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 Bericht über die Entwicklung im November 1998

Diese Seite ist eine Art Tagebuch, sie ist gedacht für die Partner und Freunde von Abseits.de, wendet sich aber auch an uns noch fremde Gestalter und Verantwortliche für die Entwicklung von Homapages. Wir berichten chronologisch über Fort- und Rückschritte, Erfolge und Mißerfolge bei der Entwicklung von Abseits.de. Mögen andere aus unserem Tun lernen oder uns den Weg weisen, wenn wir mal wieder in die Irre gehen... 
 
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Entwicklung ab Januar 1998, im Dezember 1998, vom August bis Oktober 1998, bis Juni 1998, im Juli 1998
 
   Obwohl der Rechner von Speed-Link, auf dem der virtuelle Server Abseits.de gespeichert ist, einige Tage nicht verfügbar gewesen ist, hat sich der Zahl der Besucher im Oktober auf 5.098 erhöht. Mit dem Zuwachs von über 50% auf den Vormonat können wir sehr zufrieden sein. Andererseits braucht man mehr als eine Million Pageviews, um interessant zu sein für kommerzielle Vermarkter von Bannerwerbung wie Doubleclick

  Am 9. Dezember, um 20.15, hält Prof. Bernd Scheffer vom Institut für Deutsche Philologie an der Universität München einen Vortrag zum Thema "Surfen als Kulturtechnik und Lebensform jenseits der Wissenschaft". Ort: Raum 105, An der Universität 5 in Bamberg. Prof. Scheffer ist Herausgeber der elektronischen Zeitschrift "Medienobservationen", die wir hiermit empfehlen möchten wie auch seinen Vortrag. Wir hoffen, daß Prof. Scheffer in seinem Vortag den dort abgedruckten Aufsatz ähnlichen Themas nicht nur abliest. 

  Die Berliner Internet-Akademie, bei der unser virtuellen Server "Abseits.de" gehostet wird, hat Anfang Oktober die Server auf extrem leistungsstarke SUN-Rechner und die Netzanbindung von Nacamar auf T-InterConnect verlagert, um eine erheblich schnellere Netzanbindung zu bieten. 

  Bisher stark vernachlässigt haben wir die Möglichkeit, mit Public Relations-Aktivitäten auf Abseits.de aufmerksam zu machen. Nunmehr habe ich versuchsweise: 

  • Redaktionen von deutschsprachigen Zeitungen im Ausland angeschrieben und auf Seiten von Abseits.de hingewiesen, die für sie interessant sein können. Deutsche im Ausland nutzen gerne deutsche Seiten, um mehr über ihre alte Heimat zu erfahren.
  • Tageszeitungen insbesondere in Bayern, aber auch Wirtschaftszeitungen angeschrieben und sie auf unsere Seite zum Thema "Mehrkosten der Ökosteuer für die Gastronomie" hingewiesen. Da das Thema aktuell und umstritten ist und es noch rein gar nichts gibt über den Teilbereich "Ökosteuer und Gastronomie" verspreche ich mir ein paar Artikel mit Hinweis auf Abseits.de. 
   Die E-Mail-Adressen der meisten Zeitungen und Zeitschriften findet man bequem in Jonkas Medien Monster

   Bereits seit einiger Zeit nutzen wir internet-spezifische Möglichkeiten: 

  • Ich lese und schreibe regelmäßig E-Mails in Mailinglisten und zwar in folgenden: 

  • - Online-Recht
    - in einer Liste der Teilnehmer der Berliner Internet-Akademie namens "Insider" 
    - IMAFDI, einer unmoderierten Mailingliste über Diplom-Arbeiten zum Thema "Marketing und Internet". Interessant ist ein Interview mit dem Herausgeber
    - Gir-l, eine Liste zum Thema Marktforschung im Internet 
     
  • Ich durchsuche das Uunet (mit Hilfe von Dejanews) nach Beiträgen zu den Suchwörtern Gastronomie, Bamberg, und Bier und antworte auf dort gestellte Fragen, möglichst unter Hinweis auf Abseits.de 

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  • Ich habe mich mit Beiträgen in Diskussionsforen wie z.B. dem von Jost-Stollmann beteiligt.

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  • Ich habe (kritische) Leserbriefe zu im Internet veröffentlichten Artikeln geschrieben. Einige wurden sogar in den Papier-Ausgaben veröffentlicht. Die Themen sollten es erlauben, auf Seiten von Abseits.de zu verweisen. 
   Endlich hat es einer von uns geschafft! Die Website eines Studienkollegen an der Berliner Internet-Akademie ist von der Computer-Zeitschrift "Chip" in der Dezember-Ausgabe als "Web-Tip" genannt worden. Das gönne ich dem Michael, er hat eine der wenigen erfolgreichen Websites an der Akademie. An seiner virtuellen Brust habe ich mich in den letzten Wochen ausweinen können, wenn der Berliner Server mal wieder unter den vielen Besuchern zusammengebrochen ist. Den Link zu seinem "Finanz-Navigator" gibt es bei uns natürlich schon seit Monaten sowohl auf der Startseite als auch auf den Seiten "Suchen & Finden im Internet" und "Finanzinformationen finden"

   Hiermit lade ich alle zu eine kooperativen Surf-Tour ein am Sonntag, 29. November, 22 Uhr. Wie funtioniert das: Lade die Seite http://www.hipbone.com. Melde Dich als Gast an mit der Identität (ID) "gerhard150553" und Deinem Vornamen, dann klicke auf Start und warte etwa eine Minute. Ich muß Dich dann akzeptieren und dann können wir gemeinsam surfen. Alles, was ich auf meinem PC eingebe z.B. den Aufruf einer URL macht dann Euer PC automatisch mit. Damit Ihr Euch auch einbringen könnt, können wir miteinander chatten. Wie das alles praktisch funktioniert, kann ich noch nicht sagen, denn dieser Service ist brandneu. Probieren wir es doch einfach mal aus! Wenn Ihr interessante Surftips oder Interessensgebiete habt, die wir miteinander surfen können, schreibt mir vorab eine E-Mail, am besten jetzt gleich. 

   Im Spiegel vom 16. November steht ein Bericht über eine Kooperation des Kloster Andechs mit einem EDV-Unternehmen alter SED-Wissenschafts-Kader, welches im Rahmen eines Joint-Ventures unter anderem die Online-Präsentation des Klosters übernehmen soll. Da wir im Rahmen von Abseits.de inoffiziell die Klosterbrauerei präsentieren, wird in den nächsten Tagen der Traffic auf diese Seite wohl stark zunehmen, weil viele online Informationen zu Themen suchen, die in den Massenmedien gerade angesagt sind. Prior Anselm Bilgri, den wir im Oktober persönlich kennenlernen konnten, ist auch ein begnadeter Meister der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei versteht er es, sich mit Menschen aller politischen Couleur gutzustellen, Hauptsache es hilft dem Kloster und zur Zeit insbesondere der Entwicklung zu einem Tagungs- und Kongreßzentrum. Demnächst besucht das Kloster Andechs ... nein, nicht Gottes Stellvertreter auf Erden sondern Bill Gates höchstpersönlich. Wir hoffen, Billie schmecken die Biere der Klosterbrauerei so gut wie den Gästen im Café Abseits. Wenn die ihm dann noch einen Leberkäs zwischen ein lätschertes Brötchen packen, glaubt er vielleicht, es wär' einer seiner geliebten Hamburger. 

   Peu à peu tauchen weitere Gaststätten auf, die "Abseits" oder "Café Abseits" heißen. Ich habe sie mal auf einer Seite  andere.htm zusammengestellt. Einer von den Jungs war ganz schön stinkig, daß wir ihm die Domain Abseits.de vor der Nase weggeschnappt haben, zumal sein "Abseits" fast so alt ist wie das "Café Abseits" mit seinen 15 Jahren und 4 Monaten. 

  Eine Analyse der Zugriffsdateien ergibt, 

daß der Anteil der Nutzer von Abseits.de, die sich über das Bayernnetz als Zugangsprovider eingewählt haben, auf 13% gesunken ist, der Anteil der T-Onliner hat sich leicht erhöht ebenso wie der Anteil der von AOL. Dies ist ein schwaches Indiz dafür, daß zunehmend mehr Auswärtige auf Abseits.de zugreifen. Vor allem, wenn man berücksichtigt. daß die absoluten Besucherzahlen stark zunehmen. Nur ein schwachses Indiz ist deshalb, weil über den Standort der Nutzer wenig bekannt ist. Die  Bayernnetzler könnten auch in anderen bayerischen Städten angeschlossen sein und Kunden von T-Online und AOL gibt es auch im Raum Bamberg. 

   Die Stadtsparkasse hat den von ihr in Kooperation mit der Fränkischen Nacht ins Netz gestellten Veranstaltungskalender eingestellt. Dies ist einerseits nicht so schlimm, weil die Fränkische Nacht unabhängig von dieser Entscheidung der Stadtsparkasse ihre Daten in einem Veranstaltungskalender des Anzeigen-Wochenblattes veröffentlicht (http:/www.bamberg1.de), andererseits hat der Veranstaltungskalender der Stadtsparkasse einige Suchfunktionen gehabt, die nicht nur wir beim Kalender von Bamberg1.de vermissen. Aber wie zu hören ist, wird daran gearbeitet, ähnliche Suchfunktionen auch in den Kalender des Anzeigen-Wochenblattes einzuarbeiten. (Nachtrag vom Februar 1999: auch Bamberg1.de ist nicht mehr mit einem aktuellen Kalender im Netz. Aktuell ist jetzt die Fränkisihe Nacht mit ihrem Kalender: http://www.fraenkische-nacht.de/html/startveranst.htm)

   Auf der Baustelle der Website der Fränkischen Nacht, die seit gut einem Jahr ruht, ist wieder Baulärm zu hören. Angeblich ist im Februar nächsten Jahres ein kleines Richtfest geplant. Die Fränkische Nacht will sich, so zwitschern die Spatzen, auf interaktive Funktionen konzentrieren wie die Eingabe und Ausgabe von Veranstaltungshinweisen im Rahmen ihrer Kooperation mit Bamberg1 und die Ein- und Ausgabe von Kleinanzeigen. Im Unterschied zu anderen Betreibern bietet die Site der Fränkischen Nacht den Vorteil, daß ihre Kleinanzeigen, Termine usw. auch in der Zeitung veröffentlicht werden und damit, solange nur ein Teil der Bevölkerung online ist, mehr Menschen erreicht werden. Auch wir halten einen zentralen Veranstaltungskalender für Bamberg und eine zentrale Kleinanzeigen-Datenbank für sinnvoll und werden gerne darauf zugreifen anstatt eigene Datenbanken zu pflegen und die User zu nötigen, mehrere Stellen anzulaufen, um sich umfassend zu informieren. 

   Einen Link auf sie hatte ich schon vor Monaten gesetzt, jetzt aber ist mir erst aufgefallen, daß die Macher der Kultsite "Die Dose" (http://www.dose.de/dose-home.htm) mitten unter uns leben und zwar in der Sandstraße. Rege ist auch Cornelia Daig-Kastura und bereitet eine Seite über Kunzelmann vor. 

   Die Seiten unseres Partners "Private Dancer" - einem Tauchurlaubsschiff an der französösischen Mittelmeerkiste - haben wir mit ein paar Unterwasserfotos ausgeschmückt, die der Bischberger Skipper Ernst Hofbauer aus der Sommmersaison mitgebracht hat. Besonders empfehlenswert bei saukaltem Wetter. 

   Wer noch nicht weiß, was er Weihnachten schenken soll, findet auf der Seite "Weihnachtsgeschenke" einige Anregungen. 

   Ihre private Homepage hat vor kurzem Cornelia Daig-Kastura, die Chef-Redakteurin des Bamberger Monatsmagazins "Treff" ins Netz gestellt. Die Site bietet nicht nur kommentierte Links zu ihren Hobbies wie Startrek, Theater oder klassische Musik sondern auch ein Archiv mit eigenen Beiträgen z.B. für die Kulturseiten des Fränkischen Tages. Da der FT leider online keinen Blick auf Beiträge in früheren Ausgaben zuläßt, finden Kulturinteressierte hier einen gewissen Ersatz. 
http://home.t-online.de/~Ariodante/

   Die Bamberg University English Drama Group stellt sich beim "Kultursplitter"-Abend an der Uni (12.12.) vor. Die nächsten "großen" Aufführungen sind wieder im kommenden Juni-Juli geplant, je nachdem wann das E.T.A Hoffmann-Theater sein Studio entbehren kann. 

   In Ergänzung zur Teilnahme am Partnerschaftsprogramm von Amazon.de haben wir uns als Partner von QSound und Art.com beworben. QSound Labs, Inc. offeriert ein excellentes Audio-Programm. Art.com ist der weltgrößte Online-Anbieter von Kunstdrucken. Zwar hätten wir nichts dagegen, durch die Vermittlung von Kunden per Link an diese Anbieter Geld zu verdienen. Aber vor allem geht es um einen zusätzlichen Service für die Nutzer. Eine Partnerschaft bei Art.com bietet zusätzlich den Vorteil, daß man im Rahmen bestimmter Auflagen Bilder der Kunstdrucke und Poster in die eigenen Seiten integrieren kann, ohne Urheberrechte zu verletzten. 

   Die monatlich wechselnde Bierkarte des Café Abseits wird seit Anfang dieses Jahres auf Wunsch auf per E-Mail versandt. Der Kreis der Abonnenten wächst langsam aber stetig. Als Anreiz, die Bierkarte zu abonnieren, haben wir bisher die Abonnenten auf eine "Freibier-Liste" gesetzt. Den Abonnenten der Bierkarte habe ich im Anschreiben der als Anlage beigefügten Bierkarte geschrieben, daß sie in einem bestimmten Zeitraum ein Glas des "Bier des Monats" umsonst bekommen, wenn sie den Service darauf hinweisen, daß sie auf der Freibierliste stehen. Es wird aber nur ein Teil der Freibiere eingelöst, weil viele Auswärtigen unter den Abonnenten sind. Ein ganz Cleverer hat dann angefragt, ob er, wenn er ein-, zweimal im Jahr nach Bamberg kommt, alle seine Freibiere auf einmal haben könnte... Ergänzend habe ich unsere Bierkarte auch als "Newsletter" in ein Verzeichnis deutschsprachiger Mailing-Listen eingetragen (LISDE). 

   Jetzt strömen geradezu Bamberger Firmen ins Netz (zumindest habe ich einige von Ihnen jetzt erst entdeckt), so Rupp + Hubrach, Peter Betz und Reifen-Wagner.Alle sind ordentlich gemacht, aber recht witzlos, es sei denn man interessiert sich für Betten, Reifen und Brillengläser. Die Site von Peter Betz nervt dabei auf der einen Seite ("Produkte") durch Werbetexter-Sprüche, auf der anderen Seite ("Information") gibt es wirklich Informatives zu erfahren, soweit ich das als Gardinen-Muffel beurteilen kann. 

   Bei der 1. Bamberger Honky Tonk Festival sind noch mehr Besucher aufeinandergeströmt als die Schweinfurter Organisatoren, die Kulmbacher Sponsoren und die Bamberger Wirte es beim ersten Mal erwartet haben. Die Bands scheinen den Gästen auch unisono gefallen zu haben. Aufgrund des großen Zustroms sind viele Gaststätten zwischen 22 Uhr und Mitternacht so voll gewesen, daß die Einlaßkontrolleure nur noch jemand hineingelassen haben, wenn ein anderer das Lokal verlassen hat. Das ist für die betroffenen Gäste, die dann auf der Straße warten oder weiterziehen mußten, sicherlich ärgerlich gewesen. Aber im Interesse der Sicherheit sowohl der Gäste als auch der Gläser ging es nicht anders. Beim nächsten Mal wird der Veranstalter sicherlich die Kapazität erhöhen. Das Café Abseits konnte diesmal nicht mitmachen, weil das Festival als fußläufig ohne Shuttle-Busse geplant worden ist. Erstaunlicherweise ist das Abseits an dem Abend keineswegs leer gewesen, sondern sogar noch voller als an anderen Samstagen, Rupert und Elly, die an diesem Abend bedient haben, meinten sogar: brechend voll. Es hat offensichtlich doch etliche Bamberger gegeben, die es vorgezogen haben, gemütlich beisammen zu sitzen, zu tratschen und keinen Eintritt zu zahlen. Das Honky Tonk Festival hat erkennbar viele Auswärtige angezogen bis hin aus Coburg, Schweinfurt und Nürnberg. Mit dazu beigetragen hat vielleicht auch eine Erwähnung im "Focus" in Verbindung mit den guten Erfahrungen der Besucher gleichartiger und gleichnamiger Festivals in anderen Städten. 

   Von einigen Besuchern wurde gefragt, warum die Kulmbacher Brauerei Sponsor eines Bamberger Festivals ist. Nun, die Bamberger Brauereien scheinen es zum Teil nicht nötig zu haben und die es nötig hätten sind vielleicht klamm. 

Entwicklung ab Dezember 1998

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