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Deutsche Akademie für Kulinaristik
Sitz der im Jahre 2000 gegründeten Deutsche
Akademie für Kulinaristik ist mittlerweile Bad Bad Mergentheim.
Initiator ist unter anderem der Bayreuther Professor Alois Wierlacher.
Unterstützt wird die Akademie von den Starköchen Eckart
Witzigmann und Vincent Klink, dem Hotelier Andreas
Pflaum, dem Ex-Bankier Karl Gerhard Schmidt, dem Kulmbacher Gewürzlieferanten
Heinz Kühne (Raps).
Die Deutsche Akademie für Kulinaristik soll Menschen aus der Gastronomie,
Hotellerie und Lebensmittelindustrie ansprechen.
Ihre Arbeit hat die Akademie am 15. November 2001 aufgenommen.
Ab Herbst 2002 veranstaltete die Deutsche Akademie für Kulinaristik
mit Kursen in Kulmbach, die u.a. von Wolfgang P. Menge gehalten werden,
einem Spitzenkoch aus Bayreuth und Mitglied von Eurotoques,
einer Vereinigung europäischer Spitzenköche.
Vorgesehen waren 2001 vier Aufgabenfelder:
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ein 2-semestriger kooperativer Aufbaustudiengang an der Universität
Bamberg, der mit einem MA-Grad in Kulinaristik abgeschlossen werden soll,
sowie eine Weiterbildung für Absolventen eines Betriebswirtschaftsstudiums,
ferner die Einrichtung einer im Jahresturnus mit renommierten Personen
aus verschiedenen Branchen und Bereichen zu besetzenden Gastprofessur für
die Kulturforschung des Essens an der Universität Bamberg.
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ein großes Programm zur Fort- und Weiterbildung verschiedener Adressatengruppen
einschließlich Weiterbildungsseminare für Manager aller Sparten
der globalisiierten Wirtschaft sowie für Führungsnachwuchskräfte
in Hotellerie und Tourismus samt den hierfür nötigen Kooperationen
mit gastronomischen Studienzentren in Pegnitz (Andreas
Pflaum), Nürnberg (Klaus Kobjoll),
München (Eckart Witzigmann) und Stuttgart
(Vincent Klinck).
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Das Spektrum der Aufbauarbeiten umfasste auch die Weiterführung der
von Professor Wierlacher und dem 1994 in Kulmbach ins Leben gerufenen internationalen
Arbeitskreis entwickelten Kulturforschung des Essens. Hier sollten sowohl
eigene, die Weiterbildungsarbeit unterfütternde Projekte durchgeführt
als auch Kooperationen mit Forschergruppen begonnen, fortgesetzt und erweitert
werden.
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Ferner waren Beratungen und Gutachten sowohl im Rahmen der allgemeinen
Erwachsenenbildung als auch der speziellen Institutionenberatung einschließlich
der Politikberatung vorgesehen.
Im Februar 2005 ist das erste Jahresprogramm ("Vorlesungsverzeichnis")
der Deutschen Akademie für Kulinaristik erschienen:
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Es bietet ein Angebot von mehr als dreißig lebens- und berufsbegleitenden
Fort-
und Weiterbildungsseminaren. Alle Seminare, die sich an ein weiteres
Publikum richten einschließlich Väter und Mütter, werden
samstags durchgeführt; die Seminare, die sich primär an beruflich
mit dem Kulturthema Essen verbundene Personen oder Institutionen richten,
finden in der Regel montags statt.
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Ferner bietet das Jahresprogramm ein in Kooperation mit der Universität
Bonn eingerichtetes interdisziplinäres Doktorandenkolloquium;
Kontaktperson ist Herr Priv. Doz. Dr. Gunther Hirschfelder.
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Drittens enthält das neue Angebot als Novum in der Landschaft der
Hochschulferienkurse Deutschlands eine Sommerakademie für kulinaristische
Sprach- und Kulturstudien (7.- 28. August 2005). Diese Sommerakademie
wird in Kooperation der Akademie mit dem Goethe-Institut Schwäbisch
Hall/Rothenburg und dem Fachgebiet Deutsche Philologie der Universität
Würzburg (Prof. Dr. Trude Ehlert) veranstaltet.
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Last but not least informiert das Verzeichnis über eine Vorlesungsreihe
an der Berufsakademie Ravensburg und
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einen vom Vorstand beschlossenen Kongress zum Thema Koch, Köchin
und Gesellschaft (November 2005).
Die Deutsche Akademie für Kulinaristik ("German Culinary Institute")
ist unseres Erachtens dem erfolgreichen Vorbild "The
Culinary Institute of America" nachempfunden.
In einer Reportage "Schmatz
dich frei!" über Eurotoques, veröffentlicht in ChangeX, berichtet
Heike Littger, Eurotoques eröffne
zusammen mit der Stadt Achern das Culinary Institute of Europe - eine Kopie
des Culinary Insitute of America im Staat New York.
Radio Prag strahlte am 1. Juni eine Sendung
aus über neue Essgewohnheiten in Tschechien, vor allem Prag, unter
anderem mit Ausschnitten aus einer Rede von Professor Alois Wierlacher
am Prager Goethe-Institut |
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