa von WebTrend, von SELFHTML, Page-Store.de, my-template.de oder Free Web Site Design Templates und einer Vielzahl vergleichbarer Sites angeboten werden oder Programmen zur Website-Gestaltung beiliegen. Mit solchen Vorlagen erspart man sich zwar bei der Einrichtung einer Site viel Zeit und Arbeit, aber dieser Weg überfordert dennoch alle Gastronomen, die sich nur flüchtig mit Webseitengestaltung beschäftigen wollen.

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  • Homepage-Erstellungs-Tools von Anbietern kostenlosen Webspaces ("standardisiertes Webdesign"), etwa Lycos Tripod oder Fortunecity.de. Webseiten von kostenlosen Webspace-Anbietern lassen sich in der Regel nicht angemessen offline bewerben, wirken für kommerzielle Angebote eher peinlich und haben Nachteile beim Online-Marketing, besonders bei der Optimerung für Suchmaschinen. In Frage kommen jedoch durchaus die Profi-Hosting-Angebote einiger dieser Anbieter kostenlosen Webspaces. Die Preise etwa für die Pakete des Lycos Webcenter stehen zur Zeit (17.04.02) aber noch nicht fest, im Gegensatz zu den Preisen von i-regt.de, dem Partner von Fortunecity.de. Sie müssen sich aber einem Vergleich mit anderen Anbietern wie 1und1.com oder hosteurope.de stellen.1und1 bietet den Website-Creator von CM4all, der von livingnet.de provider-unabhängig gemietet werden kann. Seit dem 2. Oktober 2002 bietet Strato ein ähnliches Angebot, genannt LivePages. Lies dazu einen Test: Strato LivePages - Content Management ab 2,99 Euro, in: Golem.de vom 7. Oktober 2002.

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  • Homepage-Erstellungs-Tools, die ausgewählten Gastronomen vorbehalten sind. So bietet Guinness allen Pubs, die Guinness ausschenken, die Möglichkeit, kostenlos eine eigene Homepage einzurichten. Die Internetadresse erscheint im Format http://www.guinness.de/pubname_pubort, also als Teil der Website von Guinness Deutschland. Sie wird im PubScout auf der Guinness Homepage beworben. Neben den Standardinformationen wie Öffnungszeiten usw. kann man auch Events wie Live-Musik und Auktionen eintragen. Diese Events werden auf der Guinness Hauptseite publiziert. Um diesen Service nutzen zu können, muß man sich anmelden. Nach einigen Tagen erhält man ein Login und ein Paßwort per eMail oder schriftlich, wenn man noch keine eMail-Adresse hat. Die eigene Website kann nicht nur selbständig eingerichtet sondern auch aktualisiert werden. Zusätzlich ist ein Board eingerichtet, welches den Gedankenaustausch zwischen den Betreibern von Guinness-Pubs ermöglicht und erleichtern soll. Für die eigene Website stehen drei Layout-Alternativen (Templates) zur Verfügung.

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  • Tools, mit denen man nur einzelne Webseiten oder einen Bereich einer Webseite aktualisieren kann. Diese Tools wie betterupdate.de (siehe eine Darstellung von betterupdate.de der Akademie.de) stellen aber möglicherweise eine gute Ergänzung dar, insbesondere, wenn Autoren, denen man keinen FTP-Zugang zur Site einräumen möchte, eine oder mehrere Seiten aktualisieren sollen. Anders ausgedrückt: Es handelt sich um Tools zur Erstellung und Aktualisierung von Webseiten (pages), nicht von Websites. 
Eine Alternative zu den serverseitigen Lösungen stellen hingegen clientenseitige Lösungen dar, also einfache Content-Management-Systeme, mit denen auf dem Rechner des Gastronomen Webseiten erstellt und anschließend auf den Server hochgeladen werden. Siehe zum Beispiel: 

Gastronomie-unspezifische Lösungen

Zwei nicht branchenspezifische Lösungen sollte man in die engere Wahl ziehen: den Website-Creator und Weblogs.


Website-Creator


Für die jeweilige Branche werden besonders passende Designs vorgeschlagen (man ist jedoch frei, auch andere Vorlagen zu verwenden). Danach wählt man eine Farbkombination, die einem am meisten gefällt und am besten zum gastronomischen Konzept paßt. Dann kann man eine der zur Auswahl stehenden Hauptgrafiken auswählen oder auch durch eine eigene Grafik (Foto oder Logo) ersetzen. Danach kann man die Farben der Schrift, die Schrifttypen (Fonts), Menü-Buttons und weitere Details bestimmen. Man gibt den Namen des gastronomischen Betriebes oder einen Zusatz so ein, wie er automatisch integriert werden soll. Jede Seite der Internetpräsenz ist automatisch über einen Button zum Anklicken erreichbar. Zur Beschriftung der Buttons erhält man einen für die Gastronomie optimierten Vorschlag. Man kann aber auch Seiten umbenennen, einfügen, löschen und beliebig verschieben. Die Navigation kann sogar aus zwei Ebenen bestehen. Die "Verlinkung" aller Seiten und Erstellung der Buttons erfolgt ganz automatisch. Wenn der Aufbau steht, gibt man die konkreten Inhalte (Texte, Graphiken) der einzelnen Seiten ein. Jede Seite ist in übersichtliche Blöcke eingeteilt, die man einzeln bearbeiten und mit Texten und Bildern füllen kann. In der Regel wird man nicht alle Fotos und Texte parat haben, dann kann man diese Teile frei lassen oder, um einen optischen Eindruck zu gewinnen, Platzhalter-Texte verwenden. Abschließend kann man Meta-Tags, das sind Informationen zur Beschreibung der einzelnen Seiten, die nur im Hintergrund sichtbar sind, angeben. Die Übertragung des Daten geht schnell und unkompliziert, mit einem Klick auf den Button "Publizieren". Die beschriebenen Schritte kann man beliebig häufig nutzen und so online alle Inhalte jederzeit ändern, erweitern und korrigieren. Man kann dieses Tool von Livingnet aber auch ohne einen bestimmten Hostings-Service gebunden zu sein, bei Livingnet selbst kostenpflichtig nutzen (für 4,90 € im Monat und eine einmaligen Einrichtungsgebühr von 29,90 €uro bei bis zu 7 Unterseiten oder 14,90 € im Monat und einer Einrichtungsgebühr von 49,90 € bei einer unbegrenzten Anzahl von Unterseiten). Ergänzend wird ein Scan-Service angeboten (pauschal € 14,90 inkl. Mehrwertsteuer je Foto bzw.  € 34,90 inkl. Mehrwertsteuer für ein Firmenlogo incl. Anpassung an den Hintergrund. Alternativ kann man sich die Erstellung auch erledigen lassen (pro Seite € 74,90, incl. Seitenkonzeption € 99,90). Man kann die Funktionsweise von Livingnet kostenlos ausprobieren.


Weblogs


Eine vorzügliche Alternative stellen meines Erachtens Weblogs dar:
  • Deren Konfiguration übersteigt wohl die Fähigkeiten der meisten Gastronomen. Sie läßt sich aber von einem etwas internetaffinen Helfer in kurzer Zeit, höchstens in wenigen Stunden, bewerkstelligen. 
  • Danach kann jeder Gastronom, wenn man ihm ein paar einfache HTML-Befehle für Links und das Einbinden von Dateien beibringt, die Site selbständig aktualisieren. 
  • Kosten entstehen dabei lediglich für das ganz normale Webhosting und Zugangskosten während der Zeit, die man online verbringt, die Website mit neuen Texten zu füttern. Der Anbieter Blogger.com befindet sich seit Anfang 2002 in einer Phase, in der zusätzliche kostenpflichtige (wenn auch sehr preiswerte) Features entwickelt werden. Seit Anfang März gibt es für kommerzielle Websites Blogger Pro mit vielen neuen Funktionen. Der Preis beträgt zur Zeit noch 35 US-Dollar pro Jahr und soll, sobald mehr Funktionen eingeführt sind, auf 50 US-Dollar jährlich steigen. Zusätzlich werden pro 100 KB Postings im Monat, die über die ersten 100 KB im Monat hinausgehen, 3 US-Dollar fällig. Diese Grenze dürfte aber von kaum einem Weblog überschritten werden (unser Weblog hat einen Umfang von zur Zeit ca. 15 KB pro Monat). Die Gebühren gelten für einen Account (= Administrator), der mehrere Weblogs verwalten kann, die von mehreren Mitarbeitern bearbeitet werden können. 
Leider gibt es aber meines Wissens noch keine Dienstleister, die Weblogs für kommerzielle Websites einrichten bzw. über dieses Thema beraten. Halt: Für Manila gibt es einige englischsprachige Designer, siehe http://design.weblogger.com/designers. In Deutschland kenne ich nur Oliver Wrede, Vertretungsprofessor für Medientheorie/Medienpraxis an der Fachhochschule Aachen und Diplom-Designer.


Für umfangreiche Internetpräsenzen von Gaststätten reicht sicherlich ein einzelner Blog nicht aus. Aber es ist ja kein Problem, mehrere Blogs einzurichten, und damit die verschiedenen Themen abzudecken, die auf einer gastronomischen Website angesprochen werden sollen. Ein Beispiel für eine solche Website, die im zu aktualisierenden Kern aus mehreren Weblogs besteht - leider nicht aus der Gastronomie - ist die Website Corante. Siehe auch Steve Outing: Corante's Mission: 'Professionalize' Weblogs, in: Content-Exchange vom 29. Januar 2001.

Angebote mit eigener Domain

Eine eigene Domain bietet Vorteile, auf die man in der Regel nicht verzichten sollte: 
  • Schutz der für die Internetpräsenz gemachten Werbeaufwendungen, 
  • besseres Ranking in den Suchmaschinen, 
  • die Möglichkeit, bei anderen Internetdiensten eine eigene Domain zu verwenden, etwa eine eigene eMail-Adresse wie service@eigene-domain.de.
Hogafix


Bei Hogafix kann man ähnlich wie beim Website Creator eine Website selbst über das Internet konfigurieren und aktualisieren (12,85 Euro pro Monat). Alternativ kann man sich die Website auch einrichten lassen (per Formularheft) für einmalig 59,- € und für 3 € pro Änderung aktualisieren lassen. Grundsätzlich sind detaillierte individuelle Anpassungen möglich bis hin zur Programmierung einer eigenen Layoutvorlage, die Funktionen und Erscheinungsbild der Webseiten bestimmen.

Für meinen Geschmack ist die Benutzerführung bei Hogafix leichter verständlich und anschaulicher. Es wäre nett, wenn Leser dieser Seite, die beide getestet haben, mir Ihre Erfahrungen und Eindrücke kurz schildern könnten (mailto:webmaster@abseits.de)


Sitestore


Bei Sitestore hat man die Auswahl aus einer Reihe von Vorlagen (templates) und diversen Farben. Der Gastronom stellt Texte und Bilder zur Verfügung. Die Website wird dann von Sitestore (manuell) erstellt. Die Preise für die Erstellung und die laufenden Kosten des 1. Jahres beginnen ab 699 DM. Die laufenden Kosten nach dem ersten Jahr beginnen bei 9,99 DM monatlich. (Stand vom 17.4.02; was dafür spricht, dass dieser Anbieter seine eigenen Seiten nicht in angemessenem Umfange aktualisiert).


Epistar


Epistar bietet drei verschiedene Pakete und Zusatzmodule, etwa für Anfahrtskizzen, Speisekarten oder die Möglichkeit online einen Tisch zu reservieren. Die Epistar-Website basiert auf einem professionellen Redaktionssystem, mit dem Inhalte der Website schnell und einfach ohne HTML-Kenntnisse selbst eingepflegt werden können. Einen Testaccount erreicht man unter http://demo.epistar.com. Benutzername: demo, Kennwort: demo, Site: demo.epistar.com.


Die billigste von drei Lösungen, die Epistar Branchenlösung Basic, kostet EUR 2.900,-. Sie beinhaltet
  • Persönliche Beratung und Abstimmung
  • Online-Briefing
  • Individuelle Konzeption der Website
  • Individuelles Design der Website 
  • Grundlegende branchenspezifische Funktionalitäten
  • Professionelles Content Management System (CMS)
  • 1 Template (Mustervorlage)
  • Produktion der Website (HTML-Programmierung)
  • Die fertige Serverinstallation des CMS
  • Die Möglichkeit, unbegrenzt viele Seiten anzulegen.
Seitenmacher.gastro


Seitenmacher.gastro ist ein Internet-Redaktionssystem eines österreichischen Anbieters, das speziell für die Bedürfnisse der Gastronomie maßgeschneidert wurde. Es enthält alles, was ein sinnvoller und anregender Internetauftritt benötigt: 
  • Speisekarte (auch als tägliches e-mail für „Stammgäste“), 
  • Gästebuch, 
  • eine Bildergalerie, die als kleiner "Rundgang" durch Restaurant, Küche und auch Weinkeller fungiert,
  • Anfahrtsskizzen und 
  • last not least die Online-Tischreservierung. 
Alles wird "schlüsselfertig" in Modulen geliefert. Die Wartung obliegt dem Gastronomen. Die einmaligen Anschaffungskosten (= Konzept für den Internetauftritt, individuelles Graphik-Design, Produktion der Seite und Redaktionssystem „derSeitenmacher.gastro“ ) betragen 1990 Euro, die monatlichen Wartungskosten (= Webhosting, Datentransfer, Support , Beratung und Datenbackup) 39 Euro.


Websystem


Websystem bietet seit Anfang April eine speziell für Gastronomiebetriebe entwickelte Software, die das Pflegen der eigenen Homepage leichter, schneller und kostengünstiger machen soll. 


Speziell erstellte Bausteine (z.B. Terminkalender, news, Fotogalerie, Gewinnspiel, Speisekarte, Reservierung) können beliebig kombiniert in eine bestehende oder neu zu erstellende  Internetsite eingebunden werden. Das Aktualisieren der Inhalte dieser Bausteine erfolgt mit Hilfe von leicht zu bedienenden komfortablen Eingabemasken: Inhalt eintragen, Grafik anfügen, Button klicken - fertig ist die aktualisierte Homepage. Der "websystem-editor" weist dabei einige automatisierte Features auf, die für den nicht professionellen "Webmaster" sehr hilfreich sind. Beim Einbinden von Grafiken wird die Grafikdatei automatisch auf die vorgesehene Größe komprimiert. Im Bereich news kann der "Webmaster" ein Start- und Verfallsdatum eingeben, ab dem die Nachricht automatisch erscheint und wieder von der Internetseite genommen wird. So wirkt die Internetseite stets aktuell.


Insbesondere interessant sind dabei die Bausteine, die üblicherweise von den meisten Webmastern nur mit viel Zeitaufwand betrieben werden. Das Gewinnspiel beispielsweise wird automatisch gestartet, täglich zu einer bestimmten Uhrzeit aktualisiert und auch automatisch beendet. Wöchentliche Gewinnspiele können über Monate im Voraus vorbereitet werden, so dass der Webmaster sich nicht ständig hierum kümmern muss. Eine deutliche Entlastung einerseits und nach außen wirkt die Homepage solide und professionell geführt. 


Der Preis der Leistung ergibt sich aus einem Baukastensystem. Bausteine kosten ab 5 Euro im Monat zuzüglich einer Pauschalen von 12 Euro pro Monat (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Mindestlaufzeit: 12 Monate. 


http://www.amkamin.de ist die Website eines Referenzobjektes, wo man eine mit der von Websystem angebotenen Technik erstellte und aktualisierte Website besichtigen kann.


Websystem bietet zusätzlich an, gegen individuelles Honorar die Website an sich zu erstellen. Die angebotenen Bausteine müssen ja noch zu einer Website zusammengefügt werden, es muß eine Corporate Design entwickelt werden, man braucht Seiten mit dem Impressum, evtl. AGBs usw. Häufig haben Gastronomiebetriebe ihre Seite aber bereits von einer anderen Firma erstellen lassen. Daher ist Websystem auch an Kooperationen interessiert. 

Onlineoff

Ein weiterer Anbieter ist onlineoff, Internetdienstleistungen Andreas Müller & Wolfgang Palesch GbR, in Leipheim. Onlineoff ist spezialisiert auf die Umsetzung von Internetseiten speziell für die Hotellerie und Gastronomie. Mit ihrem webbasierten Content Management System, kann jeder, der eine eigene Internetseite betreibt, diese auch selbst aktualisieren und pflegen. Das heißt: Er kann jederzeit von einem beliebigen Rechner über das Internet Text und Bilder auf der eigenen Seite aktualisieren, ohne Programmierkentnisse zu besitzen. Auch neue Seiten hinzufügen oder zu löschen ist hiermit schnell zu realisieren. Das modular aufgebautes System bietet viele Möglichkeiten, die sich ein Hotelier für die Bearbeitung seines Internet-Auftritts wünscht: von der Zimmeranfrage bis hin zur Anfahrtsbeschreibung.

Zwei Referenz-Sites:

Angebote für eine Internetpräsenz als Teil einer fremden Domain

Webpräsenzen gastronomischer Betriebe, die auf eine eigene Domain und die damit verbundenen Vorteile verzichten, sind nur in bestimmten Fällen sinnvoll:
  • Wenn man sie als zusätzlich nutzt, ergänzend zur eigenen Domain.

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  • Falls sich eine eigene Domain nicht lohnt (wieso soll man dann aber das Geld für eine Präsenz  auf einer fremden Domain ausgeben?)

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  • Wenn man erste Erfahrungen mit einer Internetpräsenz sammeln möchte.

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  • Wenn man die Vorteile einer Werbegemeinschaft nutzen möchte, die durch die Summe aller Präsenzen auf einer fremden Domain gebildet wird. Der Betreiber einer solchen Website wendet möglicherweise eigene, zusätzliche Mittel auf, um diese Website zu bewerben oder hat eine hohe Reputation bei den Zielgruppen. Als Mitglied profitiert man davon. Man sollte sich aber nicht allzuviel versprechen. Einige dieser Websites erreichen zwar erheblichen Traffic, aber wieviel entfällt davon auf das einzelne gastronomische Objekt, das dort präsentiert wird? Alternativ kommen auch Online-Restaurant- und -Hotelführer in Frage, die mehr oder weniger Einträge kostenlos aufnehmen.

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  • Wenn zusätzliche, nützliche Funktionen angeboten werden, die man isoliert auf einer eigenen Internetpräsenz nicht realisieren könnte. So werden die Bausteine des oben beschriebenen Websystem-Lösung auf dem Datenbankserver von Websystem genutzt, denn häufig haben die Kunden keinen ausreichenden Account, um Datenbanken zu nutzen. Dies fällt den Nutzer allerdings nicht auf. Die übrigen Seiten können auch auf andere Server hochgeladen werden.
Gourmetguide


Bei Gourmetguide erhält man keine eigene Domain, sondern ist unter einer URL etwa wie gourmetguide.com/gasthof_gruene_eiche/zu erreichen. 


Gourmetguide wurde von der guideguide AG zuerst zusammen mit dem Getränkehersteller Apollinaris & Schweppes unter http://www.gastromarketing.de/ präsentiert. Mittlerweile ist die Brauerei Bitburger Sponsor. Bisher sind bereits mehr als 1.400 Restaurants dort präsent. 


Besucher der Website Gourmetguide können über Postleitzahl, Küche, Städte- und Restaurantnamen nach Restaurants ihrer Präferenz suchen. Die zehn meist besuchten Restaurants werden hervorgehoben. Die einzelnen Präsentationen der Lokale bieten je nach Gusto des jeweilgen Gastronomen  z.B. Informationen über die Entstehungsgeschichte, Speisekarten, Lageplan oder Bilder. Ein Online-Redaktionssystem erlaubt jedem Gastronomen, sämtliche Inhalte und Fotos zu verändern. Jede dieser "Sites" verfügt u.a. automatisch über ein Gästebuch. Besucher können sich hier mit Namen, Mail-Adresse und nicht zuletzt einem Kommentar "verewigen". Die Mail mit dem Gästebuch-Eintrag wird dann an die eigene E-Mail-Adresse des Restaurants (falls vorhanden) sowie an das Mail-Modul im meinguide des Restaurants (falls nicht vom Restaurant deaktiviert) geschickt und muss vom Restaurant erst aktiv freigeschaltet werden. So wird sicher gestellt, das keine unerwünschten Kommentare auf der Website erscheinen.


Die Kosten für den Gastronomen hängen von dem gewählten Leistungspaket ab. Für eine Einrichtungsgebühr von 169 Euro und monatlich 15 Euro gibt es die "guidebox classic". Sie enthält eine Kamera, um Fotos für die Präsenz zu erstellen. Zusätzlich kann mane in einem Formularheft alle wissenswerten Informationen eintragen. Man kann sein Logo mitdazupacken und Farben auswählen. Die Kamera mit dem Formularheft schickt man zurück und nach ca. 5 Tagen werden dann die Seiten ins Internet gestellt. Dananch kann man selbst Inhalte online aktualisieren und erweitern. Wenn man 200 Euro Einrichtungsgebühr drauflegt, darf man die Digitalkamera behalten.


Gastrosurf.ch


Gastrosurf.ch ist ein Projekt der in GastroBern zusammengeschlossenen, rund 2.500 Betriebe und seit November 2001 online. Der Gastronom hat die Möglichkeit, auf die Hilfe eines Callcenters zurückzugreifen, dessen Mitarbeiter die Eingabe aktualisierter Daten ins Internet übernehmen. Nutzer können via SMS das Tagesmenü oder ein anderes Angebot des gewünschten Betriebes abrufen. Dazu gibts von GastroSurf die ReMemberCard, auf der man die Codes von Lieblingsrestaurants eintragen können. Diese Karte bekommt man gratis direkt in den Gastbetrieben. Eine Ausweitung auf andere Schweizer Kantone ist beabsichtigt..


Eat n' Drink Guide


Der Eat N' Drink Guide ist ein Projekt der worklab technologies GmbH in München und versteht sich als Szene- und Restaurantführer / Gaststättenführer / Restaurant Guide durch die Erlebnis-Gastronomie in Großstädten im deutschen Sprachraum und in den typischen Urlaubsorten Europas. Aktuelle Informationen der Top Restaurants, Bars, Kneipen, Biergrärten, Clubs und Szene-Lokalen in München, Berlin, Frankfurt, Hannover und Hamburg (andere Städte Europas in Vorbereitung). Die vorgestellten Outlets werden ausführlich beschrieben, so daß sich dieser Überblick auch für eine Suche nach erfolgreichen Konzepten eignet. Geeignete Objekte können sich kostenpflichtig anmelden (ab 89 Euro jährlich) und darüberhinaus auch News und Events ihrer Objekte. Die Site ist nach Ländern/Städten und nach verschiedenen Kategorien - z.B. Flirten, gehobenes Ambiente, Biergarten u.s.w - organisiert. Jede Großstadt präsentiert eine eigene "Homepage" mit aktuellen News und Ereignissen die in den Lokalen des Guides stattfinden. Alle Angaben zu Restaurants/Lokalen sind datenbankbasiert und werden durch ein Redaktionssystem unterstützt. Restaurant-Seiten werden dynamisch erzeugt. Dies ermöglicht u.a. auch das Einbinden von Werbung und aktuelle Inhalten. www.restaurant-guide.de bzw. www.eatndrink-guide.com wurde bereits 1999 als "Beste WEB-Seite des Jahres" von IBM ausgezeichnet. Aktueller Stand sind ca. 500.000 Zugriffe monatlich, für das 2. Quartal 2002 sind eine Mio Page Views monatlich geplant. 


Schlemmerregion.de


Schlemmerregion.de ist ein Projekt der Gastromedien GmbH und ein Gastro-Event-Führer für Freiburg und Umgebung. Eine deutschlandweite Vermarktung wurde begonnen. Die Einträge sind kostenpflichtig. Außerdem ist im Angebot, sich als Gastronom eine Website erstellen zu lassen, die man selbst (per Online-Redaktionssystem) pflegen kann.

Weiterführende Links

Buchempfehlungen

aktualisiert am 26. Mai 2003