Content-Anbieter und -Broker
"Content is King" - oder wie es der Focus-Chefredakteur ausdrückt:
"Fakten, Fakten, Fakten" - diese alte Weisheit gelte auch für das
Internet. Um Besucher für eine Website zu interessieren und sie zu
halten, brauche es Inhalte, die auf den Besucher abgestimmt sind. Konträrer
Meinung ist wohlbegründet etwa Andrew Odlyzko: Content
is Not King, in: First Monday, volume 6, number 2 (February 2001) und
betont, daß "connectivity" (Zusammenhang, Verbundenheit, Anschlußfähigkeit)
wichtiger sei als Inhalte. Kritisch auch Christian Eigner: "Content,
oder: Vom Text zur Ware mit Informationsgehalt" vom 2. April 2002.
Im Web wird redaktionelles Arbeiten neu definiert, journalistische
Kompetenz muß mit technischem Know-how einhergehen und aktuelle,
multimediale und nutzerorientierte Darstellungsformen wählen.
Das zentrale Problem ist in der Regel nicht, keine Inhalte zu haben,
sondern daß es sie im Überfluss gibt. Die effiziente Auswahl
nutzergenerierter Inhalte, deren journalistische Aufbereitung und das stimmige
Mix mit redaktionellen Beiträgen setzen intelligente Prozesse und
Systeme voraus.
Unterschieden wird zwischen Inhalten mit Erst- und Zweitverwertungsrechten
oder weniger juristisch ausgedrückt: zwischen
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individuell erstellten (sog. "Content on demand") und
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syndizierten, d.h. zweitverwerteten Inhalten (sog. "Customized Content").
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Im Hinblick auf die unterschiedlichen Möglichkeiten und Anforderungen
des Mediums bzw. der Übertragungstechnik wird unterschieden zwischen
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Wireless-Content (etwa für WAP-, SMS-Anwendungen) und
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Broadband-Content (etwa audiovisueller Sreaming Content für
Kabel- oder DSL-Netze).
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Die Werthaltigkeit von Content hängt ab
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vom Resort (aufsteigend von Politik, Lifestyle, Computer & Technik
bis hin zu Wirtschaft und Finanzen),
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vom Branding des Content-Produzenten,
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von seiner Aktualität bzw. der Häufigkeit der Aktualisierung
(z.B. monatlich, wöchentlich, täglich, ständig).
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vom Format (Datenbank, Text, Grafik, Foto, Audio, Video).
Informationen über Marktpreise für Content finden sich auf unserer
Seite über Freelancer. |
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| Content-Services und -lösungen bieten die Möglichkeit, Inhalte
zu lizensieren und und sie per Syndication-Server automatisiert
in eine Website einzubinden. |
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Content-Management-Programme basieren auf der Vorstellung eines Lebenszyklus
von Inhalten:
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Texte, Graphiken und andere Formate (sogenannte "Assets") können selbst
erstellt oder von anderen bezogen werden.
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Sie werden kontrolliert (inhaltlich, ästhetisch und rechtlich) und
freigegeben oder zurückgewiesen.
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Freigegebene Assets werden publiziert.
Publizierte Assets werden, nach einem festen Zeitschema oder wenn sie
nicht mehr aktuell sind, archiviert.
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| Die Mehrfachverwertung von Inhalten und Informationen (Content Syndication)
gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Markt für Content Syndication
ist noch neu und kaum transparent. Die Forschungsgemeinschaft "Contentstudie.de"
(beteiligte Unternehmen: 21stChannels, Contonomy AG, CSC PLOENZKE AG, HighText
Verlag, impakt9 und Market Lab AG) wird erstmals in Europa eine Marktstudie
erstellen, um den digitalen Content Syndication Markt zu evaluieren. Im
Rahmen dieser Studie wird eine Online-Befragung
durchgeführt, die sich vorrangig an Entscheider in den Unternehmen
richtet. Die Befragung soll sowohl Chancen und Risiken, als auch Marktvolumen
und Potential aufzeigen und so zu einer umfassenden Darstellung des neu
entstehenden Marktes der Content Economy führen. |
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| Mit dem Niedergang der Börsenwerte der New Economy und damit einhergehender
sinkenden Werbebudgets legt auch der Content-Markt einen Rückwärtsgang
ein. Vergleiche eine Übersicht zum Thema "Analyse:
Online-Content-Anbieter legen den Rückwärtsgang ein"
vom 11.01.01. |
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Das lange Zeit vorherrschende, aber in der Regel nicht funktionierende
Geschäftmodell, nach dem Geld für das Erstellen von Content ausgegeben,
dieser danach kostenlos angeboten wird und Erlöse aus Umsätzen
und Provisionen für Transaktionen über die Site erzielt werden,
wird möglicherweise abgelöst von einem Geschäftsmodell,
bei dem für Content gezahlt wird. Folgende Erlösformen eines
gebührenfinanzierten Internets sind denkbar:
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Zahlungen derjenigen, die Content zur Verfügung stellen (PR, Sponsoring)
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Abonnementgebühren für eine andauernde Zugriffsmöglichkeit
auf Content
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Zahlungen derjenigen, die den Content weitergeben, etwa Mobilfunkanbieter
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Pay-per-view. Für einzelne Downloads wird gezahlt.
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Zeitlich begrenzte Nutzungsmöglichkeit heruntergeladenen Contents.
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Content-Anbieter und -entwickler
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Arcum Medien GmbH. Content-Recherche,
Content-Erzeugung und Content-Selling.
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Article City. Free Aricle for
reprint. Englischsprachige Artikel zum Wiederabdrucken.
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News Canada provides a wide selection
of current, ready-to-use copyright free news stories and ideas for Television,
Print, Radio, and the Web.
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Contonomy AG
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content regional GmbH beliefert
ca. 600 regionale und Stadtportale und weitere regionale Portale kostenlos
mit Inhalten, stellt jedoch gewisse Anforderungne wie mindestens 50.000
Pageviews im Monat und eine regionale Zielgruppe.
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Eurekalert. Pressedienst der American
Association for the Advancement of Science..
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Factiva, ein Dow Jones & Reuters
-Unternehmen.
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bios-nachrichtenagentur
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medien-zentrum.de.16 verschiedene
Fachgebiets-Plattformen, auf denen Journalisten registrierungspflichtig
recherchieren können. Hinter diesen Plattformen stehen Verlage und
Agenturen, die diese Angebote betreuen.
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Seitenbau
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Searching
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Pressetreff.de (kostenlose und
-pflichtige Zweitverwertungen).
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Pressegrafik.de (kostenlose und
-pflichtige Zweitverwertungen).
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smart
information service.
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Tomorrow Internet AG
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Beecom
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T1 New Media (Bertelsmann)
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Hightext iBusiness (kostenlose
und -pflichtige Services). Ein Beispiel
(welches z.B. als Frame eingebaut werden könnte).
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idw, eine Initiative
der Pressestellen der Universität Bayreuth, der Universität Bochum
und der TU Clausthal. Der idw offeriert einen täglichen Newsletter
mit cirka 40 Pressemeldungen von Universitäts- und Forschungseinrichtungen.
Er ist beliebt bei Wissenschaftsjournalisten.
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instantContent
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Livingnet
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schober.com AG
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Linksammlung von Sintex.de.
Die Sintex AG, ein Content-Anbieter
im Bereich Lifestyle, dessen Website sich durch allerlei nützliche
Inhalte auszeichnet, beschreibt, welche
Inhalte ein gastronomischer Betrieb auf seiner Website anbieten könnte,
wenn er eine virtuelle Community aufbauen möchte. Es wird dabei zwischem
informativem und interaktivem Content unterschieden. Kritisch anmerken
möchte ich, daß der Aufbau einer virtuellen
Community eine Aufgabe ist, die ich nur sehr grossen gastronomischen
Unternehmen zutraue, da bei Einzelgastronomen der Aufwand für den
Aufbau einer Community den gesamten Gastronomie-Umsatz übersteigen
dürfte. Aber auch kleinere Website können sicherlich einzelne
Elemente verwenden. Von einer Community im engeren Sinne solle man aber
erst sprechen, wenn die Aktivitäten der Mitglieder in einer Datenbank
verzeichnet und ausgewertet werden, so daß man daraus Nutzerprofile
erstellen kann.
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InfoBrix
von YellowBrix.
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Aigner Media & Entertainment: netNewsletter(Abdruck
nur mit Quellenangabe erlaubt)
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Presse-Service.de
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Pressrelations.de. Unternehmen
können hier kostenlos ihre Presseinfos einstellen, incl. Download-Möglichkeit
des Textes (rtf oder doc). Außerdem: Event-Kalender, Nachrichten
aus den Redaktionen, Bilder etc., Themenpläne von Fachredaktionen.
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Als Marktführer gilt der Originaltextservice
(ots) der dpa-Tochter news aktuell. Etwa 2.000 Kunden (Firmen, politische
Institutionen), etwa Empfänger).
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