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Auszeichnungen / Awards
"Awards"
sind Auszeichnungen, die auf Vorschlag vergeben werden. Bei den meisten
kann man sich auch selber vorschlagen. Und viele werden vergeben, damit
der Award-Spender einen Link auf seine Seite bekommt. Es ist also oft nur
ein Marketing-Trick, der die Eitelkeit von stolzen Homepager ausnutzt.
Ralf Sturm hat auf seiner Website "Schlingel" (nicht mehr online, vgl.
aber bouncydesign
mit Verzeichnissen mehr aber auch weniger ehrenwerter Awards) gezeigt,
wie er mit einer Homepage, die nichts weiter enthielt als eine Fehlermeldung
38 Awards einfach dadurch eingesackt hat, indem er sich bei 350 Award-Vergebern
beworben hat. Ganz anders unser geplanter "Brewery
Site Award", den man sich verdienen muß.
Bedeutsam sind im deutschsprachigen Web die Auszeichnungen
Verzeichnisse englischsprachiger Awards finden sich hier:
Natürlich gibt es auch einige seriöse Awards:
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CyberOne - E-Business Award von Baden-Württemberg
Connected. Bewertet werden die WebSites der 100 umsatzstärksten
Industrieunternehmen nach Kriterien wie Design, Inhalt, Ergonomie,
Zielgruppenorientierung und Nutzerbeteiligung.
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An der Universität Bremen wurden die Websites der Kommunen
in einer Studie "Interaktive
Rathäuser in Deutschland" bewertet.
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Regensburger
Bankinformatiker haben die Websites von 410 Geldhäusern in
Deutschland, Österreich und der Schweiz nach den Vorgaben einer
internationalen Jury unter die Lupe genommen. "Information und Zusatznutzen
werden im Internet zum Schlüsselfaktor im Wettbewerb um Kunden", erklärt
Prof. Dr. Dieter Bartmann vom Institut für Bankinformatik und Bankstrategie
an der Universität Regensburg (ibi). "Mit Börsenkursen und Wirtschaftsnachrichten
allein sind keine Lorbeeren mehr zu ernten." Der Kunde wünsche sich
Zusatznutzen wie Kalkulationstools, mit denen er die Rendite seiner Geldanlage
in verschiedenen Anlageformen errechnen kann. Die Deutsche Bank hat laut
ibi-Ranking in der Kategorie "Bankfachliches" (Information und Zusatznutzen)
die besten Ergebnisse erzielt. Die HypoVereinsbank auf Platz zwei besteche
durch ein exzellentes Informationsangebot für Firmenkunden. Die Bank
24 auf Rang drei zeichne sich durch hervorragende Kalkulationstools aus.
Die Bank 24 habe nach Überzeugung der Jury in der Kategorie "Instrumentelles"
(Design, Usability, Technologie) durch ihre hohe Benutzerfreundlichkeit
überzeugt. Die Präsentation der Advance Bank auf Rang zwei passe
sich ideal an die Technologieausstattung des Benutzers an. Des beste Design
biete die Direkt Anlage Bank auf Rang drei.
Ein Webangebot mit gutem Design sollte Bartmann zufolge ein konsistentes
Erscheinungsbild und den sinnvollen Einsatz von Grafiken vorweisen. Such-
und Hilfefunktionen machten die Seiten benutzerfreundlich. Bei Fachinhalten
habe die Masse der Banken nach Ansicht des Experten weit mehr Nachholbedarf
als im Webdesign. Die Firmenkunden, insbesondere die Gewerbetreibenden
würden als Zielgruppe vernachlässigt. Die Technologieverwendung
liege insgesamt weit hinter den Möglichkeiten zurück, so das
Fazit.
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Shelley Taylor & Associates: Quality
Service Missing at Online Stores. Dieser Report kommt zum Ergebnis,
daß die Mehrzehl der Online Stores nicht den Kundendienst
bieten, den die Kunden in Offline Stores erhalten. Verkäufer würden
vergessen, die Lektionen, die sie in Jahrhunderten gelernt hätten,
in ihre Online-Präsenzen zu implementieren. Die Konsumenten würden
Laptops und ältere Computer verwenden oder seien neu im Internet.
Aber nur 4 Prozent der Websites würden eine Version anbieten, die
nur mit Text oder reduzierter Bandbreite auskommt. 24 Prozent der Online
Stores erlaubten es dem User nicht, querbeet durch den Store zu stöbern,
24 Prozent böten keine Beratung vor dem Kauf, 32% keine Geschäftsbedingungen.
Nur 12% böten Erfahrungsberichte oder Empfehlungen von dritter Seite.
Nur 30% informierten über die Verfügbarkeit der Produkte. Die
Ergebnisse basieren auf einer Untersuchung von 50 Websites, verteilt über
die Branchen Technik, Unterhaltung, Bücher, Musik, Bekleidung, Sport,
Reise und Vergnügen.
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Jeden Monat veröffentlicht die Finanz-Community financial.de
unter der Rubrik "Top 100 Ranking" die 100 besten Internetadressen der
Finanzbranche.
Das "FinanzRadar Top 100 Ranking" wird ausschließlich durch die Stimmabgabe
der Internetuser ermittelt. Es werden jeden Monat die zehn "Aufsteiger
des Monats" und eine Endlosliste mit den 100 besten Finanzadressen im Internet
berechnet. Im Monat Februar haben über 1.000 User Ihre Stimme abgegeben.
Das Ranking wird bereits seit März 1996 geführt und monatlich
aktualisiert. Damit stellt das Top 100 Ranking gewissermaßen einen
Standard für Qualität von Finanzseiten im Internet dar.
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WebCriteria bezeichnet sich selbst
als führende Quelle für "web site benchmarks and comparisons".
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Albert Angehrn: Designing Mature Internet Business Strategies: The ICDT
Model, in : European Management Journal, Vol. 15, No. 4, S. 361 - 369,
systematisiert die Bewertung kommerzieller Websites.
Wirtschaftswoche: "Websites:
Die besten Internetseiten Deutschlands". Das Ergebnis einer Studie
von Hartmut Günther, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Münster,
über die Usabilty, die Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten
sowie die Zusatzdienste.der angeblich 55 meistbesuchten deutschen Wbsites.
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Die Unternehmensberatung
Baumgartner & Partner hat in Kooperation mit dem VDI
die Websites der Top 100 der deutschen Industrie bewertet. Sieger wurde
die Bewag AG. Bewertet wurden Teilaspekte
von Design, Inhalt, Nutzerbeteiligung, Ergonomie und Zielgruppen-Orientierung
(im
Einzelnen). Prof. Norbert Mundorf, University of Rhode Island, ist
wissenschaftlicher Leiter der Website-Studie gewesen. Als Kriterien wurden
angegeben:
Design
Grafik-Qualität
(Gewichtungsfaktor 2,6)
Qualität
der Fotos (2,4)
Lesbarkeit
(1,2)
Text-Bild-Balance
(4,2)
Inhalt
Textumfang
(2,6)
Informationsgehalt
(5)
Unterhaltungswert
(2,4)
Nutzer-Beteiligung
Interaktivität
(4,3)
Anregung
zum Dialog (2,8)
Ergonomie
Benutzerfreundlichkeit
(4,7)
Navigation
(4,7)
Übersichtlichkeit
(4,4)
Zielgruppen-Orientierung
Kunden
(4,8)
Investoren
(3,8 )
Stellenbewerber
(4,3) |
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Über Unternehmen, die ihre Geschäfte überwiegend im
Internet abwickeln gibt es einen Qualitätstest unter modalis.com.
Insgesamt wurden 563 Homepages getestet. Die Gesamtbewertung setzte sich
aus drei Kriterien zusammen:
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Möglichkeit der Kontaktaufnahme,
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Reaktionszeit der Antworten und
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Qualität der eingegangenen Antworten.
Die Bewertung erfolgte über ein Prozentsystem. |
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In einer Studie "Ein
umfassender Kriterienkatalog zur Bewertung von Internetauftritten nach
markenpolitischen Zielen" von H.H. Bauer und M. Grether, Lehrstuhl
für ABWL und Marketing II der Universität Mannheim, 2002,Wissenschaftliches
Arbeitspapier W56, wurden Websites nach folgenden Kategorien bewertet:
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Content (Umfang und Qualität des Informationsangebotes),
-
Communication (Möglichkeiten für Kommunikation, Dialog
und Interaktion),
-
Commerce (Produktangebot und -informationen, Shopping-Funktionalitäten
sowie Datensicherheit),
-
Challenge (Unterhaltungswert und Zielgruppenorientierung) und
-
Configuration (Nutzerfreundlichkeit der Website).
Gewertet wurde außerdem, inwieweit die Websites als Identifikationshilfe
(Einprägsamkeit und Wiedererkennungswert der Marke), Entscheidungshilfe
(Glaubwürdigkeit der Informationen, Gütesignal für die Marke)
und Zusatznutzenlieferant (Markenpräsentation, Prestigegehalt
und Erlebniswert
des Online-Markenauftritts) zur Markenführung beitragen. Insgesamt
kamen 68 Kriterien zum Einsatz. |
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Die Prüfstelle fuer IT-Ergonomie der Essener TÜV Informationstechnik
GmbH (TÜViT) hat im Auftrag von
'Focus' E-Commerce- und Internet-Banking-Angebote unter dem Gesichtspunkten
der Nutzbarkeit und technischen Sicherheit untersucht. Das Fazit fiel nicht
unbedingt positiv aus. Das Gros der E-Commerce-Sites leide unter Konzeptionslosigkeit
und mangelhafter Pflege. Vor allem die Benutzbarkeit, speziell die Navigation
im Produktkatalog, sowie die Präsentation der Artikel seien verbesserungswürdig.
Auch fehlten oft für das Online-Shopping unabdingbare Informationen
wie die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen, Hinweise zur Einstellung der
Browsersoftware und zur Sicherheit der dem Anbieter anvertrauten persönlichen
Daten. |
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Eine Diplom-Arbeit von Jochen Felten zur Bewertung
von Elektronischen Marktplätzen, aus dem Jahre 1995, deshalb natürlich
leicht angegraut. |
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Petra Vogt bietet auf Ihrer Site Website-Check
eine Überprüfung von Websites als Service an wie auch einen nützlichen
Fragebogen zur Eigenbeurteilung der Qualität einer Website. |
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Eine Checkliste "Gewichtete Kategorien für eine Evaluation von
Online-Auftritten" im Winword-Format von der Berres
Strategieberatung. |
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Eine Liste von Evaluationsmethoden bei Internetauftritten findet sind
unter http://www.evaluieren.de/evaluat.ion/methoden.htm#www |
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Natürlich haben sich gleich auch ein paar Freaks dran gemacht,
die schlechtesten Seiten auszuwählen, so z.B. yecch
als eine Karikatur des Katalogs von Yahoo, Webpagesthatsuck.com
und die Sammlung von "Web Dreck"
von About-Guide Dave Spohn. |
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Weitere Seiten auf Abseits.de:
Aktualisiert am 16. Oktober 2001 |
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