Virtuelle Einkaufs- und Verkaufsgemeinschaften
Als Sonderformen der virtuellen Communities
kann man neben Auktions- und Maklersystemen
sowie auf die Kernfunktionen der beteiligten Unternehmen ausgerichtete
Wertschöpfungs-Netzwerken
virtuelle
Einkaufs- und Verkaufsgemeinschaften ansehen:
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So werden Werbeflächen zu verkaufsfähigen Einheiten zusammengefaßt
(z.B. von Safe-Audit) oder
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in Form von Webringen gemeinsam Websites beworben.
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Durch die Abnahme größerer Stückzahlen eines Produktes
lassen sich Einsparungen erzielen. Spartips.Com
bietet seinen Lesern seit Sommer 1999 einen neuartigen Service: Bei der
Aktion wird in einem ersten Schritt der Bedarf der Leser an CD-Brennern
ermittelt. Im zweiten Schritt werden dann Sonderkonditionen mit Händlern
vereinbart, zu denen die Leser des Spartips.Com-Newsletters dann die Brenner
beziehen können. Zukünftig sind ähnliche Aktionen mit weiteren
Produkten geplant.
Ein ähnliches Konzept verfolgt die Website Marcata
unter dem Begriff “PowerBuys”: “A PowerBuy is a limited-time buying opportunity
that allows you to join other online shoppers and drive down prices in
real time. The more who decide to purchase a specific item, the greater
the efficiency, and the lower the price.”
Am 1. Oktober startete LetsBuyIt.com,
eine Beteiligung der ProSieben Media AG, mit einem Co-Shopping-Modell für
Endverbraucher. Ab 10.9.99 können sich Interessierte unter www.letsbuyit.com
über das neue Co-Shopping-Angebot informieren, kostenlos als Mitglieder
registrieren lassen und Produktwünsche äußern. Schwerpunkte
bilden mittel- bis hochpreisige Markenartikel sowie Dienstleistungen im
Finanz-, Versicherungs- und Telekommunikationsbereich. Vgl. eine Pressemitteilung
von Pro Sieben.
Powershopping.de ist ein
ähnliches Projekt von Primus Online, die zur Metro Holding AG gehört,
das am 10.9.99 gestartet worden ist. Vgl. eine Pressemeldung von Primus
Online.
Am 5.10.99 wurde Cheap4you gestartet.
Zunächst werden Vorschläge gesammelt, welche Produkte die User
gerne
kaufen möchten und diese den anderen Usern zur Abstimmung gestellt.
Für die erfolgreichsten Vorschläge werden dann temporäre,
produktbezogene Einkaufsgemeinschaften initiiert, die für einen vorher
festgelegten Zeitraum die Nachfrage bündeln sollen.
Yeebab ist ein Shop, der verschiedene
Artikel im Wechsel zu laut eigenen Angaben günstigen Preisen anbietet
- und je mehr bestellen, umso günstiger wird das Angebot.
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Die Druckbörsevermittelt
entgeltlich anonymisierte Aufträge zur Herstellung von Druckereiprodukten
und Druckvorlagen und bietet zusätzliche Dienstleistungen an wie einen
Kalkulationsservice für Druckaufträge, Beratung, Drucküberwachung,
Produktbetreuung, Druckvorstufendienst, Papiermusterservice und eine Gebrauchtdruckmaschinenbörse.
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Im niedersächsischen Dorf Bierde kann jeder Bewohner eine Lebensmittel-Bestellung
via Internet aufgeben. Die Lieferung erfolgt von einem Einkaufszentrum
im benachbarten Walsrode. Dieser "virtuelle Dorfladen" ist ein Pilotprojekt
im Rahmen eines Programmes für Dorferneuerung. Vgl. einen Bericht
in Com!Online, Ausgabe August 1999, S. 16.
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Am 9.9.99 startete angeblich die Internet Schuhbörse Shoe-Bi.Net(R)
als eine reine Internet Business-to-Business Dienstleistung für Fachhändler
und Handelsvertretungen aus der Schuhbranche. Das Dienstleistungsangebot
der Börse umfaßt die zwei Schwerpunkte: 1. Geschäfte von
Schuhfachhändler zu Schuhfachhändler; Shoe-Bi.Net(R) als Marktplatz,
um untereinander mit Schuhen zu handeln und gleichzeitig auch als virtuelles
Warenlager. 2. Orderbörse für Handelsvertretungen und deren Kunden;
Handelsvertretungen verwenden Shoe-Bi.Net(R) für ihre Kunden als persönliches
lieferantenunabhängiges Ordersystem. Gemeinsam mit ihren Kunden bilden
Handelvertretungen innerhalb Shoe-Bi.Net(R) geschlossene Benutzergruppen.
Für die unbegrenzte Benutzung der Schuhbörse zahlen die Mitglieder
neben einer einmaligen Einrichtungspauschale eine monatliche Gebühr.
(Diese, in einer Pressemeldung angekündigte Website, ist am 2.2.2000
noch immer oder nicht mehr online gewesen. Wir wissen nicht, was damit
los ist.)
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Beinahe 100 Websites, darunter die von Microsoft und Dell Computer, haben
sich zusammengeschlossen, um gemeinsam ein Auktionsnetzwerk mit dem
Titel FairMarketPlace zu bilden. Mit Hilfe des Zusammenschlusses bekommen
die Kunden ab Oktober 1999 Zugriff auf mehr Auktionen. Ein ähnliches
Konzept verfolgt in Deutschland bereits Atrada.de (vergleiche unsere Seite
über Auktionen).
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Webmiles.de ist ein unternehmensübergreifendes
Bonussystem, bei dem Punkte auf den Websites verschiedener Partner gesammelt
werden können, also eine Form kooperativer Werbung. Je Euro Umsatz
gibt es eine Webmile, die im Wert - unter Beachtung des deutschen Rabattgesetzes
- mit 3 Cent entspicht und in Form von Sach-und Dienstleistungsprämien
ausgeschüttet werden. Webmiles können aber auch in Spielen gewonnen
oder durch die Beteiligung an Umfragen erarbeitet werden.
Ein ähnliches System ist am 5.10.99 von der Metro-Firmentochter
Bonusnet
GmbH & Co. KG in Köln vorgestellt worden. Gestartet wurde das
Programm mit acht Metro-Töchtern, darunter CD4you (CD), Byte on (EDV-Angebote),
Bücherwurm (Bücher) und Scout-Immobilien- und Gebrauchtwagenangebote.
Doch seien auch außenstehende Partner willkommen. Ziel sind insgesamt
15 bis 20, darunter auch Banken, Broker oder Reiseveranstalter. Über
ein breitgefächertes Bonuspunkteprogamm sollen Neukunden gewonnen
und Online-Kunden gebunden werden.
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FoodTrader fungiert als Schnittstelle
zwischen Handel und der Lebensmittelindustrie. VFM
hat sich in Großbritannien und Schweden auf die Vermittlung von Obst-
und Gemüse konzentriert; wie auch in Deutschland Fruchtnetz.
Comdaq
ist die erste Zuckerbörse im Internet und plant eine Kaffee-Börse.
Merkant.com
vermittelt im Verbrauchsgütereinzelhandel, Hot
Off The Wire schnell drehende Konsumgüter und Elektroartikel.
GPbid.com
versteigert Überkapazitäten und Restposten im Business-to-Business-Bereich.
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Das Allocation Network erlaubt
seit Juli 1999 in der Testphase und seit September weltweit überschüssige
Lagerbestände zu verkaufen und zu kaufen. Es wird eine monatliche
Gebühr von 79 DM erhoben sowie eine umsatzabhängige Provision
gestaffelt von 15 bis 5% (Stand vom September 1999).
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CommerceOne erlaubt es Mitarbeitern
von Großunternehmen wie der Deutschen Telekom, direkt vom Büro-PC
aus mit reduzierten Overhead-Kosten in ihrem Internet-Einkaufs-System zu
bestellen.
Weitere virtuelle Einkaufs- und Verkaufsgemeinschaften bzw. Links zum Thema:
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SHOP2gether.com
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eCollect.de
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MyPoints.com
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Eine Einführung über verschiedene Formen von Kundenbindungssystemen
im Internet, in: Newsletter 19/99 bis 2/2000 der Loyalty Consulting, Archiv
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"Kunden aller Länder, vereinigt euch" von Christan Buck in der "Welt"
vom 14.10.99.
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Imafdi-Linksammlung zu B2B-Marktplätzen.
Für Diskussionsbeiträge
zu diesem Thema sind wir
dankbar. Vielleicht interessiert auch unsere Seite zum Thema regionale,
lokale Communities? |
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