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Finger Food

 
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Kleine Speisen, über den Tag verteilt, oft im Stehen oder Gehen zwischen Tür und Angel gegessen, sind im Trend. Sie finden Nachfrage in kurzen Arbeitspausen, an Snack-Ständen in Kinos und anderen Freizeiteinrichtungen, bei Konzerten und auf Partys, aber auch als in Familienrestaurants bis hin zu gehobenen Restaurants, dort oft veredelt (siehe dazu "Wir arbeiten bewusst mit Gegensätzen". Ein Interview mit Rolf Hiltl und Reto Frei anläßlich der Eröffung des ersten vegetarischen „fast-food“- Restaurants der Schweiz, "tibits" in Zürich).


Die steigende Nachfrage nach Finger Food kommt der Gastronomie insoweit entgegen als das Anebot an Convenience-Produkten für Finger Food quantitativ und qualititativ zunimmt und die Gastronomie ökonomisch genötigt ist, Personalkosten und Raumkosten für die Küchenproduktion in den Verkaufsstellen zu sparen (siehe unsere Seite über Küchenmanagement). Finger Food verlagert Kosten für Geschirr und Besteck (Abschreibung, Bruch, Spülen) auf Kosten für Verpackungsmaterial, kaufanimierender Präsentation und Kühlung bzw. Warmhaltung von Zwischen- und Fertigprodukten. 
Dieser Verzicht auf kostenverursachende Leistungskomponenten und einem möglichen günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kommt vielen Gästen entgegen.

Verfall der Eßkultur

Von vielen Konservativen wird Finger Food als Verfall der Eßkultur beklagt. Historisch gesehen ist selten mit Messer und Gabel gegessen worden und ohnehin nur in einem Teil der Welt. In vielen Kulturen wird seit jeher mit den Händen gegessen. Mehr als doppelt soviel essen mit Stäbchen statt mit Messer und Gabel.


Messer, Gabel und Löffel sind ursprünglich Küchenwerkzeuge gewesen, mit denen man Speisen zubereitetet und serviert hat. Messer wurden dann im Laufe der Zeit auch zu Tisch benutzt, Speisen zu zerteilen, die man anschließend mit den Fingern aß. Messer und Gabel sind dabei persönlicher Besitz gewesen; man brachte sie zum Essen mit, so ähnlich wie es heute noch Soldaten im Kampfeinsatz machen. Die Gabel wurde erstmals Anfang des letzten Jahrtausends urkundlich erwähnt und setzte sich erst im 18. Jahrhundert durch, etwa zeitgleich mit der Etablierung von Restaurants und der bourgoisen Lebensweise. 

Finger Food-Variationen

Angesagt sind Finger-Food-Speisen in einer ganzen Reihe aktueller Konzepte: Auf den angegebenen Seiten finden sich auch Lieferanten, Kochbücher und beispielhafte Angebote für diese Produkte.

Weiterführende Links

Bücher

Fingerfood.
    Fingerfood.
Fingerfood. a cook book. Die besten Rezepte.
Wolfgang Kohlhepp: Finger Food -- fix und fertig. Ein Interview mit Kochduell-Koch Wolfgang Kohlhepp über sein Buch.
Finger Food (Le Cordon Bleu Home Collection, Vol 14) von Kay Halsey (Herausgeber), Cordon Bleu School: Paris France.
Complete Cocktails and Finger Foods : The Ultimate Book of Party Food, Drinks and Canapes, von Elizabeth Wolf-Cohen, Oona Van Den Berg 
The Book of Finger Food von Hilaire Walden 
Finger Food von Elizabeth Wolf-Cohen 
The Book of Finger Food  von Hilaire Walden, Patrick McLeavey (Fotograf) 
Leicht & Raffiniert: FingerFood  von Eric Treuille, u. a. Dorling Kindersley Verlag GmbH, Starnberg (2000). Verführerische Häppchen mit großem Geschmack machen jede Einladung zu einem unvergesslichen Fest. Hier finden sich wertvolle Tipps, wie auch Einsteiger schnell und einfach zu jedem Anlass gelungene kleine Leckereien servieren können. Appetitanregende Farbfotos zu jedem Rezept lassen schon bei der Auswahl der Köstlichkeiten Partystimmung aufkommen. Außerdem enthält dieses praktische Kochbuch Tipps für die Zeitplanung sowie originelle Ideen zum Anrichten und Garnieren von Fingerfood. Mit über 250 Rezepten für pikante und süße Party-Snacks ist dieses reich bebilderte Kochbuch eine Inspirationsquelle für alle, die gerne Gäste haben.
  Mehr Bücher über Fingerfood.
Aktualisiert am 6. Oktober 2002