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After-Work-Parties
 

After-Work-Parties

In Metropolen wie New York und London sind sie schon seit einiger Zeit angesagt - die "After Work Parties": Treffpunkte, an denen Leute zusammenkommen, die nach dem Büroalltag aufdrehen möchten. Mittlerweile wird diese Sau - ausgehend von Hamburg, Berlin und München - auch durchs Dorf getrieben, unabhängig davon, ob die großstädtischeZielgruppe rund um den mitdreißigjährigen Büromenschen (20 bis 40 Jahre) überhaupt in ausreichendem Maße vorhanden ist.


Die Ausgehzeit der Jüngeren hat sich immer weiter nach hinten verlagert, beginnt nicht vor 22 Uhr, teilweise erst nach Mitternacht. Dies können sich viele Berufstätige nicht leisten, sie müssen am nächsten Tag ausgeschlafen sein. After-Work-Parties hingegen beginnen früh am Abend, etwa um 17 oder 18 Uhr, und enden spätestens um Mitternacht, wenn sie auch in einzelnen Lokalitäten in den mitternächtlichen "Normalbetrieb" übergehen. 


Diskotheken und die Szene-Gastronomie profitieren von After-Work-Parties in mehrfacher Hinsicht:
  •  Die vorhandenen, durch die Beschallungs- und Beleuchtungstechnik teuren Kapazitäten werden länger ausgelastet.
  • Die Arbeitszeiten werden für manche Mitarbeiter attraktiver, weil sie nicht gar so spät beginnen müssen und auf mehr Stunden pro Schicht kommen.
  • Die Besucher von After-Work-Paries sind zahlungskräftiger und ausgabefreudiger.
  • Neue Zielgruppen werden erschlossen, die möglicherweise auch außerhalb der After-Work-Parties das Objekt aufsuchen.
  • Für Jüngere wird es attraktiver, nicht mehr ganz so spät zu kommen, weil in den Betrieben schon früher etwas los ist (und sei es, um sich die "Grufties" mal anzuschauen).
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After-Work-Parties reihen sich, abseits der aktuellen Hype, ein in die zahlreichen Versuche, Diskothekenbetriebe außerhalb der Kernzeiten auszulasten, etwa durch spezielle Veranstaltungen für Kinder, Schüler, Studenten ("Erstsemester-Parties" und Abschlußparties), Ältere (Disko-Fox), Lesben, Schwule, Senioren.
Mit den neuen Zielgruppen wandelt sich auch die musikalische Richtung weg von Drum & Bass, Jazz, HipHop, Salsa, Techno, Disco-, Latino- oder House-Rhythmen bis hin zu Classics, Discofox und sogar klassischer Musik.
Häufig bieten nach Absprache oder als Ergebnis eines offenen Wettbewerbs Anbieter After-Work-Parties an einem bestimmten Wochentag an und decken damit insgesamt in einer Stadt die Wochenarbeitstage ab. 
Das Angebot umfaßt in der Regel als Ersatz für das Abendessen auch kleine Speisen, etwa in Büffetform.
In der Zeit bis etwa 20 Uhr wird der Besuch der After-Work-Parties häufig gefördert mit Preisnachlässen, etwa
  •  freiem Eintritt, 
  • freiem Essen oder 
  • Getränken zu halbem Preis oder
  • Two-for-one. 
Die Gäste kommen oft in Gruppen, etwa mit Arbeitskollegen oder mit Freunden aus anderen Firmen. Es werden überwiegend Büroklamotten getragen, Anzüge, Kostüme, oder auch bequeme Alltagskleidung.
Neben der Möglichkeit zum Tanzen und für Gespräche bieten sich auf After-Work-Parties Gelegenheiten zum Flirten und zum Kennenlernen, ohne als "Gruftie" von Teenagern angemacht zu werden.
Die Hamburger Agent Inferno hat mittlerweile Markenrechte an "After Work Club" durchgesetzt und besitzt auch die gleichnamige Website afterworkclub.de.
Eine Diversifikation des ursprünglichen Konzeptes besteht in einem Angebot klassischer Musik (vom Band bzw. CDs  aber auch von Musikern vorgetragen). Meist handelt es sich dabei um leichte und populäre Klassik, etwa von Mozart, Bach oder um Filmmusik. Diese Veranstaltungen ähneln weniger Parties als Soirées und Matinées der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Zielgruppen sind eher die 30 bis 50jährigen. Die Musik und leider auch Live-Musiker sind dabei in Gefahr, in den Hintergrund geschoben zu werden. Siehe auch Afterworkclassic.de, eine Site über After-Work-Veranstaltungen  mit klassischer Musik in Hamburg
Konsumartikler springen auch auf die Sau. So bietet Wella HIGH HAIR eine "professionelle Styling-Serie für den ganz persönlichen After Work Look". 

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 Aktualisiert am 31. März 2001

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