+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ NOTE: This document is out of date in many sections. For the latest information, please get the English version using the instructions found in the document. (Use the MIT or MAILBASE address) +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Internet-Zugriff per eMail Doctor Bob's Reisefuehrer zum Offline-Internet-Zugriff 5. Ausgabe - Maerz 1996 Originaltitel: Accessing The Internet By E-Mail Version 5.34 Original-Version vom 06. Maerz 1996 Uebersetzt von Stefan Gruendel (STEFANO@DACG-BOX.gun.de) am 28. April 1996 Copyright (c) 1994-96, "Doctor Bob" Rankin Alle Rechte vorbehalten. Es ist ausdruecklich erlaubt, Kopien dieses Dokuments zu erstellen und zu vertreiben, vorausgesetzt der Copyright-Hinweis und diese Erlaubnis sind auf allen Kopien unveraendert vorhanden. Lade diesen Text ruhig in Deine Lieblings-Mailbox oder auf Deinen Internet-Server! Vorwort des Uebersetzers: Die Originalfassung dieses Textes wurde in englisch verfasst. Bei der Uebersetzung solcher Artikel macht man oft eine Gratwanderung durch: Darf man wirklich _alles_ uebersetzen? Wo ist die Grenze? Welche Begriffe sind im Original besser verstaendlich? Ich habe mich bemueht, einen Mittelweg zu finden. Fachbegriffe, die es sich kaum zu uebersetzen lohnt (z. B. Anonymous FTP oder eMail) habe ich nicht uebersetzt, denn diese Termini finden selbst im deutschen Sprachgebrauch Anwendung. Eine Uebersetzung haette der Verstaendlichkeit des Textes eher geschadet. Schliesslich unterhaelt man sich ueber "eMail", und nicht ueber "elektronische Post". Ausserdem stand ich vor der schwierigen Frage, ob man das "you" im Originaltext sinnvollerweise lieber durch ein "Du" oder ein "Sie" ersetzt. Ich habe mich schliesslich dafuer entschieden den Leser zu duzen, denn das "Du" hat sich im DFUe-Bereich allgemein etabliert. Nach der ersten Veroeffentlichung meiner Uebersetzung im April 1995 habe ich festgestellt, dass ich nicht nur der Uebersetzer bin, sondern auch teilweise Support leisten muss. Das mache ich natuerlich immer gern, sofern es in meiner Macht steht. Wenn ich eine Frage nicht beantworten kann, muss ich an Doctor Bob verweisen. Neben Fragen zu einzelnen Themengebieten sind natuerlich auch Anregungen oder Tips zu in Deutschland verfuegbaren eMail-Diensten sehr willkommen. Ich werde diese Tips - nachdem ich sie ausprobiert habe - in die naechste Version der Uebersetzung mit einbauen. Wie auch immer: Wer mir unter meiner eMail-Adresse (STEFANO@DACG-BOX.gun.de) zu diesem Dokument schreibt, wird automatisch in einen Verteiler aufgenommen. Somit ist sichergestellt, dass alle Interessenten immer aus erster Hand Informationen und Infos ueber eine neue Version der Uebersetzung erhalten. Wie man mit eMail Zugriff auf Internet-Dienste hat Wenn Du ueber Deine Mailbox oder andere Online-Dienste keinen direkten Internet-Zugriff hast, brauchst Du auf den uebrigen Spass im Netz nicht zu verzichten! Etwa die Haelfte aller 150 Laender mit Internet-Verbindungen hat lediglich eMail-Zugriff zu diesem weltweiten "Netz der Netze". Wenn Du meinst, dass das nur ein sehr eingeschraenkter Zugriff ist, solltest Du weiterlesen: Per eMail kann man naemlich auf fast jeden Internet-Dienst zugreifen. Vielleicht hast Du schon einmal von FTP, Gopher, Archie, Veronica, Finger, Usenet, Whois, Netfind, WAIS, und dem World-Wide Web gehoert. Aber Du dachtest bislang, dass Du diese Dienste nicht nutzen koenntest, nur weil Du keinen direkten Internet-Zugriff hast. Weit gefehlt! Du kannst ganz einfache eMails-Befehle absetzen, um das alles und noch viel mehr zu machen. Und selbst wenn Du schon vollen Internet-Zugriff hast, kannst Du mit dem Zugriff per eMail sowohl Zeit als auch Geld sparen. Wenn Du in der Lage bist, eine Nachricht an eine Internet-Adresse zu schicken, bist Du dabei! Ich moechte Dich ermutigen, diesen Text zunaechst komplett durchzulesen, um danach die hier dargestellten Verfahren auszuprobieren. Dadurch erhaelst Du einen Ueberblick ueber alle verfuegbaren Informationsquellen genauso wie eine Einleitung in die Benutzung von Tools. Ausserdem kannst Du dann die beste Methode auswaehlen, um an die spezielle Information zu gelangen, die Du suchst. Wo finde ich die neueste Version? Dieser Artikel findet sich inzwischen auf einigen automatischen Mail-Servern. Um die neueste Version zu erhalten, schreib einfach eine eMail an eine der unten aufgefuehrten Adressen. AN: mail-server@rtfm.mit.edu (fuer USA, Kanda, Suedamerika) Im Text steht lediglich diese Zeile: send usenet/news.answers/internet-services/access-via- email AN: mailbase@ac.uk (fuer Europa, Asien usw.) Im Text steht lediglich diese Zeile: send lis-iis e-access-inet.txt Ausserdem kann man die Datei ueber Anonymous FTP erhalten: Site: rtfm.mit.edu get pub/usenet/news.answers/internet-services/access-via- email Site: mailbase.ac.uk get pub/lists/lis-iis/files/e-access-inet.txt Bevor Du schreibst... Bitte ueberpruefe, ob Du die neueste Version dieses Textes hast, bevor Du dem Verfasser schreibst, um Fragen zu stellen oder Updates anzufordern. Gib nicht zu schnell auf, denn die eMail- Server sind zeitweise sehr beschaeftigt. Falls Du eine Fehlermeldung bekommst, versuch's einfach spaeter noch einmal. Wenn Du bezueglich Updates und Ankuendigungen fuer neue Version am Ball bleiben willst, sende einfach den Befehl SUBSCRIBE ACCMAIL Vorname Nachname als Nachrichtentext an "LISTSERV@LISTSERV.AOL.COM". Diese Liste ist besonders gut geeignet, um Fragen zu diesem Text loszuwerden. Und wahrscheinlich bekommst Du auch schneller eine Antwort von einem der Listenteilnehmer als vom Verfasser direkt. Dieser erhaelt naemlich mehrere hundert eMails pro Woche! Andere Uebersetzungen dieses Textes Einige Leser haben sich freiwillig bereiterklaert, diesen Text in andere Sprachen als Englisch zu uebersetzen. Die nachfolgende Aufstellung zeigt den Status der Uebersetzungsarbeit. Du kannst jeden beliebigen dieser fertiggestellten Texte anfordern: Sende eine eMail mit dem Betreff: send accmail.xx (wobei "xx" durch das Laenderkuerzel zu ersetzen ist - s.u.) an BobRankin@mhv.net Katalonisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.ca Chinesisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.tw Kroatisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.hr Tschechisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.cz Daenisch (fertig - 5. Ausgabe) Dateiname: accmail.dk Niederlaendisch (3. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.nl Esperanto (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.eo Farsi/Persisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.ir Finnisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.fi Franzoesisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.fr Deutsch (5. Ausgabe, liegt vor Dir) Dateiname: accmail.de Griechisch (in Arbeit) Dateiname: accmail.gr Hebraeisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.he Ungarisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.hu Irisch (in Arbeit) Dateiname: accmail.ie Indonesisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.id Italienisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.it Japanisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.jp Norwegisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.no Polnisch (4. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.pl Portugiesisch (4. Augabe fertig) Dateiname: accmail.pt Rumaenisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.ro Russisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.su Slowakisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.sk Spanisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.sp Schwedisch (in Arbeit) Dateiname: accmail.se Tagalog/Filipino (in Arbeit) Dateiname: accmail.ph Thailaendisch (5. Ausgabe fertig) Dateiname: accmail.th Tuerkisch (in Arbeit) Dateiname: accmail.tr Die deutsche Uebersetzung kann man auch ueber einen deutschen Server anfordern. Dazu reicht eine eMail an DOCBOB@DACG-BOX.gun.de, im Gegenzug erhaelt man die juengste Version der Uebersetzung als eine ASCII-Datei. Wird im Betreff "SPLIT" angegeben, erhaelt man den Text uuencodiert in handlichen Einzelpaketen á 16 kB. Wenn Du Lust hast, an einer weiteren Uebersetzung zu arbeiten, kannst Du Dich mit dem Verfasser in Verbindung setzen. Danksagungen / Acknowledgements Dieser Text wird staendig verbessert und dadurch auch groesser. Das liegt nicht zuletzt an der taeglichen Flut von Kommentaren und Fragen, die ich als Autor dieses Textes erhalte. Folgenden Personen moechte ich an dieser Stelle fuer Ihre Arbeit an der Uebersetzung von "Accessing" in verschiedene Sprachen danken. Falls ich jemanden vergessen haben sollte, so lasst es mich bitte wissen, so dass ich die Liste erweitern kann. Flesch Balint - Ungarische Uebersetzung Nikola Borojevic - Kroatische Uebersetzung Krzysztof Buniewicz - Polnische Uebersetzung Claude Bay - Franzoesische Uebersetzung Pierre Couillard - Franzoesische Uebersetzung Shahriar Eivazzadeh - Farsi Uebersetzung Vadim Fedorov - Russische Uebersetzung Ricard Forner - Katalonische Uebersetzung Julio Gil - Spanische Uebersetzung Stefan Gruendel - Deutsche Uebersetzung Mihai Jalobeanu - Rumaenische Uebersetzung Paavo Juntunen - Finnische Uebersetzung Aitor Jerez - Spanische Uebersetzung Isamar Maia - Portugiesische Uebersetzung JM Neves - Portugiesische Uebersetzung Ewa Poskrobko - Polnische Uebersetzung Stanislav Ponca - Slowakische Uebersetzung Oe Wely Eko Raharjo - Indonesische Uebersetzung Boonyakiat Saengwan - Thailaendische Uebersetzung Vidar Sarvik - Norwegische Uebersetzung Christian Schou - Daenische Uebersetzung Martin Slunecko - Tschechische Uebersetzung Zvonko Springer - Kroatische Uebersetzung Andras Sogor - Ungarische Uebersetzung Komatsu Toshiki - Japanische Uebersetzung Jeene van der Hoef - Niederlaendische Uebersetzung Dario Vercelli - Italienische Uebersetzung Martin Weichert - Esperanto Uebersetzung DELRINA CORPORATION - Hersteller von WinComm Pro, Internet Messenger und anderer Softwareprodukte - ist ein Sponsor dieser Aktion. Bevor's richtig losgeht: "Was ist das Internet?" Viele Einleitungstexte zum Thema Internet beschreiben qualvoll alle Details ueber die Geschichte, Zusammensetzung und das Uebertragungsprotokoll des Internets. Falls Du das suchst, so wirst Du es hier nicht finden, denn das hier ist ein praktischer Ratgeber, und kein Geschichtsbuch. Wenn Du Dir ein neues Auto kaufst, brauchst Du vorher auch nicht "Das Leben und die Zeiten von Henry Ford" zu lesen. Und trotzdem kannst Du Dich damit fortbewegen. Selbst wenn Du Dir einen neuen Computer zulegst, zwingt Dich keiner, einen Artikel ueber Logisches Design zu lesen, bevor Du Deine Textverarbeitung startest. Also: Wenn Du die Vorbereitungen kurz anreissen moechtest, um dann gleich voll einzusteigen, bist Du hier genau richtig. Ich werde Dich hier nicht mit oeden Details langweilen. Stattdessen biete ich hier meine Definition vom Internet an und moechte Dich gleichzeitig dazu ermutigen, weitergehende Informationen zu diesem Thema den spaeter folgenden Literaturtips zu entnehmen. Einiges davon gibt's sogar gratis, auch direkt ueber das Internet greifbar. Internet (Substantiv) - Eine umfassende Sammlung von Computer- Netzwerken ueber den gesamten Erdball, die Regierungs-, Militaer-, Bildungseinrichtungen und kommerzielle Institutionen genauso verbindet wie private Buerger - mit einem grossen Bereich des Computerservice und einer Vielzahl von Informationen. Durch eine Reihe von Netzwerkkonventionen und Tools wird der Anschein erweckt, es handele sich um ein einziges grosses Netzwerk, obwohl die angeschlossenen Rechner ganz unterschiedliche Hard- und Software nutzen. Steig einfach ein! Wenn Du von Deinem Sitzplatz aus eine virtuelle Tour durchs Internet unternehmen willst, solltest Du Dich als Teilnehmer der "Internet-Tourbus"-Mailingliste vormerken lassen. Das kostet nichts, und Du kannst jederzeit zusteigen, indem Du eine eMail mit dem Text SUBSCRIBE TOURBUS Vorname Nachname an die Adresse "LISTSERV@LISTSERV.AOL.COM" schickst. Etwa zweimal die Woche erhaelst Du eine kurze eMail, die lustige und interessante Dinge im Internet darstellt. Wie laeuft der Hase? Dieses Dokument soll sowohl einen theoretischen wie auch praktischen Nutzen haben. Wunder' Dich also nicht, wenn Du hier viele aktuelle Befehle und Internet-Adressen findest. Diese Angaben sind meist eingerueckt - die fuehrenden Leerzeichen duerfen natuerlich beim Ausprobieren nicht mit abgetippt werden! Weiterhin findest Du so etwas wie "" oder "" in diesem Artikel. Das sind Platzhalter, die Du natuerlich durch den korrekten Wert ersetzen musst. Anfuehrungszeichen und Klammern duerfen nicht mit eingegeben werden, es sei denn, es wird explizit darauf hingewiesen. Die meisten e-mail-Server sind sprachlich nicht sehr bewandert und verstehen deswegen nur einen kleinen Befehlssatz. Um die Server nicht zu provozieren, sollte man sich auf die genannten Befehle beschraenken und auf Anhaengsel in der Mail (bsp. Signatur) verzichten. Wenn nicht anders angegeben, kannst Du den Betreff und/oder Text der Nachricht leerlassen. Wenn Deine Software einen Betreff bzw. einen Text verlangt, um die Nachricht absenden zu koennen, gib dort einfach irgendwas Belangloses ein, zum Beispiel "XYZZY". Ausserdem sind sie oft gnadenlos bei der Unterscheidung zwischen Gross- und Kleinbuchstaben. Am besten, man schreibt Verzeichnis- und Dateinamen genauso wie der Server Weiterhin sollte eine Leerzeile zwischen dem Nachrichtenkopf und dem eigentlichen Text der Nachricht stehen. Hinweis: Die in diesem Artikel aufgefuehrten eMail-Server werden zum grossen Teil von gutherzigen Freiwilligen bei Firmen oder Universitaeten gefuehrt. Wenn man die Server missbraucht (oder ueberlastet), kann das dazu fuehren, dass sie fuer immer ihre Pforten zumachen. So ist es 1995 mit zahlreichen nuetzlichen eMail- Servern passiert. Wenn Du direkten Online-Internet-Zugang hast, gib den anderen den Vortritt bei eMail-Servern. Versuch bitte, Deine Datenuebertragungen auf 1 MB pro Tag zu beschraenken. Du solltest die Server nicht mit mehreren gleichzeitig abgeschickten Befehlen "ueberschwemmen". FTP per e-mail FTP bedeutet "File Transfer Protocol" (Datei- Uebertragungsprotokoll) und ist ein Mittel, um auf Dateien zuzugreifen, die auf fernen Rechnersystemen gespeichert sind. Im Internet-Sprachgebrauch heissen diese fernen Rechner "Sites". Dateien in FTP-Sites sind normalerweise in einer baumaehnlichen Verzeichnisstruktur abgelegt, wovon jedes Verzeichnis fuer ein bestimmtes Thema steht. Wenn man eine FTP-Site waehrend einer Online-Internet-Sitzung besucht, gibt man den Namen der Site an, loggt sich mit User-ID und Kennwort ein, geht ins gewuenschte Verzeichnis und waehlt eine oder mehrere Dateien aus, die man auf den heimischen Rechner uebertragen moechte. Wenn man FTP mit e-mail betreibt, ist das Vorgehen recht aehnlich. Ausnahme: die gewuenschte FTP-Site wird durch einen speziellen FTPMail-Server erreicht, der sich in das ferne System einloggt und die gewuenschten Dateien zurueckschickt - und das alles nur aufgrund einer bestimmten Befehlsfolge in einer e-mail- Nachricht. FTP per e-mail kann auch fuer Leute mit direktem Internet-Zugang von Vorteil sein, weil einige beliebte FTP-Sites ziemlich ueberlastet sind, so dass die interaktiven Antwortzeiten recht lang werden koennen. Es macht also Sinn, mit Hilfe von e-mail in diesem Bereich Zeit und Geld zu sparen. Um FTP per e-mail nutzen zu koennen, braucht man zunaechst eine Liste aller FTP-Sites. Das sind quasi die Adressen von fernen Rechnersystemen, die einen anonymen Zugriff auf Dateien erlauben (also ohne eigene User-ID und ohne Kennwort auf diesem System). Es gibt einige beliebte Sites, die auch spaeter noch aufgefuehrt werden, aber man kann eine zusammengefasste Liste Hunderter von Anonymous FTP-Sites erhalten, in dem man eine e-mail- Nachricht verschickt an: mail-server@rtfm.mit.edu mit diesen Zeilen im Text der Nachricht: send usenet/news.answers/ftp-list/sitelist/part1 send usenet/news.answers/ftp-list/sitelist/part2 ... (nachfolgende Zeilen weggelassen) Dann erhaelt man per e-mail 21 Dateien, die die "FTP Site List" enthalten. Jede dieser Dateien ist etwa 60 kB gross, die komplette Liste umfasst also insgesamt mehr als 1 MB! Das koennte Dein System u. U. nicht verkraften, deswegen ist es sinnvoller sich umzusehen, ob diese Liste nicht schon lokal verfuegbar ist. Eventuell macht es auch Sinn, erst ein paar Teile dieser Liste zu bestellen, um einen Eindruck vom Ergebnis zu erhalten, bevor man auch den Rest ordert. Eine weitere Datei, die Du vielleicht haben moechtest, ist die "FTP Frequently Asked Questions" - FAQ (dts.: "Haeufig gestellte Fragen"), die noch mehr Informationen zum Thema FTP-Service beinhaltet: send usenet/news.answers/ftp-list/faq Nachdem Du die Site-Liste erhalten hast, wirst Du etliche Eintraege wie den folgenden finden - Site-Name, Ort und Dateitypen, die dort gelagert sind, werden aufgefuehrt: Site: oak.oakland.edu Country: USA Organ: Oakland University, Rochester, Michigan System: Unix Comment: Primary Simtel Software Repository mirror Files: BBS lists; ham radio; TCP/IP; Mac; modem protocol info; MS-DOS; MS-Windows; PC Blue; PostScript; Simtel-20; Unix Wenn Du eine interessante FTP-Site gefunden hast, schick eine e-mail an einen der folgenden FTPMail-Server: ftpmail@ccc.uba.ar (nur Agentinien) ftpmail@cs.uow.edu.au (nur Australien) bitftp@vm.gmd.de (Deutschland) ftpmail@ftp.uni-stuttgart.de (Deutschland - ausser Betrieb?) ftpmail@ieunet.ie (Irland) bitftp@plearn.edu.pl (Polen) ftpmail@archie.inesc.pt (nur Portugal) ftpmail@ftp.sun.ac.za (Suedafrika) ftpmail@ftp.sunet.se (Schweden) ftpmail@ftp.luth.se (Schweden) ftpmail@NCTUCCCA.edu.tw (Taiwan) ftpmail@oak.oakland.edu (USA) ftpmail@sunsite.unc.edu (USA) ftpmail@decwrl.dec.com (USA) bitftp@pucc.princeton.edu (USA) ftpmail@ftp.Dartmouth.EDU (USA) ftpmail@census.gov (USA) ftp-request@netcom.com (USA) ftpmail@src.doc.ic.ac.uk (Grossbritannien) Es ist eigentlich ziemlich egal, welchen Du waehlst, aber je naeher der Server geographisch liegt, desto schneller wird er voraussichtlich antworten. (Bitte benutze nicht einfach den ersten aus der Liste, nur weil er dort als erster steht!) Im Text der Nachricht muss stehen: open (Bei .dec.com "connect "benutzen) dir quit Als Ergebnis wirst Du eine Liste aller Dateien im Hauptverzeichnis dieser Site erhalten. Bei "oak.oakland.edu" koennte das zum Beispiel so aussehen: +---------------------------------------------------------------------+ | | | -r--r--r-- 1 w8sdz OAK 1255 Nov 9 16:32 README | | drwxr-xr-x 3 w8sdz OAK 8192 Feb 25 05:17 SimTel | | d--x--x--x 3 root system 8192 Jan 19 20:26 bin | | d--x--x--x 5 root system 8192 Dec 30 05:15 etc | | drwxrwx--- 2 incoming OAK 8192 Feb 25 11:05 incoming | | drwxr-xr-x 3 w8sdz OAK 8192 Jan 30 17:37 pub | | drwxr-xr-x 2 jeff OAK 8192 Apr 17 1994 siteinfo | | | +---------------------------------------------------------------------+ In Deiner naechsten e-mail-Nachricht kannst Du Dich durch die Verzeichnisse bewegen, in dem Du so etwas einfuegst wie: chdir pub und zwar vor den "dir"-Befehl. ("chdir" bedeutet nichts anderes als "change directory", also Verzeichnis wechseln, und "pub" ist ein allgemeiner Verzeichnisname - ein netter Ort um loszulegen.) Wenn Du eine Datei gefunden hast, die Du haben moechtest, schreib in Deiner naechsten e-mail: get statt der vorher benutzten "dir"-Zeile. Wenn die Datei ein reines Textfile ist, war das schon alles. Wenn es sich jedoch um eine Binaer-Datei handelt (ausfuehrbares Programm, komprimierte Datei usw.), musst Du noch einen weiteren Befehl einfuegen: binary Dieser Befehl ist noch vor dem "get"-Befehl anzugeben. Tip: Einige Verzeichnisse von FTP-Sites beinhalten eine Datei mit dem Namen 00-index.txt, README, oder irgendetwas in dieser Art. In dieser Datei findet man meist eine Beschreibung der "vorraetigen" Dateienn. Wenn Du Dich nur umsehen willst, und im Verzeichnis einer dieser Dateinamen auftaucht, kannst Du diese Datei mit "GET" holen und so etwas Zeit sparen. OK, dann lass uns mal den Text der Magna Carta schnappen: Das hier ist die Nachricht, die Du an ftpmail@sunsite.unc.edu (oder einen anderen FTPMail-Server) senden musst: open ftp.spies.com Name der FTP-Site chdir Gov/World Verzeichnis, in dem die Datei wohnt get magna.txt der Dateiname selbst quit Beam me up, Scotty! Ein anderes Beispiel, mit dem man eine Datei vom Simtel Software Repository erhaelt: open oak.oakland.edu Name der FTP-Site chdir SimTel/msdos/disasm Verzeichnis, in dem die Datei wohnt binary schliesslich fordern wir eine ZIP-Datei an get bubble.zip hoert sich jedenfalls interessant an... quit Nichts wie weg hier! Es gibt noch viele andere FTP-Sites, die es sich lohnt zu "besuchen". Einige davon sind hier aufgefuehrt. (Benutze die Site- Namen beim "open"-Befehl und den vorgeschlagenen Verzeichnisnamen beim "chdir"-Befehl - genau wie in den vorangegangenen Beispielen.) ocf.berkeley.edu pub/Library Dokumente, Bibel, Lyrik usw. rtfm.mit.edu pub/usenet/news.answers Usenet-Infos oak.oakland.edu SimTel/msdos viel DOS-Software! quartz.rutgers.edu pub/humor Erklaert sich von selbst gatekeeper.dec.com pub/recipes Ein Koch- und Rezeptarchiv Denk dran, dass Du nicht einfach eine e-mail an ftpmail@ senden kannst, sondern Du schickst den "Open "-Befehl an einen der bekannten FTP-Mail-Server. FTPMail-Server sind oft sehr beschaeftigt, so dass die Antwort unter Umstaenden nicht sofort kommt. Das ist natuerlich auch abhaengig davon, wann und wo man die Anforderung schreibt. Ausserdem ist es moeglich, dass grosse Dateien in mehrere kleinere Dateien aufgesplittet werden. Man kann das sogar steuern (und auch eine andere eMail-Adresse angeben, an die die Antwort gehen soll), indem man spezielle ftpmail-Befehle verwendet. Diese sind jedoch nicht einheitlich, so dass man zunaechst den "help"-Befehl senden sollte, um herauszufinden, wie es auf diesem speziellen Server funktioniert. Sieht eine empfangene Datei so aus wie unten beschrieben (mit "begin", einer Nummer und dem Dateinamen in der ersten Zeile, gefolgt von etlichen 61-stelligen Zeilen), handelt es sich hoechstwahrscheinlich um eine "uuencodete" Binaerdatei: begin 666 answer2.zip M4$L#!`H`!@`.`/6H?18.$- Z$F@P```@?```,````5$5,25@S,34N5%A480I[ M!P8;!KL,2P,)!PL).PD'%@.(!@4.!P8%- @.6%PL*!@@*.P4.%00.%P4*.`4. Dieses Verfahren ist notwendig, um Binaerdateien zuverlaessig per eMail zu uebertragen. Jetzt gilt es, irgendwo eine Version des "UUDECODE"-Programms zu schnorren, um die urspruengliche Binaerdatei wiederherzustellen. Wahrscheinlich findet man dieses Programm bereits in der Site oder in einem Download-Verzeichnis des Diensteanbieters. Falls nicht, kann man FTP-Sites nach einer Kopie durchsuchen - wie das geht, dazu spaeter mehr. Und da gibt es noch etwas: Wenn Dein Diensteanbieter fuer das Speichern empfangener e-mail Geld verlangt, und Du einige groessere Dateien per FTP erwartest, solltest Du Deinen "Posteingangskorb" prompt bearbeiten, um Speicherentgelte zu vermeiden. ARCHIE PER E-MAIL Angenommen, man kennt den gesuchten Dateinamen, aber man hat nicht die leiseste Ahnung, auf welcher FTP-Site die Datei lauern koennte. Oder man moechte wissen, ob eine bestimmte Datei - von der man nur einen Namensteil kennt - ueberhaupt per FTP verfuegbar ist. Mit Archie kann man das herausfinden. Archie koennte man als eine Datenbank aller Anonymous FTP- Sites weltweit bezeichnen - damit kann man also die FTP-Site und/oder den gewuenschten Dateinamen herausfinden. Archie per e-mail zu nutzen kann im uebrigen sehr praktisch sein, denn einige Archie-Abfragen dauern wirklich recht lange. Um Archie per e-mail zu nutzen, genuegt eine e-mail an eine der folgenden Adressen: archie@archie.rutgers.edu (USA) archie@archie.sura.net (USA) archie@archie.unl.edu (USA) archie@archie.doc.ic.ac.uk (UK) archie@archie.au (Australien) archie@archie.funet.fi archie@archie.luth.se (Schweden) archie@archie.kuis.kyoto-u.ac.jp (Japan) Will man eine detaillierte Hilfe zur Benutzung von Archie per e- mail erhalten, schreibt man help in die Betreffzeile der Nachricht und schickt sie einfach ab. Daraufhin erhaelt man eine e-mail mit der Erklaerung zum Archie- Service. Wem das nicht reicht, der schreibt in den Text der Nachricht find wobei "" durch den zu suchenden Dateinamen zu ersetzen ist. Damit sucht Archie nach Dateien, die genauso heissen wie unter angegeben. Will man alle Dateinamen erhalten, die eine bestimmte Zeichenkette enthalten, muss vor der FIND-Zeile eingegeben werden: set search sub Weitere nuetzliche Befehle, die man ausserdem verwenden kann: set maxhits 20 (Es werden maximal 20 Dateien gefunden, Unterlassungswert ist hier 100) set match_domain usa (Es werden nur FTP-Sites in den USA aufgelistet) set output_format terse (Das Ergebnis erscheint in einer zusammengefassten Form) Das Ergebnis einer solchen Abfrage sind die Namen verschiedener FTP-Sites, bei denen die gewuenschte Datei verfuegbar ist. Man kann dann einen dieser Site-Namen und das Verzeichnis mit Dateinamen verwenden, um die naechste FTP-Mail abzusenden. Um herauszufinden, wo das UUDECODE-Utility zu erhalten ist, kann man beispielsweise eine Nachricht an archie@archie.rutgers.edu senden. Der Betreff bleibt leer, und der Text enthaelt folgende Zeilen: set match_domain usa Wir suchen nur FTP-Sites in USA set search sub Wir suchen "generisch" find uudecode nach einer Datei, die "UUDECODE" enthaelt Wir suchen nach dem Source-Code von UUDECODE, und nicht nach der ausfuehrbaren EXE-Version, denn das waere eine Binaerdatei, die wir wieder uuencoded erhalten wuerden - eine Zwickmuehle! Das Ergebnis der Archie-Abfrage wuerde beispielsweise so aussehen: Host ftp.clarkson.edu (128.153.4.2) Last updated 06:31 9 Oct 1994 Location: /pub/simtel20-cdrom/msdos/starter FILE -r-xr-xr-x 5572 bytes 21:00 11 Mar 1991 uudecode.bas Location: /pub/simtel20-cdrom/msdos/starter FILE -r-xr-xr-x 5349 bytes 20:00 17 Apr 1991 uudecode.c Jetzt kann man einen FTPMail-Server verwenden, um UUDECODE.BAS oder UUDECODE.C (fuer BASIC- oder C- Compiler) von der FTP-Site ftp.clarkson.edu.site anzufordern. Noch ein Hinweis: Die jeweils neue Version von UUDECODE findet man im SimTel Repository. Dazu einfach eine e-mail an listserv@SimTel.coast.net schicken, die diesen Inhalt hat: get uudecode.bas get uudecode.c get uudecode.doc Die angeforderten Dateien landen kurze Zeit spaeter bei Dir im eMail-Postfach. Hinweis: Fuer DOS-Benutzer geibt es eine ausfuehrbare ASCII- Version des Programms UUDECODE.COM. Das ist eine sehr seltene Ausnahme von der Regel, dass ausfuehrbare Dateien bzw. Programme zunaechst encodiert werden muessen, um den eMail- Versand zu ueberleben. Du kannst die Datei per eMail empfangen und so ausfuehren, wie Du sie bekommen hast. Diese Datei ist erhaeltlich bei bobrankin@MHV.net mit dem Betreff "send uudecode.com" (muss kleingeschrieben sein). GOPHER PER E-MAIL Gopher ist ein hervorragendes Tool, um das Internet zu erkunden und die beste Moeglichkeit, eine Quelle zu entdecken, wenn man weiss, was man will, aber nicht weiss, wo man es findet. Gopher-Systeme sind menueorientiert und bieten eine anwenderfreundliche Oberflaeche zu Internet-Quellen, Abfragen und Informationsabrufen. Gopher weiss, wo was ist - ein Dank an alle Freiwilligen, die Verweise auf nuetzliche Netz-Ressourcen erstellt haben. Gopher fuehrt automatische Remote-Logins durch, zeigt die teilweise kryptischen Befehlsfolgen nicht an und bietet umfangreiche Suchmoeglichkeiten. Wenn man Gopher online benutzt, gibt man den Namen der Site an, hangelt sich durch eine Reihe hierarchisch angeordneter Menues bis zum gewuenschten Ziel, um diese Information schliesslich zu lesen oder auf den heimischen Rechner zu uebertragen. Gopher per e-mail ist gar nicht so viel anders, ausser dass die gewuenschte Site nur ueber einen speziellen "Gophermail-Server" erreicht werden kann. Dieser Server meldet sich dann in der Site an und kehrt mit dem gewuenschten Menue oder der Datei zurueck. Obwohl nicht jeder Punkt in jedem Menue per Gophermail erreichbar ist, so gibt es aber doch eine Reihe interessanter Dinge, die man mit dieser Technik anstellen kann. Machen wir Naegel mit Koepfen: Wir senden eine e-mail an eine dieser Adressen: gopher@info.lanic.utexas.edu USA gophermail@ccc.uba.ar Argentinien gophermail@cr-df.rnp.br Brasilien gophermail@eunet.cz Tschechische Republik gopher@lfmotol.cuni.cz Tschechische Republik gopher@ncc.jp Japan gopher@nig.ac.jp Japan gopher@ftp.technion.ac.il *Ausser Betrieb!* gopher@earn.net *Ausser Betrieb!* gophermail@calvin.edu *Ausser Betrieb!* Optional kann man die Adresse einer bekannten Gopher-Site in Betreff angeben, um das Hauptmenue dieser Site zu erhalten. Dies sind einige interessante Gopher-Sites, die es sich lohnt auszuprobieren: cwis.usc.edu gopher.mircro.umn.edu english-server.hss.cmu.edu Wir sind mutig und waren an uns eine e-mail heran: Wir adressieren an einen Gophermail-Server und schreiben im Betreff cwis.usc.edu Danach bekommt man eine Nachricht vom Server, die etwa so aussieht: +--------------------------------------------------------------------+ | | | Mail this file back to gopher with an X before the items you want. | | | | 1. About USCgopher/ | | 2. How To Find Things on Gopher/ | | 3. University Information/ | | 4. Campus Life/ | | 5. Computing Information/ | | 6. Library and Research Information/ | | 7. Health Sciences/ | | 8. Research and Technology Centers/ | | 9. Other Gophers & Info Resources/ | | | | You may edit the following numbers to set the maximum sizes after | | which GopherMail should send output as multiple email messages: | | | | Split=27K bytes/message <- For text, bin, HQX messages | | Menu=100 items/message <- For menus and query responses | | # | | Name=About USCgopher | | Numb=1 | | Type=1 | | Port=70 | | Path=1/About_USCgopher | | Host=cwis.usc.edu | | # ... (some lines deleted) ... | | Name=Other Gophers and Information Resources | | Numb=9 | | Type=1 | | Port=70 | | Path=1/Other_Gophers_and_Information_Resources | | Host=cwis.usc.edu | | | +--------------------------------------------------------------------+ Um einen Menuepunkt auszuwaehlen reicht es, die komplette e-mail zurueckzuschicken und den oder die gewuenschten Menuepunkte mit einem "x" zu markieren. Danach erhaelt man die naechste Menuestufe per e-mail. Einige Menuepunkte fuehren wiederum zu anderen Menues, andere zu Textdateien, und wieder andere zu Suchabfragen. Im obigen Beispiel waehlen wir aus: X 9. Other Gophers & Info Resources und senden den ganzen Kram gleich wieder zurueck an den Gophermail-Server. Dann sollten wir ein Menue bekommen mit einer Reihe interessanter Auswahlpunkte, unter anderem auch die "Gopher-Jewels". Dort findet man wirklich einige gute Sachen. Das "Gopher-Jewels"-Projekt ist wahrscheinlich die am besten organisierte Ansammlung von Internet-Resourcen ueberhaupt. Wenn ein Menuepunkt "Search" heisst, kann man diesen mit "x" auswaehlen und die Suchbegriffe in den Betreff der e-mail einbauen. Die Suchabfrage kann aus einem einzelnen Begriff bestehen oder auch komplex sein wie hier: document and (historic or government) Jeder Treffer dieser Suche erscheint als Auswahlpunkt auf dem naechsten Gopher-Menue. Hinweis: Man braucht uebrigens nicht immer das komplette Gopher-Menue und die Routing-Informationen zurueckzusenden. Es reicht, wenn man den Menue-Kopf und die gewuenschte Menueauswahl an Gopher-Mail schickt. Wenn man dieses Verfahren verwendet, muss man allerdings "get all" im Betreff angeben. (Ausnahme: Beim Suchen duerfen nur die Suchbegriff im Betreff stehen). Das nachfolgende Beispiel hat den gleichen Effekt wie "Auswahl 9" selektieren - wie vorhin: Split=0K bytes/message Menu=0 items/message # Name=Other Gophers Numb=9 Type=1 Port=70 Path=1/Other_Gophers_and_Information_Resources Host=cwis.usc.edu Das sieht etwas verwirrend aus, deswegen hier eine kleine Uebersetzung: Verbindung zu PORT 70 des Host-Rechners bei "cwis.usc.edu", das Untermenue "Other Gophers" anfordern und in einem Stueck senden, egal wie gross die Datei ist. Hinweis: Manchmal bekommt man bei Gophermail-Anfragen ein leeres Menue oder eine leere Nachricht zurueck. Wahrscheinlich konnte der Server in einem solchen Fall keine Verbindung zu dem Host-Rechner aufbauen, der die Informationen vorhaelt. Dann sollte man die Abfrage spaeter noch einmal senden, normalweise sollte es dann funktionieren. VERONICA PER E-MAIL Wo wir gerade beim Thema Suchabfragen sind, sollte man auf jeden Fall Veronica erwaehnen. So wie Archie eine Liste mit FTP- Sites anbietet, so bietet Veronica diese Funktion fuer "gopherspace". Veronica fragt wonach man sucht, und zeigt dann eine Liste aller Gopher-Menuepunkte an, die zu dieser Suchabfrage passen. Dann kann man einen dieser Menuepunkte auswaehlen und "go-phern". [Im englischen Text ist dieses Wortspiel sehr viel wirkungsvoller, dort heisst es: "you go-pher it", was aehnlich gesprochen wird wie "you go for it" ;-).] Um Veronica per e-mail zu testen, sollten wir das Hauptmenue eines Grophermail-Servers anfordern. Dann waehlen wir die Option "Other Gopher and Information Servers" aus, wo sich ein Eintrag fuer Veronica findet. Man muss einen (oder sogar mehrere) Veronica-Server fuer die Suchabfrage auswaehlen und die Suchbegriffe in die Betreff-Zeile der Antwort einsetzen. Wieder ein Beispiel dafuer, dass die Benutzung von e-mail-Servern Zeit und Geld sparen kann: Vernica-Server sind oft sehr beschaeftigt und weisen Abfragen teilweise mit dem Hinweis "bitte spaeter noch einmal probieren" ab. Per e-mail kann man gleich 2 oder 3 Server anschreiben, so dass die Chancen, beim ersten Versuch eine Antwort zu erhalten, relativ gross sind. Gophermail im Schnellverfahren Der Pfad zu einigen Quellen, Dateien oder Datenbanken mag ein wenig oede erscheinen, wenn man etliche e-mails an den Gophermail-Server senden muss. Aber dazu gibt es eine gute Nachricht: Wenn man es einmal gemacht hat, kann man jede e- mail-Nachricht, die man schon einmal verschickt hat, wiederverwenden und fuer die aktuelle Abfrage ein wenig abaendern. Als Beispiel hier der Ausschnitt eines Veroica-Menues, das man erhaelt, wenn man sich an die vorangegangenen Instruktionen haelt. Diese Zeilen kann man an jeden Gophermail-Server senden, um eine Veronica-Suchabfrage zu starten. Split=64K bytes/message <- For text, bin, HQX messages (0 = No split) Menu=100 items/message <- For menus and query responses (0 = No split) # Name=Search GopherSpace by Title word(s) (via NYSERNet) Type=7 Port=2347 Path= Host=empire.nysernet.org Wenn man den Suchbegriff in die Betreffzeile eingibt, darf man auf die Antwort gespannt sein! Man kann auch komplexe Abfragen definieren. Um einen Hilfetext fuer zusammengesetzte Veronica- Suchabfragen zu erhalten, genuegt diese e-mail an einen Gophermail-Server: Name=How to Compose Veronica Queries Path=0/veronica/how-to-query-veronica Host=veronica.scs.unr.edu USENET PER E-MAIL Usnet ist eine Sammlung von ueber 5000 Diskussionsforen zu jedem nur denkbaren Thema. Will man sich nicht gerade selbst unnoetig in Verlegenheit bringen, sollte man den Einleitungstext fuer UseNet-Neulinge (Usenet new users intro document) lesen. Das bekommt man per e-mail ueber die Adresse mail-server@rtfm.mit.edu mit diesem Text in der Nachricht: send usenet/news.answers/news-newusers-intro Um eine Liste aller UseNet-Newsgroups (=Bretter) zu erhalten, kann man folgende Zeilen anfuegen: send usenet/news.answers/active-newsgroups/part1 send usenet/news.answers/active-newsgroups/part2 send usenet/news.answers/alt-hierarchies/part1 send usenet/news.answers/alt-hierarchies/part2 send usenet/news.answers/alt-hierarchies/part3 Um die FAQ-Files (FAQ = Frequently Asked Questions; Haeufig gestellte Fragen) einer Newsgroup zu erhalten, sollte man diesen Befehl probieren: index usenet/ Dbei sind Punkte innerhalb des Newsgroups-Namens durch Schraegstriche zu ersetzen. Falls es zu dieser Newsgroup FAQ- Files gibt, werden sie in der Antwort aufgelistet. Die einzelnen Dateien selbst koennen so angefordert werden: send usenet// Wer die Einleitung gelesen hat, moechte natuerlich auch wissen, wie man die UseNet-Newsgroups per e-mail lesen und sich daran beteiligen kann. Um eine Newsgroup zu lesen, kann man den Gophermail-Service benutzen, der weiter oben in diesem Dokument besprochen wurde. Um eine Liste der neuesten Nachrichten in einer speziellen Newsgroup zu erhalten, sollte man die folgenden Zeilen an einen der oben genannten Gophermail-Server senden. In die Betreff- Zeile kommt "get all", und nur die folgenden Zeilen werden im Textbereich eingegeben. (Natuerlich muss "" durch den Namen der UseNet- Newsgroup ersetzt werden, die man lesen moechte, bsp. alt.answers, biz.comp.services, news.newsusers.questions, usw.) ------- begin gophermail message (do not include this line) Type=1 Port=4320 Path=nntp ls Host=gopher.ic.ac.uk ------- end gophermail message (do not include this line) Wenn das nicht klappt, kann man es auch mit einem anderen Host versuchen, indem man eine dieser Zeilen verwendet: Host=services.canberra.edu.au Host=risc.upol.cz Host=cari.telecom.uqam.ca Host=infopub.uqam.ca Host=gopher.tc.umn.edu (evtl. ziemlich beschaeftigt) Viele Sites bieten nur eine begrenzte Auswahl an Newsgroups. Man muss unter Umstaenden also ein paarmal probieren, bis man eine Site gefunden hat, die die gesuchte Newsgroup anbietet. Falls die Newsgroup nicht angeboten wird, sendet Gophermail "'nntp ls ': path does not exist". Wenn eine Site keine Anforderung von ausserhalb akzeptiert, sendet Gophermail "Sorry, we don't accept requests outside campus". Wenn es geklappt hat, erhaelt man ein typisches Gopher-Menue, bei dem man die gewuenschten Mails auswaehlen kann. Wenn Deine Abfrage nichts oder nur den Hinweis "nichts gefunden" zurueckliefert, versuch es zu einer anderen Tageszeit nochmal. Waehrend der normalen Arbeitszeit sind die Server meist sehr beschaeftigt. Hinweis: Die Gophermail-Abfrage in diesem Beispiel ist das deutlich editierte Ergebnis vieler vorhergehender Abfragen. Ich habe es auf die wesentlichen Elemente eingeschraenkt, so dass es "zurechtgeschneidert" und wiederverwendet werden kann. Wenn man selbst etwas in den Newsgroups schreiben moechte, sendet man den Text an: name-news@newsbase.cs.yale.edu group.name@pubnews.demon.co.uk group.name@dispatch.demon.co.uk group.name@paris.ics.uci.edu group.name@crs4gw.crs4.it group.name@berlioz.crs4.it group.name@magus.dgsys.com (noch nicht getestet) group.name.usenet@hkucs92.air.org (noch nicht getestet) Einige Server unterstuetzen nur einen Teil der Newsgroups. Um eine vollstaendige Liste zu erhalten, genuegt eine e-mail an mg5n+remailers@andrew.cmu.edu Um beispielsweise eine Nachricht in die Newsgroup news.newusers.questions zu senden, wuerde man eine Mail senden an news.newsusers.questions-news@newsbase.cs.yale.edu oder an news.newusers.questions@pubnews.demon.co.uk Man sollte darauf achten, die Betreffzeile angemessen zu fuellen und den eigenen Real-Namen und die e-mail-Adresse am Schluss der Nachricht einzugeben. Tip: Du suchst nach einer Newsgroup, weisst aber nicht genau, wie sie heisst? Wenn Du z.B. nach einer Newsgroup suchst, die sich mit Haustieren (engl. pets) beschaeftigt, sende eine eMail an einen Agora-Server (s. WWW-Kapitel) mit dieser Zeile im Text: send http://www.nova.edu/Inter-Links/cgi-bin/news.pl?pets USENET-SUCHABFRAGEN PER E-MAIL Ein besonderer Service der Stanford University ermoeglicht es, die Usenet-Newsgroups nach Nachrichten zu durchforsten, die spezielle Schluesselbegriffe enthalten. Man kann sogar einer Liste beitreten, um taeglich eine Aufstellung aller Newsgroup- Nachrichten zu erhalten, in denen der Suchbegriff vorkommt. Wer eine eMail an netnews@db.stanford.edu schickt und im Text "HELP" angibt, erhaelt eine entsprechende Anleitung. WAIS-SUCHABFRAGEN PER E-MAIL WAIS bedeutet Wide Area Information Service und ist eine Moeglichkeit, um in ueber 500 inidizierten Datenbanken zu suchen. Die Themenpalette ist zu gross, um sie hier darzustellen, und ausserdem wird man schnell lernen, wie man selbst eine Themenliste abruft. Zu empfehlen ist der Versand einer e-mail an "waismail@sunsite.unc.edu" mit "HELP" als Nachrichtentext, um die komplette Anleitung zu WAISmail zu erhalten. Wer allerdings nicht warten kann, benutzt die folgenden Informationen zum Schnelleinstieg. Eine Liste aller WAIS-Datenbanken (oder Quellen [resources], wie sie auch genannt werden), erhaelt man per Versand einer e- mail an den WAISmail-Server mit search xxx xxx im Text der Nachricht. Man sucht sich ein interessantes Thema aus dieser Liste heraus und verwendet es fuer das folgende Beispiel. Wir versenden eine e-mail an waismail@sunsite.unc.edu mit den folgenden Befehlen als Nachrichtentext: maxres 10 search bush-speeches lips WAIS soll also den Text der Datenbank "bush-speeches" durchsuchen und eine Liste von maximal 10 Dokumenten zurueckliefern, die alle den Begriff "lips" beinhalten. Eine erfolgreiche Suche ergibt eine oder mehrere sogenannte "DOCid:"-Zeilen, die die Adresse der passenden Dokumente auflisten. Um den kompletten Text eines dieser Dokumente zu erhalten, muss eine der empfangenen "DOCid:"-Zeilen als Text in eine e-mail eingefuegt werden. Diese e-mail muss dann wieder an den WAISmail-Server geschickt werden. (Hinweis: Der WAISmail-Server "quake.think.com" ist eingegangen... Der oben aufgefuehrte Server hatte beim Verfassen dieser Version noch einige Fehler. Wenn er also nicht funktionieren sollte, probier' lieber "WAIS per Gophermail" aus (Beschreibung: s. unten). Eine Liste mit WAIS-Datenbanken erhaelt man durch eine e-mail an einen Gophermail-Server mit dem Betreff "get all" und diesem Text: Type=1 Name=WAIS Databases Path=1/WAISes/Everything Host=gopher-gw.micro.umn.edu Port=70 Danach kann man die Liste nach interessanten Themen durchforsten und eines zur weiteren Suche auswaehlen. Der Suchbegriff sollte bei der naechsten e-mail im Betreff stehen, ausserdem sollte im Text der Teil des empfangenen Gopher- Menues stehen, der der gewuenschten Datenbank entspricht. Beispiel: Type=7+ Name=bush-speeches.src Path=waissrc:/WAISes/Everything/bush-speeches Host=gopher-gw.micro.umn.edu Port=70 Im Gegenzug erhaelt man (hoffentlich) ein GopherMail-Menue mit allen gefundenen Dokumenten. Um den kompletten Text eines passenden Dokuments zu erhalten, braucht man nur eine entsprechende Auswahl im empfangenen Gopher-Menue zu machen. Waehrend meiner Tests war WAIS per GopherMail nicht sehr zuverlaessig. Oftmals bekam ich nur ein leeres Menue zurueck, aber meist klappte es nach mehreren Anlaeufen... WORLD-WIDE WEB PER E-MAIL Das World-Wide Web wird als Favorit fuer die Zukunft der Internet- Navigations-Tools angesehen. Es ist ein Hypertext- und Multimedia-System, mit dem man durch das Netz "springen" kann, Dokumente lesen kann sowie Bilder und Sounds laden kann, die zu einem Dokument geliefert werden. Hast Du schon mal jemanden sagen hoeren: "Wow, probier mal die coolen Sachen bei http://www.irgendwo.com/blah.html aus", und Du hast Dich gefragt, worueber dieser Mensch in Gottes Namen gesprochen hat? Jetzt kannst Du WWW-Dokumente per e-mail bekommen, indem Du einen Agora-WWW-MailServer benutzt. Das einzige, was man braucht, ist der URL (die lange und schreckliche Zeichenkette, die meist mit "http:" beginnt), der die Adresse des jeweiligen Dokuments bezeichnet. URL steht im uebrigen fuer "Uniform Resource Locator". Man erhaelt das Dokument durch Versand einer e-mail an eine dieser Adressen: agora@dna.affrc.go.jp (Japan) agora@kamakura.mss.co.jp (Japan) agora@info.lanic.utexas.edu (USA) agora@mx.nsu.nsk.su (*NUR* fuer Russland) agora@www.undp.org (nur fuer "Entwicklungslaender") agora@mail.w3.org (Ausser Betrieb!) Im Text der Nachricht sollte eine der folgenden Zeilen stehen, dabei ist "" natuerlich durch den aktuellen URL-Inhalt zu ersetzen: send rsend (um die Antwort an eine andere eMail-Adresse umzuleiten) Ergebnis: Das gewuenschte Dokument mit einer Liste aller Dokumente, auf die hier Bezug genommen wird. Damit kann man weitere Abfragen starten. Um WWW per e-mail auszuprobieren, sollte man die folgenden Befehlszeilen an einen Agora-Server senden: www send http://www.w3.org Daraufhin erhaelt man den Agora-Hilfetext und die "WWW Welcome Page", jeweils mit Referenzen zu anderen Web- Dokumenten, die man erforschen kann. Hier einige weitere WWW-Mailserver... Adresse / Syntax / Kommentar: webmail@www.ucc.ie GO Genauso wie webmail@curia.ucc.ie w3mail@gmd.de GET Fuer naehere Infos: HELP senden web-mail@ebay.com Nicht kostenlos; begrenzte Gratis- Suche Hinweis: Die WWW-Mail-Server sind manchmal fuer einige Tage (oder sogar Wochen) nicht erreichbar - und das ohne weitere Erklaerung. Falls Du eine Fehlermeldung oder gar keine Antwort bekommst, versuch es einfach spaeter nochmal. WWW-SUCHE PER E-MAIL Es gibt eine Menge netter Sachen im WWW, die Frage ist nur: wie findet man die? Genauso wie Archie und Veronica einem bei der Suche helfen, gibt es auch Suchhilfen, die speziell fuer das WWW entwickelt wurden. Aber bislang brauchte man direkten Internet-Zugang, um diese Suchhilfen benutzen zu koennen. Nach einer kleinen "Forschung" habe ich herausgefunden, dass es moeglich ist, einige WWW-Suchhilfen ueber e-mail zu benutzen. Hier sind nun einige Beispiel-Abfragen, die man benutzen kann, um ueber Lycos, WebCrawler und den CUI W3 Catalog zu suchen. Jede dieser Zeilen kann an einen Agora-Server (s.o.) gesendet werden. Falls Du Dich nicht fuer Fruehstuecksfleisch oder Froesche interessierst, kannst Du natuerlich auch Deine eigenen Suchbegriffe verwenden ;-) Um mit Lycos zu suchen, muss man einen Punkt hinter den Suchbegriff setzen, ansonsten sucht Lycos automatisch ueber Substring (also als Textfragment). Suchbegriffe muessen mit einem "+" voneinander getrennt werden. http://lycos11.lycos.cs.cmu.edu/cgi-bin/flpursuit?spam http://lycos11.lycos.cs.cmu.edu/cgi-bin/flpursuit?spam. http://lycos11.lycos.cs.cmu.edu/cgi-bin/flpursuit?frog.+di ssection. Beim WebCrawler muss man die Begriffe ebenfalls durch ein "+" trennen. Der WebCrawler sucht automatisch exakt, ein Punkt am Ende kann also entfallen. http://webcrawler.com/cgi-bin/WebQuery?spam http://webcrawler.com/cgi-bin/WebQuery?frog+dissection Um eine CUI W3 Catalog Suche zu starten, muss man Begriffe mit "%20" trennen. Auch hier wird exakt gesucht, ein Punkt am Ende braucht nicht mit angegeben zu werden: http://cuiwww.unige.ch/cgi-bin/w3catalog?spam http://cuiwww.unige.ch/cgi- bin/w3catalog?frog%20dissection MAILING LISTS PER E-MAIL Es gibt tatsaechlich Tausende von Diskussionsgruppen, die ueber e-mail-basierte Systeme in Kontakt bleiben; solche Systeme nennt man "Mailing Lists". Wenn sich jemand fuer ein spezielles Thema interessiert, tritt er einer solchen Liste bei und kann per e-mail Nachrichten versenden und empfangen. Eine gute Einfuehrung zu diesem Thema erhaelt man unter LISTSERV@vm1.nodak.edu Im Text der Nachricht darf nur dieser eine Befehl stehen: GET NEW-LIST WOUTERS Eine Mailing-List suchen Um Mailing-Listen zu finden, die den eigenen Interessen entsprechen, schickt man eine e-mail an die o.g. Adresse, diesmal mit folgendem Inhalt: LIST GLOBAL /suchbegriff (Natuerlich ist der "suchbegriff" durch den tatsaechlich gesuchten Begriff, bsp. Marketing, Bildung o.ae. zu ersetzen.) Noch eine Moeglichkeit, Mailing-Lists ausfindig zu machen: Schick eine eMail an einen Agora-Server (s. WWW-Kapitel) mit dieser Zeile im Text: http://www.ucssc.indiana.edu/mlarchive/?suchbegriff Ein weiteres hilfreiches Dokument zum Thema Beitreten und Verlassen einer Mailing-List bzw. Finden von Mailing-List- Archiven erhaelt man unter LISTSERV@ubvm.cc.buffalo.edu Im Text der Nachricht steht folgender Befehl: get mailser cmd nettrain f=mail Wer neu im Internet ist, kann der Mailing-Liste "HELP-NET" beitreten. Hier wird man bestimmt Antworten auf alle Fragen finden. Im Text der Nachricht steht der Befehl SUBSCRIBE HELP-NET Die e-mail wird dann verschickt an LISTSERV@VM.TEMPLE.EDU Fragen kann man anschliessend per e-mail an die Adresse HELP-NET@VM.TEMPLE.EDU stellen. FINGER PER E-MAIL "Finger" ist ein Tool, mit dem man Informationen ueber andere Benutzer erhalten kann. Normalerweise sind diese Infos ziemlich langweilig - man findet bsp. Daten wie "Letzter Login" usw. Aber manchmal bieten die Leute lustige oder auch hilfreiche Informationen in ihren "Finger"-Antworten. Um Finger auszuprobieren, reicht eine e-mail mit dem Betreff FINGER an infobot@infomania.com Das Feld ist mit einer der folgenden eMail-Adressen zu fuellen: nasanews@space.mit.edu quake@gldfs.cr.usgs.gov solar@xi.uleth.ca copi@oddjob.uchicago.edu coke@cs.cmu.edu aurora@xi.uleth.ca higgins@dorsai.dorsai.org cyndiw@magnus1.com Spasseshalber koennen wir Finger zusammen mit Gopher und WWW benutzen. Wir senden den Befehl send gopher://:79/0 an einen der zuvor erwaehnten WWW-Mailserver. DIRECTORY ASSISTANCE per e-mail "WHOIS" ist ein Service, der eine Datenbank abfragt, die Internet- Namen und Adressen enthaelt. Wenn man jemanden sucht oder wissen will, wo ein spezieller Internet-Rechner steht, schickt man eine e-mail mit dem Betreff whois an mailserv@internic.net wird entweder durch "mit.edu" oder einen bekannten Namen, nach dem gesucht wird, ersetzt. WHOIS ist keine Zusammenfassung aller Internet-User. Es enthaelt vielmehr meist nur Netzwerk-Verwalter und einige bekannte Internet-Figuren... Eine Alternative dazu ist die Datenbank bei MIT, die Informationen ueber jeden bereithaelt, der jemals eine Nachricht im UseNet geschrieben hat. Per e-mail an "mail-server@rtfm.mit.edu" mit folgendem Befehl im Text send usenet-addresses/ erhaelt man die e-mail-Adresse der gewuenschten Person. Um das Suchergebnis so stark wie moeglich einzugrenzen, sollte man soviele bekannte Informationen wie moeglich mitgeben. Hier ein Beispiel, um die Adresse einer Person zu finden, die moeglicherweise an der Harvard Universitaet ist: send usenet-addresses/Jane Doe Harvard NETFIND ist eine andere und noch maechtigere Suchhilfe, die den Namen einer Person und den Ort beschreibende Schluesselbegriffe benutzt, um Informationen zu dieser Person (bzw. diesen Personen) zurueckzuliefern. Angenommen wir suchen jemanden mit dem Namen Hardy an der Universitaet von Colorado in Boulder. Unsere NETFIND-Abfrage schicken wir an einen Agora-Server (s. Serverliste im WWW- Kapitel), sie beinhaltet nur eine Zeile im Text: gopher://ds.internic.net:4320/7netfind%20dblookup?har dy+boulder+colorado NETFIND arbeitet in zwei Schritten: Zuerst zeigt es eine Liste aller Internet-Domains an, die den gewuenschten Schluesselbegriffen entsprechen. Danach sucht es nach der Person innerhalb der gewaehlten Domain. NETFIND per e-mail arbeitet aehnlich: Zunaechst erhaelt man eine Domain-Liste, aus der man eine oder mehrere waehlen kann. Die Liste ist durchnumeriert, und am Fuss der Liste gibt es entsprechende "gopher://"-Befehle. Wir nehmen die Auswahl fuer cs.colorado.edu computer science dept, university of colorado, boulder so dass unser naechster Befehl an den Agora-Server so aussieht: gopher://ds.internic.net:4320/0netfind%20netfind%20ha rdy%20cs.colorado.edu Wenn alles klappt, erhaelt man eine Antwort in dieser Form: full_name: HARDY, JOE (not a real person) email: CrazyJoe@Colorado.EDU phone: (303) 492-1234 address: Campus Box 777 department: COMPUTER SCIENCE Wenn man die Domain der gesuchten Person schon kennt, kann man bereits mit der o.g. Suchabfrage beginnen. Ausserdem kann man das "Four11 Online User Directory" ausprobieren; ein freies Verzeichnis von Benutzern und ihren e- mail-Adressen. Eine e-mail an info@four11.com genuegt - der Hilfetext kommt umgehend per e-mail. ADDRESS/NAME SERVER INFO PER E-MAIL Hier geht's ein wenig technisch zu, aber trotzdem bietet der Mail Name Server (dns@grasp.insa-lyon.fr) einige nuetzliche Dienste per e-mail. Einige Befehle, die man im Text der e-mail benutzen kann: help (Detail-Infos) ip host.foo.bar (Host-Adresse abfragen) name ip# (Host-Name ueber Adresse abfragen) ns host.foo.bar (Host's name servers abfragen) Alternativ kann man auch eine eMail an service@nic.ddn.mil mit dem Betreff "help" schicken, um Informationen ueber einen aehnlichen Dienst zu erhalten. TELNET PER E-MAIL Schade, aber das geht nicht. Eigentlich geht es doch, aber anscheinend hat es noch keiner geschafft. Ich wuerde mich freuen, wenn jemand diese Aussage widerlegen koennte! EIN PAAR NETTIGKEITEN... Hier eine Auswahl interessanter Dinge, die man per e-mail machen kann - einige davon sind sogar nur per e-mail moeglich! VIRTUELLE PIZZA Du kannst per eMail eine "elektronische Pizza" bestellen. Sende eine eMail an pizza@ecst.csuchico.edu mit dem Betreff "pizza help". WEBSTER per e-mail Um die Definition eines Wortes zu erhalten, sende diese Zeile als Text an einen Agora-Server (s. WWW-Kapitel) "send http://c.gp.cs.cmu.edu:5103/prog/webster?suchbegriff" Mehr Spass mit Woertern Der Wort-Server bei wsmith@wordsmith.org bietet die Dienste A.Word.A.Day, Dictionary-by-mail, Thesaurus-by-mail, Acronym- by-mail, Anagram-by-mail und Rhyme-n-Reason ALMANAC, WEATHER & THE SWEDISH CHEF Infomania bietet eine grosse Auswahl von eMail-Diensten. Alamanac (taeglich aktualisiert!), Wetter, CD-Musik-Katalog usw. Schick eine e-mail an infobot@infomania.com mit dem Betreff HELP THE USENET ORACLE Ein kooperativer, anonymer und witziger Austausch von Fragen und Antworten. E-mail an oracle@cs.indiana.edu, um naehere Infos zu bekommen. FAX PER E-MAIL Gratis faxen ueber das Internet? Und ob! Um naehere Infos zu erhalten, reicht eine e-mail an mail-server@rtfm.mit.edu, und als Text in der Mail: send usenet/news.answers/internet-services/fax-faq THE ELECTRONIC NEWSSTAND Der elektronische Nachrichtendienst sammelt Artikel, Vorworte und Inhaltsverzeichnisse von ueber 165 Zeitschriften und stellt sie dem Internet zur Verfuegung. Um eine Anleitung zum Thema Zugriff per e-mail zu erhalten, sende eine Nachricht an gophermail@enews.com U.S. CONGRESS AND THE WHITE HOUSE Finde heraus, ob Dein Kongressabgeordneter eine e-mail-Adresse hat! Sende eine Nachricht an congress@hr.house.gov, um eine Liste aller e-mail-Adressen im US-Congress zu erhalten. Du kannst auch an FAQ@whitehouse.gov schreiben, um zu erfahren, wie man an Presseveroeffentlichungen, Reden und andere Dokumente herankommt. Genauso kann man den US-Praesidenten (president@whitehouse.gov) oder Vize-Praesidenten (vice.president@whitehouse.gov) erreichen. Allerdings wird man auf eine e-mail-Antwort vergeblich warten. Nachrichten an diese beiden werden ausgedruckt und genauso wie gewoehnliche Korrespondenz per Papier bearbeitet! ANDERE INFOS DER U.S.-REGIERUNG Sende diese Zeilen an mail-server@rtfm.mit.edu (im Text der Mail): send usenet/news.answers/us-govt-net-pointers/part1 send usenet/news.answers/us-govt-net-pointers/part2 INTERNET PATENT-NEWS SERVICE Naehere Infos gibt es unter der e-mail-Adresse patents@world.std.com. DAS INTERNET-KAUFHAUS Um ein Exemplar dieser langen Liste von Anbietern im Internet zu erhalten, sende eine e-mail an taylor@netcom.com mit dem Betreff "send mall". E-MAIL-ADRESSEN FINDEN Um jemandes e-mail-Adresse herauszufinden, schreibe eine e- mail an mail-server@rtfm.mit.edu mit dieser Zeile im Text: send usenet/news.answers/finding-addresses MAILS IN VERSCHIEDENE NETZE SENDEN Informationen darueber gibt es per e-mail an mail- server@rtfm.mit.edu. Im Text der Mail sollte stehen: send usenet/news.answers/mail/inter-network-guide MAILS AN FAMILIENMITGLIEDER SCHICKEN Family Internet MailCall ist ein kostenpflichtiger Service, mit dem man private Mailing-Listen benutzen kann. Infos dazu unter family-info@mailcall.com. MOVIE INFO Um zu erfahren, wie man Unmengen an Informationen ueber Kinofilme, Schauspieler und Regisseure erhalten kann, reicht eine e-mail an movie@ibmpcug.co.uk mit HELP im Betreff der Nachricht. STOCK MARKET QUOTES Wenn man sich lediglich fuer ein oder zwei Aktien interessiert, kann man den QuoteCom-Service in Anspruch nehmen. Dieser kostenlose Dienst wird genauso wie weitere - teilweise kostenpflichtige - Services angeboten. Einen Hilfetext erhaelt man per e-mail an SERVICES@quote.com mit HELP in der Betreffzeile. Waehrungsumrechnung Du kannst die taeglichen Fremdwaehrungskurse von der Federal Reserve Bank in New York City abrufen. Das klappt per eMail an einen Agora-Server (s. WWW-Abschnitt) mit dieser Zeile als Text: "send gopher://una.hh.lib.umich.edu/00/ebb/monetary/noonfx.frb" ANONYMOUS E-MAIL Der "anon server" stellt einen Dienst zur Verfuegung, mit dem man anonym e-mail versenden oder Newsgroup-Nachrichten erstellen kann. Um einen kompletten deutschen Hilfetext zu bekommen, schreibt man eine e-mail an deutsch@anon.penet.fi NET JOURNALS LISTING Was ich besonders empfehlen kann: "The Internet Press - A guide to electronic journals about the Internet", also ein Fuehrer zum Thema elektronische Zeitschriften ueber das Internet. Diesen Text kann man per e-mail an ipress-request@northcoast.com mit dem Betreff "subscribe" bekommen. MUSI-CAL Ein Online-Konzertfuehrer, den man ueber converts@calendar.com erreicht ASK DR. MATH Eine mathematische Frage? Kein Problem ist zu gross oder zu klein fuer das "Swat-Team". Schreib einfach an dr.math@forum.swarthmore.edu. Virus Schutz-Software F-Prot, einer der besten PC-Virus-Scanner, kann per eMail abgefordert werden. Um die aktuelle Version (uuencodiert) zu erhalten, reicht eine eMail an f-prot-update@complex.is mit diesem Text: send-as: uue SCOUT REPORT ...ist eine woechentlich erscheinende "Publikation", die neue und interessante Quellen aus dem Internet veroeffentlicht. Man kann "beitreten", indem man eine eMail an LISTSERV@lists.internic.net schreibt. Im Text der Mail sollte "Subscribe scout-report " stehen. SPEZIELLE ANGEBOTE IN DEUTSCHLAND Diese Passage befindet sich nur in der deutschen Version dieses Textes. Ich (der Uebersetzer) bin immer dankbar fuer neue Hinweise, damit diese Rubrik noch weiter ausgebaut werden kann. Fuer ihre Tips moechte ich mich bei folgenden Personen bedanken: Helmut Springer (Uni Stuttgart) Peter Krug Ulrich Hacke Clemens Li Christian Neuhaus Frederik Ramm (Uni Karlsruhe) An der Uni Suttgart gibt es eine Internet-Mitfahrzentrale, die auch ueber e-mail zu benutzen ist. Einen Hilfetext erhaelt man per e-mail an mfgmail@www.uni-stuttgart.de, im Text sollte "help" stehen. Der DACG-Computerclub bietet seit Juli 1995 die Moeglichkeit, Veranstaltungstermine aus dem Grossraum Bremen als "BREMER Terminkalender" abzurufen. Einen Hilfetext erhaelt man per e-mail an BREMER@DACG-BOX.gun.de mit dem Betreff "help". Bei listserv@vm.gmd.de kann man in der Mailinglist GERMNEWS ein- bis zweimal taeglich aktuelle Nachrichten in deutsch beziehen. In der Liste KURSBASE erscheinen die Aktienkurse von groesseren deutschen Firmen. Die Datenbank ORPHEUS ist unter ORPHEUS@trilos.han.de erreichbar und bietet Zugriff auf die Liederdatenbank des Christlichen Netzwerkes NEPOMUK. Um einen Hilfetext zu erhalten, sollte "+INFO" im Nachrichtentext auftauchen. Der Rave-Server verschickt auf Anfrage Dateien zum Thema. Er ist erreichbar unter der eMail-Adresse Raveserv@Sendlin.muc.de. Im Betreff sollte der Name der gewuenschten Datei oder deren Kennzahl stehen. Die Uni-Karlsruhe bietet den sog. Rail-Server an. Damit lassen sich Bahnverbindungen des aktuellen Fahrplans abrufen. Einen Hilfetext erhaelt man per eMail unter der Adresse rail@rz.uni- karlsruhe.de. Der Railserver ist auch per WWW erreichbar unter http://rail.rz.uni-karlsruhe.de/~rail/ Ich werde versuchen, kuenftig die neuen eMail-Dienste in diesen Artikel mit aufzunehmen. Fuer Tips bin ich allerdings immer sehr dankbar, da ich auch nicht staendig auf dem Netz surfen kann, um neue Sachen zu entdecken. TIPS ZUM NACHLESEN Es gibt eine Reihe guter Buecher, die einem den Start ins Internet vereinfachen koennen. Ich moechte hier einige nennen, die ich besonders empfehlen kann. Das erste davon ist sogar gratis und ueber FTP zu beziehen, der Rest findet sich in vielen Buchhandlungen, die Computerliteratur anbieten. "Zen and the Art of the Internet", by Brendan Kehoe open ftp.std.com chdir obi/Internet/zen-1.0 get zen10.txt "Everbody's Guide to the Internet", by Adam Gaffin Publisher: MIT Press ISBN: 0-262-57105-6 Price: $14.95 "The Internet Guide For New Users", by Daniel P. Dern Publisher: McGraw-Hill ISBN: 0-07-016511-4 Price: $27.95 Zusatz des Uebersetzers: Natuerlich gibt es auch interessante deutsche Buecher zum Thema Internet. Eines davon habe ich ausprobiert und moechte es deswegen auch in diese Literaturliste aufnehmen. "Internet fuer Anfaenger" von John R. Levine und Carol Baroudi Uebersetzung: Joerg Redmer und Anke Muenzenberg Verlag: IWT-Verlag Bonn ISBN: 3-88322-531-2 Preis: DM 49,80 KONTAKT ZUM VERFASSER "Doctor Bob", auch bekannt als Bob Rankin, freut sich ueber Dein Feedback zu diesem Internet-Fuehrer. Ideen, Verbesserungen, Vorschlaege und Kommentare sind unter folgenden Adressen willkommen: Internet: BobRankin@MHV.net Web: http://csbh.mhv.net/~bobrankin US Mail: Doctor Bob / P.O. Box 39 / Tillson, NY / 12486 WEITERE ARTIKEL VON DOCTOR BOB "100 Cool Things To Do On The Internet!" Doctor Bob's Internet Tour Guide Ueber 100 Orte im Cyberspace, wo man gewesen sein *muss* Diesen Artikel haette ich gerne gehabt, als ich mit dem Internet anfing. Es ist nur ein kurzer Ueberblick, wie es geht und was man fuer tolle Sachen anstellen kann - keine 300 Seiten, und keine 39 Dollar! Dieser Text kann Geld und wertvolle Zeit sparen helfen; oder sogar beim Karriereverlauf hilfreich sein. Das Internet ist eine wahre Goldgrube an Informationen, Software und Diensten, die nur darauf wartet entdeckt zu werden! Sie kann Deine sein, aber es ist nicht gerade einfach... Deswegen braucht man diesen informativen Artikel, der Infos bietet ueber Online-Datenbanken Elektronische Bibliotheks-Kataloge Shareware-Bibliotheken Einkaufen im Cyberspace Job-Postings online ...und das alles gratis Doctor Bob's Internet Power Tools ...berichtet ueber nuetzliche Internet-Suchwerkzeuge und Techniken, um Leute, Orte und Dinge in der Online-Welt ausfindig zu machen. Nicht geschrieben fuer Leute, die schon Experten sind - sondern fuer ganz normale Benutzer, die aus ihrer Online- Erfahrung das meiste herausholen wollen und die das enorme Potential der Internets fuer ihren persoenlichen Gebrauch erschliessen wollen. Was auch immer Du im Cyberspace suchst - einen schon lange vermissten Freund, ein Regierungsdokument, eine spezielle Datei oder ein gutes Huehnchen-Rezept - Du hast die Faehigkeit, es zu finden, wenn Du diesen Internet-Fuehrer liest! Doctor Bob's Internet Business Guide Eine Einleitung fuer den guten alten Kapitalismus im Cyberspace Es gibt Moeglichkeiten, im Netz Geschaefte zu fuehren, ohne die anderen Einwohner des Cyberspace zu veraergern. Man kann Kosten senken, Geld verdienen und sogar ein Dankeschoen dafuer erhalten, wenn man einen speziellen Dienst anbietet - immer solange man weiss, wie man es richtig angeht! Ich kann Dir nicht versprechen, dass Du jede Menge Geld verdienst, indem Du Dein Produkt oder Deinen Dienst verkaufst, aber ich bin sicher, dass Du nach der Lektuere dieses Artikels eine Menge verstehen wirst ueber: Netz Tools und Techniken Einen Laden im Netz aufmachen Welche Geschaefte gibt's im Netz Geschaefts-"Mittel" im Netz Fallen in Netz vermeiden Die Online-Bezahlung fuer das eigene Produkt Eine Kopie von "100 COOL THINGS TO DO ON THE INTERNET" oder "DOCTOR BOB'S INTERNET POWER TOOLS" oder "DOCTOR BOB'S INTERNET BUSINESS GUIDE" erhaelst Du ausserhalb der USA lediglich per eMail. Damit sparst Du allerdings auch Zeit und kannst den Wald ein bisschen retten ;-) Um mit Deiner Kreditkarte zahlen zu koennen, solltest Du folgende Informationen per eMail an BobRankin@MHV.net senden: Visa/MasterCard/Dicover/Amex-Kartennummer mit Verfallsdatum Deinen Namen (wie er auf der Karte steht) Deine Hausadresse mit Telefonnummer Anzahl der gewuenschten Exemplare Eine Aussage, dass DoctorBob den Preis fuer diese Exemplare per Kreditkarte einziehen darf (engl.: "I authorize Doctor Bob Publications to charge the price of this order to my credit card.") Copyright (c) 1994-96, "Doctor Bob" Rankin Alle Rechte vorbehalten. Es ist ausdruecklich erlaubt, Kopien dieses Dokuments zu erstellen und zu vertreiben, vorausgesetzt der Copyright-Hinweis und diese Erlaubnis sind auf allen Kopien unveraendert vorhanden. Lade diesen Text ruhig in Deine Lieblings-Mailbox oder auf Deinen Internet-Server! Wer dieses Dokument in anderen Veroeffentlichungen zusammenfassen moechte, kann das tun. Allerdings darf der Hinweis nicht fehlen, wie dieser Text als komplettes Dokument angefordert werden kann. Ausserdem moechte ich um ein Belegexemplar bitten.