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Systemgastronomie

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Aktuelle Rankings der deutschen Gastronomie und Systemgastronomie sowie von Branchensegmenten veröffentlicht die Fachzeitschrift "Food Service". Ein Online-Zugang auf diese Inhalte der Website des Cafe-future.net ist jedoch Abonnenten vorbehalten.


Die Systemgastronomie umfaßt sowohl Betriebe der 
  • Servicegastronomie, in denen der Gast bedient wird, als auch
  • Free-Flow- und 
  • Counter-
  • Take-Away- (Außer-Haus) und
  • Lieferdienste und
  • Catering / Partyservice.
Im Unterschied zu Individualgastronomie werden zur Systemgastronomie jene Unternehmen gezählt, denen mehrere Betriebe unterstehen (Eigenbetriebe oder Franchisenehmer). Sie weisen folgende Merkmale auf:
  • identische Markennamen und -zeichen,
  • ein konzeptionell durchdachtes Leistungsprogramm, 
  • eine einheitliche Organisation (etwa in Form eines Handbuches oder manifestiert durch betreibsübergreifende Schulungen und Kontrollen).
Bei den Individualgastronomen gibt es sowohl reine Individualbetriebe, die meist vom Inhaber selbst betrieben werden und eigenständig operieren, als auch die "Individualgastronomie auf Systembasis", bei der ein Unternehmen mehrere Betriebe bewirtschaftet, die von den Gästen als eigenständig wahrgenommen werden. Die Grenzen sind mitunter fliessend, da auch in der Individualgastronomie auf Systembasis häufig bestimmte Elemente des Leistungsprogramms kopiert werden. Die Warsteiner Brauerei hat laut einer Meldung der Lebensmittel-Zeitung vom 23. August 2001 ihre Verkaufsorganisation für die Gastronomie in Erwartung struktureller Veränderungen in Richtung "Filialisierung von Gastronomiebetrieben" neu aufgestellt und ein übergreifendes Key Account geschaffen, organisatorisch von der Feldorganisation (Gebietsverkaufsleitern) getrennt. 


Systemgastronomen achten besonders darauf, dorthin zu gehen, wo die Gäste sind. Sie dringen damit auch ein in die Arbeitsfelder Verkehrs- und Veranstaltungsgastronomie.


Das erheblich dichtere Netz an Fast-Food-Betrieben in den USA hat unter anderem seine Ursache auch im weitgehenden Fehlen von Betriebskantinen, in denen in Deutschland sehr viele Arbeitnehmer ein schnelles Mahl einnehmen.

Vorteile der Individualgastronomie

Es werden zwar laufend neue systemgastronomische Konzepte als Prototyp entwickelt, doch die nachhaltige und flächendeckende Durchsetzung der Konzepte ist eher die Ausnahme. Filialen der Systemgastronomie ziehen nicht selten in der direkten Konfrontation mit einem einfallsreichen, agilen Einzelgastronom den Kürzeren. Deshalb legen Systemgastronomie-Betreiber in der Regel großen Wert auf Schulung und Motiviationsanreize der Franchise-Nehmer oder Geschäftsführer vor Ort. Dies hat allemal mit den beteiligten Menschen, ihrer Energie, ihrem Enthusiasmus und ihrer Disziplin zu tun. Gastronomische Objekte lassen sich zwar zentral planen, anmieten, einrichten und finanzieren; Sortimente zentral planen, beschaffen, in Speise- und Getränkekarten umsetzen, Werbung gestalten. Einsatzwille und Verantwortungsbewusstsein eines selbstständigen Gastronomen sind jedoch durch eine Filialorganisation nicht so schnell einzuholen. 


Eine zentrale Schwäche der Systemgastronomie ist der fehlende Zusammenhalt zwischen Werbeaussagen der Zentrale und der tatsächlichen Situation vor Ort. Es wird in aller Regel viel versprochen, aber wenig gehalten. Ein Erfolgsprinzip etwa von McDonald's ist deshalb, daß die Franchise-Nehmer selbst entscheiden, ob sie zentrale Werbekampagnen begleiten. 

Websites ausgewählter internationaler, deutscher und amerikanischer Systemgastronomen



Wrapps sind Tortilla-Fladen mit leichten, lockeren, phantasievollen, hochwertigen und frischen Füllungen, die besonders gerne im Außer-Haus-Geschäft ("Take Away") gekauft werden. System-Anbieter von Wrapps


Systemanbieter von Subs, Sandwiches, belegten Brötchen.


Sushi-Restaurants.


Suppen-Bars.


Über Kalorien und Fettgehalt der Angebote verschiedener Betreiber informiert die englischsprachige Website Fast Food Facts


Die Geheimnisse von Fast-Food-Produkten lüftet topsecretrecipes.com. Am Ende dieser Seite stehen die Bücher zu dieser Website. 


Seit 1998 gibt es den Ausbildungsberuf "Fachmann/Fachfrau der Systemgastronomie"; im Sommer 2000 werden die ersten ihre Pruefungen ablegen. Informationen zur Ausbildung zum Fachmann/-frau Systemgastronomie finden sich auf unserer Seite Schulen und Ausbildung für die Gastronomie.

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Aktualisiert am 11. April 2008