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Ein gastronomisches Geschäftsmodell beschreibt einerseits den
Fluß
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von Produkten und Dienstleistungen,
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von Informationen und
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Werten
und andererseits die Erlöse und Vorteile für Lieferanten und
Kunden. Zu den bedeutsamen unternehmerischen Entscheidungen gehören
die Fragen, wie und in welcher Höhe Erlöse zur Finanzierung der
Geschäftstätigkeit erzielt werden sollen (etwas hochtrabend wird
dieses Thema in anderen Branchen unter dem Begriff "Wertschöpfungskette"
diskutiert). Es handelt sich um:
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Grundsatzentscheidungen über Erlösformen (für was
muß ein Preis bezahlt werden?), d.h. die Festlegung der Erlösquellen,
und um
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preispolitische Entscheidungen, d.h. die Festsetzung von Preisen
(Preisschemata) im Rahmen der gewählten Erlösformen (Preiskalkulation).
Erlösquellen im Gastgewerbe
Auch in der Gastgewerbe bieten sich folgende Erlösquellen an:
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Produkte und produktnahe Dienstleistungen
im Haus und außer Haus (Party-Service, Catering, Take-a-way, Home
Delivery). Die Abgabe von Speisen und Getränken zum
Verzehr an Ort und Stelle beinhaltet dabei auch die Zurverfügungstellung
von möbliertem Raum und Mise en Place. Take-a-way, also der
Verkauf außer Haus, beinhaltet meist die Verpackung in ein Transportbehältnis
(anders etwa in den Gasthausbrauereien, wo sich Kunden Krüge oder
Syphons mitbringen oder käuflich erwerben können). Der Liefer-Service
beinhaltet neben Speisen und Getränken in Transportverpackungen auch
die Auslieferung zum Kunden. Vermietungen von Übernachtungsmöglichkeiten
beinhalten vor allem die Zurverfügungsellung von angemessen möblierten
Räumen sowie die Sicherung des eingebrachten Gepäcks.
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Kontakte (z.B. Werbeflächen, Empfehlungen,
Kontaktmöglichkeiten)
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Informationen (z.B. Gästeadressen,
Produktakzeptanz-Daten, Rezepte, Produktinformationen)
Die Masse der Betriebe beschränkt sich auf die Erlöse aus dem
Verkauf von Speisen und Getränken.
Erlöse aus dem Verkauf von Produkten
und produktnahen Dienstleistungen
Am Anfang steht die Frage, welche Leistungen und Nebenleistungen
überhaupt angeboten werden sollen und in welchen Losgrößen
oder Gebinden? Traditionell werden ähnlich
wie im Einzelhandel Produkte in der Gastronomie einzeln verkauft oder in
unterschiedlichen Gebinden wie glas- und flaschenweise oder ganzen oder
halben Portionen oder in Gläsern mit unterschiedlichen Füllmengen.
Abweichende Erlösformen sind:
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All-inclusive, besonders verbreitet in der touristischen Gastronomie,
eine pauschale Zahlung für alle oder fast alle Speisen und Getränke
etwa während des Aufenthalts in einem Ferienclub. Kritisch dazu: Heribert
Purtscher: "All
Inclusive" - ein Marketing-Gag?", in: Tourismusmagazin.com, ursprünglich
in: Hotel + Tourismus Revue htr.
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Pauschalpreise etwa bei Buffets oder
Brunchs
oder in Form einer Tagungspauschale. Siehe etwa das Tagungsangebot
des Center-Hotels Mainfranken in Bamberg.
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All-You-can-eat, ein pauschaler Preis für eine unbegrenzte
Produktmenge oder Produktkombination in einer begrenzten Zeitspanne, etwa
eine "bodenlose Tasse", das ist eine unbegrenzte Menge Kaffee zum Frühstück,
wie in vielen amerikanischen Restaurants üblich. Solche Angebote erinnern
an die Vorstellung eines Schlaraffenlandes, etwa in der Darstellung eines
gleichnamigen Gedichtes
von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), vertont
von Robert Schumann, oder eines Gedichtes
von Hans Sachs.
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Gramm- oder tellerweise wie etwa bei manchen Buffets oder etwa in
Fischrestaurants, wenn Fisch unterschiedlicher Größen verkauft
wird. Ein Beispiel: Die Almhütte
in Darmstadt-Eberstadt besitzt eine sogenannte "Kilostub'n",
in der Gruppen bis zu 20 Personen feiern können. Alle dort bereitgestellten
Preise und Getränke werden nach Kilo berechnet. Die Gäste zapfen
selbst an der im Tisch integrierten Zapfstelle, das Haus stellt alles Nötige
an Getränken und Speisen bereit.
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Pay after oder Pay What You Want. Hierbei wird die Höhe
des zu zahlenden Preis, evtl. innerhalb einer Bandbreite von Mindest- und
Höchstpreis, dem Kunden überlassen. Der Gast zahlt soviel, wie
er nach seinerm subjektiven Empfinden als angemessen einschätz. Siehe
dazu für Filmvorführungen im Kino: David Frogier de Ponlevoy:
"Erst
gucken, dann zahlen", im: Spiegel vom 20. Februar 2003.
Solche Formen erleichtern die Abrechnung bzw. das Abkassieren und sind
aus der Sicht von Gästen attraktiv, weil sie den letztlich zu zahlenden
Betrag vorab disponieren können. Bei einer gewichtsbezogenen Abrechnung
können sie häufig die Portionsgröße beeinflussen.
Die Preise werden vielfach noch
per altvorderer Aufschlagskalkulation
ermittelt, statt moderne Kalkulationsverfahren wie das Activity-Based-Costing
der Target- Costing anzuwenden.
Der variable Umfang der in dieser Kernleistungen eingeschlossenen
Nebenleistungen eröffnet weitere Ansatzpunkte zur Erzielung von
Erlösen, die aber nur selten genutzt werden:
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Zurverfügungstellung von Preisinformationen
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Zurverfügungstellung von sonstigen Informationen wie
Öffnungungszeiten, Lage, Bilder vom gastronomischen Objekt
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Entgegennahme von Zahlungsmitteln
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Tausch von Zahlungsmitteln
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Benutzung von Toiletten, Wickelbrett, Möglichkeiten
zum Händewaschen, Händetrocknen, Duschen, Baden
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Schuhreinigung (per Automat oder manuell)
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Kleiderreinigung, -wäsche, Bügeln
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Kauf oder leihweise Benutzung von Zeitungen und Zeitschriften
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Nutzung von Internetanschluessen, Download von Dateien etwa
aus Disketten oder beschreibbaren CD-ROMs, Ausdrucke
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Spielmöglichkeiten wie Billard, Tischfussball, Glücksspiele,
Kartenspiele, Gesellschaftsspiele, Bowling, Kegeln, Dart
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Malbücher und Kinderspielsachen
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Darbietung von Musik (live oder Konserve)
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Live- oder Hintergrundmusik, Musik-CDs
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Streichhölzer, Feuerzeuge
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Kugelschreiber, Briefpapier, Ansichtskarten, Briefmarken,
Einlieferung bei der Post
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Annahme von Faxen, Telefonanrufen, E-Mails für den Gast
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Versand von Faxen und E-Mails, Telefonanrufe des Gastes
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Kerzen und alternative Tischbeleuchtung
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Sitzmöglichkeiten, Sitzkissen, Kindersitze
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Abstellmöglichkeiten von Rollstühlen, Kinderwägen,
Regenschirmen, Gepäck, Einkaufstaschen
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Aufbewahrung von Wertsachen, z.B. in Zimmertresoren, Schließfächern
oder im Hotelsafe.
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Vermittlung von Prostituierten
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Tabakwaren
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Eintrittskarten für Veranstaltungen Dritter und andere
Tickets
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Stadtführungen
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Leihwagen
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Transferdienste (etwa in die Stadt, zum Bahnhof oder
Flughafen)
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Babysitter
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Bücher (sowohl der Verkauf von Büchern als auch
die Herausgabe etwa von Büchern berühmter
Restaurants oder von Büchern von Spitzenköchen).
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Fortbildungen (etwa Kochkurse für Kinder, für Hobbyköche
oder für Fachkräfte)
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Geschenkgutscheine
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Verkauf von Einrichtungsgegenständen
usw.
Voraussetzungen für das Erzielen von Erlösen
sind oft
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eine entsprechende Markierung der Leistung, z.B. indem
die eigentlich "unsichtbare" Leistung vergegenständlicht wird, etwa
beim Parken durch einen Parkschein oder beim Hotelzimmer durch die Überreichung
eines Schlüssels, einen Begrüßungs-Cocktail oder ein Gute-Nacht-Bonbon
oder bei Live-Musik durch Ankündigungsplakate, den Verkauf von Eintrittskarten,
einen Kassierer.
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eine technische Ausstattung (etwa Geldeinwurfmöglichkeit
bei Spielgeräten oder Toiletten, Magnetkarten für den Zugang
zu Parkplätzen)
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eine Akzeptanz bei den Gästen. So werden in bestimmten
Ländern Preise für Gedecke akzeptiert, in Deutschland aber nicht.
Die Akzeptanz ist auch abhängig von der Qualität der Leistung
und den dafür verlangten Preisen. Die hohen Preise von Getränken
in Kühlschränken in Hotelzimmern werden oft nicht akzeptiert,
weil die Leistung nicht ausreichend markiert ist. Der Gast rechnet den
Kühlschrank als Teil der Möblierung an, für die er eine
Miete bereits bezahlt hat, er unterschätzt den Personalaufwand des
Auffüllens und der Kontrolle, sieht das ganze als Selbstbedienung
an, die eigentlich preiswerter sein müßte als im Restaurant
oder an der Bar, und fühlt sich dann bei Preisen von 7 oder 9 DM für
eine Flasche Bier ausgebeutet. Systeme, bei denen die Getränke von
Etagenkellnern gebracht werden, sind hingegen als höherwertig markiert.
Und bei Systemen mit zentralen Getränkekühlschränken werden
die durch die niedrigeren Personalkosten ermöglichten günstigen
Preisen oft gerne akzeptiert, selbst wenn der Hotellier damit mehr verdient.
oder eine Akzeptanz bei anderen, die zahlen sollen.
Unter Umständen kann erreicht werden, daß andere für die
Produkte und Dienstleistungen bezahlen, die den Gästen zur Verfügung
gestellt werden. So gewähren die Herausgeber von vielen Zeitungen
und Zeitschriften Rabatte von bis zu 50%, weil sie sich dadurch eine
höhere Auflage, eine Imageverbesserung und einen höheren Bekanntheitsgrad
versprechen. Spirituosenmarken gewähren Naturalrabatte, Gratisprodukte
oder Werbekostenzuschüsse, wenn ihre Marken gelistet werden; sie versprechen
sich durch die Listung in führenden Gastronomiebetrieben eine höhere
Akzeptanz im Einzelhandel ("door opener"). Speise-
und Getränkekarten werden oft von Lieferanten bezuschußt.
Lieferanten stellen manchmal Produktproben kostenlos zur Verfügung.
Kontakte / Werbefinanzierte
Erlösformen
Angesichts der Tatsache, daß gastronische Betriebe
vielfältige Kontakte zu Gästen eröffnen, die aufgrund ihrer
Alterstruktur und Konsumverhaltens im Kern des Interesses zahlreicher Unternehmen
stehen, werden die Möglichkeiten, sich Leistungen und Nebenleistungen
durch Dritte bezahlen zu lassen, meist unzureichend genutzt.
Ein Beispiel: Eine Nebenleistung ist die Zurverfügungstellung
von Bildern, die das Objekt darstellen, etwa im Internet, in Hausprosepkten,
Anzeigen. Die Kosten setzen ich aus den einmaligen Kosten der Erstellung
(z.B. Fotograf, Scanning, Retuschierarbeiten usw.) und den variablen Herstellung
von Duplikaten (Ansichtskarten, Drucken, Traffic-Kosten einer Website usw.)
zusammen.
Wie lassen sich diese Kosten refinanzieren? Man könnte
z.B.
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dem Lieferanten der Möbel oder einer Brauerei anbieten,
Fotos in ihrer Werbung zu verwenden, gegen Entgelt oder wenn sie den Fotografen
bezahlen,
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eine Zeitschrift dazu bewegen, einen bebilderten Artikel
zu veröffentlichen und sich ausbedingen, daß die Nutzungsrecht
an an den Fotos erteilt werden.
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einem Fotografen anbieten, daß er im Tausch gegen kostenlose
Fotos in der Werbung des gastronmischen Objektes erwähnt wird,
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auf den Webseiten, auf der diese Fotos dargestellt werden,
Werbeplätze verkaufen,
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Abzüge der Fotos, z.B. in Form von Ansichtskarten, an
Gäste verkaufen.
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Fotos von besonders attraktiven Gaststätten z.B. an
Verlage verkaufen, oder mit dem Fotograf vereinbaren, daß er im Tausch
gegen sein Honorar selbst vermarktet.
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Gäste animieren, Fotos zu schiessen, etwa in Form eines
Wettbewerbs oder im Tausch gegen Gutscheine oder Speisen und Getränke.
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Gäste bitten, Fotos, die sie aus privaten Gründen
im Objekt geschossen haben, zur Verfügung zu stellen. Wir bitten z.B.
bei Hochzeiten und anderen Feiern darum, daß
uns der ohnehin anwesende Fotograf ein paar Fotos vom Buffet macht.
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Mitarbeiter zum Fotografieren zu motivieren versuchen.
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Werbefinanzierte Erlösformen lassen sich einteilen in:
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Sponsoring / Vermietung. Das gastronomische Objekt wird ganz oder
teilweise, vorübergehend oder dauerhaft, regelmäßig oder
unregelmäßig einem externen Veranstalter zur Verfügung
gestellt.
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Vermietung von Werbeflächen (Speisekarten,
Außenwerbung, T-Shirts der Mitarbeiter, Tischsets, Flyer, "Untervermietung"
von Werbung in Printmedien, Werbung auf Websites, Anzeigen in Newslettern
und Direktmail-Aktionen, Werbung im Namen der Gaststätte usw.,
siehe auch unsere Preisliste für Offline-
und Online-Werbung. Die im September 2000
eröffnete und von der Leserschaft der Washington Post im Juli 2001
zum besten neuen Restaurant gewählte E-Citi
Café & Bar in Tysons Corner Virginia erlöst pro Jahr
rund 200.000 DM für die Vermietung ihrer 13 Meter hohen Wände
als Werbeflächen an 28 lokale und nationale Firmen vor allem aus der
Technologiebranche (Quelle: Impulse Oktober 2001, S. 106). Um den Betrag
von 200.000 DM zu relativieren, muß man sich aber auch die Größe
des Objektes vergegenwärtigen (siehe eine Bildergalerie).
Zur Platzierung von Fremdwerbung eigenen sich aber auch Getränkeuntersätze,
Pizzakartons, Dönertaschen, Sushi-Eßstäbchen, Zuckerbeutel,
Tischsets und vieles mehr (siehe dazu die Schweizer Firma Fairline mit
ihren sogenannen "below the
line"-Sonderwerbeformen).
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Vermittlungsprovisionen, z. B. Vermittlung von Übernachtungsgästen
durch Restaurants ohne eigene Übernachtungskapazitäten, Vermittlung
von Mitgliedern für Fitness-Studios, von Neukunden für andere
Dienstleister und Einzelhändler, etwa für einen Winzer (siehe
unsere Seiten über unseren Hauswinzer Hermann
Höhn in Nordheim).
Anhaltspunkte für mögliche und realistische Preise bietet wegen
den analogen Nutzungsmöglichkeiten von Flächen im öffentlichen
Raum etwa das Gebührenverzeichnis
für die Benutzung öffentlichen Verkehrsgrundes der Stadt Bamberg
(PDF) (Sondernutzungssatzung) vom 10.09.2001.
Erlöse aus Informationen
Wie kann man als Gastronom Erlöse aus Informationen erzielen?
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Man kann das selbst entwickelte gastronomische Konzept als Franchisegeber
vermarkten oder man berät andere Gastronomen als Unternehmensberater.
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Man kann Rezepte z.B. als Kochbuch herausgeben (siehe unsere Seite mit
Kochbüchern
berühmter Restaurants und von Spitzenköchen),
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Kochkurse für Hobbyköche, Kinder oder Kollegen veranstalten,
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als Berater für Dritte fungieren, z.B. "schmücken" sich viele
Online-Weinhändler
mit berühmten Sommeliers.
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andere gastronomische Unternehmen beraten (siehe unsere Seite über
Unternehmensberater
für die Gastronomie, unter denen auch viele Kollegen sind).
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Man kann selbst entwickelte Produktideen vermarkten (z.B. Kloster Andechser
Senf, Kloster Andechser Schnupftabak, Schöller Mövenpick Eis,
Mövenpick Kaffee, Mövenpick Marmelade).
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Man kann fremde Produkten im eigenen Kundenkreis testen und die Ergebnisse
vermarkten. So sind Hersteller von neuen Produkten gelegentlich bereit,
Warenproben kostenlos für Produkt- und Akzeptanztests zur Verfügung
zu stellen.
Kostenlose Abgabe
Daß bestimmte Leistungen ganz kostenlos abgegeben werden,
kann Folge sein
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von gesetzlichen Regelungen, z.B. eines Gebots, Gaststätten-Toiletten
kostenlos zur Verfügung zu stellen.
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mangelnder Zahlungsbereitschaft. So finden in Deutschland Gebühren
für Gedecke und für Reservierungen von Tischen kaum Akzeptanz.
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eines (zu) hohen Aufwandes des Abkassierens, abhängig auch
von der technischen Entwicklung, z.B. von Spielgeräten mit Münzeinwurf.
Zeitungen kann man z.B. kostenlos zur Einsicht auslegen oder zum Verkauf
anbieten.
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vom angestrebten Image, z.B. ist in der Szene-Gastronomie die Musikbeschallung
von mit über den Erfolg entscheidender Bedeutung, so daß sich
Musikautomaten, über welche die Gäste die Musik auswählen,
fatale Wirkungen haben könnten. In Spitzenrestaurants erwarten Gäste
ein Amuse Geule, also eine kostenlose Appetithappen als Gruß aus
der Küche, viele griechische Restaurants in Deutschland spendieren
einen Ouzo nach dem Essen, etliche chinesische Restaurants einen Apertif
(etwa Pflaumenwein). Amuse Geule und ähnliche Angebote, die vor dem
Essen gereicht werden, haben zudem die Funktion, die Wartezeit bis zum
ersten Gang zu versüßen.
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eines sozialen Engagements oder auch einem Versuch, sich in der
Öffentlichkeit positiv darzustellen, etwa die Abgabe von Restmengen
an "Die Tafeln".
Oder es handelt sich um eine Zugabe, etwa eines Kekses zu
einer Tasse Kaffee.
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