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Historische Gaststätten und Gasthäuser
Eine kleine Auswahl gastronomischer Betriebe, die auf eine
lange Geschichte zurückblicken können (ohne Anspruch auf Vollständigkeit;
für Ergänzungen und Korrekturen sind wir dankbar). Wir
beschränken uns auf Betriebe mit einer eigener Internetpräsenz
oder zumindest einer Erwähnung im Internet.
Die Liste umfaßt Objekte, die bereits seit vielen
Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten gastronomisch genutzt werden, jedoch nicht
historische Gebäude, die erst später einer gastronomischen Nutzung
gewidmet worden sind. Diese zweite Gruppe sollte man zutreffender als "Gastronomie
in historischen Gebäuden" bezeichnen, auch wenn viele dieser Betriebe
sich selbst als "historisches Hotel" oder so ähnlich darstellen.
Reisende pflegen seit altersher das Übernachten auch mit Essen
und Trinken zu verbinden. In Deutschland durfte nach der Regulierung des
Gaststättengewerbes Ende des 19. Jahrhunderts der Betreiber einer
Gastwirtschaft im Unterschied zu einer Schankwirtschaft Übernachtungsgäste
aufnehmen. Er war jedoch verpflichtet, Fremdenlisten zu führen, Pässe
zu prüfen und Vaganten und Bettler zurück zu weisen. Die Gastwirtschaften
dienten bis etwa zur Mitte es 19. Jahrhunderts häufig auch als Postlager.
In den Gasthäusern wurden aber auch Versammlungen abgehalten, Versteigerungen
und Wahlen durchgeführt. Andererseits waren bis ins 19. Jahrhundert
hinein Feiern, Tanzen und der Alkoholkonsum stark reguliert.
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Gasthof-Hotel Taferne in Mandling/Österreich,
1126.
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Hotel "Barbarossa ", Konstanz.
Im Jahre 1183 schloß in diesem Hause der deutsche Kaiser Friedrich
I. Barbarossa den Frieden mit den lombardischen Städten.
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Pilgrim-Haus, Soest, 1306. Es
unterstand dem Kloster Paradiese vor den Toren Soests, das durch Grimmelshausens
"Simplicius Simplicissimus" weltberühmt wurde.
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Augustiner
in München, seit 1328 (an einem anderen Ort).
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Gewandhaus, Braunschweig. Weinkeller seit 1329. Das Gebäude oberhalb
des Kellers wird heute von der IHK genutzt. Der älteste Gastronomie-Gewölbekeller
Niedersachsens.
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Weinstube Alte Torschenke in Cochem an der Mosel, 1332.
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L'Hôtel
de la Couronne, Rouen, 1345.
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Weinhaus zum Bären, Zermatt, 1371.
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"Ratskeller",
Bremen, 1405.
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Auberge Nicolas Flamel
, Paris, 1407.
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Weinhaus "Stachel", Würzburg, seit 1413. Im Bauernkrieg schlug der
sogenannte "Schwarze Haufen" der aufständischen Bauern in diesem Hause
sein Hauptquartier auf und steckte als sein Erkennungszeichen eine Stange
mit einem Morgenstern (eine Stachelkugel an einer Kette) zum Erkerfenster
hinaus, weshalb dann im Laufe der Zeit das Haus"Zum Stachel" oder kurz
"Stachel" genannt wurde. Diesen Namen behielt das Haus bis auf den heutigen
Tag.
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Restaurant "Hecht" in Zug existiert bereits seits 1435.
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Rother Ochsen, Stein am Rhein.
"Der Rothe Ochsen ist 1446 als erstes Bürger-und Weinhaus von Stein
am Rhein urkundlich erwähnt worden. Seine farbenprächtige ,knapp
400 Jahre alte, naïve Fassadenmalerei erzählt, wie anno 1501
im Lokal eine Messerstecherei mit tödlichem Ausgang vonstatten ging.
Heute ist der Rothe Ochsen Wirtshaus und Weinstube mit besonderem Ambiente
und viel historischem Charme". (Quelle: Switzerland Tourism).
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Restaurant Griechenbeisl,
Wien, 1447. Eröffnet als "Gelber Adler" wurde es mehrfach umbenannt.
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Grauer Bär / Orso
Grigio, Innichen, eines der ältesten Hotels Südtirols. "Unsere
Geschichte ist ab 1462 dokumentiert, wahrscheinlich reicht sie aber zurück
in das jahr 1303."
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"Ratskeller", Erfurt, 1477.
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Brauereigaststätte "Klosterbräu",
Bamberg, um 1500.
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Auerbachs Keller,
Leipzig, 1525.
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Restaurant "Schiffergesellschaft
", Lübeck, seit 1535.
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Hotel Krone, Assmannshausen,
1541 als Pferdewechselstation eröffnet. Wirtshaus seit 1809.
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Hotel Great Fosters , London,
Gebäude von 1550. Hotel seit 1930.
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Gaststätte "Specht", Mainz. 1550 als Braugaststätte "Zum goldenen
Brunnen" errichtet. Gaststätte seit 1594. Die "Altdeutsche Weinstube"
ist die älteste Weinstube Rheinhessens; sie befindet sich im Erdgeschoß
des historischen, im Jahre 2000 renovierten Hotels "Schwan".
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Gaststätte "Zum
Nußbaum", Berlin, 1571. 1943 zerstört - 1986/87 wieder
aufgebaut.
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Restaurant "Tour d'Argent", Paris, 1582. Mit einem kleinen gastronomischen
Museum.
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Hofbräuhaus in München,
seit 1589.
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Gasthaus "Zum Riesen", Miltenberg,
wenigstens seit 1158 "älteste Fürstenherberge Deutschlands".
Das heutige Gasthaus stammt aus dem Jahre 1590.
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Hotel "Zum Ritter St. Georg"
in Heidelberg wurde 1592 erbaut.
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Gasthof "Stadt
Hamburg" in Bergedorf, 1620 als Herrenhaus, später als Gasthaus
betrieben.
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Wirtshaus "Zur
letzten Instanz", Berlin-Mitte, Branntweinstube seit 1621. Bis zum
Ende des letzten Jahrhunderts geführt als "Biedermeierstübchen
am Glockenspiel".
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Goldener Löwe, Nauendorf, 1624.
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Rotes
Haus, Dornbirn / Vorarlberg.
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Restaurant "Zum Reichelbräu" in Bamberg, seit 1641 als "Weißbierhaus",
von 1911 bis 1989 mit anderer Nutzung.
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Stadtschänke, Bremervörde.
Das ehemalige Zunfthaus, an der früheren "Bremer Heerstraße"
gelegen, erhielt 1645 die "1.Concession" für einen Ausschank.
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"Ye Olde Chesire Chees", Fleet Street, London, 1667.
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Brauereigaststätte "Schlenkerla"
in Bamberg, 1685 oder früher.
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Le Procope, Paris, 1686. eröffnet
vom Italiener Francesco Procopio dei Cottelli. Das erste Café in
der Welt, zur Zeit aber als Restaurant betrieben. Voltaire trank hier angeblich
eine Mischung aus Kaffee und Schokolade. Francesco bot nur zwei Spezialitäten
seines Landes an: Kaffee und Eis. Berühmt machten ihn Gewürz-Cocktail
aus Moschus, Koriander, Dille und Fenchel, der "Procope".
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Grand-Hotel Pupp,
Karlsbad / Tschechien, 1701.
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Hotel "Goldener
Ader", Oberried, 1703.
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Kaffeehaus "Kaffeebaum", Leipzig, 1711.
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Caffé Florian , Venedig,
1720.
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Hotel-Restaurant-Kaffehaus
Winter (PDF-Datei), Schöppingen-Eggerode.
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Gasthof Goldener Löwe,
Zeyern im Frankenwald, 1724.
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Restaurant "Botin",
Madrid, 1725. Laut dem Guinness-Buch der Rekorde das älteste Restaurant
der Welt.
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Hotel Adler Post, Schwetzingen,
1725.
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Hildesheims
erste Nichtrauchergaststätte, anno domino 1732.
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Restaurant "Lamm" in Mössingen seit 1738.
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Tivoli,
Freiberg, 1766.
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Kaffeehaus,
Florenz, 1776.
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Restaurant "Rules",
Londons ältestes Restaurant. 1798.
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Le Grand Vefour, Paris, Ende des 18. Jahrhunderts. Das Restaurant gehört
heute zum Taittinger-Konzern.
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Hotel "Löwen" in Zell.
Um 1800 als Herberge für Reisenden und als Post-und Pferdewechselstation
erbaut.
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Grand Hotel Sauerhof, Baden bei Wien,
1810 ?.
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Nassauer
Hof, Wiesbaden, 1817 (als "Deutsches Haus" eröffnet, 1816 in "Hotel
Nassau" umbenannt. Noch früher ist es eine "heriberga" gewesen, eine
Pferdewechselstelle für die Königsboten in Frankreich und dann
Marstall für die Grafen von Nassau).
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Weinhaus Henninger, Kallstadt,
1824.
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Union Oyster House , Boston,
1826. Das älteste Restaurant in den USA.
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U Fleku, Prag, 1844.
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Tadich Grill, San Franciso, ca. 1852 (?). Das älteste Restaurant in
Kalifornien, das seit seiner Gründung vor rund 150 Jahren fortwährend
bewirtschaftet wird. Im September 2002 erscheint das Buch "Tadich
Grill: A History of San Francisco's Oldest Restaurant" über dieses
Fischrestaurant.
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Brasserie Bofinger,
Paris, 1864.
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"Zur Lindenwirtin Ännchen",
Bad Godesberg, ca. 1870.
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The
Round House, ein Teehaus in Toledo, Ohio, eröffnet als Columbia
Restaurant im Jahre 1873.
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Restaurant Vincenz Richter
in Meißen, seit 1873.
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Café Landtmann, Wien, 1873.
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Weingarnter in
Wien, 1872 wurde der Betrieb eröffnet und ist bis heute das einzige
noch erhaltene klassische Wiener Kaffeehaus im 15. Wiener Gemeindebezirk.
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Hotel-Restaurant "Eisenhut",
Rothenburg, 1876 als Weinstube eröffnet.
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Huber's, Portland, 1879 eröffnet
als "Bureau Saloon". 1895 erfolgte ein Standortwechsel und die Umbenennung
in Huber's Restaurant, 1911 ein weiterer Umzug zum heutigen Standort.
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Café
Schottenring, Wien, 1879.
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Maldaner's Restaurant , Springfield,
eröffnet 1884 mit einer anderen Nutzung.
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Les Deux Magots, Paris - St. Germain, 1885.
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Café de Flore , Paris
- St. Germain, 1887.
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Hotel
und Café Europa, Prag, 1889. Jugendstil.
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Kaffee- und Speisehalle "Am Serrahn", Bergedorf, 1891.
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Schroeders, San Francisco, 1893.
Das älteste "German restaurant" an der amerikanischen Westküste.
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"
Bouillon Chartier", Paris, 1896.
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Hotel Kronenhof in Pontresina,
1896.
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Café Restaurant Dreier , Wien,
1897. Das einzige was erhalten blieb, ist die alte Stuckatur und die Holzlamperie.
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Moulin Rouge, Paris, 1899.
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"Le
petit zinc", Paris, 1900.
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Zum Hirsch, 1900. Heute wird rund um das Objekt eine Themen-Restaurant-Konzept
betrieben. Angeblich ist dieses Gasthaus das legendäre "Wirtshaus
zum Spessart", von Wilhelm
Hauff als Kunstmärchen - seinerzeit mit wenig Resonanz -
verewigt und als Komödie mit Lieselotte Pulver ein Kinoerfolg. Andere
behaupten, das Vorbild für das märchenhafte Wirtshaus habe dem
Bau einer
Autobahnraststätte
weichen müssen.
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Hotel Zur Post , Usedom,
1901.
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Hotel Buchenpark , Usedom,
um 1900.
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Park
Hotel Vitznau, St. Moritz, Schweiz, zwischen 1900 und 1902.
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"Automat", Horn & Hardart,
Philadelphia, 1902. Siehe "
Meet Me at the Automat", in: Smithsonian Magazin, August 2001.
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Berliner Hof, Kiel, 1902.
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Erzgebirgischer Hof, 1902.
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Hotel
Pension Delta, Berlin, 1902.
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Hotel von Korff,
Meschede, 1902.
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Schloß
am Meer, Kühlungsborn, Ostsee, 1902.
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Café Restaurant Prückel,
Wien, 1903.
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"Vagenende",
Paris, 1905.
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"Bouillon Racine",
Paris, 1906.
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"Le
Bistrot de la Gare", Paris-Montmartre, 1906.
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Hotel Adlon, Berlin. 1907. 1984
abgerissen, 1997 wiederaufgebaut.
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Lamb's Restaurant, Salt Lake City, 1919.
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Oberhafen-Kantine, Hamburg-Altona, 1925. Steht als Beispiel expressionistischer
Gebrauchskunst unter Denkmalschutz.
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La Coupole, Paris, 1927.
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Wie
der Vater, so der Sohn. Die Geschichte der ersten Pizzeria in Deutschland,
"Sabbie di Capri" in Würzburg, 1952.
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McDonald's, Des Plaines, Illinois,
1955. Das erste einer ganzen Reihe weiterer Restaurants.
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Restaurant "Postwagen",
Aachen.
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Hotel "Zur Krone", Hachenburg, eines der ältesten steinernen Gasthäuser
in Deutschland, mit einer herrlicher Renaissance-Fassade.
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Gasthaus "Goldener
Löwe", Marbach, wo sich die Eltern Schillers kennenlernten.
Der Verband der Europäischen Traditionscafes (Associazione
Europa di Café Storici) mit Sitz in Triest wurde im Herbst 2000
gegründet. Die Mehrheit der 30 Mitglieder sind Betriebe aus Österreich,
dazu zählen das Antico
Café Greco (Rom) das Café Tomaselli
(Salzburg), das Café Musil (Klagenfurt),
die Cafés Prückel,
Weingartner
, Schottenring,
Diglas,
Dreier
und Hawelka (alle Wien), Gerbaud
(Budapest), Orient Express (Zagreb) sowie San Marco und Tommaseo (Triest).
Das Logo des Verbandes stellt ein ein typisches Kaffeehaus-Tischchen mit
Marmorplatte, dampfender Kaffeetasse, Zeitung und beigestelltem Thonet-Sessel
dar.
Die "Europäische Union der historischen Lokale" mit gut
140 Betrieben hat sich aus einer Initiative der seit fast drei Jahrzehnten
bestehenden Schutzgemeinschaft "Locali
Storici d'Italia" ("Historische Lokale Italiens") entwickelt. Mitgliedsbetriebe
wie "Pedrocchi"
in Padua, "El Quatre Gats" in Barcelona, "Les
Deux Magots" in Paris, "Ye Olde Chesire Chees" in London, die Cafés
Weimar,
Hawelka,
Dreier,
Schottenring,
Prückel
und
Weingartner
in Wien und der Kronenhof in Pontresina
müssen mindestens mindestens siebzig Jahre alt sein und einen historischen
Ruf und Bekanntheitsgrad erreicht haben.
Weiterführende Links
Bücher
In der Reihe "Gasthäuser und historische Hotels" des
Hoffmann-Verlages sind einige Bände erschienen. Diese Bücher
sind keine Gourmet-Führer mit "Stern-, Kochmützen- oder Messer-
und Gabelbewertung", sondern beschreiben Häuser, die ein Ambiente
haben, das die Vergangenheit noch spüren läßt, durch eine
eng mit der Bevölkerung und ihren Gebräuchen verwobene Tradition
und teilweise auch durch ihre idyllische Lage. Es finden sich in diesen
Führern kleine, bescheidene Wirtshäuser ebenso, wie historische
Hotels in den alten Mauern von Schlössern, Burgen oder Herrenhäusern.
Allen ist ein guter Service gemeinsam. In jedem Band werden über 100
Gast-Häuser und historische Hotels auf mehreren Seiten ausführlich
vorgestellt. Vierfarbabbildungen geben dem Leser außerdem einen ersten
optischen Eindruck.
Weitere Bücher
-
European
Gastronomy von Willi Bode.
-
Hier
kehrt man ein. Wirtshausschilder aus drei Jahrhunderten. Von Ursula
Pfistermeister. Dieser Band zeigt den ganzen Reichtum und die Vielfalt
jener weit verbreiteten Aushängeschilder, mit denen die Wirte von
alters her vor allem in Süddeutschland, in Österreich und
der Schweiz, aber auch in Frankreich und England zur Einkehr einladen.
Ursula Pfistermeister stellt diese Wirtshausschilder nicht nur im
Bild vor. Sie geht auch auf ihre geschichtliche Entwicklung und Herstellung
ein, gibt einen Einblick in die oft überraschende Bedeutung
der Bildsymbolik und berichtet nicht zuletzt von den Häusern, die
den Gast auf diese lebenswürdige, traditionsreiche Art empfangen.
-
. ..
da laß dich fröhlich nieder. 90 Wirtshausschilder, fotografiert
und vorgestellt von Friedrich W. Klemme.
-
At the
Plaza: An Illustrated History of the World's Most Famous Hotel von
Curtis Gathje, Curt Gathje.
-
Historische
Gasthäuser und Hotels, Schweiz, von Thomas Plaichinger, Elke Plaichinger
(Mitarbeiter).
-
Historische
Gasthäuser in Brandenburg. von Karl-Heinz Otto.
-
"Historische
Gasthöfe in Berlin und Brandenburg" von Günter Köhler.
-
Historische
Hotels im Bergischen Land
-
Mit dem Aufschwung des Tourismus im ausgehenden 19. Jahrhunderts
deklarierten sich Seebäder, Kurorte und Sommerfrischen gern als "judenfrei",
um antisemitisch gesonnene Feriengäste aus der Mitte der deutschen
Gesellschaft anzusprechen. Juden mußten mit Schmähungen, Beleidigungen
und tätlichen Übergriffen rechnen. Zur Warnung brachten jüdische
Zeitungen lange Listen "antisemitischer Badeorte und Hotels". Nach 1933
kulminierte der Bäder-Antisemitismus, der im übrigen ein internationales
Phänomen war, in der systematischen Vertreibung von Juden aus sämtlichen
Kur- und Badeorten. Mehr darüber in dem jüngst erschienen Buch
"'Unser
Hotel ist judenfrei'. Bäder- Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert".
von Frank Bajohr, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für
Zeitgeschichte in Hamburg und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar
der Universität Hamburg.
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"Eine
kulinarische Entdeckungsreise durch Sachsen" von Hanne Bahra, Angela
Liebich. Die sächsische Hofküche des 18. und 19. Jahrhunderts,
eine Mischung aus Volksküche und feiner Kochkunst, erlebt ihre Renaissance.
Kaum ein Gasthaus im Freistaat Sachsen, dass nicht die kulinarischen Traditionen
ehrt. Krebse, einst nichts Ungewöhnliches auf den Tellern bei Hofe,
in Bürgerstuben und Armenhütten zieren heute wieder das Leipziger
Allerlei. Dresdener Krautwickel, Sorbischer Karpfen blau, Erzgebirgische
Glitschern, Vogtländer Klöße - Sachsens Küche ist
keine einheitliche Küche, doch verbindet die traditionellen Nahrungslandschaften
die Liebe zur Kartoffel. Vor allem aber die Leidenschaft zu Süßem
ist den („Kaffee“)Sachsen gemein.
"Gaststätten in historischen Bauten" von Anita Bach, Hans
Joachim Driefer, Peter Groß, VEB Verlag für Bauwesen Berlin
1972. (nur noch antiquarisch zu bekommen). Ein Buch für Architekten,
Innenarchitekten und Denkmalpfleger. Mit 272 Bildern und Risszeichnungen
auf 200 Seiten, 29,5x21cm, Leinen mit Schutzumschlag. "Die im Band vorgestellten
Lösungen wollen weder "Rezepte vermitteln noch "Zensuren" verteilen,
wohl jedoch Grenzen und Möglichkeiten der denkmalpflegerischen , bautechnischen
und architektonischen Entscheidungen aufzeigen. 30 typische Gaststätten
in historischen Bauten wurden nach folgender ursprünglichen Nutzung
gegliedert: Burgen und Schlossanlagen - Stadtschlösser und Palais
- Lustschlösser und Pavillions - Administrative Bauten - Bürgerliche
Wohnbauten - Produktions und Wirtschaftsgebäude - Kellergewölbe
- Historische Gaststätten."
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