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Wie wir entscheiden, welche Biere im
Café Abseits ausgeschenkt werden
In unserem Bamberger "Café
Abseits" können wir gleichzeitig fünf verschiedene Biere
vom Faß ausschenken. Eine Leitung wird dabei für für
ein "Bier des Monats" freigehalten. Bei den vier ständigen Biersorten
bzw. -leitungen unterscheiden wir zwischen Weißbier, Pils, hellem
und dunklem Bier, halt so wie auch der oft unkundige Biertrinker die
Biersorten einteilt (eine sachgerechtere Einteilung bietet
die Fachzeitschrift
American
Brewer Magazin).
Entscheidungskriterien
In unsere Entscheidung, welche Sorten bzw. Marken wir listen, fließen
ein:
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der "Return on Investment (ROI)". Biere mit
hohem ROI werden gegenüber solchen mit niedrigem ROI bevorzugt. Da
der typische Biertrinker jedoch auf eine Biersorte
festgelegt ist, kann man anhand des ROI nur Biere einer Sorte miteinander
vergleichen. Ansonsten gäbe es nur helle und Weißbiere vom Faß
und die Liebhaber von Pils und dunklen Bieren würden um ihren Genuß
gebracht (es ist eine Besonderheit des Bamberger Region, daß viel
weniger Pils getrunken wird als in anderen Teilen Deutschlands).
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die unterschiedlichen Einkaufspreise spielen nur insoweit eine Rolle
als sie den ROI beeinflussen.
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eine ausgewogene Struktur der Biersorten.
Wenn wir zum Beispiel 30% unseres Umsatzes mit Weißbieren erzielen,
sollen auch etwa 30% der gelisteten Biere Weißbiere sein.
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ein ausgewogenes Verhältnis lokaler, regionaler, nationaler und
internationaler Biermarken, so wie die Gäste es wünschen.
Dabei kristallisiert sich bei uns zur Zeit ein Trend hin zu den Bieren
aus der näheren Umgebung heraus, also aus der Stadt
Bamberg, dem Landkreis
Bamberg, dem Steigerwald
und der Fränkischen
Schweiz. Ausländische Biere aber auch die viel beworbenen "Fernsehbier"
können unseren Gästen in der Regel gestohlen bleiben. Eine Ausnahme
machen herausragende internationale Bierspezialiäten, die wir seit
April 2010 anbieten (beginnend mit belgischen Bieren aus kleinen
Brauereien, die wir teilweise als einzige Gaststätte in Deutschland
anbieten). Angeblich angesagte Biere internationaler Konzerne und Biermischgetränke
haben bei unseren Gästen keine Chance. Dies widerspricht vielen Behauptungen
und Prognosen in der Fachpresse, vor allem weil unsere Gäste im Durchschnitt
recht jung sind mit einem hohen Anteil von Studenten und Akademikern.
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dokumentierte Ansprüche der Brauerei an die Qualität der Biere,
aber auch an eine umweltgerechte Produktion
und einen umweltschonenden Vertrieb.
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eine angemessene Betreuung durch die Brauerei (Einhaltung von Zusagen,
Zurverfügungstellung von Werbemitteln, Bereitschaft, auch einmal Dinge
zu tun, die sich nicht sofort rechnen). Eine Rolle spielen aber auch die
persönlichen Kontakte, also ob es Spaß macht, mit den Mitarbeitern
der Brauerei zusammenzuarbeiten.
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eine saisonale Komponente. So werden im Sommer im Biergarten
mehr Lager- und Weißbiere getrunken, weil sie "leichter" und "spritziger"
sind und im Winter verstärkt dunkle Biere und Bockbiere.
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der Wunsch von Gästen, Mitarbeitern und den Verantwortlichen nach
Abwechslung.
So werden im Rahmen monatlich wechselnder Bierkarten
immer wieder rund um ein Kernsortiment neue Biere angeboten. Für diese
Aktionen greifen wir gerne auch auf Anregungen
unserer
Gäste, der User von Abseits.de und freundlicher Brauereimitarbeiter
zurück.
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Bewußt keine Rolle spielt die Höhe der Werbeaufwendungen der
Brauereien. Vergleiche den Artikel in "Die Welt" vom 25. Juli 1996: "Bierbrauer
forcieren Werbebudgets". Mittlerweile sind die meisten Brauereien aus
dem Wahn von steigenden Umsätzen durch mehr Werbung schweißgebadet
und einige sogar übernahmereif aufgewacht.
Ideen für neue Biere
Ideen für neue Biere holen wir uns aus verschiedenen Quellen, so z.B.
im Internet bei
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