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Bannerwerbung
 

Bannerwerbung 

Auf dieser Seite informieren wir über: 

Marketingziele der Bannerwerbung 

Mit Bannern lassen sich bestenfalls drei Marketing-Teilziele verfolgen: 
  • die Verkündung von neuen Produkten oder Dienstleistungen ("Announcement")

  •  
  • die Erhöhung des Bekanntheitsgrades und die Verbesserung des Images von mehr oder weniger etablierten Marken ("Branding" ist der Fachbegriff dazu, siehe das Branding-Glossar der Unternehmensberatung Landor und die Ausführungen von Dr. Wilson; teilweise wird aber heftigst bestritten, daß man auf einer briefmarkengroßen Fläche soviel Infomation oder Emotion vermitteln könne wie auf Plakaten oder in einem 30-Sekunden-Spot)

  •  
  • eine aktionsorientierte Förderung des Verkaufs bzw. vorgelagert der Zugriffe auf Webseiten ("Leadgenerierung"). 
Auf diese inhaltlichen Aspekte der Bannerwerbung soll auf dieser Seite nicht eingegangen werden. Es wird vielmehr unterstellt, daß die zu optimierende Bannerwerbung Teil eines wohlüberlegten Marketing-Plans ist und die konkreten Ziele des Werbemitteleinsatzes bereits festliegen. 
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Diese Seite wird u.a. empfohlen von der Computer-Zeitungund von Jan Schmager.
 
 
 

Empfehlungen für die Gestaltung von Bannern 

1. Animierte Banner erreichen eine um 25% erhöhte Click-Through-Rate


2. Es ist vordergründig trivial, ein Banner zu gestalten. Deshalb gibt es viele Amateure, die sich anbieten. Oder man macht es vielleicht sogar selbst. Bei professionellen Anbietern verursacht die eigentliche Erstellung nur höchstens 10% der Kosten. Teuer ist eigentlich die professionelle Konzeption, die gedankliche Arbeit vorab. Da die Kosten für die Plazierung Ihres Banners unabhängig davon sind, was die Herstellung gekostet hat, kostet die Verwendung schlecht gemachter Banner sind unter dem Strich viel Geld. Oder würdest Du mit einer Foto-Amateuraufnahme ein Inserat in einer Zeitschrift gestalten? Oder man erteilt einem Künstler mit Webdesign-Erfahrung einen Auftrag. Das Abseits.de-Button hat für uns Manfred Kiesant entworfen, 


genauso wie den Button für unseren geplanten "Brewery Site Award".



3.  Ein nicht unerheblicher Teil der Nutzer hat die Anzeige von Graphiken seines Browsers ausgeschaltet. Überlege Dir deshalb einen werbewirksamen Alternativtext


4.  Ob die Plazierung des Banners Einfluß auf die Clickthrough-Rate hat, ist fraglich. Wie bei der Plazierung von Anzeigen in Medien behaupten die Anbieter von Werbeflächen, es sei egal. Schließlich wollen sie auch ihre "schlechten" Seiten und Plazierungen verkaufen. Studien von Graduate Students at the School of Business Administration at the University of Michigan, in Zusammenarbeit mit Athenia Associates, haben herausgefunden, daß Banner, die in der rechten unteren Ecke einer Webseite plaziert sind, 228% Prozent mehr Click-Thrus erzeugen als Banner in der rechten oberen Ecke.


Interessant auch eine Blickregistrierungs-Studie des Instituts für Marketing und Handel, Lehrstuhl für Marketing, Prof. Dr. Silberer, an der Universität Göttingen, zum Thema "Web-Surfer unter der Lupe". 


5.  Am besten ist es, Du plazierst zwei oder mehrere Banner und einen bedeutsamen Inhalt dazwischen. Dies entspricht den Anzeigen im redaktionellen Teil von Zeitungen. Dort bezahlst Du bis zu dem 6-fachen von Anzeigen auf den Anzeigenseiten. Nutze die Naivität mancher Anbieter von Werbeflächen, die ihre Preise nicht differenzieren. 


6.  Größere Banner sind erfolgreicher als kleine. Oft berücksichtigen Anbieter von Werbeflächen dies nicht angemessen. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat sich für eine Standardisierung von Werbebannern in Online-Medien ausgesprochen. Dabei haben sich die Verleger auf folgende Formate festgelegt: 


  400 mal 50 Pixel 
    75 mal 75 Pixel 
  468 mal 60 Pixel 
  234 mal 60 Pixel 
  156 mal 60 Pixel 
  130 mal 80 Pixel 
  137 mal 60 Pixel 
 125 mal 125 Pixel 


Abweichende Formate in den USA:  7.  Plaziere Deine Anzeigen auf Seiten, die inhaltlich zu dem passen, wofür Du wirbst. Surfe also selbst und suche die Seiten heraus, auf denen Du vertreten sein möchtest. 


8.  Wechsel Deine Banner regelmäßig aus. Am besten machst Du es wie bei Anzeigen üblich. Laß Dir eine Serie von Bannern entwickeln oder ein Design, in dessen Rahmen Du wechselnde Inhalte einpassen kannst. Der Nutzer soll den Banner als einen Banner Deines Hauses wiedererkennen, aber häufig darin etwas Neues erfahren können. 


9. Überlege Dir, was der Nutzer sofort tun soll. Im einfachsten Fall soll er zu einer Ihrer Seiten clicken. Oder er soll Dir ein E-Mail schicken, z.B. mit einer Prospektanforderung oder an einem Preisrätsel teilnehmen usw. Und dann sage ihm, was er tun soll


10. Zeichne einen blauen Rahmen um Ihren Banner. Dies symbolisiert dem erfahrenen Nutzer, daß er diesen Banner clicken kann. (Zugegeben: diese Banner sind scheußlich und verbieten sich deshalb bei beworbenen Produkten oder Dienstleistungen, die eine ästhetische Anmutung aufweisen.) 


11. Vergiß nicht die Nutzer, die die Graphik ausgeschaltet haben und verwende im alternativen Text ebenfalls eine Aufforderung zum Tun, z.B. Hier clicken zur Homepage von N.N.! 


12. Geheimnisvolle Botschaften auf den Bannern erhöhen die Click-Through-Rate. 


13. Banner mit einer Frage erhöhen die Rate.


14. Banner mit einer Aufforderung zu einer Aktion des Nutzers erhöhen die Rate. 


15. Verwende die vielleicht abgelutschten, dennoch attraktiven Wörter wie frei, kostenlos, neu. 


16. Volle Farben von blau, grün und gelb erhöhen die Click-Through-Raten. Rot, Weiß und Schwarz sind weniger attraktiv. Dies hängt jedoch auch von der Bedeutung der Farben in der jeweiligen nationalen oder Szene-Kultur des Nutzers ab! Bedenke dabei auch, wie Du üblicherweise in anderen Medien wirbst und Deine Hausfarben. 


17.  Der Banner sollte das zentrale Thema der Seite ansprechen, zu der über ihn geklickt wird. Banner mit z.B. mehr oder weniger erotischen Inhalten erhöhen möglicherweise die Clickrate, aber sie frustrieren und verärgern so Nutzer, wenn sie ihn zu Seiten führen, auf denen er Unerotisches findet. 


18. Letztlich kommt es weniger darauf an, daß möglichst viele Nutzer auf Deine Seiten kommen, als darauf, daß die Nutzer den Weg zu Dir finden, die Dein Produkt oder Deine Dienstleistung kaufen. 


Frei nacherzählt und mit eigenen Anmerkungen versehen auf der Basis eines englischsprachigen Artikels. Autor ist Adam Boettiger, Vizepräsident der Advertising & Marketing for eyescream interactive Inc., einer Internet Werbe Agentur in Portland, Oregon. Er ist auch Gründer und Moderator der "Internet Advertising Discussion List" mit über 12.000 Abonnenten in 77 Ländern. 

Weitere lesenswerte Seiten 

Vermarkter von Werbeflächen deutscher Sites

  • GWA ist ein Verband der Werbeagenturen mit einer Datenbank seiner Mitglieder. Hier kann man ermitteln, wer welche Firmen betreut.

  •  
  • Eine Liste von Online-Werbeplatz-Vermarktern bietet mediaplaner.net.

  •  
  • AD2Net.de vermarktet Websites ab ca. 300.000 Page Impressions pro Monat.

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  • LivingNet. Mein Tipp: Schau Dir die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genau an, ob sie für Dich akzeptabel sind.

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  • Quality Channel

  •  
  • Adwave 

  •  
  • AdLink (1&1)

  •  
  • RealMedia

  •  
  • AdPepper

Weit verbreitete Bannerformate

Die weit verbreitetesten Online-Anzeigen-Formate sind (Stand von der Woche, die am 7. April 2002 geendet hat): 
  • 468x60 Full Banner
  • 120x60 Button #1
  • 120x600 Skyscraper
  • 120x90 Button #2
  • 125x125 Square Button
  • 234x60 Half Banner
  • 120x240 Vertical Banner 
  • 88x31 Micro Buton
  • 160x600 Wide Skycraper
Source: AdRelevance

Zu den Details dieser Formate siehe unsere Seite über Sonderformen der Online-Werbung.

 
Aktualisiert am 11. Juni 2001
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